UMKEHR + RHEKMU + UMKEHR + RHEKMU + UMKEHR
Liebe Gemeinde!
„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Dieser Satz aus dem Evangelium vom 1. Fastensonntag (Mk 1,15) hat es mir angetan, „das Reich Gottes ist nahe“, trotz oder auch mit Corona. Jetzt zum Beginn der Fastenzeit gibt es vielfältige Angebote, die einladen zum Nachdenken über Gott, die Welt und mich selbst. Eine Auswahl:
Analog
+ und ganz persönlich vor Ort, mehr dazu in diesem Pfarrbrief!
+ Oder mit dem Kirchenboten auf den Pfaden der Tugend wandeln.
Digital
+ Mit den Angeboten des Bistums Os-nabrück unter https://bistum-osnabrueck.de/fastenzeit-und-ostern-corona/ Dort finden sich „Hoffnungs-töne“, Online-Frühschichten zur Fas-tenzeit sowie Veranstaltungen speziell für Single z.B. „Vom Liebeskummer und glücklichem Single-Sein“.
+ „7 Wochen Neue Sicht“ bietet spirituelle Impulse für Paare unter https://www.7wochen-neue-sicht.de/ .
+ „Voll das Andere leben!“ ist eine Impuls-Reihe (nicht nur) für Fami-lien in der Fastenzeit & Ostern, zu finden im Netz auf der Seite https://www.offizialat-vechta.de/fastenzeit-ostern2021 .
+ „7 Wochen Klimacheck für dein Leben mit spiri-öko-Impulsen“ https://pfarrei-heilige-elisabeth.de/fastenaktion-klima/
Eine gelingende Fastenzeit wünscht Ihnen
Cornelia Dicke
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Pfarrbrief vom 21. Februar bis 07. März 2021
Pfarrbrief archiv
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Pfarrbrief zum Palmsonntag, 5. April 2020
Katholische Kirchengemeinde CHRIST KÖNIG Emden Pfarrbrief zum Palmsonntag, 5. April 2020 Liebe Gemeinde! Der Palmsonntag ist das Eingangstor zur Heiligen Woche, der wichtigsten Woche für uns Christinnen und Christen im Kirchenjahr. Am Palmsonntag gedenken wir des Einzugs Jesu in Jerusalem. Unser Evangelium heute bezeugt Jesus im Rückgriff auf Bilder des Alten Testament als Messias. Das ist für mich immer wieder das Außerordentliche: Jesus, der...
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Pfarrbrief, 4. Fastensonntag 2020
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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,
die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer