Pfarrbrief vom 21. April bis 12. Mai 2024

Die sieben Sakramente – Zeichen der Nähe Gottes
Liebe Gemeinde,
in den nächsten Wochen werden 16 junge Menschen mit dem Sakrament der Firmung gestärkt und 27 Kinder aus Christ König dürfen zum ersten Mal Gemeinschaft mit Christus in der Gestalt des Brotes erleben.
Am zweiten Sonntag nach Ostern hörten wir das Evangelium vom „Ungläubigen“ Thomas. Thomas fiel es schwer, an den Auferstandenen zu glauben. „Erst wenn ich seine Male an Händen und Füßen sehe, dann glaube ich.“
Wir Menschen wollen sehen und erleben. Gott kommt diesem Bedürfnis entgegen. Dichtestes Zeichen der Nähe Gottes zu uns Menschen ist Jesus von Nazareth. In ihm erfahren wir, wer Gott ist und wie er ist.
Durch sieben besondere Zeichen, die Sakramente, erfahren wir Menschen die liebende Zuwendung Gottes zu uns.
Thomas durfte die Male Jesu sehen und berühren. In den Sakramenten macht sich der unbegreifliche Gott für unsere Sinne erfahrbar. Gott kommt unserer Sehnsucht nach Begreiflichkeit entgegen. Fühlen wir uns eingeladen, sie zu feiern
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit.
Georg Pützer

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Pfarrbrief vom 21. April bis 12. Mai 2024

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 21. Februar bis 07. März 2021

UMKEHR + RHEKMU + UMKEHR + RHEKMU + UMKEHRLiebe Gemeinde!„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Dieser Satz aus dem Evangelium vom 1. Fastensonntag (Mk 1,15) hat es mir angetan, „das Reich Gottes ist nahe“, trotz oder auch mit Corona. Jetzt zum Beginn der Fastenzeit gibt es vielfältige Angebote, die einladen zum Nachdenken über Gott, die Welt und mich selbst. Eine Auswahl:Analog+ und ganz persönlich vor Ort, mehr dazu in diesem Pfarrbrief!+...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. Februar 2021

Lasst uns unsere Zeit so gestalten,dass man sich an sie erinnern wirdals eine Zeit,in der eine neue Ehrfurcht vor dem Leben erstarkte,als eine Zeit,in der nachhaltige Entwicklung entschlossen auf den Weg gebracht wurde,als eine Zeit,in der das Streben nach Gerechtigkeit und Frieden einenneuen Auftrieb bekam undals eine Zeitder freudigen Feier des Lebens.(Erd-Charta – Schlussabschnitt)So wünsche ich Ihnen allen, liebe Gemeindemitglieder, eine...

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Pfarrrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde!   In den nächsten Tagen ragt neben den Sonntagen das Fest der „Darstellung des Herrn“ heraus. Dieses Fest will uns deutlich machen, dass Jesus das Menschsein ganz und gar mit uns geteilt hat. Er ist den Weg eines gläubigen Juden gegangen. Seine Beschneidung zeigt es. Von Ostern her wissen wir: Dieser Jesus ist nicht nur ein Mensch. Er ist Gottes Sohn von Anfang an, er ist der, der uns das Leben in Gott durch seine Hingabe...

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Pfarrbrief, 10. bis 24. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   Weihnachten scheint schnell vorbei zu sein. Nicht nur der Blick auf die Tagesnachrichten legt diesen Eindruck nahe; die Bewältigung der Pandemie-Krise im Alltag stellt die meisten von uns, besonders die Familien, vor riesige Herausforderungen, die viel Kraft kosten. Von der Feier des Weihnachtsfestes sollte uns die Gewissheit bleiben: Gott ist mit uns. Der Jesuit Alfred Delp SJ, der 1945 von den Nationalsozialisten...

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Pfarrbrief, 20. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   in diesem Jahr möchte ich meinen Weihnachtswunsch in ein kleines Gedicht von Hilde Domin fassen:   „Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“   Das Wunder von Weihnachten ist nichts, was wir selber machen können oder durch gute Vorbereitung in den Griff kriegen. Es stellt sich dort ein, wo Gott sich auf einmal an unserer Seite zeigt: „Ich bin da.“ So hat er es dem Mose...

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Pfarrbrief, 22. November bis 06. Dezember 2020

Liebe Gemeinde!Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der...

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Pfarrbrief, 08. bis 22. November 2020

Liebe Gemeinde!Mit großen Schritten gehen wir auf das Christ-König-Fest, dem Patronats-fest der Gemeinde, zu und dem Ende des Kirchenjahres entgegen.Der Evangelist Matthäus ruft uns in den Gleichnissen dieses und des nächsten Sonntags dazu auf, klug die Zeit bis zur Wiederkunft des Herrn zu gestalten. Da sind einerseits die fünf Jungfrauen. Sie haben nicht nur ihre Lampen, sondern auch einen ausreichenden Vorrat an Öl mitgenom-men, um dem...

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Pfarrbrief, 27. September bis 25. Oktober 2020

Liebe Gemeinde! Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir das Erntedankfest. Es ist unser Dank an Gott für die Vater-unser-Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“ (vgl. Mt 6, 11; Lk 11, 3). Das Erntedankfest stellt uns immer wieder neu eine Grundgegebenheit des Lebens vor Augen: Wir leben nicht allein aus uns heraus. Das Wesentliche unseres Lebens wird uns geschenkt. Das ist ein starker Impuls, sich als Teil von Gottes Schöpfung zu verstehen...

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Pfarrbrief, 13. bis 27. September 2020

Liebe Schwestern und Brüder! Ich habe vor einigen Tagen an einem Studientag der Diakone teilnehmen dürfen, bei dem es um das Thema „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ ging. Zu Beginn des Treffens berichtete Weihbischof Johannes Wübbe von einem Regionaltreffen des Synodalen Weges, an dem er teilgenommen hatte. Der Synodale Weg beschäftigt sich in einem der fünf verschiedenen Foren mit dem Thema, das auch für den Studientag...

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Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war. Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und...

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Pfarrbrief, 16. bis 30. August 2020

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! In zehn Tagen ist die schönste Zeit im Sommer schon wieder vorbei. Die Ferien enden für die Kinder und die meisten freuen sich, endlich wieder regelmäßig zur Schule gehen zu können. Die Corona-Pandemie hat allen Schüler/innen in den letzten Monaten vieles abverlangt und wird es auch weiterhin tun. Auch für die Erwachsenen geht die Ferienzeit zu Ende, die für viele sicherlich auch anders verlaufen ist, wie...

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Pfarrbrief mit Impulsen, 26. Juli bis 16. August 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Viele von Ihnen verleben in diesen Tagen ihren Urlaub, manche zu Haus, manche als Gäste hier in Ostfriesland. Dieses Jahr ist vieles anders. Das Coronavirus zwingt uns zu einigen Verhaltensänderungen. Wir sind auf Gemeinschaft hin geschaffen: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist (Gen 2, 18). Aber es gilt auch, dass Sensibilität und Rücksichtnahme für andere Menschen Nächstenliebe bedeuten. Versuchen wir, das...

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Pfarrbrief mit Impulsen, 12. bis 26. Juli 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Ferien legen wir für ein paar Tage oder Wochen ab, was normalerweise unser Leben bestimmt: den Druck des Berufes, der Schule oder der Hochschule, das stete Muss eines jeden neuen Tages. Der Urlaub kann uns wieder ins Lot bringen. In diesem Jahr verlaufen die Ferien für viele von uns vermutlich anders als erhofft oder erwartet. Und dennoch: Genießen Sie die freie Zeit! Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sommer...

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Pfarrbrief mit Impulsen,14. Juni bis 12. Juli 2020

Liebe Gemeindemitglieder! Die Corona-Pandemie hat nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern auch das unserer Gemeinde grundlegend geändert. Die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen geben Anlass zur Hoffnung, zugleich ist uns allen bewusst: Manche Schutzmaßnahmen und Einschränkungen werden wohl noch lange bleiben. „Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 31. März bis 21. April 2024

Im letzten Pfarrbrief hat Pfarrer Pützer eine Betrachtung über die Kar- und Ostertage veröffentlicht. Heute nehme ich das Evangelium des Ostermontags in den Blick: Der Gang nach Emmaus (Lk 24,13-35). Schon auf dem Unschlag schauen Sie auf eine Anfangsszene des festtäglichen Textes.

Mein Zugang bezieht sich auf ein kleines 2023 erschienenes Büchlein: „Ostern: Es hat alles schon begonnen gut zu werden“ mit neu zusammengestellten Schriften von Karl Rahner.

Im Kapitel 5. Die Emmaus-Geschichte unseres eigenen Lebens deutet Rahner die Lukaserzählung auf folgende Weise: Die beiden Jünger wollen weg, weg aus Jerusalem, weg von ihren enttäuschten Hoffnungen. Sie wollen sich auch nicht aufhalten lassen „durch fromme Einbildungen guter Frauen“ und ihrem Gerede, der Herr sei auferstanden.

Sie lassen sich von so etwas nicht einlullen. Sie sind Realisten. Es ist aus mit ihren Hoffnungen. Es ist vorbei. Sollen die anderen doch träumen – sie nicht!

Und wir? Was ist mit unseren persönlichen Hoffnungen? Was ist mit den enttäuschten Hoffnungen auf Veränderungen in der Kirche: beim Synodalen Weg, bei der Weltsynode in Rom, auf die Verwirklichung einer geschwisterlichen Kirche …?

Die Jünger gehen zu zweit nach Emmaus. Sie schweigen nicht, sie reden miteineiner, jammernd, zeternd, klagend „und geben so Gott die Gelegenheit, sich ins Gespräch zu mischen,“ hinzuzukommen und mitzugehen. Ein theologisches Gespräch beginnt. Die Wende ihrer inneren Not geschieht, als die Jünger sich an der Haustür in Emmaus um den Fremden sorgen.Sie erkennen weder hier noch auf dem Weg den Herrn, sondern beim Brechen des Brotes, beim gemeinsamen Mahl. Jetzt begreifen sie, der Herr ist wahrhaft auferstanden! Sie gehen zurück mit neuer Freude, mit neuen Hoffnungen. Im Lichte des Osterglaubens hat alles schon begonnen, gut zu werden.

Ja, Ostern hat alles schon begonnen, gut zu werden, heute, hier, bei uns.

Ein hoffnungsvolles und fröhliches Osterfest wünscht Ihnen im Namen des Pfarrteams

 

Cornelia Dicke

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Pfarrbrief vom 31. März bis 21. April 2024Pfarrbrief vom 31. März bis 21. April 2024

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 21. Februar bis 07. März 2021

UMKEHR + RHEKMU + UMKEHR + RHEKMU + UMKEHRLiebe Gemeinde!„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Dieser Satz aus dem Evangelium vom 1. Fastensonntag (Mk 1,15) hat es mir angetan, „das Reich Gottes ist nahe“, trotz oder auch mit Corona. Jetzt zum Beginn der Fastenzeit gibt es vielfältige Angebote, die einladen zum Nachdenken über Gott, die Welt und mich selbst. Eine Auswahl:Analog+ und ganz persönlich vor Ort, mehr dazu in diesem Pfarrbrief!+...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. Februar 2021

Lasst uns unsere Zeit so gestalten,dass man sich an sie erinnern wirdals eine Zeit,in der eine neue Ehrfurcht vor dem Leben erstarkte,als eine Zeit,in der nachhaltige Entwicklung entschlossen auf den Weg gebracht wurde,als eine Zeit,in der das Streben nach Gerechtigkeit und Frieden einenneuen Auftrieb bekam undals eine Zeitder freudigen Feier des Lebens.(Erd-Charta – Schlussabschnitt)So wünsche ich Ihnen allen, liebe Gemeindemitglieder, eine...

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Pfarrrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde!   In den nächsten Tagen ragt neben den Sonntagen das Fest der „Darstellung des Herrn“ heraus. Dieses Fest will uns deutlich machen, dass Jesus das Menschsein ganz und gar mit uns geteilt hat. Er ist den Weg eines gläubigen Juden gegangen. Seine Beschneidung zeigt es. Von Ostern her wissen wir: Dieser Jesus ist nicht nur ein Mensch. Er ist Gottes Sohn von Anfang an, er ist der, der uns das Leben in Gott durch seine Hingabe...

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Pfarrbrief, 10. bis 24. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   Weihnachten scheint schnell vorbei zu sein. Nicht nur der Blick auf die Tagesnachrichten legt diesen Eindruck nahe; die Bewältigung der Pandemie-Krise im Alltag stellt die meisten von uns, besonders die Familien, vor riesige Herausforderungen, die viel Kraft kosten. Von der Feier des Weihnachtsfestes sollte uns die Gewissheit bleiben: Gott ist mit uns. Der Jesuit Alfred Delp SJ, der 1945 von den Nationalsozialisten...

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Pfarrbrief, 20. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   in diesem Jahr möchte ich meinen Weihnachtswunsch in ein kleines Gedicht von Hilde Domin fassen:   „Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“   Das Wunder von Weihnachten ist nichts, was wir selber machen können oder durch gute Vorbereitung in den Griff kriegen. Es stellt sich dort ein, wo Gott sich auf einmal an unserer Seite zeigt: „Ich bin da.“ So hat er es dem Mose...

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Pfarrbrief, 22. November bis 06. Dezember 2020

Liebe Gemeinde!Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der...

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Pfarrbrief, 08. bis 22. November 2020

Liebe Gemeinde!Mit großen Schritten gehen wir auf das Christ-König-Fest, dem Patronats-fest der Gemeinde, zu und dem Ende des Kirchenjahres entgegen.Der Evangelist Matthäus ruft uns in den Gleichnissen dieses und des nächsten Sonntags dazu auf, klug die Zeit bis zur Wiederkunft des Herrn zu gestalten. Da sind einerseits die fünf Jungfrauen. Sie haben nicht nur ihre Lampen, sondern auch einen ausreichenden Vorrat an Öl mitgenom-men, um dem...

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Pfarrbrief, 27. September bis 25. Oktober 2020

Liebe Gemeinde! Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir das Erntedankfest. Es ist unser Dank an Gott für die Vater-unser-Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“ (vgl. Mt 6, 11; Lk 11, 3). Das Erntedankfest stellt uns immer wieder neu eine Grundgegebenheit des Lebens vor Augen: Wir leben nicht allein aus uns heraus. Das Wesentliche unseres Lebens wird uns geschenkt. Das ist ein starker Impuls, sich als Teil von Gottes Schöpfung zu verstehen...

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Pfarrbrief, 13. bis 27. September 2020

Liebe Schwestern und Brüder! Ich habe vor einigen Tagen an einem Studientag der Diakone teilnehmen dürfen, bei dem es um das Thema „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ ging. Zu Beginn des Treffens berichtete Weihbischof Johannes Wübbe von einem Regionaltreffen des Synodalen Weges, an dem er teilgenommen hatte. Der Synodale Weg beschäftigt sich in einem der fünf verschiedenen Foren mit dem Thema, das auch für den Studientag...

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Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war. Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und...

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Pfarrbrief, 16. bis 30. August 2020

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! In zehn Tagen ist die schönste Zeit im Sommer schon wieder vorbei. Die Ferien enden für die Kinder und die meisten freuen sich, endlich wieder regelmäßig zur Schule gehen zu können. Die Corona-Pandemie hat allen Schüler/innen in den letzten Monaten vieles abverlangt und wird es auch weiterhin tun. Auch für die Erwachsenen geht die Ferienzeit zu Ende, die für viele sicherlich auch anders verlaufen ist, wie...

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Pfarrbrief mit Impulsen, 26. Juli bis 16. August 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Viele von Ihnen verleben in diesen Tagen ihren Urlaub, manche zu Haus, manche als Gäste hier in Ostfriesland. Dieses Jahr ist vieles anders. Das Coronavirus zwingt uns zu einigen Verhaltensänderungen. Wir sind auf Gemeinschaft hin geschaffen: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist (Gen 2, 18). Aber es gilt auch, dass Sensibilität und Rücksichtnahme für andere Menschen Nächstenliebe bedeuten. Versuchen wir, das...

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Pfarrbrief mit Impulsen, 12. bis 26. Juli 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Ferien legen wir für ein paar Tage oder Wochen ab, was normalerweise unser Leben bestimmt: den Druck des Berufes, der Schule oder der Hochschule, das stete Muss eines jeden neuen Tages. Der Urlaub kann uns wieder ins Lot bringen. In diesem Jahr verlaufen die Ferien für viele von uns vermutlich anders als erhofft oder erwartet. Und dennoch: Genießen Sie die freie Zeit! Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sommer...

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Pfarrbrief mit Impulsen,14. Juni bis 12. Juli 2020

Liebe Gemeindemitglieder! Die Corona-Pandemie hat nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern auch das unserer Gemeinde grundlegend geändert. Die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen geben Anlass zur Hoffnung, zugleich ist uns allen bewusst: Manche Schutzmaßnahmen und Einschränkungen werden wohl noch lange bleiben. „Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 10. März bis 01. April 2024

Retten – nicht Richten
so kann man, liebe Gemeindemitglieder, die Botschaft des vierten Fastensonntags (laetare, freue Dich!), zusammenfassen.
Mit Nachdruck verkündet der Evangelist Johannes: Der Sohn Gottes ist nicht zum Richten, sondern zum Retten geschickt.
Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas beschreiben das Gericht Gottes als Ort der Unterscheidung zwischen würdig und unwürdig, zwischen erfolgreich und Versagen. Bei Johannes jedoch ist das Gericht kein Handeln Gottes, sondern die Selbstverurteilung des Menschen.
Im 3. Kapitel des Johannesevangeliums heißt es: „Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet. Wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht glaubend geworden an den Namen des einzigen Sohnes Gottes“ (Joh 3,18). Meine Haltung dem Heilswillen Gottes gegenüber führt also in die Entscheidung.
Vielleicht kann man es einfacher sagen: Trau ich Gott zu, dass mein Leben immer in der Achtung Gottes ist?
Die Evangelien werden nicht müde, für einen Gott zu werben, der rettet, aufrichtet, stärkt und um die liebende Antwort des Menschen wirbt.
Die aufrichtende Haltung Gottes wird im Sakrament der Krankensalbung besonders deutlich. Durch den umgangssprachlichen Ausdruck „letzte Ölung“ ist das Heilszeichen stigmatisiert worden zu einem Zeichen, wenn eh alles schon zu spät ist. Im Sakrament der Krankensalbung wird das Öl zum Zeichen der heilenden und stärkenden Nähe Gottes, verbunden mit der Bitte um Stärkung für den Weg, den der kranke Mensch gehen muss. In der Krankensalbung will Jesus besonders diejenigen berühren, deren Gesundheit wegen einer schweren körperlichen oder psychischen Krankheit oder wegen Gebrechlichkeit bedrohlich angegriffen ist oder die vor einer schweren Operation stehen.
Im Spendewort der Krankensalbung heißt es: „und in meiner Gnade richte dich auf“. Gott will uns Menschen in den Belastungen unseres Lebens stark machen.
In der Seniorenmesse am 20.03.24 um 15:00 Uhr in St. Michael laden wir besonderes die Seniorinnen und Senioren ein, sich das Sakrament der Krankensalbung spenden zu lassen.
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Fastenzeit
Georg Pützer

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Pfarrbrief vom 10. März bis 01. April 2024

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 21. Februar bis 07. März 2021

UMKEHR + RHEKMU + UMKEHR + RHEKMU + UMKEHRLiebe Gemeinde!„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Dieser Satz aus dem Evangelium vom 1. Fastensonntag (Mk 1,15) hat es mir angetan, „das Reich Gottes ist nahe“, trotz oder auch mit Corona. Jetzt zum Beginn der Fastenzeit gibt es vielfältige Angebote, die einladen zum Nachdenken über Gott, die Welt und mich selbst. Eine Auswahl:Analog+ und ganz persönlich vor Ort, mehr dazu in diesem Pfarrbrief!+...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. Februar 2021

Lasst uns unsere Zeit so gestalten,dass man sich an sie erinnern wirdals eine Zeit,in der eine neue Ehrfurcht vor dem Leben erstarkte,als eine Zeit,in der nachhaltige Entwicklung entschlossen auf den Weg gebracht wurde,als eine Zeit,in der das Streben nach Gerechtigkeit und Frieden einenneuen Auftrieb bekam undals eine Zeitder freudigen Feier des Lebens.(Erd-Charta – Schlussabschnitt)So wünsche ich Ihnen allen, liebe Gemeindemitglieder, eine...

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Pfarrrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde!   In den nächsten Tagen ragt neben den Sonntagen das Fest der „Darstellung des Herrn“ heraus. Dieses Fest will uns deutlich machen, dass Jesus das Menschsein ganz und gar mit uns geteilt hat. Er ist den Weg eines gläubigen Juden gegangen. Seine Beschneidung zeigt es. Von Ostern her wissen wir: Dieser Jesus ist nicht nur ein Mensch. Er ist Gottes Sohn von Anfang an, er ist der, der uns das Leben in Gott durch seine Hingabe...

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Pfarrbrief, 10. bis 24. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   Weihnachten scheint schnell vorbei zu sein. Nicht nur der Blick auf die Tagesnachrichten legt diesen Eindruck nahe; die Bewältigung der Pandemie-Krise im Alltag stellt die meisten von uns, besonders die Familien, vor riesige Herausforderungen, die viel Kraft kosten. Von der Feier des Weihnachtsfestes sollte uns die Gewissheit bleiben: Gott ist mit uns. Der Jesuit Alfred Delp SJ, der 1945 von den Nationalsozialisten...

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Pfarrbrief, 20. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   in diesem Jahr möchte ich meinen Weihnachtswunsch in ein kleines Gedicht von Hilde Domin fassen:   „Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“   Das Wunder von Weihnachten ist nichts, was wir selber machen können oder durch gute Vorbereitung in den Griff kriegen. Es stellt sich dort ein, wo Gott sich auf einmal an unserer Seite zeigt: „Ich bin da.“ So hat er es dem Mose...

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Pfarrbrief, 22. November bis 06. Dezember 2020

Liebe Gemeinde!Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der...

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Pfarrbrief, 08. bis 22. November 2020

Liebe Gemeinde!Mit großen Schritten gehen wir auf das Christ-König-Fest, dem Patronats-fest der Gemeinde, zu und dem Ende des Kirchenjahres entgegen.Der Evangelist Matthäus ruft uns in den Gleichnissen dieses und des nächsten Sonntags dazu auf, klug die Zeit bis zur Wiederkunft des Herrn zu gestalten. Da sind einerseits die fünf Jungfrauen. Sie haben nicht nur ihre Lampen, sondern auch einen ausreichenden Vorrat an Öl mitgenom-men, um dem...

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Pfarrbrief, 27. September bis 25. Oktober 2020

Liebe Gemeinde! Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir das Erntedankfest. Es ist unser Dank an Gott für die Vater-unser-Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“ (vgl. Mt 6, 11; Lk 11, 3). Das Erntedankfest stellt uns immer wieder neu eine Grundgegebenheit des Lebens vor Augen: Wir leben nicht allein aus uns heraus. Das Wesentliche unseres Lebens wird uns geschenkt. Das ist ein starker Impuls, sich als Teil von Gottes Schöpfung zu verstehen...

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Pfarrbrief, 13. bis 27. September 2020

Liebe Schwestern und Brüder! Ich habe vor einigen Tagen an einem Studientag der Diakone teilnehmen dürfen, bei dem es um das Thema „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ ging. Zu Beginn des Treffens berichtete Weihbischof Johannes Wübbe von einem Regionaltreffen des Synodalen Weges, an dem er teilgenommen hatte. Der Synodale Weg beschäftigt sich in einem der fünf verschiedenen Foren mit dem Thema, das auch für den Studientag...

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Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war. Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und...

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Pfarrbrief, 16. bis 30. August 2020

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! In zehn Tagen ist die schönste Zeit im Sommer schon wieder vorbei. Die Ferien enden für die Kinder und die meisten freuen sich, endlich wieder regelmäßig zur Schule gehen zu können. Die Corona-Pandemie hat allen Schüler/innen in den letzten Monaten vieles abverlangt und wird es auch weiterhin tun. Auch für die Erwachsenen geht die Ferienzeit zu Ende, die für viele sicherlich auch anders verlaufen ist, wie...

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Pfarrbrief mit Impulsen, 26. Juli bis 16. August 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Viele von Ihnen verleben in diesen Tagen ihren Urlaub, manche zu Haus, manche als Gäste hier in Ostfriesland. Dieses Jahr ist vieles anders. Das Coronavirus zwingt uns zu einigen Verhaltensänderungen. Wir sind auf Gemeinschaft hin geschaffen: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist (Gen 2, 18). Aber es gilt auch, dass Sensibilität und Rücksichtnahme für andere Menschen Nächstenliebe bedeuten. Versuchen wir, das...

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Pfarrbrief mit Impulsen, 12. bis 26. Juli 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Ferien legen wir für ein paar Tage oder Wochen ab, was normalerweise unser Leben bestimmt: den Druck des Berufes, der Schule oder der Hochschule, das stete Muss eines jeden neuen Tages. Der Urlaub kann uns wieder ins Lot bringen. In diesem Jahr verlaufen die Ferien für viele von uns vermutlich anders als erhofft oder erwartet. Und dennoch: Genießen Sie die freie Zeit! Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sommer...

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Pfarrbrief mit Impulsen,14. Juni bis 12. Juli 2020

Liebe Gemeindemitglieder! Die Corona-Pandemie hat nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern auch das unserer Gemeinde grundlegend geändert. Die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen geben Anlass zur Hoffnung, zugleich ist uns allen bewusst: Manche Schutzmaßnahmen und Einschränkungen werden wohl noch lange bleiben. „Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 18. Februar bis 10. März 2024

Liebe Gemeinde,
im heutigen Evangelium erfahren wir, wie der Geist Jesus in die Wüste geschickt hat. In der Wüste bleibt er dann 40 Tage und wird verschiedenen Versuchungen ausgesetzt, doch er besteht sie.
40 Tage Zeit zum Fasten.
Fasten, auf was eigentlich, und muss es immer Verzicht sein?
Hier mal eine andere Perspektive: Markus zeigt in seinem Evangelium das Bild von wilden Tieren und Engeln. Jesus lebt in der Wüste in einer dauernden Spannung zwischen dem Wilden und dem Schützenden. Auch wir sind unser Leben lang hin und her gerissen, müssen uns immer wieder für dieses oder jenes entscheiden. Jesus aber zeigt, dass es auch gelingen kann, mit diesen Spannungen in Frieden zu leben. Er hat durch seine Zeit in der Wüste die Feindschaft mit dem Zerstörerischen beendet. Wilde Tiere mischen sich in unseren Alltag, vielleicht in Form von Streit, Zweifel und Ängste. Möglicherweise können wir die Fastenzeit nutzen, den Alltag nach wilden Tieren zu durchsuchen und wie Jesus Wege des Umgangs zu finden.
Herzliche Grüße
Laura Sandker

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Pfarrbrief, 18. Februar bis 10. März 2024

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 21. Februar bis 07. März 2021

UMKEHR + RHEKMU + UMKEHR + RHEKMU + UMKEHRLiebe Gemeinde!„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Dieser Satz aus dem Evangelium vom 1. Fastensonntag (Mk 1,15) hat es mir angetan, „das Reich Gottes ist nahe“, trotz oder auch mit Corona. Jetzt zum Beginn der Fastenzeit gibt es vielfältige Angebote, die einladen zum Nachdenken über Gott, die Welt und mich selbst. Eine Auswahl:Analog+ und ganz persönlich vor Ort, mehr dazu in diesem Pfarrbrief!+...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. Februar 2021

Lasst uns unsere Zeit so gestalten,dass man sich an sie erinnern wirdals eine Zeit,in der eine neue Ehrfurcht vor dem Leben erstarkte,als eine Zeit,in der nachhaltige Entwicklung entschlossen auf den Weg gebracht wurde,als eine Zeit,in der das Streben nach Gerechtigkeit und Frieden einenneuen Auftrieb bekam undals eine Zeitder freudigen Feier des Lebens.(Erd-Charta – Schlussabschnitt)So wünsche ich Ihnen allen, liebe Gemeindemitglieder, eine...

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Pfarrrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde!   In den nächsten Tagen ragt neben den Sonntagen das Fest der „Darstellung des Herrn“ heraus. Dieses Fest will uns deutlich machen, dass Jesus das Menschsein ganz und gar mit uns geteilt hat. Er ist den Weg eines gläubigen Juden gegangen. Seine Beschneidung zeigt es. Von Ostern her wissen wir: Dieser Jesus ist nicht nur ein Mensch. Er ist Gottes Sohn von Anfang an, er ist der, der uns das Leben in Gott durch seine Hingabe...

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Pfarrbrief, 10. bis 24. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   Weihnachten scheint schnell vorbei zu sein. Nicht nur der Blick auf die Tagesnachrichten legt diesen Eindruck nahe; die Bewältigung der Pandemie-Krise im Alltag stellt die meisten von uns, besonders die Familien, vor riesige Herausforderungen, die viel Kraft kosten. Von der Feier des Weihnachtsfestes sollte uns die Gewissheit bleiben: Gott ist mit uns. Der Jesuit Alfred Delp SJ, der 1945 von den Nationalsozialisten...

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Pfarrbrief, 20. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   in diesem Jahr möchte ich meinen Weihnachtswunsch in ein kleines Gedicht von Hilde Domin fassen:   „Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“   Das Wunder von Weihnachten ist nichts, was wir selber machen können oder durch gute Vorbereitung in den Griff kriegen. Es stellt sich dort ein, wo Gott sich auf einmal an unserer Seite zeigt: „Ich bin da.“ So hat er es dem Mose...

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Pfarrbrief, 22. November bis 06. Dezember 2020

Liebe Gemeinde!Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der...

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Pfarrbrief, 08. bis 22. November 2020

Liebe Gemeinde!Mit großen Schritten gehen wir auf das Christ-König-Fest, dem Patronats-fest der Gemeinde, zu und dem Ende des Kirchenjahres entgegen.Der Evangelist Matthäus ruft uns in den Gleichnissen dieses und des nächsten Sonntags dazu auf, klug die Zeit bis zur Wiederkunft des Herrn zu gestalten. Da sind einerseits die fünf Jungfrauen. Sie haben nicht nur ihre Lampen, sondern auch einen ausreichenden Vorrat an Öl mitgenom-men, um dem...

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Pfarrbrief, 27. September bis 25. Oktober 2020

Liebe Gemeinde! Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir das Erntedankfest. Es ist unser Dank an Gott für die Vater-unser-Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“ (vgl. Mt 6, 11; Lk 11, 3). Das Erntedankfest stellt uns immer wieder neu eine Grundgegebenheit des Lebens vor Augen: Wir leben nicht allein aus uns heraus. Das Wesentliche unseres Lebens wird uns geschenkt. Das ist ein starker Impuls, sich als Teil von Gottes Schöpfung zu verstehen...

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Pfarrbrief, 13. bis 27. September 2020

Liebe Schwestern und Brüder! Ich habe vor einigen Tagen an einem Studientag der Diakone teilnehmen dürfen, bei dem es um das Thema „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ ging. Zu Beginn des Treffens berichtete Weihbischof Johannes Wübbe von einem Regionaltreffen des Synodalen Weges, an dem er teilgenommen hatte. Der Synodale Weg beschäftigt sich in einem der fünf verschiedenen Foren mit dem Thema, das auch für den Studientag...

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Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war. Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und...

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Pfarrbrief, 16. bis 30. August 2020

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! In zehn Tagen ist die schönste Zeit im Sommer schon wieder vorbei. Die Ferien enden für die Kinder und die meisten freuen sich, endlich wieder regelmäßig zur Schule gehen zu können. Die Corona-Pandemie hat allen Schüler/innen in den letzten Monaten vieles abverlangt und wird es auch weiterhin tun. Auch für die Erwachsenen geht die Ferienzeit zu Ende, die für viele sicherlich auch anders verlaufen ist, wie...

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Pfarrbrief mit Impulsen, 26. Juli bis 16. August 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Viele von Ihnen verleben in diesen Tagen ihren Urlaub, manche zu Haus, manche als Gäste hier in Ostfriesland. Dieses Jahr ist vieles anders. Das Coronavirus zwingt uns zu einigen Verhaltensänderungen. Wir sind auf Gemeinschaft hin geschaffen: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist (Gen 2, 18). Aber es gilt auch, dass Sensibilität und Rücksichtnahme für andere Menschen Nächstenliebe bedeuten. Versuchen wir, das...

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Pfarrbrief mit Impulsen, 12. bis 26. Juli 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Ferien legen wir für ein paar Tage oder Wochen ab, was normalerweise unser Leben bestimmt: den Druck des Berufes, der Schule oder der Hochschule, das stete Muss eines jeden neuen Tages. Der Urlaub kann uns wieder ins Lot bringen. In diesem Jahr verlaufen die Ferien für viele von uns vermutlich anders als erhofft oder erwartet. Und dennoch: Genießen Sie die freie Zeit! Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sommer...

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Pfarrbrief mit Impulsen,14. Juni bis 12. Juli 2020

Liebe Gemeindemitglieder! Die Corona-Pandemie hat nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern auch das unserer Gemeinde grundlegend geändert. Die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen geben Anlass zur Hoffnung, zugleich ist uns allen bewusst: Manche Schutzmaßnahmen und Einschränkungen werden wohl noch lange bleiben. „Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 28. Januar bis 18. Februar 2024

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!
„Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war wüst und wirr und Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.“ (Genesis 1,1-2)
„Er der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald.- Amen. Komm Herr Jesus! Die Gnade des Herrn sei mit allen.“ (Offenbarung 22, 20-21)
Diese vier Verse stehen am Anfang, bzw. am Ende der Bibel. Die Inhalte der Bibel sind für die verschiedenen christlichen Konfessionen der Ausgangspunkt des Glaubens.
Sie sind der Anlass, dass an diesem Sonntag in vielen evangelischen, ka-tholischen und orthodoxen Kirchengemeinden der Bibelsonntag gefeiert wird. Er erinnert – bei allen konfessionellen Unterschieden – an das Gemeinsame und Verbindende aller Christen: die Bibel als Grundlage des christlichen Glaubens.
Die katholische Bibel ist mit 73 Büchern, 46 im Alten und 27 im Neuen Testament, ein wenig umfangreicher wie die evangelische Ausgabe. Trotz die-ser kleinen Unterschiede glauben wir alle an Gott und Jesus Christus, an sein Evangelium.
Am 2. Feb. feiern wir in unserer Kirche die „Darstellung des Herrn“, die in unserer Bibel auch ausführlich beschrieben wird. Ein Gemälde des holländischen Malers Rembrandt zeigt die Szene mit Simeon & Hanna, als sie Jesus im Tempel begegnen. Dieses Bild strahlt ein besonderes Glaubens-zeugnis der beiden aus. Es stand auf der Staffelei von Rembrandt, als er starb und stellt so gleichsam das geistliche Testament des Künstlers dar.
Lassen auch wir uns von dem Glaubenszeugnis von Simeon und Hanna ansprechen und berühren. Beide haben an Jesus den Erlöser geglaubt. So dürfen auch wir IHM vertrauen und auf unsere Erlösung hoffen.
Ihnen allen eine gute Zeit und Gottes Segen
Diakon Stephan Fielers

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Pfarrbrief vom 28. Januar bis 18. Februar 2024

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 21. Februar bis 07. März 2021

UMKEHR + RHEKMU + UMKEHR + RHEKMU + UMKEHRLiebe Gemeinde!„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Dieser Satz aus dem Evangelium vom 1. Fastensonntag (Mk 1,15) hat es mir angetan, „das Reich Gottes ist nahe“, trotz oder auch mit Corona. Jetzt zum Beginn der Fastenzeit gibt es vielfältige Angebote, die einladen zum Nachdenken über Gott, die Welt und mich selbst. Eine Auswahl:Analog+ und ganz persönlich vor Ort, mehr dazu in diesem Pfarrbrief!+...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. Februar 2021

Lasst uns unsere Zeit so gestalten,dass man sich an sie erinnern wirdals eine Zeit,in der eine neue Ehrfurcht vor dem Leben erstarkte,als eine Zeit,in der nachhaltige Entwicklung entschlossen auf den Weg gebracht wurde,als eine Zeit,in der das Streben nach Gerechtigkeit und Frieden einenneuen Auftrieb bekam undals eine Zeitder freudigen Feier des Lebens.(Erd-Charta – Schlussabschnitt)So wünsche ich Ihnen allen, liebe Gemeindemitglieder, eine...

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Pfarrrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde!   In den nächsten Tagen ragt neben den Sonntagen das Fest der „Darstellung des Herrn“ heraus. Dieses Fest will uns deutlich machen, dass Jesus das Menschsein ganz und gar mit uns geteilt hat. Er ist den Weg eines gläubigen Juden gegangen. Seine Beschneidung zeigt es. Von Ostern her wissen wir: Dieser Jesus ist nicht nur ein Mensch. Er ist Gottes Sohn von Anfang an, er ist der, der uns das Leben in Gott durch seine Hingabe...

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Pfarrbrief, 10. bis 24. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   Weihnachten scheint schnell vorbei zu sein. Nicht nur der Blick auf die Tagesnachrichten legt diesen Eindruck nahe; die Bewältigung der Pandemie-Krise im Alltag stellt die meisten von uns, besonders die Familien, vor riesige Herausforderungen, die viel Kraft kosten. Von der Feier des Weihnachtsfestes sollte uns die Gewissheit bleiben: Gott ist mit uns. Der Jesuit Alfred Delp SJ, der 1945 von den Nationalsozialisten...

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Pfarrbrief, 20. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   in diesem Jahr möchte ich meinen Weihnachtswunsch in ein kleines Gedicht von Hilde Domin fassen:   „Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“   Das Wunder von Weihnachten ist nichts, was wir selber machen können oder durch gute Vorbereitung in den Griff kriegen. Es stellt sich dort ein, wo Gott sich auf einmal an unserer Seite zeigt: „Ich bin da.“ So hat er es dem Mose...

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Pfarrbrief, 22. November bis 06. Dezember 2020

Liebe Gemeinde!Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der...

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Pfarrbrief, 08. bis 22. November 2020

Liebe Gemeinde!Mit großen Schritten gehen wir auf das Christ-König-Fest, dem Patronats-fest der Gemeinde, zu und dem Ende des Kirchenjahres entgegen.Der Evangelist Matthäus ruft uns in den Gleichnissen dieses und des nächsten Sonntags dazu auf, klug die Zeit bis zur Wiederkunft des Herrn zu gestalten. Da sind einerseits die fünf Jungfrauen. Sie haben nicht nur ihre Lampen, sondern auch einen ausreichenden Vorrat an Öl mitgenom-men, um dem...

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Pfarrbrief, 27. September bis 25. Oktober 2020

Liebe Gemeinde! Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir das Erntedankfest. Es ist unser Dank an Gott für die Vater-unser-Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“ (vgl. Mt 6, 11; Lk 11, 3). Das Erntedankfest stellt uns immer wieder neu eine Grundgegebenheit des Lebens vor Augen: Wir leben nicht allein aus uns heraus. Das Wesentliche unseres Lebens wird uns geschenkt. Das ist ein starker Impuls, sich als Teil von Gottes Schöpfung zu verstehen...

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Pfarrbrief, 13. bis 27. September 2020

Liebe Schwestern und Brüder! Ich habe vor einigen Tagen an einem Studientag der Diakone teilnehmen dürfen, bei dem es um das Thema „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ ging. Zu Beginn des Treffens berichtete Weihbischof Johannes Wübbe von einem Regionaltreffen des Synodalen Weges, an dem er teilgenommen hatte. Der Synodale Weg beschäftigt sich in einem der fünf verschiedenen Foren mit dem Thema, das auch für den Studientag...

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Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war. Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und...

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Pfarrbrief, 16. bis 30. August 2020

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! In zehn Tagen ist die schönste Zeit im Sommer schon wieder vorbei. Die Ferien enden für die Kinder und die meisten freuen sich, endlich wieder regelmäßig zur Schule gehen zu können. Die Corona-Pandemie hat allen Schüler/innen in den letzten Monaten vieles abverlangt und wird es auch weiterhin tun. Auch für die Erwachsenen geht die Ferienzeit zu Ende, die für viele sicherlich auch anders verlaufen ist, wie...

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Pfarrbrief mit Impulsen, 26. Juli bis 16. August 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Viele von Ihnen verleben in diesen Tagen ihren Urlaub, manche zu Haus, manche als Gäste hier in Ostfriesland. Dieses Jahr ist vieles anders. Das Coronavirus zwingt uns zu einigen Verhaltensänderungen. Wir sind auf Gemeinschaft hin geschaffen: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist (Gen 2, 18). Aber es gilt auch, dass Sensibilität und Rücksichtnahme für andere Menschen Nächstenliebe bedeuten. Versuchen wir, das...

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Pfarrbrief mit Impulsen, 12. bis 26. Juli 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Ferien legen wir für ein paar Tage oder Wochen ab, was normalerweise unser Leben bestimmt: den Druck des Berufes, der Schule oder der Hochschule, das stete Muss eines jeden neuen Tages. Der Urlaub kann uns wieder ins Lot bringen. In diesem Jahr verlaufen die Ferien für viele von uns vermutlich anders als erhofft oder erwartet. Und dennoch: Genießen Sie die freie Zeit! Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sommer...

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Pfarrbrief mit Impulsen,14. Juni bis 12. Juli 2020

Liebe Gemeindemitglieder! Die Corona-Pandemie hat nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern auch das unserer Gemeinde grundlegend geändert. Die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen geben Anlass zur Hoffnung, zugleich ist uns allen bewusst: Manche Schutzmaßnahmen und Einschränkungen werden wohl noch lange bleiben. „Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 07. bis 28. Januar 2024

Liebe Gemeinde,
ein frohes, gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen das Pfarrteam!
Den Segen, der vom Kind in der Krippe ausgeht, tragen die Sternsinger an diesem Wochenende in die Gemeinde.
„Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ richtet den Blick auf Dinge, die wir tun können: zum Beispiel Grünflächen erhalten. Die Sternsinger haben Anfang Dezember Blumenziebeln und einige Stauden auf dem Außengelände der KiTa St. Michael gepflanzt. Der Frühling wird zeigen, ob die Aktion erfolgreich war…
Die Spendengelder ermöglichen die Beschulung der indigenen Bevölkerung mit dem Ziel, eine traditionelle, nachhaltige Bewirtschaftung des Regenwaldes zu fördern. Doch ist dies nur ein Beispiel für die vielen Projekte, die das Kindermissionswerk weltweit zum Wohl von Kindern unterstützt.
Mit den besten Wünschen für das Jahr 2024
Ihre Cornelia Dicke

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Pfarrbrief vom 07. bis 28. Januar 2024

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 21. Februar bis 07. März 2021

UMKEHR + RHEKMU + UMKEHR + RHEKMU + UMKEHRLiebe Gemeinde!„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Dieser Satz aus dem Evangelium vom 1. Fastensonntag (Mk 1,15) hat es mir angetan, „das Reich Gottes ist nahe“, trotz oder auch mit Corona. Jetzt zum Beginn der Fastenzeit gibt es vielfältige Angebote, die einladen zum Nachdenken über Gott, die Welt und mich selbst. Eine Auswahl:Analog+ und ganz persönlich vor Ort, mehr dazu in diesem Pfarrbrief!+...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. Februar 2021

Lasst uns unsere Zeit so gestalten,dass man sich an sie erinnern wirdals eine Zeit,in der eine neue Ehrfurcht vor dem Leben erstarkte,als eine Zeit,in der nachhaltige Entwicklung entschlossen auf den Weg gebracht wurde,als eine Zeit,in der das Streben nach Gerechtigkeit und Frieden einenneuen Auftrieb bekam undals eine Zeitder freudigen Feier des Lebens.(Erd-Charta – Schlussabschnitt)So wünsche ich Ihnen allen, liebe Gemeindemitglieder, eine...

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Pfarrrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde!   In den nächsten Tagen ragt neben den Sonntagen das Fest der „Darstellung des Herrn“ heraus. Dieses Fest will uns deutlich machen, dass Jesus das Menschsein ganz und gar mit uns geteilt hat. Er ist den Weg eines gläubigen Juden gegangen. Seine Beschneidung zeigt es. Von Ostern her wissen wir: Dieser Jesus ist nicht nur ein Mensch. Er ist Gottes Sohn von Anfang an, er ist der, der uns das Leben in Gott durch seine Hingabe...

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Pfarrbrief, 10. bis 24. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   Weihnachten scheint schnell vorbei zu sein. Nicht nur der Blick auf die Tagesnachrichten legt diesen Eindruck nahe; die Bewältigung der Pandemie-Krise im Alltag stellt die meisten von uns, besonders die Familien, vor riesige Herausforderungen, die viel Kraft kosten. Von der Feier des Weihnachtsfestes sollte uns die Gewissheit bleiben: Gott ist mit uns. Der Jesuit Alfred Delp SJ, der 1945 von den Nationalsozialisten...

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Pfarrbrief, 20. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   in diesem Jahr möchte ich meinen Weihnachtswunsch in ein kleines Gedicht von Hilde Domin fassen:   „Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“   Das Wunder von Weihnachten ist nichts, was wir selber machen können oder durch gute Vorbereitung in den Griff kriegen. Es stellt sich dort ein, wo Gott sich auf einmal an unserer Seite zeigt: „Ich bin da.“ So hat er es dem Mose...

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Pfarrbrief, 22. November bis 06. Dezember 2020

Liebe Gemeinde!Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der...

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Pfarrbrief, 08. bis 22. November 2020

Liebe Gemeinde!Mit großen Schritten gehen wir auf das Christ-König-Fest, dem Patronats-fest der Gemeinde, zu und dem Ende des Kirchenjahres entgegen.Der Evangelist Matthäus ruft uns in den Gleichnissen dieses und des nächsten Sonntags dazu auf, klug die Zeit bis zur Wiederkunft des Herrn zu gestalten. Da sind einerseits die fünf Jungfrauen. Sie haben nicht nur ihre Lampen, sondern auch einen ausreichenden Vorrat an Öl mitgenom-men, um dem...

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Pfarrbrief, 27. September bis 25. Oktober 2020

Liebe Gemeinde! Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir das Erntedankfest. Es ist unser Dank an Gott für die Vater-unser-Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“ (vgl. Mt 6, 11; Lk 11, 3). Das Erntedankfest stellt uns immer wieder neu eine Grundgegebenheit des Lebens vor Augen: Wir leben nicht allein aus uns heraus. Das Wesentliche unseres Lebens wird uns geschenkt. Das ist ein starker Impuls, sich als Teil von Gottes Schöpfung zu verstehen...

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Pfarrbrief, 13. bis 27. September 2020

Liebe Schwestern und Brüder! Ich habe vor einigen Tagen an einem Studientag der Diakone teilnehmen dürfen, bei dem es um das Thema „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ ging. Zu Beginn des Treffens berichtete Weihbischof Johannes Wübbe von einem Regionaltreffen des Synodalen Weges, an dem er teilgenommen hatte. Der Synodale Weg beschäftigt sich in einem der fünf verschiedenen Foren mit dem Thema, das auch für den Studientag...

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Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war. Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und...

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Pfarrbrief, 16. bis 30. August 2020

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! In zehn Tagen ist die schönste Zeit im Sommer schon wieder vorbei. Die Ferien enden für die Kinder und die meisten freuen sich, endlich wieder regelmäßig zur Schule gehen zu können. Die Corona-Pandemie hat allen Schüler/innen in den letzten Monaten vieles abverlangt und wird es auch weiterhin tun. Auch für die Erwachsenen geht die Ferienzeit zu Ende, die für viele sicherlich auch anders verlaufen ist, wie...

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Pfarrbrief mit Impulsen, 26. Juli bis 16. August 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Viele von Ihnen verleben in diesen Tagen ihren Urlaub, manche zu Haus, manche als Gäste hier in Ostfriesland. Dieses Jahr ist vieles anders. Das Coronavirus zwingt uns zu einigen Verhaltensänderungen. Wir sind auf Gemeinschaft hin geschaffen: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist (Gen 2, 18). Aber es gilt auch, dass Sensibilität und Rücksichtnahme für andere Menschen Nächstenliebe bedeuten. Versuchen wir, das...

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Pfarrbrief mit Impulsen, 12. bis 26. Juli 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Ferien legen wir für ein paar Tage oder Wochen ab, was normalerweise unser Leben bestimmt: den Druck des Berufes, der Schule oder der Hochschule, das stete Muss eines jeden neuen Tages. Der Urlaub kann uns wieder ins Lot bringen. In diesem Jahr verlaufen die Ferien für viele von uns vermutlich anders als erhofft oder erwartet. Und dennoch: Genießen Sie die freie Zeit! Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sommer...

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Pfarrbrief mit Impulsen,14. Juni bis 12. Juli 2020

Liebe Gemeindemitglieder! Die Corona-Pandemie hat nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern auch das unserer Gemeinde grundlegend geändert. Die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen geben Anlass zur Hoffnung, zugleich ist uns allen bewusst: Manche Schutzmaßnahmen und Einschränkungen werden wohl noch lange bleiben. „Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026