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 Herzlich Willkommen!

Wir, der Männerkreis St. Walburga, sind ein Zusammenschluss von Männern zu einer christlich orientierten Gemeinschaft in der katholischen Gemeinde Christ König Emden. Dieser Kreis ist offen für alle Männer, die sich von unserem Programm angesprochen fühlen. Hier begegnen sich Männer in einer offenen, kritischen und solidarischen Atmosphäre. Im Austausch mit Gleichgesinnten finden Sie Impulse und Antworten auf wichtige Fragen des Daseins und des alltäglichen Lebens.

Bei unserem Tun leitet uns...

Wir begegnen allen Männern mit Achtung vor ihrer Persönlichkeit und ihrer Lebensgeschichte.

Wir beobachten die gesellschaftlichen Entwicklungen und setzen uns für die Belange von Männern ein, damit sie mehr Raum haben, Mann zu sein.

Dies tun wir in dem Bewusstsein, dass Gott uns durch die Zeit begleitet und uns Kraft zur Gestaltung unseres Lebens gibt.

Unterstützt in unserem Tun werden wir von der

  • Katholischen Gemeinde Christ König Emden
  • Katholische Erwachsenenbildung Ostfriesland e. V.
  • Kirchliche Arbeitsstelle für Männerseelsorge und Männerarbeit in der Diözese Osnabrück

Wir kooperieren mit den Männerkreisen der

  • evangelisch-reformierten Gemeinde Emden-Larrelt
  • evangelisch-lutherischen Gemeinde Ayenwolde-Hatshausen.

 Unser Programm finden Sie hier.

Ansprechpartner:

Norbert Hopmann

Tel.: 04921-56143

e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Weitere interessante Links:

http://kath-maennerarbeit.de/diozesanstellen/osnabruck/

http://www.keb-ostfriesland.de 

 


 Männerkreis unterwegs in Spelle

„Von der Dorfschmiede bis zum Weltunternehmen“, so lautete das Thema des Männerkreises St. Walburga Emden im September. Hintergrund der Reise nach Spelle im Emsland war ein Besuch bei unserem ehemaligen Pastor Pöttering und ein Kennenlernen der alten Heimat von Uli Lüpken, der die ersten 27 Jahre seines Lebens hier verbracht hat. Am Freitag, den 29. September 2017 morgens um 7.30 Uhr ging es los.

Nach einer Präsentation und der Besichtigung der Landmaschinenfabrik Krone ging es zum Mittagessen in das Hotel Krone. Hier trat zur Überraschung aller der Senior-Chef des Unternehmens, Bernhard Krone, auf und begrüßte uns herzlich. Er bezahlte für uns das Mittagessen, allerdings mit der Bitte an uns um eine Spende für einen guten Zweck. Dieser Bitte kommen wir gerne nach (Siehe auch Bild). Nach dem Essen dann noch spontan ein Besuch im Krone-Museum mit sehr alten Landmaschinen. Sogar Georg Zimmermann erkannte eine der alten Zugmaschinen aus Russland wieder.

Danach ging es weiter mit dem Heimatverein Spelle zur „Alten Schule“, zum „Hölscher-Hof“ und zum „Wöhle-Hof“, wo viele Erinnerungen an die eigene Jugend geweckt wurden.

Abends stand dann ein Abendessen mit Pfarrer Pöttering und Herbert Schweer (Ehemaliger Vorsitzender des Heimatvereins Spelle und Schulfreund von Uli) auf dem Programm. Es wurde ein sehr geselliger und interessanter Abend.

Am nächsten Morgen wurde spontan die Pfarrkirche von Venhaus (ein Ortsteil von Spelle) besichtigt, die von einem schönen Wassergraben umgeben ist (Alte Burg-Anlage).

Danach fand dann die Planwagenfahrt mit einem Pferdefuhrwerk mit zwei Pferden statt. Vor dem kleinen Moorlehrpfad erwartete uns ein „Torfstecher“ mit einer hochprozentigen Erfrischung.

Während der folgenden (fast vierstündigen) Fahrt, die durch das Industriegebiet Spelle, den Venhauser Hafen und durch den Speller Ortskern zurück zum Moor - Cafe führte, wurde die rasante Entwicklung des Ortes von einem kleinen Dorf hin zu einer großen Industriegemeinde deutlich.

Im Moor - Café gab es eine ordentliche Stärkung bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen.

Der Besuch des Gottesdienstes in der Speller Pfarrkirche, der von Pfarrer Pöttering unter dem Motto Erntedank gehalten und von der Speller Landjugend gestaltet wurde, rundete die Reise ab.

Bericht: U. L. 08.10.2017

Fotos: N. H.

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Am Anfang standen Wahnvorstellungen, Menschenverachtung und Hass..."

Integrationsgeschichte in Ostfriesland, Besuch der Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld Norden

Am 20.04.2017 besuchte der Männerkreis St. Walburga die Dokumentationsstätte in Norden. Eine Einführung in die Geschichte und jetzige Aufgabe des Hauses gab Frau Anna Jakobs, Geschäftsführerin des Hauses.

Im März bzw. April 1946 trafen die ersten Vertriebenen, ungefähr 1.200 Menschen, aus den Ostgebieten Europas im Barackenlager Tidofeld ein. Achtundzwanzig Wohnbaracken, zehn Wirtschaftsbaracken und ein teilfertiges Kasernengebäude befanden sich auf dem ehem. Militärgelände.

Insgesamt haben in der Zeit von 1946 bis zum Abbruch der Baracken Ende der 1950iger Jahre etwa 6.000 Menschen dort gelebt und nach den Kriegswirren von hier aus ein neues Leben gestartet.

1961 wurde die Gnadenkirche errichtet. Bis 2006 fanden hier Gottesdienste statt. Aufgrund rückläufiger Besucherzahlen wurde die „Gnadenkirche Tidofeld“ aufgegeben und 2007 unter Denkmalschutz gestellt.

Schon 2005 plante eine Projektgruppe den Umbau der Kirche zu einer Dokumentationsstätte zur Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in Niedersachsen und Nordwestdeutschland. Am 2. November 2013 wurde mit einem feierlichen Festakt die Dokumentationsstätte „Gnadenkirche Tidofeld“ eröffnet.

Weitere Informationen: www.gnadenkirche-tidofeld.eu

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St. Martin als Integrationsfigur

 für Katholiken, Lutheraner und Reformierte

 

Der Männerkreis St. Walburga der katholischen Kirchengemeinde Christ König Emden hatte eingeladen und alle kamen. Über 40 Mitglieder von Männerkreisen der katholischen Kirchengemeinde Christ König Emden, der lutherischen Kirchengemeinde Hatshausen-Ayenwolde und der reformierten Kirchengemeinde Larrelt lauschten den Worten des Landessuperintendenten Dr. Detlef Klahr aus Emden.

Dem Referenten gelang es mit seiner lebendigen Art, die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. In seinem engagierten Vortrag zum Thema „ St. Martin, typisch katholisch oder auch evangelisch ? “ konnte er als verbindendes, ökumenisches Element, die Zurücknahme der eigenen Person und die Hinwendung zum Anderen, zum hilfsbedürftigen Menschen, verdeutlichen. Dafür steht die Person des St. Martin. Das etwas unterschiedliche Verständnis im Umgang mit „Heiligen“ stand dieser zentralen Einsicht kaum im Wege.

Am Schluss der Veranstaltung war für alle Beteiligten klar, dass die konfessionsübergreifende Freundschaft der Männerkreise ein kostbares Gut ist, das zu erhalten, sich auf jeden Fall lohnt.

 Uli Lüpken

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v. l. nach r.:

Stefan van der Linde, Männerkreis Larrelt

Landessupernitendent Dr.Detlef Klahr

Prädikant Heinrich de Buhr, Männerkreis Hatshausen - Ayenwolde

Norbert Hopmann, Männerkreis St. Walburga Emden

 

 

Bilder: M. R. Beier

 


 

Männer tippen für die Jugend

 

Am 16.06.2016 traf sich der Männerkreis St. Walburga Emden zum traditionellen sommerlichen Grillen. Zu Gast war der Männerkreis der ref. Gemeinde Larrelt. Im Jugendheim St. Walburga begegnete man sich zu einem gedanklichen Austausch in gemütlicher Runde.

Am diesem Abend war das Fußballspiel der Europameisterschaft Deutschland – Polen. Spontan gaben die Teilnehmer einen Tipp für das Spiel ab. Der Tippeinsatz war freiwillig und sollte für die Jugendarbeit gespendet werden.

Das richtige Ergebnis - 0:0 - wurde nur von Herrn Dr. Segerath genannt. Ihm konnte der erste Preis, ein Lederball, überreicht werden.

Die großen Gewinner waren aber die Jugendlichen der Gemeinde Christ König. Manfred Kahl und Norbert Hopmann überreichten heute 106 € an die Vertreterin der Jugend, Judith Willms. Sie bedankte sich im Namen der Jugendlichen, sowie deren Leiterin, Frau Maria Schütz. Es gibt schon Ideen, für welches Projekt das Geld verwendet werden soll.

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Norbert Hopmann 29.06.2016

 


Zu Gast in Hatshausen Ayenwolde

Der Männerkreis der luth. Gemeinde Hatshausen Ayenwolde hatte unseren Männerkreis zur Besichtigung eines landwirtschaftlichen Betriebes eingeladen.

Herr Dojen und seine Frau begrüßen uns auf ihrem Hof. Zunächst berichteten sie von ihrem Betrieb, der im Wesentlichen aus ca. 175 Milchkühen besteht, und den damit verbundenen Aufgaben. Umfangreiche Informationen und der sich anschließende Rundgang gaben uns einen Einblick in das heutige bäuerliche Leben, welches mit landwirtschaftlicher Idylle nichts mehr zu tun hat. Hier ist man einem harten Wettbewerb ausgesetzt, bei dem es gilt immer neue Perspektiven zu ergründen.

Bei der abschließenden Teetafel konnte das Gesehene im Dialog mit den Eigentümern noch vertieft werden.

N.H. 31.08.2015

 

 

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 Die persönliche Handschrift - ein Spiegel der Seele

 Einblicke in die graphologische Arbeit.

Zu diesem eher ungewöhnlichen Thema traf sich der Männerkreis im Februar, um sich mit dem Aufgabenfeld einer Grapholgin vertraut zu machen. Zunächst stellte die Referentin den Unterschied der Bezeichnung „Schriftexperte“ bzw. „Schriftsachverständiger“ und Graphologe klar, um damit bewusst zumachen, dass es sich hier um zwei verschiedene Berufe handelt, die oft in einen Topf geworfen werden. So dient die persönliche Handschrift dem „Schriftsachverständigen“ als Basis für forensische Aussagen, z. B. über die Urheberschaft einer Handschrift, die Echtheit und bei urkundentechnischen Untersuchungen. Für diese Tätigkeit ist eine staatliche Ausbildung (z. B. Bundeskriminalamt oder ein entsprechendes Studium) zuständig.

Ein Graphologe dagegen ist ausgebildet in der Handschriftendiagnostik. Heute ist eine Ausbildung leider nur noch an Privatschulen möglich. Es gibt keine deutsche Universität mehr (vor dem 2. Weltkrieg gab es diese noch), die ein entsprechendes Studium anbietet.

Aus den Erkenntnissen der Handschriftendiagnostik kann ein Graphologe dann entsprechende Rückschlüsse ziehen, z. B. auf die Persönlichkeit, den Charakter und das Verhalten eines Schrifturhebers. Seine oder ihre Arbeit wird vorwiegend in der Wirtschaft im Personalbereich (z. B. Einstellungsgutachten) und im privaten Bereich überwiegend bei den Themen Persönlichkeitsentwicklung, Partnerschaftsfragen und Berufsfindung gefragt.

Während des Vortrags wurden die aufmerksamen Zuhörern anhand zahlreicher praktischer Beispiele, auf sehr lebendige Weise, mit der umfangreichen Vorarbeit vertraut gemacht, die später im Einzelfall für einen Auftraggeber in einem persönlichen Leistungsbild zusammenfließt oder im privaten Bereich die Grundlage für ein Persönlichkeitsgutachten bildet.

Die Zeit verging unbemerkt wie im Fluge und so reichte der Abend eigentlich nicht aus, um den sehr engagierten Zuhören alle Fragen zu beantworten und auch noch praktische Wünsche zu erfüllen.

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N. H. 25.02.2015

 


 Argentinisch – Chilenische Küche 

 Nur Rind oder mehr?

Schon seit vielen Jahren befasst sich der Männerkreis zu Beginn des Jahres mit der Kultur eines Landes oder einer Region. Grundlage dabei ist die gemeinsame Zubereitung landesüblicher Speisen unter fachkundiger Anleitung. So auch am 15. Januar 2015.

Prof. Armando Walter Colombo und seine Frau mit Sohn gaben unterstützende Hinweise bei der Zubereitung der Speisen im Jugendheim.

Während des Essens berichtete Herr Colombo über Argentinien und Chile, die Heimat seiner Familie. Dabei gab er eine Einführung zu ethnischen Gegebenheiten. Argentinien ist ein Vielvölkerstaat. Eine nicht unbedeutende Zahl der Bürger sind die Deutschen und ehemalige Wolgadeutsche Sie stellen nach den Italienern und Spaniern die drittgrößte Völkergruppe im Land [~2.000.000 in 2009].

 Erläuterungen zur Sprache (warum Spanisch und nicht Portugiesisch), den Regionen mit Flora und Fauna, der Musik, der Infrastruktur und natürlich der Esskultur gaben dem Ganzen einen umfassenden Überblick. In einem sehr persönlich gehaltenen Bericht umriss der Vortragende den Werdegang seiner Familie von Argentinien / Chile bis nach Emden.

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Allein das Wort Gottes - auf den Spuren der Reformation in Eilsum

Am 15. Mai 2014 begab sich der Männerkreis in die Krummhörn nach Eilsum. Pastorin Chr. Borchers begrüßte die Gäste in der geschichtsträchtigen Kirche. Von der Außenansicht bis zur Gestaltung des Innenraumes gab sie fachkundige Erläuterungen.

Die Eilsumer Kirche gilt als die einzige echte Chorturmkirche im norddeutschen Küstengebiet und zählt mit etwa 40 Meter Länge zu den größten Sakralbauten in der Krummhörn. Das romano-gotische Gebäude geht in seiner Substanz auf das 13. Jahrhundert zurück.

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Im Jahre 1538 hielt die Reformation Einzug in Eilsum und in der Folge wurden die einstmals reichen Deckenmalereien im 16. Jahrhundert übertüncht sowie die Altäre und Bildwerke entfernt.

Ab 1993 wurde die Kirche grundlegend saniert und einige der Malereien wieder sichtbar gemacht.

Von besonderer kunsthistorischer Bedeutung sind die spätromanischen Wandmalereien im Kirchenraum. Sie sind etwa 1240 entstanden.

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Eine weitere Besonderheit der Kirche ist das 500 Jahre alte, kupferne Taufbecken. Der Kessel des Taufbeckens ruht auf insgesamt vier Evangelisten. Er wurde im Jahre 1472 Älteren gegossen.

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Die an der Südwand inmitten des rundum gruppierten Kirchengestühls angeordnete Kanzel ist reich verziert und besitzt einen sechseckigen Grundriss. Sie wurde im Jahre 1738 im Stil des Barock gefertigt

Im Verlauf der Besichtigung der Kirche gab die Vortragende auch einen Einblick in die Liturgie der reformierten Kirche und zeigte damit die Unterschiede zu den kath. Christen auf.

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N. H. 16.05.2014

 


 

Tagesausflug nach Lingen/Ems und Haren (Ems)

Am 24. April 2014 besuchte der Männerkreis das Kernkraftwerk Emsland in Lingen/Ems.

Herr Niemeier begrüßte seitens der RWE die Gruppe im Besucherzentrum. Zunächst erläuterte er an Hand eines Modells die Industrieanlage. Bevor er in Einzelheiten ging, gab der Vortragende einen geschichtlichen Abriss der Anlage und betonte, dass Lingen ein Kraftwerksstandort mit Tradition sei.

Schon 1968 ging hier ein Demonstrationskraftwerk mit 250 Megawatt (MW) Leistung in Betrieb, mit dem die großtechnische Stromerzeugung aus Kernenergie erprobt wurde. Dieses Kraftwerk wurde 1977 stillgelegt und befindet sich im sog. sicheren Einschluss.

An die Stelle des Demonstrationskraftwerks trat 1988 das neue Kernkraftwerk Emsland, ein Druckwasserreaktor mit 1.400 MW Leistung.

Das erste Erdgaskraftwerk am Standort ging 1972 ans Netz, um in der Nachbarschaft angesiedelte Industriebetriebe mit Strom und Prozessdampf zu versorgen.

Nach der ausführlichen Einführung führte uns Herr Niemeier durch die Anlage und stellte sich unseren Fragen.

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 Auf der Rückreise machten wir Station in Haren. Die Besichtigung der Pfarrkirche St. Martinus, im Volksmund auch „Emslanddom“ genannt, war angesagt. Erläuterungen bekamen wir von der Kirchenführerin, Frau Veltrup. Sie gab uns einen Einblick in die Geschichte, die Architektur und Zeichenhaftigkeit des als Wegkirche konzipierten Kirchenraums.

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N. H. 28.04.2014

 


 

Grill an den Männerkreis St. Walburga überreicht

 

Schülerinnen und Schüler der BBS 2 in Emden aus der Berufsfachschule Metalltechnik haben nach einem Jahr der Vorbereitung, Planung und Herstellung einen Grill an den Männerkreis St. Walburga übergeben. Die Schüler/Innen waren gefordert, durch Gespräche mit Vertretern des Männerkreises, einen Grill zu gestalten, der allen Wünschen und qualitativen Merkmalen entspricht. Bei der Planung und Herstellung sind die Schüler/Innen auf Anforderungen gestoßen, die von ihnen ein hohes Maß an Kreativität und logischem Denken fordert, welches sie auch in ihrem weiteren Berufsleben benötigen.

 

Aus Anlass des 25jährigen Jubiläums, welches im vergangenen Jahr gefeiert wurde, stiftet der Männerkreis den Grill an die Gemeinde Christ König. Damit verbunden ist der Wunsch, dass viele Gruppen das Gerät nutzen.

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Das Bild zeigt v. Links: Norbert Hopmann und Manfred Kahl vom Männerkreis St. Walburga, sowie den Lehrer Christian Schmidtchen von der BBS 2 und einige Auszubildende der Schule.

 

N. H.

 


Entwicklung gestalten – Seniorenbeiratsarbeit

Aufgaben und Ziele im Rat der Stadt Emden

Auf Einladung des Männerkreises St. Walburga stellte der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Walter Schild, am 20.03.2014 im Jugendheim St. Walburga dieses Gremium den Anwesenden vor.

In angeregter Weise wurde über die Organisation, Zusammensetzung, Arbeitsschwerpunkte, Möglichkeiten und deren Grenzen des Beirates gesprochen. Besondere Beachtung fand dabei das Thema bezahlbarer Wohnraum in Emden, bei dem alle Beteiligten sich einig darüber waren, dass hier wie auch andernorts bezahlbarer Wohnraum, nicht nur für Senioren, fehle. Hier herrsche, auch mit Blick in die Zukunft, erheblicher Handlungsbedarf. Man vermisst neben staatlicher Hilfe auch die Eigeninitiative der Stadt.

Zum dem Thema Infrastruktur wurde über die Möglichkeiten der Nahversorgung, Busverbindungen, Pflasterung und Zustand der Bürgersteige, Wege und Plätze ebenfalls lebhaft diskutiert. Neben den Interessen der Wirtschaft müsse die Stadt Emden im sich   vollziehenden demografischen Wandel auch die Interessen der Seniorinnen und Senioren stärker wahrnehmen.

Die Einflussmöglichkeiten des Seniorenbeirats sind jedoch recht begrenzt, erläuterte Schild.

Der Beirat könne Anregungen und Empfehlungen an den Oberbürgermeister richten, die dann in die zuständigen Ausschüsse weitergeleitet und dort besprochen werden. Auch sind Mitglieder im Kultur-, Sport-, Gesundheits- und Sozialausschuss als beratende Mitglieder und vertreten dort die Meinung des Seniorenbeirats.. Bei Politik und Verwaltung ist jedoch die Wahrnehmung des SB eher gering. Hieran wird man noch fleißig arbeiten müssen.

N. H.

 


 

 

Diaconie der Fremdlingen Armen

 

Am Donnerstag, den 20. Februar 2014 befasste sich der Männerkreis mit der Diaconie in Emden. Überschrieben war der Abend „Diaconie der Fremdlingen Armen“. Herr Johann Gerhard Müller, er ist Angehöriger der Diaconie, stellte eine der ältesten Wohlfahrtseinrichtungen Emdens vor.

 

An den Anfang seiner Ausführungen hob der Referent ausdrücklich hervor, dass die Hilfe der Diaconie unabhängig von Konfession und Staatszugehörigkeit getätigt wird. Räumlich ist die Hilfe allerdings nur auf das Stadtgebiet Emdens begrenzt.

 

Mit Unterstützung der Gräfin Anna gründete Johannes á Lasco im Jahre 1553 die Diaconie speziell zur Unterstützung der nach Emden gekommenen Glaubensflüchtlinge aus den Niederlanden.

 

In der Mitte des 16. Jahrhunderts kamen sehr viele Glaubensflüchtlinge aus den Niederlanden und aus Flandern nach Emden. Man spricht von etwa 6000 Flüchtlingen, die hier Zuflucht fanden. Und das bei einer Einwohnerzahl Emdens von ebenfalls etwa 6000 Menschen !

 

Das Zahlenverhältnis zwischen den Einwohnern und den Flüchtlingen zeigt, mit welcher Bereitwilligkeit die vertriebenen Glaubensbrüder in Emden aufgenommen wurden.

 

Die Armenpflege, die damals in den Händen der Kirche und der Zünfte lag, war mit dem Zuzug so vieler Menschen jedoch hoffnungslos überfordert.

 

Da aber unter den Flüchtlingen nicht nur Unbemittelte waren, gründete man mit Genehmigung der Gräfin Anna eine eigene Diaconie, nämlich die „Diaconie der Fremdlingen Armen“.  

 

Die bisherige „Hussittende Diaconie“ versorgte weiterhin die heimischen Armen, während die „Fremdlingen Diaconie“ mit Unterstützung der Bevölkerung und der wohlhabenderen Flüchtlinge die Mittellosen unter den Glaubensflüchtlingen unterstützen sollte.  

 

Johannes á Lasco schrieb damals an seinen Freund und Mitstreiter Albertus Hardenberg in Bremen:  

 

„Wir sind hier alle so aufgenommen, da es bei den nächsten Verwandten nicht liebevoller hätte geschehen können. Alle angesehenen Männer des Landes sind so besorgt um die Kirche, dass ich ihren Eifer, ihre Freundlichkeit, ja auch ihre Freigiebigkeit nicht genug preisen kann. Wir sind in ein gemeinsames Vaterland gekommen.“

 

Bezeichnend ist auch die Polizeiverordnung der Gräfin Anna von 1545:  

 

„Wenn jemand, der nur wegen seines Bekenntnisses zum Evangelium vertrieben ist, um Aufnahme bittet, so soll man ihm diese nicht verweigern, damit Stadt und Land sich an Einwohnern mehre“.

 

Nach dem Rückzug der Spanier aus den nördlichen Niederlanden und der Groninger „Reductie“, dem Waffenstillstand, kehrte der größte Teil der Flüchtlinge in ihre Heimat zurück. Aus Dankbarkeit für das gewährte Asyl errichtete man an der Großen Kirche das heute noch erhaltene „Diaconen-Tor“ mit dem „Schepken Christi“ und der Umschrift „Godts Kerck vervolgt verdreven   heft Godt hyr Trost gegeven“

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Was motiviert uns Diaconen auch heute nach über 400 Jahren noch, die Arbeit der Diaconie, die dem Einzelnen doch eine ganze Menge an persönlichem Einsatz abfordert, fortzusetzen?

 

Da ist sicherlich einmal der Gedanke der christlichen Nächstenliebe, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln Not zu lindern. Aber auch die Einsicht, dass man bei aller Bedürftigkeit rings um uns her nicht allen Menschen helfen kann, sondern man sich auf eine Zielgruppe konzentrieren muss, um dort wirklich effektiv helfen zu können. Und das ist traditionell seit Jahrhunderten das Ziel der Diaconie gewesen, in unserer Vaterstadt tätig zu sein.

 

Unterstützt werden die sogenannten „verschämten Armen“, von denen es gerade heute mehr gibt als man ahnt, und die ihre Bedürftigkeit oftmals nicht zeigen mögen. In den meisten Fällen handelt es sich um ältere, alleinstehende und oftmals vereinsamte Bürger.  

 

Die Diaconie tritt in der Öffentlichkeit bewusst wenig in Erscheinung, das gebietet schon der Kreis der Unterstützungsempfänger. Aber den alteingesessenen Emdern ist sie seit Generationen bekannt, und dort ist der Spenderkreis auch sehr groß.

 

Im Anschluss an das Referat stellte sich Herr Müller den Fragen der Anwesenden und es entwickelte sich ein lebhafter und vertiefender Dialog.

N.H.

 


 

 

Rumänische Küche

Einfluss vieler Kulturen

Am 16. Januar 2014 traf sich der Männerkreis zur ersten Veranstaltung in diesem Jahr.

Einundzwanzig Männer bereiteten unter der fachlichen Anleitung der Referentin, Frau Magdalena Baalmann, ein Menü aus der rumänischen Kochkultur. Zur Vorspeise gab es eine Tomatencremesuppe rumänischer Art, das Hauptgericht, ein Saeckler–Gulasch mit Weinsauerkraut und Salzkartoffeln und als Dessert, Käsevariationen an Pumpernickel.

Zwischendurch berichtete die Referentin - Frau Baalmann ist vor mehr als zwanzig Jahren von Rumänien nach Deutschland gekommen – von der rumänischen Küche und dem Einfluss vieler Kulturen. Ferner vermittelte sie in ihrem Referat einen geschichtlichen Überblick bis in die aktuelle Gegenwart. Dabei erläuterte sie das politische- wie auch das kirchliche Leben in dem Vielvölkerstaat.

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Männerkreis zu Gast bei der ev.- luth. Gemeinde Hatshausen-Ayenwolde

 

Am 26. Juni 2013 fuhr der Männerkreises St. Walburga auf Grund einer Einladung zum Männerkreis der evangelisch lutherischen Gemeinde Hatshausen-Ayenwolde.

 

Begleitet vom Glockengeläut der Maria-Magdalena-Kirche begaben wir uns zunächst in das Gotteshaus. Herr de Buhr, Leiter des dortigen Männerkreises, begrüßte uns und eröffnete den Abend in gemeinsamen Gebet und Gesang. Bezug nehmend auf das Pfingstevangelium sprach Herr de Buhr von neuem Aufbruch. Dieses gelte eben nicht nur für die Apostel im Neuen Testament, sondern könne auch für uns Männer richtungsweisend sein. In gemütlicher Runde mit Speisen und Getränken begegnete man(n) sich mit Respekt und Verständnis füreinander. Beide Seiten äußerten beim Abschied den Wunsch, den miteinander begonnenen Dialog fortzusetzen.

 

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Herr de Buhr eröffnet den Abend

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Grillabend erbrachte 104,04€ für die Flutopferhilfe

 

Schon zur Tradition geworden ist beim Männerkreis St. Walburga das Grillen unter dem Kirchturm zum Abschluss des ersten Halbjahres. Dieser Tradition verbunden trafen die Männer sich am 20.06.2013 im Jugendheim St. Walburga. In lockerer Atmosphäre begegnete man(n) sich bei einem guten Glas Bier und leckeren Speisen vom Grill.

 

Statt eines Kostenbeitrages wurde um eine Spende für die Flutopferhilfe gebeten. Diese erbrachte die stolze Summe von 104,40€. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön.

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