Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!
„Ihr seid das Salz der Erde“ – „Ihr seid das Licht der Welt“
Diese beiden Verse bilden am 5. Sonntag im Jahreskreis den Kern des Evangeliums. Auf diese einfache Weise versucht Jesus den Jüngern deutlich zu machen, wie sie unter den Menschen wirken und ihnen den Weg zeigen sollen.
Dieses Jesuswort wird in den ersten Christengenerationen von besonderer Bedeutung gewesen sein. Denn das Zusammenleben in den Gemeinden hat sich zeitweise schwierig gestaltet, da auch noch Gefahr von außen durch VerfolPfarrbrief vom 01. bis 22. Februar 2026gung drohte und sich dadurch Verunsicherung breit machte.
Auch unserer Christengeneration drohen Gefahr und vor allen Dingen immer neue Verunsicherungen. Fragen nach der zeitgemäßen Form unseres Glaubens und der Grundlagen werden immer öfter an uns Katholiken gestellt. Gerade in den letzten Tagen wurden wieder Ergebnisse einer Vatikanumfrage vorgestellt, die zum Teil nachdenklich stimmen.
Können die Worte Jesu:
„Ihr seid das Salz der Erde“ – „Ihr seid das Licht der Welt,“
nicht auch für uns neu, wie damals für die Christen, ein Anstoß sein? Nicht verzagen oder in lähmender Angst verharren in dieser, in Teilen, so verrückten und unverständlichen Welt, sondern aufrechten Ganges und frohen Mutes in der Welt wirken. Traditionelles bewahren, für Veränderungen offen sein und Neues mit aufnehmen.
Ich glaube, das hat Jesus auch so gewollt, dass wir uns weiterentwickeln und zeitgemäß, nach Christi Vorleben, handeln, ohne uns in Belanglosem zu verlieren und allen Ideen nachzulaufen. Ich denke, dann sind wir auch in Zukunft auf einem guten Weg.
Ihnen / euch allen einen schönen Sonntag und eine gute neue Woche.
Diakon Stephan Fielers
Pfarrbrief archiv
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