Pfarrbrief vom 29. September bis 20. Oktober 2024

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!
Im Monat Oktober wird in vielen Städten und Kirchengemeinden Erntedank gefeiert. In diesem Zusammenhang sagt vielen von Ihnen, besonders den Älteren und Menschen aus den eher ländlich geprägten Regionen, der Begriff „Kartoffelferien“ noch etwas.
Gemeint waren die Herbstferien, die für Kinder auf dem Land, die auf Bau-ernhöfen groß wurden, aber keine wirklichen Ferien waren. Sie mussten mit den Müttern meist frühmorgens auf den Acker und dort wurden die gerodeten Kartoffeln in Körben gesammelt und in Säcke gefüllt.
Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit erinnern, wie wir auf den Knien über den Acker krochen und die Kartoffeln sammelten. Anschließend wurde das Kartoffelkraut gesammelt und verbrannt. Dabei haben wir dann die neuen Kartoffeln auf Stöcken im Feuer gegart, gegessen und hatten unseren Spaß dabei. Später, als die Vollerntemaschinen kamen, wurde es für die Kinder etwas leichter. Dann wurden die Reste an Kartoffeln gesammelt, die der Vollernter nicht gerodet hatte.
Bei dieser Nachlese kamen oft auch Familien aus dem Dorf, denen es nicht so gut ging. Sie halfen mit und bekamen dafür ein oder zwei Säcke Kartof-feln, um für den Winter einen Vorrat zu haben. Das war bei den Bauern ein alter Brauch und Sitte, wie es schon im Alten Testament angeordnet war. Im Buch Levitikus im 19. Kap. ist die Vorschrift festgehalten: „Wenn ihr die Ernte eures Landes einbringt, sollst du das Feld nicht zum äußersten Rand abernten. Du sollst keine Nachlese von deiner Ernte halten.“
Diese Vorschrift, eine von sehr vielen im Buch Levitikus – diese Vorschrift, die von Gott gegeben wurde, soll deutlich machen, dass wir Menschen eine Verpflichtung für die Schöpfung haben, von der uns diese Ernte geschenkt wurde. Ebenso sollen wir bei der Ernte an die Armen und Fremden denken, damit auch sie über die Zeit kommen. Wir dürfen für die Ernte Gott danken, die uns das tägliche Brot sichert und das in unseren Gottesdiensten feiern.
Ihnen allen eine gute Zeit und Gottes Segen.
Diakon Stephan Fielers

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Pfarrbrief vom 29. September bis 20. Oktober 2024

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 24. Oktober bis 07. November 2021

„Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“Interreligiöse Friedensinitiativen in NigeriaDas Wort, das Paulus an die Gemeinden in Galatien schrieb (Gal 6,9), ist das Leitwort zum Monat der Weltmission 2021. Lasst uns Gutes tun: damals wie heute die Aufforderung zu einem Leben in Geschwisterlichkeit. Es gehört Mut dazu, auf Menschen zuzugehen und Brücken zu bauen.Die missio-Aktion zeigt am Beispiel von Nigeria, was möglich ist, wenn Menschen...

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Pfarrbrief vom 10. bis 24. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Das wird Jesus im sonntäglichen Evangelium (Mk 10,17-30) gefragt. Der junge Mann vermag nicht Jesu Aufforderung nachzukommen. Er schafft es nicht, seinen Reichtum hinter sich zu lassen und dem Wanderprediger zu folgen.Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entscheidet sich ein anderer junger Mann ganz anders. Am Montag, dem 04. Oktober, war sein Gedenktag. Franz von Assisi entsagt dem...

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Pfarrbrief vom 26. September bis 10. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.“Dieses Wort des Indianerhäuptlings Seattle aus Nordamerika kennen wir auch als Liedvers. Für uns Christinnen und Christen ist jeder Teil dieser Erde heilig, weil sie uns nicht gehört, weil wir „nur“ ein Teil von ihr sind, weil diese Erde Gottes Schöpfung ist. Diese vielleicht einfachen Beschreibungen besitzen eine ungeahnte Aktualität. Gerade junge Menschen demonstrieren heute für...

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Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Download als PDF-Dokument:Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021Liebe Gemeinde! Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich. Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. August 2021

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!In den nächsten zwei Wochen stehen im Heiligenkalender einige bedeutende Gedenktage von Frauen und Männern, die aus ihrer christlichen Überzeugung etwas für die Kirche oder für Menschen bewirkt, beziehungsweise getan haben und Vorbild wurden.Hl. Sr. Theresia Benedikta vom Kreuz – Edith Stein > Frauenrechtlerin, Philosophin, Märtyrin und OrdensfrauHl. Laurentius von Rom > Diakon, Märtyrer /...

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Pfarrbrief vom 25. Juli bis 08. August 2021

Liebe Gemeinde!In seiner „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ erzählt Heinrich Böll von der Begegnung eines Fischers mit einem Touristen. Der Fischer sitzt am Hafen und erfreut sich an der Natur. Der Tourist kann das nicht verstehen. Er redet auf den Fischer ein, er solle hinausfahren zum Fischen, einen guten Fang machen, auf Dauer sein Geschäft vergrößern und die Fangmenge erhöhen, um so eines Tages beruhigt im Hafen verweilen und die...

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Pfarrbrief vom 11. bis 25. Juli 2021

Liebe Gemeinde!In diesen Wochen stehen die Feiern der sog. Initiationsriten unserer Kirche im Focus unseres Gemeindelebens: die Firmgottesdienste an den vergangenen beiden Wochenenden, die Feiern der Erstkommunion an diesem und dem kommenden Samstag, außerdem erbitten wieder Eltern die Taufe für ihre Kinder.Alles bestens, könnte man meinen, doch dem ist nicht so!Immer noch finden diese Festgottesdienste - Corona bedingt - nur mit den...

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Pfarrbrief vom 27. Juni bis 11. Juli 2021

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen ist Weihbischof Johannes Wübbe in unserer Pfarreiengemeinschaft zur Visitation unterwegs. Auftakt war am vergangenen Sonntag der Besuch der Pfarrgemeinde Maria Meeresstern auf Borkum.  Zwei Jugendlichen und einer erwachsenen Konvertitin hat er die Firmung gespendet und abends mit den Mitgliedern von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand über die seelsorgliche Situation in unserem Bistum und auf Borkum diskutiert....

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Pfarrbrief vom 30. Mai bis 27. Juni 2021

Liebe Gemeinde!Dieser Pfarrbrief umfasst vier Wochen. Mit dem Dreifaltigkeitssonntag und dem Hochfest Fronleichnam schreitet der kirchliche Jahreskreis fort. An Dreifaltigkeit führt uns die Kirche vor Augen, Gott wendet sich den Menschen in drei Personen zu: Der Vater, der Lebensschaffende, Jesus, der Bruder an unserer Seite und der Heilige Geist, die begeisternde und heilsspendende Kraft zum Leben.An Fronleichnam verehren wir Christus in...

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Pfarrbrief – 16. bis 30. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Kennen Sie die Pfingstnovene? Andachten, gebetet an den Tagen von Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten, dienen zur Hinführung auf das Fest des Heiligen Geistes. Auch werden Novenen als Vorbereitung auf persönliche Feste oder in besonderen Anliegen gebetet. Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, wirbt seit Jahren für diese, in der Volksfrömmigkeit beheimatete Gebetsform. In diesem...

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Pfarrbrief vom 02. bis 16. Mai 2021

Liebe Gemeinde!In dieser Zeit hören wir in den Evangelien von Jesus oft in Bildern. Eines dieser Bilder ist das vom Weinstock und den Reben. Jesus sagt uns: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht (Joh 15,5). Gott ist in diesem Bild der Winzer, der diejenigen Reben abschneidet, die keine reiche Frucht bringen.Mich spricht dieses Bild deshalb an, weil die Reben ohne den...

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Pfarrbrief vom 18. April bis 02. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Ein Bild von Jesus Christus sticht gerade in der österlichen Zeit in besonderer Weise hervor, das des „Guten Hirten“. Jesus als der „Gute Hirt“ steht in besonderer Weise für ihn als den Auferstandenen und Erhöhten. Weil dieser Jesus Christus uns kennt und liebt, kennen wir ihn und dürfen ihn lieben. Jesus als der „Gute Hirt“ und wir als die ihm anvertraute Herde stehen für ein Verhältnis, das zutiefst vom gegenseitigen Vertrauen...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. April 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieses Jahr kein Osterspaziergang in großer Runde. Kein fröhliches Singen in unseren Gottesdiensten. Keine großen Familientreffen. Keine Ostereiersuche mit den Kindern. So viele Neins. Ach, dass sie doch alle verwandelt würden: Die vielen „Neins“ in ein großes Ja. Die Angst in Zuversicht. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, in Gewissheit.Inmitten so vieler Verneinungen feiern wir dennoch Ostern: Gott richtet seinen...

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Pfarrbrief vom 21. März bis 05. April 2021

Liebe Gemeinde!„Es geht anders!“ Seit einem Jahr hören wir diesen Satz, so oder in ähnlicher Weise, immer wieder. Manchmal denke ich: „Oh, nee! Nicht schon wieder! Ich sehne mich nach – wie immer! Jetzt auch noch Misereor…“ Im nächsten Moment erschrecke ich über meine Undankbarkeit, meine Verzagtheit, meine Resignation. Starke Frauen wie Doña Antonia Lurisi aus Bolivien ermutigen mich dann:“Früher haben wir einfach alles abgebrannt, um auf den...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. März 2021

Liebe Gemeinde,in der Krise merken wir, dass wir nicht alles in der Hand haben. Das neue MISEREOR-Hungertuch der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sanchez entstand während der Corona-Pandemie. Es stellt die Verletzlichkeit allen Lebens vor Augen. Anatomische Details fügen sich über ein Triptychon hinweg zu einem Bild: Wir erkennen einen Fuß mit gebrochenen Knochen. Zugleich weisen Goldfäden und goldene Blumen hin auf Heilung und die in-nere...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 25. August bis 29. September 2024

Gründe, um zu bleiben!
Im heutigen Evangelium stellt Jesus den Zwölf die Frage: „Wollt auch ihr weggehen?“ (Joh 6,67). Diese Worte deuten darauf hin, dass bereits viele Menschen ihn verlassen haben. Theologen sprechen in diesem Zusammenhang von der „galiläischen Krise“. Das Wort „Krise“ hat für uns oft einen negativen Beigeschmack, aber Jesus nutzt diesen Moment, um seine Jünger vor eine entscheidende Wahl zu stellen: gehen oder bleiben? Ähnlich erleben wir dies auch heute: Menschen kehren der Kirche den Rücken und entscheiden sich zu gehen. Die Gründe dafür mögen unterschiedlich sein.
Ich stelle mir die Frage, was sind eigentlich Gründe, um zu bleiben?
Ich möchte dazu auf die „Ich-bin“-Worte Jesu hinweisen:
Jesus sagt: „Ich bin das Leben.“ – Das schenkt uns Hoffnung, dass das Leben nicht mit dem Tod endet.
Jesus sagt: „Ich bin das Brot.“ – Er ist die lebensnotwendige Nahrung, die uns stärkt und Kraft gibt.
Jesus sagt: „Ich bin das Licht.“ – Er bietet uns Orientierung, wenn alles um uns herum dunkel erscheint.
Jesus sagt: „Ich bin der gute Hirte.“ – Er ist der Hirte, der sich liebevoll um uns, seine Schafe, sorgt.
Jesus sagt: „Ich bin die Tür.“ – Durch ihn haben wir jederzeit Zugang, er lädt uns ein, einzutreten.
Jesus sagt: „Ich bin der Weinstock.“ – Verbunden mit ihm, dem Weinstock, können wir auch die Trockenzeiten unseres Lebens überstehen.
Diese „Ich-bin“-Worte Jesu sind wie ein Anker in unserem Leben. Sie geben uns Halt und Orientierung. So können auch wir mit Petrus sagen: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“
Herzliche Grüße
Laura Sandker

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Pfarrbrief vom 25. August bis 29. September 2024

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 24. Oktober bis 07. November 2021

„Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“Interreligiöse Friedensinitiativen in NigeriaDas Wort, das Paulus an die Gemeinden in Galatien schrieb (Gal 6,9), ist das Leitwort zum Monat der Weltmission 2021. Lasst uns Gutes tun: damals wie heute die Aufforderung zu einem Leben in Geschwisterlichkeit. Es gehört Mut dazu, auf Menschen zuzugehen und Brücken zu bauen.Die missio-Aktion zeigt am Beispiel von Nigeria, was möglich ist, wenn Menschen...

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Pfarrbrief vom 10. bis 24. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Das wird Jesus im sonntäglichen Evangelium (Mk 10,17-30) gefragt. Der junge Mann vermag nicht Jesu Aufforderung nachzukommen. Er schafft es nicht, seinen Reichtum hinter sich zu lassen und dem Wanderprediger zu folgen.Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entscheidet sich ein anderer junger Mann ganz anders. Am Montag, dem 04. Oktober, war sein Gedenktag. Franz von Assisi entsagt dem...

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Pfarrbrief vom 26. September bis 10. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.“Dieses Wort des Indianerhäuptlings Seattle aus Nordamerika kennen wir auch als Liedvers. Für uns Christinnen und Christen ist jeder Teil dieser Erde heilig, weil sie uns nicht gehört, weil wir „nur“ ein Teil von ihr sind, weil diese Erde Gottes Schöpfung ist. Diese vielleicht einfachen Beschreibungen besitzen eine ungeahnte Aktualität. Gerade junge Menschen demonstrieren heute für...

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Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Download als PDF-Dokument:Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021Liebe Gemeinde! Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich. Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. August 2021

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!In den nächsten zwei Wochen stehen im Heiligenkalender einige bedeutende Gedenktage von Frauen und Männern, die aus ihrer christlichen Überzeugung etwas für die Kirche oder für Menschen bewirkt, beziehungsweise getan haben und Vorbild wurden.Hl. Sr. Theresia Benedikta vom Kreuz – Edith Stein > Frauenrechtlerin, Philosophin, Märtyrin und OrdensfrauHl. Laurentius von Rom > Diakon, Märtyrer /...

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Pfarrbrief vom 25. Juli bis 08. August 2021

Liebe Gemeinde!In seiner „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ erzählt Heinrich Böll von der Begegnung eines Fischers mit einem Touristen. Der Fischer sitzt am Hafen und erfreut sich an der Natur. Der Tourist kann das nicht verstehen. Er redet auf den Fischer ein, er solle hinausfahren zum Fischen, einen guten Fang machen, auf Dauer sein Geschäft vergrößern und die Fangmenge erhöhen, um so eines Tages beruhigt im Hafen verweilen und die...

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Pfarrbrief vom 11. bis 25. Juli 2021

Liebe Gemeinde!In diesen Wochen stehen die Feiern der sog. Initiationsriten unserer Kirche im Focus unseres Gemeindelebens: die Firmgottesdienste an den vergangenen beiden Wochenenden, die Feiern der Erstkommunion an diesem und dem kommenden Samstag, außerdem erbitten wieder Eltern die Taufe für ihre Kinder.Alles bestens, könnte man meinen, doch dem ist nicht so!Immer noch finden diese Festgottesdienste - Corona bedingt - nur mit den...

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Pfarrbrief vom 27. Juni bis 11. Juli 2021

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen ist Weihbischof Johannes Wübbe in unserer Pfarreiengemeinschaft zur Visitation unterwegs. Auftakt war am vergangenen Sonntag der Besuch der Pfarrgemeinde Maria Meeresstern auf Borkum.  Zwei Jugendlichen und einer erwachsenen Konvertitin hat er die Firmung gespendet und abends mit den Mitgliedern von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand über die seelsorgliche Situation in unserem Bistum und auf Borkum diskutiert....

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Pfarrbrief vom 30. Mai bis 27. Juni 2021

Liebe Gemeinde!Dieser Pfarrbrief umfasst vier Wochen. Mit dem Dreifaltigkeitssonntag und dem Hochfest Fronleichnam schreitet der kirchliche Jahreskreis fort. An Dreifaltigkeit führt uns die Kirche vor Augen, Gott wendet sich den Menschen in drei Personen zu: Der Vater, der Lebensschaffende, Jesus, der Bruder an unserer Seite und der Heilige Geist, die begeisternde und heilsspendende Kraft zum Leben.An Fronleichnam verehren wir Christus in...

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Pfarrbrief – 16. bis 30. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Kennen Sie die Pfingstnovene? Andachten, gebetet an den Tagen von Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten, dienen zur Hinführung auf das Fest des Heiligen Geistes. Auch werden Novenen als Vorbereitung auf persönliche Feste oder in besonderen Anliegen gebetet. Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, wirbt seit Jahren für diese, in der Volksfrömmigkeit beheimatete Gebetsform. In diesem...

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Pfarrbrief vom 02. bis 16. Mai 2021

Liebe Gemeinde!In dieser Zeit hören wir in den Evangelien von Jesus oft in Bildern. Eines dieser Bilder ist das vom Weinstock und den Reben. Jesus sagt uns: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht (Joh 15,5). Gott ist in diesem Bild der Winzer, der diejenigen Reben abschneidet, die keine reiche Frucht bringen.Mich spricht dieses Bild deshalb an, weil die Reben ohne den...

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Pfarrbrief vom 18. April bis 02. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Ein Bild von Jesus Christus sticht gerade in der österlichen Zeit in besonderer Weise hervor, das des „Guten Hirten“. Jesus als der „Gute Hirt“ steht in besonderer Weise für ihn als den Auferstandenen und Erhöhten. Weil dieser Jesus Christus uns kennt und liebt, kennen wir ihn und dürfen ihn lieben. Jesus als der „Gute Hirt“ und wir als die ihm anvertraute Herde stehen für ein Verhältnis, das zutiefst vom gegenseitigen Vertrauen...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. April 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieses Jahr kein Osterspaziergang in großer Runde. Kein fröhliches Singen in unseren Gottesdiensten. Keine großen Familientreffen. Keine Ostereiersuche mit den Kindern. So viele Neins. Ach, dass sie doch alle verwandelt würden: Die vielen „Neins“ in ein großes Ja. Die Angst in Zuversicht. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, in Gewissheit.Inmitten so vieler Verneinungen feiern wir dennoch Ostern: Gott richtet seinen...

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Pfarrbrief vom 21. März bis 05. April 2021

Liebe Gemeinde!„Es geht anders!“ Seit einem Jahr hören wir diesen Satz, so oder in ähnlicher Weise, immer wieder. Manchmal denke ich: „Oh, nee! Nicht schon wieder! Ich sehne mich nach – wie immer! Jetzt auch noch Misereor…“ Im nächsten Moment erschrecke ich über meine Undankbarkeit, meine Verzagtheit, meine Resignation. Starke Frauen wie Doña Antonia Lurisi aus Bolivien ermutigen mich dann:“Früher haben wir einfach alles abgebrannt, um auf den...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. März 2021

Liebe Gemeinde,in der Krise merken wir, dass wir nicht alles in der Hand haben. Das neue MISEREOR-Hungertuch der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sanchez entstand während der Corona-Pandemie. Es stellt die Verletzlichkeit allen Lebens vor Augen. Anatomische Details fügen sich über ein Triptychon hinweg zu einem Bild: Wir erkennen einen Fuß mit gebrochenen Knochen. Zugleich weisen Goldfäden und goldene Blumen hin auf Heilung und die in-nere...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrrbrief vom 28. Juli bis 25. August 2024

Liebe Gemeindemitglieder aus Christ König,
in wenigen Tagen gehen bei uns die Sommerferien zu Ende. Die Zeit der Ferien und des Urlaubs – eine Zeit, auf die sich viele von uns mit Hoffnungen und Erwartungen gefreut haben – ist schnell vergangen.
Jetzt beginnt der Alltag. Gewohntes und Neues müssen bewältigt werden. Der alte Trott beginnt wieder. Gleichzeitig ist es für junge Menschen ein Neuanfang: Neue Schule, neue Klasse, neuer Kindergarten, andere Gruppen. Auch im Leben der Pfarrei beginnt das Planen. Die Erstkommunion 2025 wirft ihre Schatten voraus und über Weihnachten denken wir schon nach. Das Gefühl der Erholung verschwindet für manche und macht einer neuen Ermüdung Platz.
Im Propheten Hosea können wir lesen: Nehmt Neuland unter den Pflug. Es ist Zeit den Herren zu suchen (Hos 10,12). Neues gestalten ist fordernd, aber auch erfüllend. Altes neu zu betrachten, schafft Freiraum.
Ich wünsche uns allen eine inspirierte Zeit.
Georg Pützer

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Pfarrbrief vom 28. Juli bis 25. August 2024

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 24. Oktober bis 07. November 2021

„Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“Interreligiöse Friedensinitiativen in NigeriaDas Wort, das Paulus an die Gemeinden in Galatien schrieb (Gal 6,9), ist das Leitwort zum Monat der Weltmission 2021. Lasst uns Gutes tun: damals wie heute die Aufforderung zu einem Leben in Geschwisterlichkeit. Es gehört Mut dazu, auf Menschen zuzugehen und Brücken zu bauen.Die missio-Aktion zeigt am Beispiel von Nigeria, was möglich ist, wenn Menschen...

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Pfarrbrief vom 10. bis 24. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Das wird Jesus im sonntäglichen Evangelium (Mk 10,17-30) gefragt. Der junge Mann vermag nicht Jesu Aufforderung nachzukommen. Er schafft es nicht, seinen Reichtum hinter sich zu lassen und dem Wanderprediger zu folgen.Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entscheidet sich ein anderer junger Mann ganz anders. Am Montag, dem 04. Oktober, war sein Gedenktag. Franz von Assisi entsagt dem...

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Pfarrbrief vom 26. September bis 10. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.“Dieses Wort des Indianerhäuptlings Seattle aus Nordamerika kennen wir auch als Liedvers. Für uns Christinnen und Christen ist jeder Teil dieser Erde heilig, weil sie uns nicht gehört, weil wir „nur“ ein Teil von ihr sind, weil diese Erde Gottes Schöpfung ist. Diese vielleicht einfachen Beschreibungen besitzen eine ungeahnte Aktualität. Gerade junge Menschen demonstrieren heute für...

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Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Download als PDF-Dokument:Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021Liebe Gemeinde! Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich. Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. August 2021

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!In den nächsten zwei Wochen stehen im Heiligenkalender einige bedeutende Gedenktage von Frauen und Männern, die aus ihrer christlichen Überzeugung etwas für die Kirche oder für Menschen bewirkt, beziehungsweise getan haben und Vorbild wurden.Hl. Sr. Theresia Benedikta vom Kreuz – Edith Stein > Frauenrechtlerin, Philosophin, Märtyrin und OrdensfrauHl. Laurentius von Rom > Diakon, Märtyrer /...

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Pfarrbrief vom 25. Juli bis 08. August 2021

Liebe Gemeinde!In seiner „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ erzählt Heinrich Böll von der Begegnung eines Fischers mit einem Touristen. Der Fischer sitzt am Hafen und erfreut sich an der Natur. Der Tourist kann das nicht verstehen. Er redet auf den Fischer ein, er solle hinausfahren zum Fischen, einen guten Fang machen, auf Dauer sein Geschäft vergrößern und die Fangmenge erhöhen, um so eines Tages beruhigt im Hafen verweilen und die...

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Pfarrbrief vom 11. bis 25. Juli 2021

Liebe Gemeinde!In diesen Wochen stehen die Feiern der sog. Initiationsriten unserer Kirche im Focus unseres Gemeindelebens: die Firmgottesdienste an den vergangenen beiden Wochenenden, die Feiern der Erstkommunion an diesem und dem kommenden Samstag, außerdem erbitten wieder Eltern die Taufe für ihre Kinder.Alles bestens, könnte man meinen, doch dem ist nicht so!Immer noch finden diese Festgottesdienste - Corona bedingt - nur mit den...

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Pfarrbrief vom 27. Juni bis 11. Juli 2021

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen ist Weihbischof Johannes Wübbe in unserer Pfarreiengemeinschaft zur Visitation unterwegs. Auftakt war am vergangenen Sonntag der Besuch der Pfarrgemeinde Maria Meeresstern auf Borkum.  Zwei Jugendlichen und einer erwachsenen Konvertitin hat er die Firmung gespendet und abends mit den Mitgliedern von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand über die seelsorgliche Situation in unserem Bistum und auf Borkum diskutiert....

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Pfarrbrief vom 30. Mai bis 27. Juni 2021

Liebe Gemeinde!Dieser Pfarrbrief umfasst vier Wochen. Mit dem Dreifaltigkeitssonntag und dem Hochfest Fronleichnam schreitet der kirchliche Jahreskreis fort. An Dreifaltigkeit führt uns die Kirche vor Augen, Gott wendet sich den Menschen in drei Personen zu: Der Vater, der Lebensschaffende, Jesus, der Bruder an unserer Seite und der Heilige Geist, die begeisternde und heilsspendende Kraft zum Leben.An Fronleichnam verehren wir Christus in...

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Pfarrbrief – 16. bis 30. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Kennen Sie die Pfingstnovene? Andachten, gebetet an den Tagen von Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten, dienen zur Hinführung auf das Fest des Heiligen Geistes. Auch werden Novenen als Vorbereitung auf persönliche Feste oder in besonderen Anliegen gebetet. Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, wirbt seit Jahren für diese, in der Volksfrömmigkeit beheimatete Gebetsform. In diesem...

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Pfarrbrief vom 02. bis 16. Mai 2021

Liebe Gemeinde!In dieser Zeit hören wir in den Evangelien von Jesus oft in Bildern. Eines dieser Bilder ist das vom Weinstock und den Reben. Jesus sagt uns: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht (Joh 15,5). Gott ist in diesem Bild der Winzer, der diejenigen Reben abschneidet, die keine reiche Frucht bringen.Mich spricht dieses Bild deshalb an, weil die Reben ohne den...

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Pfarrbrief vom 18. April bis 02. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Ein Bild von Jesus Christus sticht gerade in der österlichen Zeit in besonderer Weise hervor, das des „Guten Hirten“. Jesus als der „Gute Hirt“ steht in besonderer Weise für ihn als den Auferstandenen und Erhöhten. Weil dieser Jesus Christus uns kennt und liebt, kennen wir ihn und dürfen ihn lieben. Jesus als der „Gute Hirt“ und wir als die ihm anvertraute Herde stehen für ein Verhältnis, das zutiefst vom gegenseitigen Vertrauen...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. April 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieses Jahr kein Osterspaziergang in großer Runde. Kein fröhliches Singen in unseren Gottesdiensten. Keine großen Familientreffen. Keine Ostereiersuche mit den Kindern. So viele Neins. Ach, dass sie doch alle verwandelt würden: Die vielen „Neins“ in ein großes Ja. Die Angst in Zuversicht. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, in Gewissheit.Inmitten so vieler Verneinungen feiern wir dennoch Ostern: Gott richtet seinen...

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Pfarrbrief vom 21. März bis 05. April 2021

Liebe Gemeinde!„Es geht anders!“ Seit einem Jahr hören wir diesen Satz, so oder in ähnlicher Weise, immer wieder. Manchmal denke ich: „Oh, nee! Nicht schon wieder! Ich sehne mich nach – wie immer! Jetzt auch noch Misereor…“ Im nächsten Moment erschrecke ich über meine Undankbarkeit, meine Verzagtheit, meine Resignation. Starke Frauen wie Doña Antonia Lurisi aus Bolivien ermutigen mich dann:“Früher haben wir einfach alles abgebrannt, um auf den...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. März 2021

Liebe Gemeinde,in der Krise merken wir, dass wir nicht alles in der Hand haben. Das neue MISEREOR-Hungertuch der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sanchez entstand während der Corona-Pandemie. Es stellt die Verletzlichkeit allen Lebens vor Augen. Anatomische Details fügen sich über ein Triptychon hinweg zu einem Bild: Wir erkennen einen Fuß mit gebrochenen Knochen. Zugleich weisen Goldfäden und goldene Blumen hin auf Heilung und die in-nere...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 30. Juni bis 28. Juli 2024

Liebe Gemeinde, liebe Gäste,
für Viele beginnt in diesen Tagen der Urlaub. Die Kinder haben Ferien. Der Alltag hat Pause.
Den kirchlichen Kalender prägen in diesen Wochen die „Sonntage im Jahreskreis“. In den entsprechenden Evangelien stellt Markus uns Jesus vor als den Erzähler von Gleichnissen über das Reich Gottes, als den, der Kranke heilt, als einen, der mit den herrschenden Vorstellungen, wie den Shabath-Regeln, in Konflikt gerät und vor allem als einen, der von Gott mit Macht ausgestattet ist.
Im Evangelium vom 15. So. im Jahreskreis sendet Jesus seine Jünger aus, es ihm nachzutun. Immer zu zweit sind sie unterwegs: „… salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie“, (Mk 6,13). Aber sie treffen auch auf Unverständnis.
Am darauf folgenden Sonntag hören wir, wie die Jünger erschöpft zurück kommen und Jesus sie an einen ruhigen Ort bringen möchte. Auch sie bedürfen der Erholung! Im Evangelium bleibt keine Zeit um auszuruhen. Es geht den Jüngern so, wie es manchmal uns ergeht: Immer wieder sind wir aufs neue gefordert.
Dabei finden sich Schriftstellen, die von der nötigen Ruhe und Erholung sprechen: Im 1. Schöpfungsbericht ruhte Gott am 7. Tag, der erschöpfte Elija wird gestärkt, um nur zwei Beispiele zu nennen.
Erholsame Ferien und einen schönen Sommer wünscht Ihnen
Cornelia Dicke

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Pfarrbrief vom 30. Juni bis 28. Juli 2024

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 24. Oktober bis 07. November 2021

„Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“Interreligiöse Friedensinitiativen in NigeriaDas Wort, das Paulus an die Gemeinden in Galatien schrieb (Gal 6,9), ist das Leitwort zum Monat der Weltmission 2021. Lasst uns Gutes tun: damals wie heute die Aufforderung zu einem Leben in Geschwisterlichkeit. Es gehört Mut dazu, auf Menschen zuzugehen und Brücken zu bauen.Die missio-Aktion zeigt am Beispiel von Nigeria, was möglich ist, wenn Menschen...

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Pfarrbrief vom 10. bis 24. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Das wird Jesus im sonntäglichen Evangelium (Mk 10,17-30) gefragt. Der junge Mann vermag nicht Jesu Aufforderung nachzukommen. Er schafft es nicht, seinen Reichtum hinter sich zu lassen und dem Wanderprediger zu folgen.Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entscheidet sich ein anderer junger Mann ganz anders. Am Montag, dem 04. Oktober, war sein Gedenktag. Franz von Assisi entsagt dem...

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Pfarrbrief vom 26. September bis 10. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.“Dieses Wort des Indianerhäuptlings Seattle aus Nordamerika kennen wir auch als Liedvers. Für uns Christinnen und Christen ist jeder Teil dieser Erde heilig, weil sie uns nicht gehört, weil wir „nur“ ein Teil von ihr sind, weil diese Erde Gottes Schöpfung ist. Diese vielleicht einfachen Beschreibungen besitzen eine ungeahnte Aktualität. Gerade junge Menschen demonstrieren heute für...

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Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Download als PDF-Dokument:Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021Liebe Gemeinde! Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich. Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. August 2021

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!In den nächsten zwei Wochen stehen im Heiligenkalender einige bedeutende Gedenktage von Frauen und Männern, die aus ihrer christlichen Überzeugung etwas für die Kirche oder für Menschen bewirkt, beziehungsweise getan haben und Vorbild wurden.Hl. Sr. Theresia Benedikta vom Kreuz – Edith Stein > Frauenrechtlerin, Philosophin, Märtyrin und OrdensfrauHl. Laurentius von Rom > Diakon, Märtyrer /...

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Pfarrbrief vom 25. Juli bis 08. August 2021

Liebe Gemeinde!In seiner „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ erzählt Heinrich Böll von der Begegnung eines Fischers mit einem Touristen. Der Fischer sitzt am Hafen und erfreut sich an der Natur. Der Tourist kann das nicht verstehen. Er redet auf den Fischer ein, er solle hinausfahren zum Fischen, einen guten Fang machen, auf Dauer sein Geschäft vergrößern und die Fangmenge erhöhen, um so eines Tages beruhigt im Hafen verweilen und die...

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Pfarrbrief vom 11. bis 25. Juli 2021

Liebe Gemeinde!In diesen Wochen stehen die Feiern der sog. Initiationsriten unserer Kirche im Focus unseres Gemeindelebens: die Firmgottesdienste an den vergangenen beiden Wochenenden, die Feiern der Erstkommunion an diesem und dem kommenden Samstag, außerdem erbitten wieder Eltern die Taufe für ihre Kinder.Alles bestens, könnte man meinen, doch dem ist nicht so!Immer noch finden diese Festgottesdienste - Corona bedingt - nur mit den...

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Pfarrbrief vom 27. Juni bis 11. Juli 2021

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen ist Weihbischof Johannes Wübbe in unserer Pfarreiengemeinschaft zur Visitation unterwegs. Auftakt war am vergangenen Sonntag der Besuch der Pfarrgemeinde Maria Meeresstern auf Borkum.  Zwei Jugendlichen und einer erwachsenen Konvertitin hat er die Firmung gespendet und abends mit den Mitgliedern von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand über die seelsorgliche Situation in unserem Bistum und auf Borkum diskutiert....

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Pfarrbrief vom 30. Mai bis 27. Juni 2021

Liebe Gemeinde!Dieser Pfarrbrief umfasst vier Wochen. Mit dem Dreifaltigkeitssonntag und dem Hochfest Fronleichnam schreitet der kirchliche Jahreskreis fort. An Dreifaltigkeit führt uns die Kirche vor Augen, Gott wendet sich den Menschen in drei Personen zu: Der Vater, der Lebensschaffende, Jesus, der Bruder an unserer Seite und der Heilige Geist, die begeisternde und heilsspendende Kraft zum Leben.An Fronleichnam verehren wir Christus in...

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Pfarrbrief – 16. bis 30. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Kennen Sie die Pfingstnovene? Andachten, gebetet an den Tagen von Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten, dienen zur Hinführung auf das Fest des Heiligen Geistes. Auch werden Novenen als Vorbereitung auf persönliche Feste oder in besonderen Anliegen gebetet. Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, wirbt seit Jahren für diese, in der Volksfrömmigkeit beheimatete Gebetsform. In diesem...

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Pfarrbrief vom 02. bis 16. Mai 2021

Liebe Gemeinde!In dieser Zeit hören wir in den Evangelien von Jesus oft in Bildern. Eines dieser Bilder ist das vom Weinstock und den Reben. Jesus sagt uns: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht (Joh 15,5). Gott ist in diesem Bild der Winzer, der diejenigen Reben abschneidet, die keine reiche Frucht bringen.Mich spricht dieses Bild deshalb an, weil die Reben ohne den...

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Pfarrbrief vom 18. April bis 02. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Ein Bild von Jesus Christus sticht gerade in der österlichen Zeit in besonderer Weise hervor, das des „Guten Hirten“. Jesus als der „Gute Hirt“ steht in besonderer Weise für ihn als den Auferstandenen und Erhöhten. Weil dieser Jesus Christus uns kennt und liebt, kennen wir ihn und dürfen ihn lieben. Jesus als der „Gute Hirt“ und wir als die ihm anvertraute Herde stehen für ein Verhältnis, das zutiefst vom gegenseitigen Vertrauen...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. April 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieses Jahr kein Osterspaziergang in großer Runde. Kein fröhliches Singen in unseren Gottesdiensten. Keine großen Familientreffen. Keine Ostereiersuche mit den Kindern. So viele Neins. Ach, dass sie doch alle verwandelt würden: Die vielen „Neins“ in ein großes Ja. Die Angst in Zuversicht. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, in Gewissheit.Inmitten so vieler Verneinungen feiern wir dennoch Ostern: Gott richtet seinen...

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Pfarrbrief vom 21. März bis 05. April 2021

Liebe Gemeinde!„Es geht anders!“ Seit einem Jahr hören wir diesen Satz, so oder in ähnlicher Weise, immer wieder. Manchmal denke ich: „Oh, nee! Nicht schon wieder! Ich sehne mich nach – wie immer! Jetzt auch noch Misereor…“ Im nächsten Moment erschrecke ich über meine Undankbarkeit, meine Verzagtheit, meine Resignation. Starke Frauen wie Doña Antonia Lurisi aus Bolivien ermutigen mich dann:“Früher haben wir einfach alles abgebrannt, um auf den...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. März 2021

Liebe Gemeinde,in der Krise merken wir, dass wir nicht alles in der Hand haben. Das neue MISEREOR-Hungertuch der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sanchez entstand während der Corona-Pandemie. Es stellt die Verletzlichkeit allen Lebens vor Augen. Anatomische Details fügen sich über ein Triptychon hinweg zu einem Bild: Wir erkennen einen Fuß mit gebrochenen Knochen. Zugleich weisen Goldfäden und goldene Blumen hin auf Heilung und die in-nere...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 02. bis 30. Juni 2024

Liebe Gemeinde,
am 9. Juni werden wir Diakon Stefan Fielers in den Ruhestand verabschieden.
Im Jahr 1990 zog er nach Emden. Einige Jahre später übernahm mit seiner Frau den Küsterdienst in St. Walburga. In den Jahren bis heute ist er zu einem vertrauten Gesicht in unserer Gemeinde geworden.
Im Jahre 2006 wurde er zum Diakon geweiht. Seit dieser Zeit ver-kündete er das Wort Gottes, spendet das Sakrament der Taufe und begleitet Menschen in ihrem Leben.
Den Dienst des Katecheten übernahm er 2006. Sein Dienst erweiterte sich in andere Arbeitsfelder, Seniorenseelsorge, Krankenseelsorge, Trauerpastoral und Hausbesuche. Er vertrat unsere Gemeinde nach außen in verschiedene Gremien der Stadt und des Dekanates Ostfriesland.
Ich möchte Dir, lieber Stefan, im Namen der ganzen Gemeinde für Deinen Dienst im Weinberg des Herrn danken. Die Sorge Gottes um uns Menschen wurde in deinem Tun spürbar und erlebbar.
Ich bin froh, dass Du breit bist auch über den Ruhestand hinaus als Diakon und Seelsorger weiter mitzutun.
Nach dem Verabschiedungsgottesdienst besteht beim Fest der Begegnung im Jugenheim die Möglichkeit, Diakon Fielers persönlich für den neuen Lebensabschnitt alles Gute zu wünschen.
Ich freue mich auf die gemeinsame Begegnung
Georg Pützer

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Pfarrbrief vom 02. bis 30. Juni 2024

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 24. Oktober bis 07. November 2021

„Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“Interreligiöse Friedensinitiativen in NigeriaDas Wort, das Paulus an die Gemeinden in Galatien schrieb (Gal 6,9), ist das Leitwort zum Monat der Weltmission 2021. Lasst uns Gutes tun: damals wie heute die Aufforderung zu einem Leben in Geschwisterlichkeit. Es gehört Mut dazu, auf Menschen zuzugehen und Brücken zu bauen.Die missio-Aktion zeigt am Beispiel von Nigeria, was möglich ist, wenn Menschen...

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Pfarrbrief vom 10. bis 24. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Das wird Jesus im sonntäglichen Evangelium (Mk 10,17-30) gefragt. Der junge Mann vermag nicht Jesu Aufforderung nachzukommen. Er schafft es nicht, seinen Reichtum hinter sich zu lassen und dem Wanderprediger zu folgen.Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entscheidet sich ein anderer junger Mann ganz anders. Am Montag, dem 04. Oktober, war sein Gedenktag. Franz von Assisi entsagt dem...

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Pfarrbrief vom 26. September bis 10. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.“Dieses Wort des Indianerhäuptlings Seattle aus Nordamerika kennen wir auch als Liedvers. Für uns Christinnen und Christen ist jeder Teil dieser Erde heilig, weil sie uns nicht gehört, weil wir „nur“ ein Teil von ihr sind, weil diese Erde Gottes Schöpfung ist. Diese vielleicht einfachen Beschreibungen besitzen eine ungeahnte Aktualität. Gerade junge Menschen demonstrieren heute für...

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Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Download als PDF-Dokument:Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021Liebe Gemeinde! Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich. Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. August 2021

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!In den nächsten zwei Wochen stehen im Heiligenkalender einige bedeutende Gedenktage von Frauen und Männern, die aus ihrer christlichen Überzeugung etwas für die Kirche oder für Menschen bewirkt, beziehungsweise getan haben und Vorbild wurden.Hl. Sr. Theresia Benedikta vom Kreuz – Edith Stein > Frauenrechtlerin, Philosophin, Märtyrin und OrdensfrauHl. Laurentius von Rom > Diakon, Märtyrer /...

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Pfarrbrief vom 25. Juli bis 08. August 2021

Liebe Gemeinde!In seiner „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ erzählt Heinrich Böll von der Begegnung eines Fischers mit einem Touristen. Der Fischer sitzt am Hafen und erfreut sich an der Natur. Der Tourist kann das nicht verstehen. Er redet auf den Fischer ein, er solle hinausfahren zum Fischen, einen guten Fang machen, auf Dauer sein Geschäft vergrößern und die Fangmenge erhöhen, um so eines Tages beruhigt im Hafen verweilen und die...

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Pfarrbrief vom 11. bis 25. Juli 2021

Liebe Gemeinde!In diesen Wochen stehen die Feiern der sog. Initiationsriten unserer Kirche im Focus unseres Gemeindelebens: die Firmgottesdienste an den vergangenen beiden Wochenenden, die Feiern der Erstkommunion an diesem und dem kommenden Samstag, außerdem erbitten wieder Eltern die Taufe für ihre Kinder.Alles bestens, könnte man meinen, doch dem ist nicht so!Immer noch finden diese Festgottesdienste - Corona bedingt - nur mit den...

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Pfarrbrief vom 27. Juni bis 11. Juli 2021

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen ist Weihbischof Johannes Wübbe in unserer Pfarreiengemeinschaft zur Visitation unterwegs. Auftakt war am vergangenen Sonntag der Besuch der Pfarrgemeinde Maria Meeresstern auf Borkum.  Zwei Jugendlichen und einer erwachsenen Konvertitin hat er die Firmung gespendet und abends mit den Mitgliedern von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand über die seelsorgliche Situation in unserem Bistum und auf Borkum diskutiert....

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Pfarrbrief vom 30. Mai bis 27. Juni 2021

Liebe Gemeinde!Dieser Pfarrbrief umfasst vier Wochen. Mit dem Dreifaltigkeitssonntag und dem Hochfest Fronleichnam schreitet der kirchliche Jahreskreis fort. An Dreifaltigkeit führt uns die Kirche vor Augen, Gott wendet sich den Menschen in drei Personen zu: Der Vater, der Lebensschaffende, Jesus, der Bruder an unserer Seite und der Heilige Geist, die begeisternde und heilsspendende Kraft zum Leben.An Fronleichnam verehren wir Christus in...

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Pfarrbrief – 16. bis 30. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Kennen Sie die Pfingstnovene? Andachten, gebetet an den Tagen von Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten, dienen zur Hinführung auf das Fest des Heiligen Geistes. Auch werden Novenen als Vorbereitung auf persönliche Feste oder in besonderen Anliegen gebetet. Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, wirbt seit Jahren für diese, in der Volksfrömmigkeit beheimatete Gebetsform. In diesem...

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Pfarrbrief vom 02. bis 16. Mai 2021

Liebe Gemeinde!In dieser Zeit hören wir in den Evangelien von Jesus oft in Bildern. Eines dieser Bilder ist das vom Weinstock und den Reben. Jesus sagt uns: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht (Joh 15,5). Gott ist in diesem Bild der Winzer, der diejenigen Reben abschneidet, die keine reiche Frucht bringen.Mich spricht dieses Bild deshalb an, weil die Reben ohne den...

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Pfarrbrief vom 18. April bis 02. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Ein Bild von Jesus Christus sticht gerade in der österlichen Zeit in besonderer Weise hervor, das des „Guten Hirten“. Jesus als der „Gute Hirt“ steht in besonderer Weise für ihn als den Auferstandenen und Erhöhten. Weil dieser Jesus Christus uns kennt und liebt, kennen wir ihn und dürfen ihn lieben. Jesus als der „Gute Hirt“ und wir als die ihm anvertraute Herde stehen für ein Verhältnis, das zutiefst vom gegenseitigen Vertrauen...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. April 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieses Jahr kein Osterspaziergang in großer Runde. Kein fröhliches Singen in unseren Gottesdiensten. Keine großen Familientreffen. Keine Ostereiersuche mit den Kindern. So viele Neins. Ach, dass sie doch alle verwandelt würden: Die vielen „Neins“ in ein großes Ja. Die Angst in Zuversicht. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, in Gewissheit.Inmitten so vieler Verneinungen feiern wir dennoch Ostern: Gott richtet seinen...

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Pfarrbrief vom 21. März bis 05. April 2021

Liebe Gemeinde!„Es geht anders!“ Seit einem Jahr hören wir diesen Satz, so oder in ähnlicher Weise, immer wieder. Manchmal denke ich: „Oh, nee! Nicht schon wieder! Ich sehne mich nach – wie immer! Jetzt auch noch Misereor…“ Im nächsten Moment erschrecke ich über meine Undankbarkeit, meine Verzagtheit, meine Resignation. Starke Frauen wie Doña Antonia Lurisi aus Bolivien ermutigen mich dann:“Früher haben wir einfach alles abgebrannt, um auf den...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. März 2021

Liebe Gemeinde,in der Krise merken wir, dass wir nicht alles in der Hand haben. Das neue MISEREOR-Hungertuch der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sanchez entstand während der Corona-Pandemie. Es stellt die Verletzlichkeit allen Lebens vor Augen. Anatomische Details fügen sich über ein Triptychon hinweg zu einem Bild: Wir erkennen einen Fuß mit gebrochenen Knochen. Zugleich weisen Goldfäden und goldene Blumen hin auf Heilung und die in-nere...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 12. Mai bis 02. Juni 2024

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!
Am Anfang der 2000er Jahre wurde ich vom damaligen Pfarrer Grodecki gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, den Weg zum ständigen Diakonat zu gehen. Aus beruflichen Gründen war mir dies damals aber nicht möglich. Wenige Zeit später hat sich das geändert und durch Unterstützung von Pfr. Schöneich wurde ich in den Diakonats Kurs im Bistum Osnabrück aufgenommen. Ich habe mich auf den Weg begeben, um zu sehen, ob diese Berufung für mich das richtige ist. Der Weg dauerte über 5 Jahre, den meine Frau Jutta immer mitgetragen hat, denn es war mit vielen Treffen in Osnabrück und mit einem vierjährigen Fernstudium verbunden. Es hat mir sehr viel Freude gemacht, war aber zeitweise schon sehr anstrengend. Im Mai 2006 wurde ich im Osnabrücker Dom von Bischof Bode, mit
8 Kollegen zum ständigen Diakon geweiht. Die Weihe und die Einführung in meinen Dienst, wurden von sehr vielen Gemeindemitgliedern begleitet, denn nach vielen Jahren gab es wieder einen Diakon mit Nebenberuf in Emden.
Die persönliche Situation führte 2010 dazu, dass ich bei der Kirchengemeinde als Katechet, mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit, eingestellt wurde. Weitere Arbeitsbereiche kamen dazu und nach der Auflösung des Schwesternkonventes wurde die Arbeit und Betreuung der Senioren der Schwerpunkt. Seit nunmehr 18 Jahren habe ich meinen Dienst in der Gemeinde mit Freude geleistet.
Am Ende dieses Monats gehe ich in den (Un-)Ruhestand und werde am:
Sonntag, den 9. Juni um 10.30 Uhr in einem festlichen
Gottesdienst in St. Walburga
verabschiedet. Pastor Michael Grodecki kommt zu der Heiligen Messe und wird die Predigt halten. Dazu lade ich Sie/Euch alle ganz herzlich ein und würde mich freuen, wenn viele mit dabei wären. Ich darf mich an dieser Stelle schon bei allen Menschen, besonders meiner Frau Jutta, bedanken, die mich in den vielen Jahren begleitet, unterstützt, mitgearbeitet und zur Seite gestanden haben.
Ihnen allen ein gesegnetes, vom Geist erfülltes Pfingstfest,
eine gute Zeit und Gottes Segen.
Diakon Stephan Fielers

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Pfarrbrief vom 12. Mai bis 02. Juni 2024

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 24. Oktober bis 07. November 2021

„Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“Interreligiöse Friedensinitiativen in NigeriaDas Wort, das Paulus an die Gemeinden in Galatien schrieb (Gal 6,9), ist das Leitwort zum Monat der Weltmission 2021. Lasst uns Gutes tun: damals wie heute die Aufforderung zu einem Leben in Geschwisterlichkeit. Es gehört Mut dazu, auf Menschen zuzugehen und Brücken zu bauen.Die missio-Aktion zeigt am Beispiel von Nigeria, was möglich ist, wenn Menschen...

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Pfarrbrief vom 10. bis 24. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Das wird Jesus im sonntäglichen Evangelium (Mk 10,17-30) gefragt. Der junge Mann vermag nicht Jesu Aufforderung nachzukommen. Er schafft es nicht, seinen Reichtum hinter sich zu lassen und dem Wanderprediger zu folgen.Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entscheidet sich ein anderer junger Mann ganz anders. Am Montag, dem 04. Oktober, war sein Gedenktag. Franz von Assisi entsagt dem...

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Pfarrbrief vom 26. September bis 10. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.“Dieses Wort des Indianerhäuptlings Seattle aus Nordamerika kennen wir auch als Liedvers. Für uns Christinnen und Christen ist jeder Teil dieser Erde heilig, weil sie uns nicht gehört, weil wir „nur“ ein Teil von ihr sind, weil diese Erde Gottes Schöpfung ist. Diese vielleicht einfachen Beschreibungen besitzen eine ungeahnte Aktualität. Gerade junge Menschen demonstrieren heute für...

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Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Download als PDF-Dokument:Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021Liebe Gemeinde! Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich. Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. August 2021

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!In den nächsten zwei Wochen stehen im Heiligenkalender einige bedeutende Gedenktage von Frauen und Männern, die aus ihrer christlichen Überzeugung etwas für die Kirche oder für Menschen bewirkt, beziehungsweise getan haben und Vorbild wurden.Hl. Sr. Theresia Benedikta vom Kreuz – Edith Stein > Frauenrechtlerin, Philosophin, Märtyrin und OrdensfrauHl. Laurentius von Rom > Diakon, Märtyrer /...

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Pfarrbrief vom 25. Juli bis 08. August 2021

Liebe Gemeinde!In seiner „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ erzählt Heinrich Böll von der Begegnung eines Fischers mit einem Touristen. Der Fischer sitzt am Hafen und erfreut sich an der Natur. Der Tourist kann das nicht verstehen. Er redet auf den Fischer ein, er solle hinausfahren zum Fischen, einen guten Fang machen, auf Dauer sein Geschäft vergrößern und die Fangmenge erhöhen, um so eines Tages beruhigt im Hafen verweilen und die...

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Pfarrbrief vom 11. bis 25. Juli 2021

Liebe Gemeinde!In diesen Wochen stehen die Feiern der sog. Initiationsriten unserer Kirche im Focus unseres Gemeindelebens: die Firmgottesdienste an den vergangenen beiden Wochenenden, die Feiern der Erstkommunion an diesem und dem kommenden Samstag, außerdem erbitten wieder Eltern die Taufe für ihre Kinder.Alles bestens, könnte man meinen, doch dem ist nicht so!Immer noch finden diese Festgottesdienste - Corona bedingt - nur mit den...

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Pfarrbrief vom 27. Juni bis 11. Juli 2021

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen ist Weihbischof Johannes Wübbe in unserer Pfarreiengemeinschaft zur Visitation unterwegs. Auftakt war am vergangenen Sonntag der Besuch der Pfarrgemeinde Maria Meeresstern auf Borkum.  Zwei Jugendlichen und einer erwachsenen Konvertitin hat er die Firmung gespendet und abends mit den Mitgliedern von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand über die seelsorgliche Situation in unserem Bistum und auf Borkum diskutiert....

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Pfarrbrief vom 30. Mai bis 27. Juni 2021

Liebe Gemeinde!Dieser Pfarrbrief umfasst vier Wochen. Mit dem Dreifaltigkeitssonntag und dem Hochfest Fronleichnam schreitet der kirchliche Jahreskreis fort. An Dreifaltigkeit führt uns die Kirche vor Augen, Gott wendet sich den Menschen in drei Personen zu: Der Vater, der Lebensschaffende, Jesus, der Bruder an unserer Seite und der Heilige Geist, die begeisternde und heilsspendende Kraft zum Leben.An Fronleichnam verehren wir Christus in...

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Pfarrbrief – 16. bis 30. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Kennen Sie die Pfingstnovene? Andachten, gebetet an den Tagen von Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten, dienen zur Hinführung auf das Fest des Heiligen Geistes. Auch werden Novenen als Vorbereitung auf persönliche Feste oder in besonderen Anliegen gebetet. Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, wirbt seit Jahren für diese, in der Volksfrömmigkeit beheimatete Gebetsform. In diesem...

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Pfarrbrief vom 02. bis 16. Mai 2021

Liebe Gemeinde!In dieser Zeit hören wir in den Evangelien von Jesus oft in Bildern. Eines dieser Bilder ist das vom Weinstock und den Reben. Jesus sagt uns: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht (Joh 15,5). Gott ist in diesem Bild der Winzer, der diejenigen Reben abschneidet, die keine reiche Frucht bringen.Mich spricht dieses Bild deshalb an, weil die Reben ohne den...

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Pfarrbrief vom 18. April bis 02. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Ein Bild von Jesus Christus sticht gerade in der österlichen Zeit in besonderer Weise hervor, das des „Guten Hirten“. Jesus als der „Gute Hirt“ steht in besonderer Weise für ihn als den Auferstandenen und Erhöhten. Weil dieser Jesus Christus uns kennt und liebt, kennen wir ihn und dürfen ihn lieben. Jesus als der „Gute Hirt“ und wir als die ihm anvertraute Herde stehen für ein Verhältnis, das zutiefst vom gegenseitigen Vertrauen...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. April 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieses Jahr kein Osterspaziergang in großer Runde. Kein fröhliches Singen in unseren Gottesdiensten. Keine großen Familientreffen. Keine Ostereiersuche mit den Kindern. So viele Neins. Ach, dass sie doch alle verwandelt würden: Die vielen „Neins“ in ein großes Ja. Die Angst in Zuversicht. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, in Gewissheit.Inmitten so vieler Verneinungen feiern wir dennoch Ostern: Gott richtet seinen...

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Pfarrbrief vom 21. März bis 05. April 2021

Liebe Gemeinde!„Es geht anders!“ Seit einem Jahr hören wir diesen Satz, so oder in ähnlicher Weise, immer wieder. Manchmal denke ich: „Oh, nee! Nicht schon wieder! Ich sehne mich nach – wie immer! Jetzt auch noch Misereor…“ Im nächsten Moment erschrecke ich über meine Undankbarkeit, meine Verzagtheit, meine Resignation. Starke Frauen wie Doña Antonia Lurisi aus Bolivien ermutigen mich dann:“Früher haben wir einfach alles abgebrannt, um auf den...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. März 2021

Liebe Gemeinde,in der Krise merken wir, dass wir nicht alles in der Hand haben. Das neue MISEREOR-Hungertuch der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sanchez entstand während der Corona-Pandemie. Es stellt die Verletzlichkeit allen Lebens vor Augen. Anatomische Details fügen sich über ein Triptychon hinweg zu einem Bild: Wir erkennen einen Fuß mit gebrochenen Knochen. Zugleich weisen Goldfäden und goldene Blumen hin auf Heilung und die in-nere...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026