Pfarrbrief, 4. Fastensonntag 2020

Geistlicher Impuls zum Evangelium des 4. Fastensonntags
(Joh 9, 1-41) von Pastor Dr. Rüdiger With

Liebe Gemeinde!

Gott zu schauen, das ist unseren menschlichen Augen nicht möglich.
Und doch sind wir für Gott nicht blind. Wenn ein Wort der Heiligen
Schrift uns anrührt, wenn wir in der Begegnung mit anderen Menschen
beschenkt werden, wenn wir über die Natur staunen und in ihr Gottes
Schöpfung erahnen und erfahren, dann können wir etwas erspüren
von Gottes Nähe und Liebe in unserem ganz persönlichen Leben.
Unser Evangelium heute ist eine dramatische Glaubengeschsichte: In
der Begegnung mit Jesus Christus dürfen wir uns heilen lassen von
aller Blindheit in unserem Leben Gott gegenüber. Wir sollen im Dialog
mit Jesus Christus seinen göttlichen Anspruch erfassen.
Es gibt in der Philosophiegeschichte das Höhlengleichnis des Platon:
Hinter aller erfahrbaren Wirklichkeit existiert eine größere. Christlich
gesprochen: Es gilt, sich von Jesus selbst von aller Blindheit ihm –
und damit immer auch allen Menschen gegenüber – heilen zu lassen.
Wir Christinnen und Christen sind Berufene, als sehende Menschen in
dieser Welt zu leben und zu handeln!

Ihnen einen gesegneten Sonntag!

Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

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