Liebe Gemeinde!
Mit großen Schritten gehen wir auf das Christ-König-Fest, dem Patronats-fest der Gemeinde, zu und dem Ende des Kirchenjahres entgegen.
Der Evangelist Matthäus ruft uns in den Gleichnissen dieses und des nächsten Sonntags dazu auf, klug die Zeit bis zur Wiederkunft des Herrn zu gestalten. Da sind einerseits die fünf Jungfrauen. Sie haben nicht nur ihre Lampen, sondern auch einen ausreichenden Vorrat an Öl mitgenom-men, um dem Bräutigam mit brennenden Lampen entgegen zu gehen. Am Sonntag darauf verteilt ein Mann Talente an seine Knechte, bevor er auf Reisen geht. Als er zurückkommt, fordert er Rechenschaft. Auch in diesem Gleichnis gibt es klug Handelnde, in beiden Evangelien gibt aber auch die Törichten. Bei Matthäus lesen wir diese Gegenüberstellung des Öfteren. Die Klugen werden eingeladen am Tisch des Herrn Platz zu nehmen. Das ist die „frohe Botschaft“ dieser Texte.
Christinnen und Christen sollen nicht nur die Botschaft Jesu hören, sondern nach ihr handeln – klug und konsequent. Damit wir nicht dem „Kleinglauben“ erliegen, ermahnen uns die Texte ebenso, nicht töricht bzw. dumm zu sein. Wer erkennt, dass er oder sie im Begriff ist, im Sinne des Evangeliums eine Dummheit zu begehen, kann umkehren und sein Leben ändern. Auch dafür gibt es Beispiele in den Evangelien.
Ihnen allen einen gesegneten Sonntag und behüte Sie Gott!
Cornelia Dicke

 

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