Pfarrbrief vom 10. bis 24. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!
„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Das wird Jesus im sonntäglichen Evangelium (Mk 10,17-30) gefragt. Der junge Mann vermag nicht Jesu Aufforderung nachzukommen. Er schafft es nicht, seinen Reichtum hinter sich zu lassen und dem Wanderprediger zu folgen.
Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entscheidet sich ein anderer junger Mann ganz anders. Am Montag, dem 04. Oktober, war sein Gedenktag. Franz von Assisi entsagt dem Reichtum, sogar sein Gewand gibt er seinem Vater im Beisein des Bischofs zurück. Radikal und kompromisslos ist sein Weg der Nachfolge. Als Wanderprediger folgt er den Spuren Jesu. Junge Menschen begeistern sich für seine Art zu leben, bis heute!
Wie geht es Ihnen, wenn Sie von den beiden jungen Männern lesen?
Ich spüre leichtes Unbehagen. Das franziskanische Leben fasziniert mich und die Heilige Klara bewundere ich. Aber ich bin in meiner Nachfolge nicht so radikal wie diese mittelalterlichen Heiligen.
Allerdings geht das Evangelium weiter: Auch die Jünger fragen sich: „Wer kann dann noch gerettet werden?“ Doch Jesus sieht ihre Sorge und sagt: „Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.“
Wie gut und tröstlich, dass für Gott alles möglich ist! Er liebt die Menschen, auch die Reichen und die, die ihr Leben nicht sofort und radikal ändern. Gott wartet bis wir uns für ihn entscheiden – endgültig.
Herzliche Grüße
Cornelia Dicke

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Pfarrbrief – 10. bis 24. Oktober 2021

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Pfarrbrief vom 26. September bis 10. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!
„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.“
Dieses Wort des Indianerhäuptlings Seattle aus Nordamerika kennen wir auch als Liedvers. Für uns Christinnen und Christen ist jeder Teil dieser Erde heilig, weil sie uns nicht gehört, weil wir „nur“ ein Teil von ihr sind, weil diese Erde Gottes Schöpfung ist. Diese vielleicht einfachen Beschreibungen besitzen eine ungeahnte Aktualität. Gerade junge Menschen demonstrieren heute für den Klimaschutz, die Politik versucht, eine zu große Erderwärmung „in den Griff zu bekommen“. Die Bewahrung der Schöpfung ist Gottes Auftrag an uns Menschen. Wir sind Teil von Gottes Schöpfung (vgl. Eugen Drewermann) und leben von ihr. Wir erfahren dies in besonderer Weise am Erntedankfest. Wir dürfen Gott danken für die Gaben seiner Schöpfung, die uns wahrhaft leben lassen. Auf diesem Hintergrund all‘ dieser Bemerkungen sollte der Satz des Indianers Seattle für uns Christinnen und Christen wahr sein:
„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.
Ihnen eine gesegnete Zeit!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. August 2021

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!
In den nächsten zwei Wochen stehen im Heiligenkalender einige bedeutende Gedenktage von Frauen und Männern, die aus ihrer christlichen Überzeugung etwas für die Kirche oder für Menschen bewirkt, beziehungsweise getan haben und Vorbild wurden.
Hl. Sr. Theresia Benedikta vom Kreuz – Edith Stein > Frauenrechtlerin, Philosophin, Märtyrin und Ordensfrau
Hl. Laurentius von Rom > Diakon, Märtyrer / Schutzpatron der Köche
Klara von Assisi > Schwester von Franz von Assis u. Ordensgründerin der Klarissen
Hl. Johanna Franziska von Chantal > geistige Freundin des Hl. Franz von Sales und Mitbegründerin des Ordens der Schwestern von der Heimsuchung Mariens Hl. Pater Maximilian Kolbe > Franziskaner-Minorit starb als Märtyrer im KZ Ausschwitz für einen Familienvater
Hl. Stephan von Ungarn > war Nationalheiliger in Ungarn und christianisier-te das Land der Magyaren.
Hl. Bernhard von Clairvaux > Abt, Ordensgründer der Zisterzienser
Über allem aber steht für Katholischen Christen, Maria, die Mutter Jesu. Am 15. Aug. ist das Fest: Mariä Aufnahme in den Himmel, das für uns von besonderer Bedeutung ist. Maria ist für uns die Mutter aller Glaubenden.
Lassen Sie uns für Maria und alle anderen hier erwähnten Heiligen beten. Beten wir aber auch für uns und unsere Familien um eine gute, erholsame Ferienzeit.
Ihnen / Euch allen wünsche ich eine gute Zeit und bleiben Sie gesund.
Diakon Stephan Fielers

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Pfarrbrief vom 25. Juli bis 08. August 2021

Liebe Gemeinde!
In seiner „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ erzählt Heinrich Böll von der Begegnung eines Fischers mit einem Touristen. Der Fischer sitzt am Hafen und erfreut sich an der Natur. Der Tourist kann das nicht verstehen. Er redet auf den Fischer ein, er solle hinausfahren zum Fischen, einen guten Fang machen, auf Dauer sein Geschäft vergrößern und die Fangmenge erhöhen, um so eines Tages beruhigt im Hafen verweilen und die Schöpfung genießen zu können. Die Reaktion des Fischers aber ist eindeutig: Das kann ich ja schon jetzt!
Liebe Gemeinde, vielleicht ist dies ein guter Gedankenanstoß zur Ferienzeit. Ich denke, er spricht für sich selbst.
Ihnen von Herzen eine gesegnete Ferien- und Urlaubszeit! Und wer arbeiten muss, auch dafür Gottes Segen!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

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Pfarrbrief vom 11. bis 25. Juli 2021

Liebe Gemeinde!
In diesen Wochen stehen die Feiern der sog. Initiationsriten unserer Kirche im Focus unseres Gemeindelebens: die Firmgottesdienste an den vergangenen beiden Wochenenden, die Feiern der Erstkommunion an diesem und dem kommenden Samstag, außerdem erbitten wieder Eltern die Taufe für ihre Kinder.
Alles bestens, könnte man meinen, doch dem ist nicht so!
Immer noch finden diese Festgottesdienste – Corona bedingt – nur mit den betreffenden Familien statt. Mitten in unserer Gemeinschaft müssen sich diese wichtigen Sakramente vollziehen, jedoch ohne die Mitfeier der Gemeindeöffentlichkeit.
Das bedauere ich sehr!
Herzlich bitte ich Sie um das Gebet für alle jungen Menschen, die sich in dieser Zeit auf die Sakramente vorbereitet haben, für einen guten (Glaubens-) Weg in der Zukunft und um Gottes Segen auf ihrem Weg. Bitte bedenken Sie: Diese Kinder und Jugendlichen sind unsere Kirche von Morgen. Geben wir Ihnen einen Platz in unserem Herzen und in unserer Gemeinschaft, auch wenn wir sie vielleicht (noch) nicht kennen.
Herzliche Grüße
Cornelia Dicke

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