Firmung

Bild: Bernhard Riedl, pfarrbriefservice.de

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Neben der Taufe und der Erstkommunion gehört die Firmung zu den sogenannten drei Initiationsriten der katholischen Kirche. Das, was in den beiden vorausgegangenen Sakramenten grundgelegt wurde, wird von dem in der Regel jungendlichen Firmling für den weiteren Lebens- und Glaubensweg noch einmal ausdrücklich bejaht. Allerdings bedarf dieser Entschluss, als gläubiger Christ zu leben, der Gnade Gottes und des Wirkens des Heiligen Geistes. Allein Gottes Geist befähigt dazu, firm zu sein, geisterfüllt und begeistert den christlichen Glauben im alltäglichen Leben zu bezeugen und zu teilen. In der Feier der Firmung werden die dafür nötigen Gaben des Heiligen Geistes erbeten und im Anschluss daran der Firmling mit Chrisam gesalbt.

  • Alljährlich können sich Jugendliche des neunten Schuljahres aller Schulen auf den Empfang des Sakramentes der Firmung vorbereiten. Der Kurs beginnt jeweils im Herbst und endet im Sommer des darauffolgenden Jahres mit der Feier der Firmung. Die genauen Daten variieren von Jahr zu Jahr und können deswegen hier nicht verbindlich angegeben werden. Der Kurs wird von ehrenamtlichen Katechetinnen und Katecheten gemeinsam mit Pastoralassistent Daniel Hagedorn durchgeführt.
  • Der eigentliche Firmspender ist der Bischof. Allerdings ist es ihm nicht möglich, jedes Jahr alle Gemeinden des Bistums anlässlich der Firmungen zu besuchen. Darum kommen nur alle vier Jahre abwechselnd der Bischof oder der Weihbischof zur Firmung; in den anderen Jahren ein vom Bischof Beauftragter, häufig ein Domkapitular. Der Empfang des Firmsakramentes ist eine Voraussetzung für das Patenamt.
  • Sollten Sie sich nicht als Jugendlicher, sondern erst (viele) Jahre später zur Firmung entschlossen haben, ist der Empfang des Sakramentes ebenfalls möglich. Nach einer angemessenen Vorbereitung wird ein Priester der Gemeinde dann mit der Firmspendung vom Bischof beauftragt. Bei Fragen wenden Sie sich gern an Pfarrer Jörg Buß.
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