Impuls zum MISEREOR-Sonntag (5. Sonntag der Fastenzeit)

 

misereor aktionsplakat 2016

Wenn du Unrecht siehst und handelst,

wenn du Hoffnung nährst und teilst,

wenn du mit anderen leidest und fühlst:

dann strömt Recht mit dir wie Wasser,

dann wirst du Teil der Verheißung und Segen für die Eine Welt.

 

Wenn du Schreie hörst und ihnen nachgehst,

wenn du Flagge zeigst und kämpfst,

wenn du mit anderen weinst und lachst:

dann strömt Recht mit dir wie Wasser,

dann wirst du Teil der Verheißung und Segen für die Eine Welt.

 

Wenn du Barmherzigkeit schenkst und empfängst,

wenn du Frieden suchst und lebst,

wenn du mit anderen betest und schweigst:

dann strömt Recht mit dir wie Wasser,

dann wirst du Teil der Verheißung und Segen für die Eine Welt.

 

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Impuls im Oktober

Gebet zur Familiensynode in Rom 

 

 

Gott, der du uns Vater und Mutter bist.

Sporne uns an, Lebensmut zu fördern in unseren kleinen Gemeinschaftenebenso wie in der großen Familie der Glaubenden.

 

Jesus, der du als Bruder zur Welt kamst.

Hilf uns, neue Wege zu finden in unseren kleinen Gemeinschaften ebenso wie in der großen Familie der Glaubenden.

 

Heiliger Geist, der du uns zärtlich umgibst.

Stärke uns, liebevoll miteinander zu leben in unseren kleinen Gemeinschaften ebenso wie in der großen Familie der Glaubenden.

 

Dreieiniger Gott, wir bitten dich um deine Weisheit, deinen Rat und deine beständige Liebe für die Versammlung der Bischöfe in Rom und für unsere Kirche vor Ort.

 

Amen

 

 

 Motiv herausgefordert
 

 

Material: www.bistum.net

 

 

Impuls im September

 

Wenn ich abends nach Feierabend auf meinem Sofa sitze und so über meinen Arbeitsalltag nachdenke, so stelle ich fest, dass meine Arbeit internationaler geworden ist. Da sind Menschen aus Syrien, aus dem Irak, Iran und aus Eritrea. Länder, die ich vielleicht noch aus meinem Erdkundeunterricht kenne; und natürlich höre ich diese Namen auch im Fernseher.

Was diese Menschen verbindet ist die Hoffnung auf Frieden und Sicherheit, sie haben alles verloren und hoffen nun auf eine Zukunft in unserem Land!

Und wenn ich weiter denke, so denke ich an Jesus - an Jesus, unseren Herrn. Er war auch Flüchtling, er musste mit seinen Eltern nach Ägypten fliehen vor dem Tyrannen Herodes, der ihm nach dem Leben trachtete.

Er hat überlebt, weil geflüchtet ist!

Und wenn ich weiter an Jesus denke, so denke ich an das, was Jesus gesagt hat: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!“

So will ich meine Arbeit tun, Tag ein, Tag aus! Ich will barmherzig sein!

 

Frank Hemmerling

 
 

 

 

 

kompr PfarrbriefserviceUrheber Kloster Maihingen  Alois Sattlecker 

 

 

Fotoquelle: pfarrbriefservice.de / Alois Sattelecker

 

Impuls in der Ferienzeit

 

Vollkommen

 

sind wir nicht, wenn wir

unsere Haare gewaschen haben

oder nicht, wenn wir

unsere Schuhe geputzt haben

oder nicht, wenn wir

Mozart lieben

oder nicht, wenn wir

betend die Hände falten

 

 

 
 Sonnenuntergang 2

Vollkommen

sind wir, wenn wir

alles ablegen und

leicht über

Pfützen springen

das Gras wachsen hören

wenn der Regen

unsere Gänsehaut erreicht

und wir Ausschau halten

nach wunderbaren Dingen:

nach Himmel

nach Erde

nach einer Treppe

auf der wir auf- und niedersteigen

und einer sagt:

DU

 

Wilhelm Bruners

 

Photoquelle: www.pfarrbriefservice.de

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Impuls für die Osterzeit 

 

Ich kenne einen

 

der ließ sich von uns die Suppe versalzen

der ließ sich von uns die Chancen vermasseln

der ließ sich von uns das Handwerk legen

der ließ sich für dumm verkaufen

der ließ sich einen Strick drehen

der ließ sich an der Nase herumführen

der ließ sich übers Ohr hauen

der ließ sich von uns kleinkriegen

der ließ sich von uns in die Pfanne hauen

der ließ sich von uns aufs Kreuz legen

der ließ sich von uns Nägel mit Köpfen machen

der ließ sich zeigen was ein Hammer ist

der ließ sich von uns festnageln auf sein Wort

der ließ sich seine Sache was kosten

der ließ sich sehen am dritten Tag

 

der konnte sich sehen lassen

 

Lothar Zenetti

 

 

Auferstehung-01a 


Fotoquelle: pfarrbriefservice.de /  Foto: F. Simon, Baseler Münster

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Impuls für die Fastenzeit:

Hungertuch 2015

In der Fastenzeit ist in vielen Kirchen ein „Hungertuch“ aufgehängt worden.

Das diesjährige Hungertuch steht unter dem Titel, "Gott und Gold“ - Wie viel ist genug?"

Es ist das erste halb-abstrakte Hungertuch, das Misereor herausgebracht hat. Gestaltet hat dieses Hungertuch aus Reispapier der Künstler Dao Zi aus China. Er hat sich dabei von den Versen der Bergpredigt, inspirieren lassen: "Wo dein Schatz ist, da ist dein Herz... (Evangelium Mt 6, 19-2) Niemand kann zwei Herrn dienen, er wird entweder den einen hassen und den andern lieben oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon."

Der Künstler sagt: „Unsere Welt befindet sich mitten drin in einer schweren Krise. Das ist besonders in China zu spüren. Die tägliche Luftverschmutzung, unseres Trinkwassers, unserer Nahrungsmittel. - alles ist vergiftet. Jeder kämpft ums Überleben.“ Genau diese Auseinandersetzung hat er thematisiert.

Das Bild ist sehr einfach aufgebaut. Der Künstler hat nur drei Farben benutzt; Gold, Schwarz und Grau. Das gesamte Bild ist wie ein Kreuz aufgebaut. Das war die Absicht des Künstlers. In der Mitte ist ein Goldstein zu sehen. Dieser goldene Stein soll Christus symbolisieren.

Neben der dominierenden großen Goldfläche wurden vom Künstler weitere sieben kleine Goldfecken ins Bild gesetzt. Die kleinen Goldflecken sind im unteren Teil des Bildes zu sehen.

Das Gold symbolisiert Christus – für den Künstler, aber auch für mich als Christ. Denn Christus ist der Stein des Anstoßes, der zum Eckstein wird. Er ist der Stein, an dem wir uns stoßen. Denn er fordert eine Entscheidung : Wem dienst du? Gott oder dem Gold?

Um den leuchtenden Goldstein, Christus, sind sieben kleine Goldkörner wie Tupfen verstreut. Was sollen diese kleinen Goldflecken bedeuten? Und warum gerade sieben? -   Das hat etwas mit den Tagen der Schöpfung zu tun. Sieben als biblische Zahl bedeutet Erfüllung. Das heißt: Gott hat mit der Schöpfung reichlich Güter in unsere Verantwortung gegeben. Offenkundig ist für alle genug da. Die Frage ist :

Wie viel ist genug für mich?

Bin ich zufrieden mit diesem "Genug"?

Wie viel ist genug - für mich, für meine Kinder, für meine Eltern?

Jedem und jeder steht die Schöpfung in ihrer ganzen Fülle zu. Gott hat mit der Schöpfung reichlich Güter in unsere Verantwortung gegeben. Aber menschliche Unersättlichkeit hat Wasser, Erde und Himmel verschmutzt, vergiftet und ausgenutzt. Unter dem Motto "Neu denken! Veränderung wagen" ruft das katholische Hilfswerk Misereor Kirchen, Politik und Gesellschaft auf, über unseren persönlichen und gemeinschaftlichen „Lebensstil“ neu nachzudenken.

P. Dominic

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Impuls zum 5. Sonntag im Jahreskreis –B-

In vielen kleinen Begebenheiten zeigt der Evangelist Markus das Wirken Jesu an einem einzigen Tag (Mk 1,29-39):

Verkündigung, Jüngerberufung, Synagogenbesuch, Heilung der Schwiegermutter des Petrus, nach Ende des Sabbat Heilung von vielen Kranken und Besessenen, Rückzug in die Stille zum Gebet, aus dem die Jünger ihn wieder herausreißen mit der Bemerkung: „Alle suchen dich!“

Jesus ist da, wo die Menschen ihn brauchen.

Wie können/sollen wir als seine Jüngerinnen und Jünger uns an seinem Beispiel heute orientieren?

G.E.

Alle suchen dich

Umdrängt von Menschen

mit vielfältigen Nöten

sieht Jesus doch jeden Einzelnen.

Keiner wird bevorzugt

keiner kommt zu kurz.

Alle hat er im Blick

weiß, was jeweils Not tut

und hilft ganz selbstverständlich.

 

Er fragt nicht

ob einer innerlich bereit ist

schon gar nicht

ob einer der Hilfe würdig ist.

 

  

Es genügt, bedürftig zu sein

und von ihm Hilfe zu erhoffen.

 

Hilfsbedürftig wie ich selber bin

möchte ich lernen

einfach da zu sein

wenn Menschen mich suchen

damit er durch mich helfen kann.

 

(Maria Andrea Stratmann)

 

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 Impuls für Dezember

 

gott zu besuch

heute

kommt gott uns besuchen

es hängt nicht davon ab

ob wir arm oder reich

groß oder klein

stark oder schwach sind

 

er besucht uns

jenseits

von stimmung

weihnachtlichem gefühl

festessen und geschenken

 

er legt keinen wert

auf sozialen status

hautfarbe

rasse

herkunftsland

und kaufkraft

 
Tür Bethlehem kompr 

 

heute

kommt

gott uns besuchen

 

wir brauchen

um ihn zu empfangen

nur eine

sensible stelle

im herzen

die offen ist

für seine berührung

seine worte

seine zuwendung

heute

kommt

gott uns besuchen

 

und der glanz des abends

breitet sich aus

Text: Almut Haneberg, 

Foto: Eingang zur Geburtskirche in Bethlehem (privat)

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Impuls für Oktober

Seliger Chavara: Ein Prophet des Ostens

 

Im Jahre 1831, vor 183 Jahren, trat ein Prophet des Ostens in Kerala / Indien, auf - der Diözesanpriester Kuriakose Elias Chavara. Das war der Beginn eines großen Aufbruchs in der katholischen Kirche Indiens. Zusammen mit zwei anderen älteren Priestern, Thomas Palackal und Thomas Porukkara, gründete er die "Karmeliter der Unbefleckten Jungfrau Maria" (CMI). Es ist der erste einheimische Orden in Indien, wo der Apostel Thomas das Evangelium verkündete.

Wie alle echten Propheten hatte Elias Chavara eine tiefe Verbundenheit mit Gott, er blieb immer auf der Seite Gottes und bewertete die Dinge aus dieser Perspektive. Er war jemand, der sich ganz auf den Herrn bezog - so sehr, dass er auf dem Sterbebett bezeugen konnte, dass er seine Taufgnade nie verloren habe. Seine Zugehörigkeit zum Herrn veranlasste ihn, hart für Christus und seine Kirche zu arbeiten.

Kyriakus Elias Chavara    

Die große prophetische Rolle Pater Chavaras zeigte sich vor allem in seinem Kampf gegen das Rochosian-Schisma im Jahre 1861. Er hatte mehr Sorgen um die Einheit der Kirche unter dem Papst statt dem Nervenkitzel und der Begeisterung zu verfallen, die in Kerala durch die Ankunft von Bischof Thomas Rockhos ohne Genehmigung von Papst entstand. Das war vergleichbar mit dem Kampf des Propheten Elias gegen die Kanaaniter-Propheten.

Die Propheten waren nicht nur geistliche Führer des Volkes im engeren Sinne des Wortes, sie waren auch mit jedem Aspekt des Lebens der Menschen befasst. Einige Initiativen von Chavara waren folgend: Er kämpfte gegen das Kastensystem, er eröffnete Schulen und soziale Einrichtungen für Waise sowie die erste katholische Druckerei, und 1866 gründete er den ersten Orden für die Frauen (CMC).

Eine Darstellung der prophetischen Persönlichkeit Chavaras wäre ohne einen Blick auf seine zahlreichen Schriften nicht vollständig. Es ist fast verwunderlich, dass Chavara, der Gründer der beiden religiösen Gemeinschaften, Generalvikar der Syro-Malabar-Kirche während 10 Jahren, engagiert im Kampf gegen die verschiedenen Spaltungen in der Kirche und in einer Vielzahl weiterer Aktivitäten, die Zeit finden konnte, so viel zu schreiben. Seine Schriften gehen über einen Zeitraum von vierzig Jahren, von 1829, als er zum Priester geweiht wurde, bis 1869, als er schwach und krank wurde. 

Papst Franziskus kündigte am 12. Juni 2014 an, dass der Sel. Chavara zusammen mit der Sel. Euphrasia aus dem von ihm gegründeten Frauenorden am Christkönigssonntag (23.11.2014) heilig gesprochen werde.

P. Thomas Vadakkumcheri (CMI)

Fotoquelle: Joachim Schäfer - Ökumenisches Heiligenlexikon

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Oktober 2014         

„Erntedank" 

Es gibt in unserem Land mehrere Kataloge oder Zeitschriften, die Restaurants bewerten. Der tonangebende Katalog für Feinschmecker zeichnet eben einige Restaurants mit Sternen aus. Einigen gelingt es, sogar zwei oder drei einzuheimsen.

In einem Jesajatext (25, 6-8), der auch an einem Sonntag im Oktober zu den Lesungen gehört, sieht der Prophet Gott als Gastgeber an unvorstellbareren reich gedeckten Tischen. Wie viele Sterne er wohl hat! Wie sollten wir sie zählen können; schließlich ist er ja der Herr der himmlischen Mächte. Die von ihm bereitete Mahlzeit ist nicht für Einzelne bestimmt, nicht für die eine oder andere exklusive Gesellschaft. Die Völker dieser Erde, keines ausgenommen, sollen Platz nehmen auf dem Berg Zion. Sie alle sollen sich laben können an feinsten Speisen und auserlesenen Weinen.

Diesen reich gedeckten Tisch, der beim Propheten Jesaja beschrieben wird, dürfen wir alle tagtäglich erleben. Wir sind im Monat Oktober angelangt und feiern in unseren christlichen Kirchen Erntedank. Wir dürfen danken für alles, was uns an Nahrungsmitteln im vergangenen Jahr geschenkt wurde. In diesem Geschenk wird Gottes Güte deutlich, über all das, was er uns täglich gibt, damit wir leben können. Jede Gabe die wir bekommen haben ist auch mit Verantwortung verbunden: Gott traut uns zu, dass wir aus dem, was er uns gibt, etwas Gutes machen, das wir Frucht bringen und dazu beitragen, das sich sein Reich ausbreitet. Vertrauen dürfen wir auch darauf, dass er uns dabei nicht alleine lässt.

Unser Dank an Gott, für alles was er uns schenkt, darf darum verbunden sein mit der Bitte um seine Unterstützung und Stärkung, mit der Bitte um seinen Segen für all unser Tun.

Verfasst: Diakon Stephan Fielers                                                                                                  Okt. 2014

 

5. Fastensonntag

Menschen suchen nach Heimat, Zugehörigkeit,

Gemeinschaft, Solidarität:

in einer Familie, einer Nachbarschaft, als Kollegin,

Mitglied in einem Verein, Schüler, …

 

Zu wem gehörst du, Mensch?

Du gehörst zu denen, die vor dir waren

und zu denen, die nach dir kommen werden.

Du gehörst zu denen, die nie im Rampenlicht stehen

und dennoch mit dir den Himmel erobern.

Sei Teil der Geschichte

und verändere die Welt:

Dein Herzschlag ist der Takt.

 

Weltkugel Georg Bienemann

 

 

Fotoquelle: pfarrbriefservice.de / G. Bienemann

 

 

 

 

 

 

 

 

brot teilen

Fotoquelle: J. Simon, pfarrbriefservice.de

4. Fastensonntag

Wie viele Brote habt ihr?  - 
Mut ist zu geben, wenn alle nehmen.

Jesus stillt allen Hunger –

Hunger nach Brot und Hunger nach Leben –  

und alle wurden satt!

 

Mit wem teilst du, Mensch?

Teile dich mit und teile dein Leben

mit denen, von denen du zu viel genommen.

Teile dich aus und teile die Hoffnung

mit denen, die den Himmel suchen.

Auch wenn das letzte Brot

in deiner Hand liegt:

Will es als Rose blühen.


 
 3. Fastensonntag

Was das Volk Israel in der Wüste erlebt hat, 

ist eine Alltagserfahrung: Durst.

Das Wasser des Lebens – ein Traum?

Bei der Begegnung am Jakobsbrunnen bietet 

Jesus Wasser an, das den Durst nach Leben

stillt.

 

Wovon träumst du, Mensch?

Träum dich selbst und träum andere

in eine Welt voll Licht und voll Segen.

Träum mit denen, die dir vertraut sind

und für die, die deine Flügel brauchen.

Träum los

und träum weiter:

Mit leichtem Herzen und leichter Hand.

 

 

 

 

 

Seifenblase groß 

 

 

 

 

 

 

Weiche komprimiert Michael Bogedain

 

2. Sonntag der Fastenzeit

 

Abraham muss sich entscheiden:

Zwischen JA und  NEIN,

zwischen „Vertrauen“ und „Sicherheit“.

Und Abraham geht tatsächlich los.

Und wir? Auch wir haben die Chance,

gewohnte Bahnen zu verlassen . . .

 

Wohin gehst du, Mensch?

Geh dorthin, wo du noch niemals warst

und dorthin, wo du nie hin wolltest.

Geh dorthin, wo dich niemand vermutet

und wo sie dich dennoch schon lange erwarten.

Geh los

und verändere die Welt:

Schritt für Schritt.

 

 

1. Sonntag der Fastenzeit

 

Der Geist Gottes, der Jesus in die Wüste führte

und in den Versuchungen bestehen ließ,

will auch uns erfüllen.

Im Vertrauen auf sein Wirken

können wir unsere Welt verändern.

 

Wie lebst du, Mensch?

Lebe dich selbst und für andere,

atme Lust und Freude auf Leben.

Bleibe dir treu und den anderen

male Regenbogen in die Himmel.

Lebe leicht

und lebe tiefer:

Du hast allen Grund dazu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regenbogen

 

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Impuls für Februar

Ohne Liebe kein Frieden

"Wie schön wäre es, in einer Gesellschaft zu leben, in der die Liebe geachtet und hoch geschätzt wird, in der das Leben respektiert und geschützt wird, in einer Welt, in der wir uns füreinander interessieren, das Leben teilen und aufmerksam sind für das, was der andere braucht. Würden wir so denken und handeln, hätten wir Frieden"

Basil Hume, früherer Erzbischof von Westminster

Rose komprimiert zugeschnitten

Fotoquelle: pfarrbriefservice.de / CCO pixabay.com

 

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Impuls für Januar

Mit eigenen Gefühlen erlebe ich diese Tage.

Eine schöne Silvesterfeier,

ein ruhiger Neujahrstag,

und schon stürzt das noch junge Jahr

recht alltäglich und gewöhnlich auf mich zu:

Telefonate,

Termine,

Alltagsarbeit,

auch das,

was vor Weihnachten liegen geblieben ist,

was zwischen den Jahren nicht erledigt werden konnte;

Verdrängtes und Abgeschobenes meldet sich zurück.

 

Ist das Neue nicht doch wieder das Alte?

Das fängt ja gut an.

 

Aber da erinnere ich mich der weihnachtlichen Tage

mit den feierlichen Sätzen des Johannes-Evangeliums:

"Im Anfang war das Wort,

und das Wort war bei Gott,

und das Wort war Gott."

Im Anfang steht nicht meine Arbeit, meine Leistung,

sondern einer, der mit mir, mit uns

einen völlig neuen Anfang gemacht hat,

einer, der es nie leid wird, mit uns neu anzufangen,

dieser Gott des Anfangs.

 

Im Anfang steht das Wort der Zuwendung und der Segnung.

Da ändert sich mein Blick auf den Tag und das Jahr.

Ja, das fängt gut an.

Langsam blicke ich wieder besser durch und atme auf.

Ja, es fängt gut an,

weil ER gut anfängt.

 

(Text: Bischof Dr. Franz-Josef Bode / Foto: pfarrbriefservice.de)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bibeln kompr

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Impuls für Advent

asato ma sad gamaya | tamaso ma jyotir gamaya | mrtyorma amrta gamaya |

“Führe uns vom Unwirklichen zur Wahrheit, von der Dunkelheit zum Licht, von der Sterblichkeit zum ewigen Leben.” Dieses Mantra (Gebet) stammt aus der heiligen Hindu-Schrift  Brihadaranyaka-Upanishad und ist etwa 2800 Jahre alt. Das “Asato Ma” ist sicher eines der wichtigsten und bekanntesten Mantra im Yoga. Es ist wie ein Gebet in indischen Schulen und wird während spirituellen oder religiösen Versammlungen, gesellschaftlichen Veranstaltungen und anderen Gelegenheiten gesprochen. Dieses Gebet finden wir in ähnlicher Weise in allen Religionen und in der Geschichte der Menschheit. Es rührt von einer Sehnsucht her – der Sehnsucht frei von Unwirklichem, Dunkelheit und Tod zu sein. Jesus kam in diese Welt als eine Antwort auf diese Gebete und um unsere Sehnsucht nach Frieden zu stillen. „Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns das aufstrahlende Licht aus der Höhe besuchen, um allen zu leuchten die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens“(Lk 1, 78.79). ER ist das Licht der Welt (Joh 8,12). ER ist der Weg und die Wahrheit und das Leben (Joh 14,6). Nur er kann uns führen von Unwahrheit zur Wahrheit, von der Dunkelheit zum Licht und von der Sterblichkeit zum Leben.

In vier Wochen feiern wir das Kommen dieses Heilands Jesus Christus in diese Welt. Am ersten Dezember beginnt die Adventzeit, in der wir uns auf das Hochfest der Geburt Jesus vorbereiten. Die Adventszeit ist eigentlich eine Fastenzeit – ähnlich wie die Zeit vor Ostern –, die der Besinnung und dem Nachdenken dient.Die traditionelle Kirchenfarbe für den Advent ist Violett, das für Trauer und Buße steht. Im Laufe der Zeit hat die Adventszeit einen starken Wandel durchlaufen. Sie entwickelt sich immer mehr zur kommerziellen Wartezeit auf die Geschenke, und für viele Menschen ist keine Jahreszeit stressiger und Kraft raubender als die Adventzeit.

Mit Mantras kann man besonders gut meditieren. Die Mantra-Meditation gilt als eine der wirkungsvollsten Meditationstechniken, um zur Ruhe zu kommen. Wir sind eingeladen, in der Adventzeit dieses Mantra zu beten und uns auf Weihnachten vorzubereiten.

“Führe uns vom Unwirklichen zur Wahrheit, von der Dunkelheit zum Licht, von der Sterblichkeit zum ewigen Leben.”

Pater Thomas Vadakkumchery cmi

 

 

 

1. Advent

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Impuls für November

 

Der November ist der Monat der großen Themen:

-                     Geschichtlich durch den 9. November, an dem gleich zweier Ereignisse gedacht wird, die kaum unterschiedlicher sein könnten: der Reichsprogromnacht 1938 und des Mauerfalls 1989 nach der friedlichen Revolution in der DDR.

-                     Tod und Vergänglichkeit sind weitere Motive, die den Monat prägen durch Tage wie Allerseelen und Totensonntag, an denen der Verstorbenen gedacht wird.

-                     Der November ist aber auch ein Monat der Vorbilder – durch das Fest Allerheiligen am 1.11., den Gedenktag des Heiligen Martin von Tours am 11.11. und hier in Ostfriesland durch das Martinilaufen am 10.11., dem Geburtstag Martin Luthers. Das eine mehr für Katholiken, das andere mehr für Lutheraner.

Der Heilige Martin lebte im 4. Jahrhundert und hat durch seinen Glauben und seine menschenfreundliche und engagierte Art die Menschen in Tours berührt. So sehr, dass sie ihn zu ihrem Bischof wählten. Viele Legenden ranken sich um diesen populären Heiligen. Am bekanntesten ist die Geschichte von der Mantelteilung, als Martinus noch ungetauft als römischer Soldat seinen Mantel zerschnitt und die eine Hälfte einem frierenden Bettler gab. Andere Legenden erzählen von seinem großen Gottvertrauen, seiner Bescheidenheit, seinem Einsatz für andere oder davon, wie er sich Kranken zuwandte. Martinus war einer der ersten, der heilig gesprochen wurde ohne Märtyrer zu sein – weil er Gott suchte, ihm vertraute und in diesem Vertrauen handelte. So wurde er über die Jahrhunderte vielen ein Licht auf ihrem Lebensweg. Bis heute.

Laternen komprimiert

Fotoquelle: pfarrbriefservice.de                 

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Impuls für den Oktober

 

Der Oktober ist der sogenannte Rosenkranzmonat. Vielerorts treffen sich insbesondere in diesem Monat Menschen, um miteinander den Rosenkranz zu beten. Was wertschätzen sie an diesem Gebet? Vielleicht dieses:

 

  • Die verschiedenen Gesätze des freudenreichen, schmerzhaften, glorreichen und trostreichen Rosenkranzes tragen dazu bei, wesentliche Lebensstationen Jesu zu betrachten und diese möglicherweise mit dem persönlichen Leben in Verbindung zu bringen.
  • Die häufige Wiederholung vertrauter Aussagen erfordert keine ständige Konzentration oder intellektuelle Wachheit für neue Gedanken, sondern führt vielmehr in eine ruhige oder meditative Grundhaltung.
  • Da das Rosenkranzgebet oft gemeinsam mit anderen verrichtet wird, kann die Erfahrung der Gebetsgemeinschaft sehr wohltuend und hilfreich sein, z. B. dann, wenn das persönliche Gebet nicht gelingen will.

Es mag sein, dass das Rosenkranzgebet manchen fremd ist, weil es als zu monoton oder oberflächlich empfunden wird. Wer aber beispielsweise schon einmal an einem Sterbebett gesessen hat, der ist dankbar für dieses Gebet, das im gemeinsamen Beten mit dem Leben, Leiden und Sterben und der Auferstehung Jesu Christi vertraut machen will.

 

L. P.

 

 

 

Baumkranz Herbst

 

 

Impuls für den September

 

Am 29. September eines jeden Jahres (außer sonntags) feiert die katholische Kirche das Fest der heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Rafael. Dieser Tag ist für unsere Kirchengemeinde von besonderer Bedeutung, da der Erzengel Michael sowohl der Patron einer unserer Kirchen als auch eines unserer Kindergärten ist.

 

Wenn die Bibel von Engeln spricht, meint sie Boten, die im Dienste Gottes stehen. Die meisten dieser Boten Gottes werden uns namentlich nicht vorgestellt, die drei Erzengel jedoch bilden eine Ausnahme.

 

Interessant sind die Bedeutungen dieser Namen, denn diese enthalten schon einen Teil ihrer Botschaft.

  • Michael heißt: „Wer ist wie Gott?“
  • Gabriel heißt: „Kraft Gottes!“ – oder „Held Gottes!“
  • Und Rafael heißt: „Gott heilt!“

 

„Michael“ - „Wer ist wie Gott?“

In der Hl. Schrift begegnet uns dieser Erzengel beispielsweise im Buch Daniel, dort erweist er sich als Beistand großer Völker. Und in der Offenbarung des Johannes erscheint er als Kämpfer und Sieger. Darum gilt er als Schutzpatron. Allerdings geht es nie wirklich um ihn, sondern er verweist immer auf einen anderen, der größer ist und einzigartig: „Wer ist wie Gott?“ - Niemand! Gott allein ist unser Beistand und unser Schutz!

 

L. P.

 

 

 

 

 

 

Erzengel Michael freigestellt kompr

 

Foto: M. Beier, Detail aus der Kirche St. Michael, Emden

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Der barmherzige Samariter

(zu Lk 10, 25 ff) "Da stand ein Gesetzeslehrer auf, und um Jesus auf die Probe zu stellen, fragte er ihn: 'Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?' Jesus sagte zu ihm: 'Was steht im Gesetz? Was liest du dort?' Er antwortete: 'Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken und: deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.' Jesus sagte zu ihm: 'Du hast richtig geantwortet. Handle danach, und du wirst leben.' Der Gesetzeslehrer wollte seine Frage rechtfertigen und sagte zu Jesus:

"Wer ist mein Nächster?"

Jesus reagiert auf diese Frage mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10, 30 - 35): Ein Priester und ein Levit gehen an einem von Räuber niedergeschlagenen Mann vorüber, ohne ihm zu helfen. Ein Mann aus Samarien schließlich sieht den Schwerverletzten und ist im Innersten von dessen Not berührt. Und obwohl er nicht zum gleichen Volk wie das Opfer des Raubüberfalls gehört, hilft er und versorgt ihn im Rahmen seiner Möglichkeiten.

"Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde?"

so fragte Jesus seinerseits den Gesetzeslehrer - und kehrt damit die Frage und den Blickwinkel um:

Skulptur Perspektive klein

Jesus nimmt die Perspektive dessen ein, der einen Nächste brauchte, der ihm hilft.

Entscheidend ist nicht die Frage, wer der Nächste ist.

Entscheidend ist für Jesus, wem wir zum Nächsten werden, weil wir uns anrühren lassen von dem, was um uns geschieht.

 

Fotoquelle: pfarrbriefservice.de (von Jim Wanderscheid)

 

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Christi Himmelfahrt

"Jesus sagte zu ihnen: 'Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde.' Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken. Während sie unverwandt zum Himmel schauten, wie er fortging, da standen plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen und sagten:'Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen zum Himmel.'"

Apostelgeschichte 1, 8-11

 

Wie "Hans-guck-in-die-Luft", eine Figur aus dem "Struwwlpeter", stehen die Apostel da und schauen nach oben. Wehmütig und sehnsüchtig sehen sie der Wolke nach, die Jesus ihren Blicken entzieht. Doch dann  werden sie auf den Boden der Realität zurückgeholt, indem sie zu hören bekommen: "Was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?"

 

Hier auf Erden ist eure Aufgabe!

Hier sollt ihr Verantwortung übernehmen!

Hier ist Gott zu finden - bei den Menschen, im Alltag!

pbs wintersonne

 

Hier gilt das Wort, das Jesus zum Abschied sagte:

"Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt."

 

"Fangen wir an, so wie das alte gute Sprichwort es uns empfiehlt: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Arbeiten wir gemeinsam mit dem Vater, dem Sohn und Heiligem Geist an unseren Träumen und Visionen, dass das Wort vom Himmel auf Erden eines Tages zu einem Fest wird, wo die Erde Heimat ist für alle Welt und der Himmel unser Schutz, unser Dach und unser Trost allen, die guten Willens sind und allen, die mit uns auf dem Weg zu Jesus Christus sind."

(Hanns Dieter Hüsch)

Fotoquelle: www.pfarrbriefservice.de

 

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"Was sucht ihr den, der lebt, bei den Toten?"

(Lk 24, 5b)

 

 Auferstehung-02

 Die  Kalkulation geht nicht auf

 weder Stein noch Wache

 können den gekreuzigten Jesus

 festhalten.

 

 Gott kalkuliert an Stein und Wachen vorbei

 auf seine Weise.

 

 Gott vollendet, was er geschaffen hat

 nach dem Maß seiner Liebe,

 die sich verschwendet.

 

 Gott öffnet ein für allemal

 den Eingang zum Grab

 Sonntag

 am ersten Wochentag

 

 Die Kalkulation konnte nicht aufgehen.

 Gott kalkuliert immer

 für das Leben.

 

Sigrid Majunke

 

 

Fotoquelle: www.pfarrbriefservice.de

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„Die Leute sprangen auf und trieben ihn zu Stadt hinaus. Dann zerrten sie ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstürzen. Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.“

(Lk 4, 29.30)

 

Jesus –

vertrieben,             

an den Rand gedrängt,

zur Flucht gezwungen.

Schaufenster-Jesus  

Irgendwie war das schon immer so bei ihm:

Am Rande der Stadt im Stall geboren, dann zur Flucht gezwungen von den Mächtigen.

Am Rande der Stadt auf einem Hügel ans Kreuz gehängt von den Mächtigen. 

lachendes Kind

 Christus-Skulptur-Schnecke  im Rollstuhl

Wer Gott an den Rand drängt, setzt sich selbst absolut.

Der läuft Gefahr, die Achtung vor anderen Menschen zu verlieren.

Dann kommt es leicht dazu, dass gerade die an den Rand gedrängt werden, mit denen Jesus sich solidarisiert hat:

die Gebrechlichen, Kranken, Armen, Sehbehinderten....

 Kinderarbeit

Kann uns das gleichgültig sein, weil Jesus es quasi von Geburt an kennt?

Es ist an der Zeit, Gott seinen zentralen Platz wieder zu geben – und mit ihm die Ausgestoßenen und diejenigen, die am Rande stehen, in die Mitte zu holen.

 

Fotoquelle: www.pfarrbriefservice.de

 

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bach

 

Am Fest der Taufe des Herrn (13.1.13) heißt es im Lukas-Evangelium: "Johannes sagte: ‚Ich taufe euch mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich....’ Zusammen mit dem ganzen Volk ließ sich auch Jesus taufen. Und während er betete, öffnete sich der Himmel und der Heilige Geist schwebte wie eine Taube sichtbar auf ihn herab, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: ‚Du bist mein geliebter Sohn, dich habe ich erwählt.’"

Sakramente Taufe

In einem Fluss kam das öffentliche Wirken Jesu in Fluss -dort, wo das Leben wachsen und gedeihen kann. Hier ruft Johannes  der Täufer die Menschen zusammen um sie zu taufen. Auch Jesus kommt und stellt sich mitten hinein in den Fluss – in den Lebensstrom. Er lässt sich taufen und stellt sich sichtbar in den Ein-fluss-bereich Gottes.

TaufeJesuRavennaRund

Gott will, dass wir als seine geliebten Kinder „Leben in Fülle haben“ (Joh 10,10). In diesen göttlichen Ein-fluss-bereich werden wir in der Taufe gestellt. Darin zu bleiben ist lebenslange Aufgabe. Wir tun es, indem wir uns mit Gottes Wort auseinandersetzen, gemeinsam Gottesdienst feiern und in gegenseitiger Achtung  leben und füreinander einsetzen.
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In welchem Einflussbereich stehen wir?

- in einem positiven?

- in einem lebensfördernden?

- in einem befreienden?

- in einem, in dem Verzeihung möglich ist?

 

ob es gott

 

Quelle Foto 1, 3, 4, 5: www.pfarrbriefservice.de