Pfarrbrief vom 10. bis 24. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!
„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Das wird Jesus im sonntäglichen Evangelium (Mk 10,17-30) gefragt. Der junge Mann vermag nicht Jesu Aufforderung nachzukommen. Er schafft es nicht, seinen Reichtum hinter sich zu lassen und dem Wanderprediger zu folgen.
Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entscheidet sich ein anderer junger Mann ganz anders. Am Montag, dem 04. Oktober, war sein Gedenktag. Franz von Assisi entsagt dem Reichtum, sogar sein Gewand gibt er seinem Vater im Beisein des Bischofs zurück. Radikal und kompromisslos ist sein Weg der Nachfolge. Als Wanderprediger folgt er den Spuren Jesu. Junge Menschen begeistern sich für seine Art zu leben, bis heute!
Wie geht es Ihnen, wenn Sie von den beiden jungen Männern lesen?
Ich spüre leichtes Unbehagen. Das franziskanische Leben fasziniert mich und die Heilige Klara bewundere ich. Aber ich bin in meiner Nachfolge nicht so radikal wie diese mittelalterlichen Heiligen.
Allerdings geht das Evangelium weiter: Auch die Jünger fragen sich: „Wer kann dann noch gerettet werden?“ Doch Jesus sieht ihre Sorge und sagt: „Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.“
Wie gut und tröstlich, dass für Gott alles möglich ist! Er liebt die Menschen, auch die Reichen und die, die ihr Leben nicht sofort und radikal ändern. Gott wartet bis wir uns für ihn entscheiden – endgültig.
Herzliche Grüße
Cornelia Dicke

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Pfarrbrief – 10. bis 24. Oktober 2021

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 10. bis 24. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Das wird Jesus im sonntäglichen Evangelium (Mk 10,17-30) gefragt. Der junge Mann vermag nicht Jesu Aufforderung nachzukommen. Er schafft es nicht, seinen Reichtum hinter sich zu lassen und dem Wanderprediger zu folgen.Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entscheidet sich ein anderer junger Mann ganz anders. Am Montag, dem 04. Oktober, war sein Gedenktag. Franz von Assisi entsagt dem...

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Pfarrbrief vom 26. September bis 10. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.“Dieses Wort des Indianerhäuptlings Seattle aus Nordamerika kennen wir auch als Liedvers. Für uns Christinnen und Christen ist jeder Teil dieser Erde heilig, weil sie uns nicht gehört, weil wir „nur“ ein Teil von ihr sind, weil diese Erde Gottes Schöpfung ist. Diese vielleicht einfachen Beschreibungen besitzen eine ungeahnte Aktualität. Gerade junge Menschen demonstrieren heute für...

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Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Download als PDF-Dokument:Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021Liebe Gemeinde! Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich. Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. August 2021

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!In den nächsten zwei Wochen stehen im Heiligenkalender einige bedeutende Gedenktage von Frauen und Männern, die aus ihrer christlichen Überzeugung etwas für die Kirche oder für Menschen bewirkt, beziehungsweise getan haben und Vorbild wurden.Hl. Sr. Theresia Benedikta vom Kreuz – Edith Stein > Frauenrechtlerin, Philosophin, Märtyrin und OrdensfrauHl. Laurentius von Rom > Diakon, Märtyrer /...

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Pfarrbrief vom 25. Juli bis 08. August 2021

Liebe Gemeinde!In seiner „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ erzählt Heinrich Böll von der Begegnung eines Fischers mit einem Touristen. Der Fischer sitzt am Hafen und erfreut sich an der Natur. Der Tourist kann das nicht verstehen. Er redet auf den Fischer ein, er solle hinausfahren zum Fischen, einen guten Fang machen, auf Dauer sein Geschäft vergrößern und die Fangmenge erhöhen, um so eines Tages beruhigt im Hafen verweilen und die...

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Pfarrbrief vom 11. bis 25. Juli 2021

Liebe Gemeinde!In diesen Wochen stehen die Feiern der sog. Initiationsriten unserer Kirche im Focus unseres Gemeindelebens: die Firmgottesdienste an den vergangenen beiden Wochenenden, die Feiern der Erstkommunion an diesem und dem kommenden Samstag, außerdem erbitten wieder Eltern die Taufe für ihre Kinder.Alles bestens, könnte man meinen, doch dem ist nicht so!Immer noch finden diese Festgottesdienste - Corona bedingt - nur mit den...

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Pfarrbrief vom 27. Juni bis 11. Juli 2021

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen ist Weihbischof Johannes Wübbe in unserer Pfarreiengemeinschaft zur Visitation unterwegs. Auftakt war am vergangenen Sonntag der Besuch der Pfarrgemeinde Maria Meeresstern auf Borkum.  Zwei Jugendlichen und einer erwachsenen Konvertitin hat er die Firmung gespendet und abends mit den Mitgliedern von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand über die seelsorgliche Situation in unserem Bistum und auf Borkum diskutiert....

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Pfarrbrief vom 30. Mai bis 27. Juni 2021

Liebe Gemeinde!Dieser Pfarrbrief umfasst vier Wochen. Mit dem Dreifaltigkeitssonntag und dem Hochfest Fronleichnam schreitet der kirchliche Jahreskreis fort. An Dreifaltigkeit führt uns die Kirche vor Augen, Gott wendet sich den Menschen in drei Personen zu: Der Vater, der Lebensschaffende, Jesus, der Bruder an unserer Seite und der Heilige Geist, die begeisternde und heilsspendende Kraft zum Leben.An Fronleichnam verehren wir Christus in...

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Pfarrbrief – 16. bis 30. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Kennen Sie die Pfingstnovene? Andachten, gebetet an den Tagen von Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten, dienen zur Hinführung auf das Fest des Heiligen Geistes. Auch werden Novenen als Vorbereitung auf persönliche Feste oder in besonderen Anliegen gebetet. Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, wirbt seit Jahren für diese, in der Volksfrömmigkeit beheimatete Gebetsform. In diesem...

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Pfarrbrief vom 02. bis 16. Mai 2021

Liebe Gemeinde!In dieser Zeit hören wir in den Evangelien von Jesus oft in Bildern. Eines dieser Bilder ist das vom Weinstock und den Reben. Jesus sagt uns: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht (Joh 15,5). Gott ist in diesem Bild der Winzer, der diejenigen Reben abschneidet, die keine reiche Frucht bringen.Mich spricht dieses Bild deshalb an, weil die Reben ohne den...

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Pfarrbrief vom 18. April bis 02. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Ein Bild von Jesus Christus sticht gerade in der österlichen Zeit in besonderer Weise hervor, das des „Guten Hirten“. Jesus als der „Gute Hirt“ steht in besonderer Weise für ihn als den Auferstandenen und Erhöhten. Weil dieser Jesus Christus uns kennt und liebt, kennen wir ihn und dürfen ihn lieben. Jesus als der „Gute Hirt“ und wir als die ihm anvertraute Herde stehen für ein Verhältnis, das zutiefst vom gegenseitigen Vertrauen...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. April 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieses Jahr kein Osterspaziergang in großer Runde. Kein fröhliches Singen in unseren Gottesdiensten. Keine großen Familientreffen. Keine Ostereiersuche mit den Kindern. So viele Neins. Ach, dass sie doch alle verwandelt würden: Die vielen „Neins“ in ein großes Ja. Die Angst in Zuversicht. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, in Gewissheit.Inmitten so vieler Verneinungen feiern wir dennoch Ostern: Gott richtet seinen...

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Pfarrbrief vom 21. März bis 05. April 2021

Liebe Gemeinde!„Es geht anders!“ Seit einem Jahr hören wir diesen Satz, so oder in ähnlicher Weise, immer wieder. Manchmal denke ich: „Oh, nee! Nicht schon wieder! Ich sehne mich nach – wie immer! Jetzt auch noch Misereor…“ Im nächsten Moment erschrecke ich über meine Undankbarkeit, meine Verzagtheit, meine Resignation. Starke Frauen wie Doña Antonia Lurisi aus Bolivien ermutigen mich dann:“Früher haben wir einfach alles abgebrannt, um auf den...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. März 2021

Liebe Gemeinde,in der Krise merken wir, dass wir nicht alles in der Hand haben. Das neue MISEREOR-Hungertuch der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sanchez entstand während der Corona-Pandemie. Es stellt die Verletzlichkeit allen Lebens vor Augen. Anatomische Details fügen sich über ein Triptychon hinweg zu einem Bild: Wir erkennen einen Fuß mit gebrochenen Knochen. Zugleich weisen Goldfäden und goldene Blumen hin auf Heilung und die in-nere...

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Pfarrbrief vom 21. Februar bis 07. März 2021

UMKEHR + RHEKMU + UMKEHR + RHEKMU + UMKEHRLiebe Gemeinde!„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Dieser Satz aus dem Evangelium vom 1. Fastensonntag (Mk 1,15) hat es mir angetan, „das Reich Gottes ist nahe“, trotz oder auch mit Corona. Jetzt zum Beginn der Fastenzeit gibt es vielfältige Angebote, die einladen zum Nachdenken über Gott, die Welt und mich selbst. Eine Auswahl:Analog+ und ganz persönlich vor Ort, mehr dazu in diesem Pfarrbrief!+...

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Liebe Gemeinde!
Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.
Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der Glaubensartikel des Gerichts.
Dies alles ist und bleibt eine Hoffnungsbotschaft. Wir werden Christus einmal endgültig begegnen. Die Wahrheit des eigenen Lebens bleibt uns im Angesicht des liebenden Gottes nicht erspart. Dass hier nicht nur Sie-gergeschichten offenbar werden, ist offenkundig. Aber als gläubige Men-schen dürfen wir voll Hoffnung sein, dass Christus, immer auch in der ei-genen Anerkenntnis der Schuld, an uns barmherzig handeln wird.
In der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung“, die in ökumenischer Weite verantwortet wird, heißt es: „Wir bekennen gemeinsam, dass die Gläubigen sich auf die Barmherzigkeit und die Verheißungen Gottes ver-lassen können. Auch angesichts ihrer eigenen Schwachheit und mannig-facher Bedrohung ihres Glaubens können sie kraft des Todes und der Auferstehung Christi auf die wirksame Zusage der Gnade Gottes in Wort und Sakrament bauen und so dieser Gnade gewiss sein.“
Ihnen allen eine gesegnete Zeit!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

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Pfarrbrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war.
Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und der Alltag hat viele von uns wieder. Doch in diesem Jahr müssen Kinder und Eltern mit großen „Unbekannten“ rechnen. Was in der Mathematik schon schwierig sein kann, ist erst recht eine Herausforderung für das Familienle-ben! Brauchen solche Zeiten nicht besonders Gottes Segen? Im Gotteslob findet sich unter „Segen und Bitte der Eltern für Ihre Kinder“ (GL 14,7 + 8) ein schöner Brauch gut erklärt. Unter anderem heißt es dort:
„Gott, wir danken dir für unsere Kinder. Du hast sie uns geschenkt. Sie ma-chen uns Freude, aber auch Sorgen. Darum bitten wir dich: Herr, segne unsere Kinder. Schenke ihnen Selbstständigkeit, dass sie ihr Leben zu meistern lernen. Stelle ihnen treue Freunde zur Seite, die sie begleiten. Sei du ihnen ein verlässlicher Halt, und leite ihr Denken und Tun. Bleib bei uns, wir vertrauen auf dich.“
Vielleicht haben Sie Kinder, Enkel oder Nichten und Neffen, für die Sie die-sen Segen sprechen können. Auch Erwachsene (Kinder) bedürfen dann und wann Gottes Segen …
Meine Oma meinte dazu gelegentlich: „Kleine Kinder – kleine Sorgen; gro-ße Kinder – große Sorgen.“
Ihnen Allen eine gute Woche und behüte Sie Gott!
Cornelia Dicke

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Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Pfarrbrief vom 26. September bis 10. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!
„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.“
Dieses Wort des Indianerhäuptlings Seattle aus Nordamerika kennen wir auch als Liedvers. Für uns Christinnen und Christen ist jeder Teil dieser Erde heilig, weil sie uns nicht gehört, weil wir „nur“ ein Teil von ihr sind, weil diese Erde Gottes Schöpfung ist. Diese vielleicht einfachen Beschreibungen besitzen eine ungeahnte Aktualität. Gerade junge Menschen demonstrieren heute für den Klimaschutz, die Politik versucht, eine zu große Erderwärmung „in den Griff zu bekommen“. Die Bewahrung der Schöpfung ist Gottes Auftrag an uns Menschen. Wir sind Teil von Gottes Schöpfung (vgl. Eugen Drewermann) und leben von ihr. Wir erfahren dies in besonderer Weise am Erntedankfest. Wir dürfen Gott danken für die Gaben seiner Schöpfung, die uns wahrhaft leben lassen. Auf diesem Hintergrund all‘ dieser Bemerkungen sollte der Satz des Indianers Seattle für uns Christinnen und Christen wahr sein:
„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.
Ihnen eine gesegnete Zeit!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

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Pfarrbrief vom 26. September bis 10. Oktober 2021

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 10. bis 24. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Das wird Jesus im sonntäglichen Evangelium (Mk 10,17-30) gefragt. Der junge Mann vermag nicht Jesu Aufforderung nachzukommen. Er schafft es nicht, seinen Reichtum hinter sich zu lassen und dem Wanderprediger zu folgen.Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entscheidet sich ein anderer junger Mann ganz anders. Am Montag, dem 04. Oktober, war sein Gedenktag. Franz von Assisi entsagt dem...

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Pfarrbrief vom 26. September bis 10. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.“Dieses Wort des Indianerhäuptlings Seattle aus Nordamerika kennen wir auch als Liedvers. Für uns Christinnen und Christen ist jeder Teil dieser Erde heilig, weil sie uns nicht gehört, weil wir „nur“ ein Teil von ihr sind, weil diese Erde Gottes Schöpfung ist. Diese vielleicht einfachen Beschreibungen besitzen eine ungeahnte Aktualität. Gerade junge Menschen demonstrieren heute für...

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Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Download als PDF-Dokument:Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021Liebe Gemeinde! Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich. Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. August 2021

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!In den nächsten zwei Wochen stehen im Heiligenkalender einige bedeutende Gedenktage von Frauen und Männern, die aus ihrer christlichen Überzeugung etwas für die Kirche oder für Menschen bewirkt, beziehungsweise getan haben und Vorbild wurden.Hl. Sr. Theresia Benedikta vom Kreuz – Edith Stein > Frauenrechtlerin, Philosophin, Märtyrin und OrdensfrauHl. Laurentius von Rom > Diakon, Märtyrer /...

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Pfarrbrief vom 25. Juli bis 08. August 2021

Liebe Gemeinde!In seiner „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ erzählt Heinrich Böll von der Begegnung eines Fischers mit einem Touristen. Der Fischer sitzt am Hafen und erfreut sich an der Natur. Der Tourist kann das nicht verstehen. Er redet auf den Fischer ein, er solle hinausfahren zum Fischen, einen guten Fang machen, auf Dauer sein Geschäft vergrößern und die Fangmenge erhöhen, um so eines Tages beruhigt im Hafen verweilen und die...

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Pfarrbrief vom 11. bis 25. Juli 2021

Liebe Gemeinde!In diesen Wochen stehen die Feiern der sog. Initiationsriten unserer Kirche im Focus unseres Gemeindelebens: die Firmgottesdienste an den vergangenen beiden Wochenenden, die Feiern der Erstkommunion an diesem und dem kommenden Samstag, außerdem erbitten wieder Eltern die Taufe für ihre Kinder.Alles bestens, könnte man meinen, doch dem ist nicht so!Immer noch finden diese Festgottesdienste - Corona bedingt - nur mit den...

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Pfarrbrief vom 27. Juni bis 11. Juli 2021

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen ist Weihbischof Johannes Wübbe in unserer Pfarreiengemeinschaft zur Visitation unterwegs. Auftakt war am vergangenen Sonntag der Besuch der Pfarrgemeinde Maria Meeresstern auf Borkum.  Zwei Jugendlichen und einer erwachsenen Konvertitin hat er die Firmung gespendet und abends mit den Mitgliedern von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand über die seelsorgliche Situation in unserem Bistum und auf Borkum diskutiert....

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Pfarrbrief vom 30. Mai bis 27. Juni 2021

Liebe Gemeinde!Dieser Pfarrbrief umfasst vier Wochen. Mit dem Dreifaltigkeitssonntag und dem Hochfest Fronleichnam schreitet der kirchliche Jahreskreis fort. An Dreifaltigkeit führt uns die Kirche vor Augen, Gott wendet sich den Menschen in drei Personen zu: Der Vater, der Lebensschaffende, Jesus, der Bruder an unserer Seite und der Heilige Geist, die begeisternde und heilsspendende Kraft zum Leben.An Fronleichnam verehren wir Christus in...

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Pfarrbrief – 16. bis 30. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Kennen Sie die Pfingstnovene? Andachten, gebetet an den Tagen von Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten, dienen zur Hinführung auf das Fest des Heiligen Geistes. Auch werden Novenen als Vorbereitung auf persönliche Feste oder in besonderen Anliegen gebetet. Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, wirbt seit Jahren für diese, in der Volksfrömmigkeit beheimatete Gebetsform. In diesem...

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Pfarrbrief vom 02. bis 16. Mai 2021

Liebe Gemeinde!In dieser Zeit hören wir in den Evangelien von Jesus oft in Bildern. Eines dieser Bilder ist das vom Weinstock und den Reben. Jesus sagt uns: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht (Joh 15,5). Gott ist in diesem Bild der Winzer, der diejenigen Reben abschneidet, die keine reiche Frucht bringen.Mich spricht dieses Bild deshalb an, weil die Reben ohne den...

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Pfarrbrief vom 18. April bis 02. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Ein Bild von Jesus Christus sticht gerade in der österlichen Zeit in besonderer Weise hervor, das des „Guten Hirten“. Jesus als der „Gute Hirt“ steht in besonderer Weise für ihn als den Auferstandenen und Erhöhten. Weil dieser Jesus Christus uns kennt und liebt, kennen wir ihn und dürfen ihn lieben. Jesus als der „Gute Hirt“ und wir als die ihm anvertraute Herde stehen für ein Verhältnis, das zutiefst vom gegenseitigen Vertrauen...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. April 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieses Jahr kein Osterspaziergang in großer Runde. Kein fröhliches Singen in unseren Gottesdiensten. Keine großen Familientreffen. Keine Ostereiersuche mit den Kindern. So viele Neins. Ach, dass sie doch alle verwandelt würden: Die vielen „Neins“ in ein großes Ja. Die Angst in Zuversicht. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, in Gewissheit.Inmitten so vieler Verneinungen feiern wir dennoch Ostern: Gott richtet seinen...

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Pfarrbrief vom 21. März bis 05. April 2021

Liebe Gemeinde!„Es geht anders!“ Seit einem Jahr hören wir diesen Satz, so oder in ähnlicher Weise, immer wieder. Manchmal denke ich: „Oh, nee! Nicht schon wieder! Ich sehne mich nach – wie immer! Jetzt auch noch Misereor…“ Im nächsten Moment erschrecke ich über meine Undankbarkeit, meine Verzagtheit, meine Resignation. Starke Frauen wie Doña Antonia Lurisi aus Bolivien ermutigen mich dann:“Früher haben wir einfach alles abgebrannt, um auf den...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. März 2021

Liebe Gemeinde,in der Krise merken wir, dass wir nicht alles in der Hand haben. Das neue MISEREOR-Hungertuch der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sanchez entstand während der Corona-Pandemie. Es stellt die Verletzlichkeit allen Lebens vor Augen. Anatomische Details fügen sich über ein Triptychon hinweg zu einem Bild: Wir erkennen einen Fuß mit gebrochenen Knochen. Zugleich weisen Goldfäden und goldene Blumen hin auf Heilung und die in-nere...

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Pfarrbrief vom 21. Februar bis 07. März 2021

UMKEHR + RHEKMU + UMKEHR + RHEKMU + UMKEHRLiebe Gemeinde!„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Dieser Satz aus dem Evangelium vom 1. Fastensonntag (Mk 1,15) hat es mir angetan, „das Reich Gottes ist nahe“, trotz oder auch mit Corona. Jetzt zum Beginn der Fastenzeit gibt es vielfältige Angebote, die einladen zum Nachdenken über Gott, die Welt und mich selbst. Eine Auswahl:Analog+ und ganz persönlich vor Ort, mehr dazu in diesem Pfarrbrief!+...

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Liebe Gemeinde!
Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.
Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der Glaubensartikel des Gerichts.
Dies alles ist und bleibt eine Hoffnungsbotschaft. Wir werden Christus einmal endgültig begegnen. Die Wahrheit des eigenen Lebens bleibt uns im Angesicht des liebenden Gottes nicht erspart. Dass hier nicht nur Sie-gergeschichten offenbar werden, ist offenkundig. Aber als gläubige Men-schen dürfen wir voll Hoffnung sein, dass Christus, immer auch in der ei-genen Anerkenntnis der Schuld, an uns barmherzig handeln wird.
In der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung“, die in ökumenischer Weite verantwortet wird, heißt es: „Wir bekennen gemeinsam, dass die Gläubigen sich auf die Barmherzigkeit und die Verheißungen Gottes ver-lassen können. Auch angesichts ihrer eigenen Schwachheit und mannig-facher Bedrohung ihres Glaubens können sie kraft des Todes und der Auferstehung Christi auf die wirksame Zusage der Gnade Gottes in Wort und Sakrament bauen und so dieser Gnade gewiss sein.“
Ihnen allen eine gesegnete Zeit!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

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Pfarrbrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war.
Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und der Alltag hat viele von uns wieder. Doch in diesem Jahr müssen Kinder und Eltern mit großen „Unbekannten“ rechnen. Was in der Mathematik schon schwierig sein kann, ist erst recht eine Herausforderung für das Familienle-ben! Brauchen solche Zeiten nicht besonders Gottes Segen? Im Gotteslob findet sich unter „Segen und Bitte der Eltern für Ihre Kinder“ (GL 14,7 + 8) ein schöner Brauch gut erklärt. Unter anderem heißt es dort:
„Gott, wir danken dir für unsere Kinder. Du hast sie uns geschenkt. Sie ma-chen uns Freude, aber auch Sorgen. Darum bitten wir dich: Herr, segne unsere Kinder. Schenke ihnen Selbstständigkeit, dass sie ihr Leben zu meistern lernen. Stelle ihnen treue Freunde zur Seite, die sie begleiten. Sei du ihnen ein verlässlicher Halt, und leite ihr Denken und Tun. Bleib bei uns, wir vertrauen auf dich.“
Vielleicht haben Sie Kinder, Enkel oder Nichten und Neffen, für die Sie die-sen Segen sprechen können. Auch Erwachsene (Kinder) bedürfen dann und wann Gottes Segen …
Meine Oma meinte dazu gelegentlich: „Kleine Kinder – kleine Sorgen; gro-ße Kinder – große Sorgen.“
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Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 10. bis 24. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Das wird Jesus im sonntäglichen Evangelium (Mk 10,17-30) gefragt. Der junge Mann vermag nicht Jesu Aufforderung nachzukommen. Er schafft es nicht, seinen Reichtum hinter sich zu lassen und dem Wanderprediger zu folgen.Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entscheidet sich ein anderer junger Mann ganz anders. Am Montag, dem 04. Oktober, war sein Gedenktag. Franz von Assisi entsagt dem...

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Liebe Gemeinde!„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.“Dieses Wort des Indianerhäuptlings Seattle aus Nordamerika kennen wir auch als Liedvers. Für uns Christinnen und Christen ist jeder Teil dieser Erde heilig, weil sie uns nicht gehört, weil wir „nur“ ein Teil von ihr sind, weil diese Erde Gottes Schöpfung ist. Diese vielleicht einfachen Beschreibungen besitzen eine ungeahnte Aktualität. Gerade junge Menschen demonstrieren heute für...

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Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

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Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!In den nächsten zwei Wochen stehen im Heiligenkalender einige bedeutende Gedenktage von Frauen und Männern, die aus ihrer christlichen Überzeugung etwas für die Kirche oder für Menschen bewirkt, beziehungsweise getan haben und Vorbild wurden.Hl. Sr. Theresia Benedikta vom Kreuz – Edith Stein > Frauenrechtlerin, Philosophin, Märtyrin und OrdensfrauHl. Laurentius von Rom > Diakon, Märtyrer /...

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Liebe Gemeinde!In seiner „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ erzählt Heinrich Böll von der Begegnung eines Fischers mit einem Touristen. Der Fischer sitzt am Hafen und erfreut sich an der Natur. Der Tourist kann das nicht verstehen. Er redet auf den Fischer ein, er solle hinausfahren zum Fischen, einen guten Fang machen, auf Dauer sein Geschäft vergrößern und die Fangmenge erhöhen, um so eines Tages beruhigt im Hafen verweilen und die...

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Pfarrbrief vom 11. bis 25. Juli 2021

Liebe Gemeinde!In diesen Wochen stehen die Feiern der sog. Initiationsriten unserer Kirche im Focus unseres Gemeindelebens: die Firmgottesdienste an den vergangenen beiden Wochenenden, die Feiern der Erstkommunion an diesem und dem kommenden Samstag, außerdem erbitten wieder Eltern die Taufe für ihre Kinder.Alles bestens, könnte man meinen, doch dem ist nicht so!Immer noch finden diese Festgottesdienste - Corona bedingt - nur mit den...

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Pfarrbrief vom 27. Juni bis 11. Juli 2021

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen ist Weihbischof Johannes Wübbe in unserer Pfarreiengemeinschaft zur Visitation unterwegs. Auftakt war am vergangenen Sonntag der Besuch der Pfarrgemeinde Maria Meeresstern auf Borkum.  Zwei Jugendlichen und einer erwachsenen Konvertitin hat er die Firmung gespendet und abends mit den Mitgliedern von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand über die seelsorgliche Situation in unserem Bistum und auf Borkum diskutiert....

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Liebe Gemeinde!Dieser Pfarrbrief umfasst vier Wochen. Mit dem Dreifaltigkeitssonntag und dem Hochfest Fronleichnam schreitet der kirchliche Jahreskreis fort. An Dreifaltigkeit führt uns die Kirche vor Augen, Gott wendet sich den Menschen in drei Personen zu: Der Vater, der Lebensschaffende, Jesus, der Bruder an unserer Seite und der Heilige Geist, die begeisternde und heilsspendende Kraft zum Leben.An Fronleichnam verehren wir Christus in...

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Pfarrbrief – 16. bis 30. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Kennen Sie die Pfingstnovene? Andachten, gebetet an den Tagen von Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten, dienen zur Hinführung auf das Fest des Heiligen Geistes. Auch werden Novenen als Vorbereitung auf persönliche Feste oder in besonderen Anliegen gebetet. Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, wirbt seit Jahren für diese, in der Volksfrömmigkeit beheimatete Gebetsform. In diesem...

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Pfarrbrief vom 02. bis 16. Mai 2021

Liebe Gemeinde!In dieser Zeit hören wir in den Evangelien von Jesus oft in Bildern. Eines dieser Bilder ist das vom Weinstock und den Reben. Jesus sagt uns: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht (Joh 15,5). Gott ist in diesem Bild der Winzer, der diejenigen Reben abschneidet, die keine reiche Frucht bringen.Mich spricht dieses Bild deshalb an, weil die Reben ohne den...

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Pfarrbrief vom 18. April bis 02. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Ein Bild von Jesus Christus sticht gerade in der österlichen Zeit in besonderer Weise hervor, das des „Guten Hirten“. Jesus als der „Gute Hirt“ steht in besonderer Weise für ihn als den Auferstandenen und Erhöhten. Weil dieser Jesus Christus uns kennt und liebt, kennen wir ihn und dürfen ihn lieben. Jesus als der „Gute Hirt“ und wir als die ihm anvertraute Herde stehen für ein Verhältnis, das zutiefst vom gegenseitigen Vertrauen...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. April 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieses Jahr kein Osterspaziergang in großer Runde. Kein fröhliches Singen in unseren Gottesdiensten. Keine großen Familientreffen. Keine Ostereiersuche mit den Kindern. So viele Neins. Ach, dass sie doch alle verwandelt würden: Die vielen „Neins“ in ein großes Ja. Die Angst in Zuversicht. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, in Gewissheit.Inmitten so vieler Verneinungen feiern wir dennoch Ostern: Gott richtet seinen...

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Pfarrbrief vom 21. März bis 05. April 2021

Liebe Gemeinde!„Es geht anders!“ Seit einem Jahr hören wir diesen Satz, so oder in ähnlicher Weise, immer wieder. Manchmal denke ich: „Oh, nee! Nicht schon wieder! Ich sehne mich nach – wie immer! Jetzt auch noch Misereor…“ Im nächsten Moment erschrecke ich über meine Undankbarkeit, meine Verzagtheit, meine Resignation. Starke Frauen wie Doña Antonia Lurisi aus Bolivien ermutigen mich dann:“Früher haben wir einfach alles abgebrannt, um auf den...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. März 2021

Liebe Gemeinde,in der Krise merken wir, dass wir nicht alles in der Hand haben. Das neue MISEREOR-Hungertuch der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sanchez entstand während der Corona-Pandemie. Es stellt die Verletzlichkeit allen Lebens vor Augen. Anatomische Details fügen sich über ein Triptychon hinweg zu einem Bild: Wir erkennen einen Fuß mit gebrochenen Knochen. Zugleich weisen Goldfäden und goldene Blumen hin auf Heilung und die in-nere...

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Pfarrbrief vom 21. Februar bis 07. März 2021

UMKEHR + RHEKMU + UMKEHR + RHEKMU + UMKEHRLiebe Gemeinde!„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Dieser Satz aus dem Evangelium vom 1. Fastensonntag (Mk 1,15) hat es mir angetan, „das Reich Gottes ist nahe“, trotz oder auch mit Corona. Jetzt zum Beginn der Fastenzeit gibt es vielfältige Angebote, die einladen zum Nachdenken über Gott, die Welt und mich selbst. Eine Auswahl:Analog+ und ganz persönlich vor Ort, mehr dazu in diesem Pfarrbrief!+...

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Liebe Gemeinde!
Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.
Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der Glaubensartikel des Gerichts.
Dies alles ist und bleibt eine Hoffnungsbotschaft. Wir werden Christus einmal endgültig begegnen. Die Wahrheit des eigenen Lebens bleibt uns im Angesicht des liebenden Gottes nicht erspart. Dass hier nicht nur Sie-gergeschichten offenbar werden, ist offenkundig. Aber als gläubige Men-schen dürfen wir voll Hoffnung sein, dass Christus, immer auch in der ei-genen Anerkenntnis der Schuld, an uns barmherzig handeln wird.
In der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung“, die in ökumenischer Weite verantwortet wird, heißt es: „Wir bekennen gemeinsam, dass die Gläubigen sich auf die Barmherzigkeit und die Verheißungen Gottes ver-lassen können. Auch angesichts ihrer eigenen Schwachheit und mannig-facher Bedrohung ihres Glaubens können sie kraft des Todes und der Auferstehung Christi auf die wirksame Zusage der Gnade Gottes in Wort und Sakrament bauen und so dieser Gnade gewiss sein.“
Ihnen allen eine gesegnete Zeit!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

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Pfarrbrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war.
Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und der Alltag hat viele von uns wieder. Doch in diesem Jahr müssen Kinder und Eltern mit großen „Unbekannten“ rechnen. Was in der Mathematik schon schwierig sein kann, ist erst recht eine Herausforderung für das Familienle-ben! Brauchen solche Zeiten nicht besonders Gottes Segen? Im Gotteslob findet sich unter „Segen und Bitte der Eltern für Ihre Kinder“ (GL 14,7 + 8) ein schöner Brauch gut erklärt. Unter anderem heißt es dort:
„Gott, wir danken dir für unsere Kinder. Du hast sie uns geschenkt. Sie ma-chen uns Freude, aber auch Sorgen. Darum bitten wir dich: Herr, segne unsere Kinder. Schenke ihnen Selbstständigkeit, dass sie ihr Leben zu meistern lernen. Stelle ihnen treue Freunde zur Seite, die sie begleiten. Sei du ihnen ein verlässlicher Halt, und leite ihr Denken und Tun. Bleib bei uns, wir vertrauen auf dich.“
Vielleicht haben Sie Kinder, Enkel oder Nichten und Neffen, für die Sie die-sen Segen sprechen können. Auch Erwachsene (Kinder) bedürfen dann und wann Gottes Segen …
Meine Oma meinte dazu gelegentlich: „Kleine Kinder – kleine Sorgen; gro-ße Kinder – große Sorgen.“
Ihnen Allen eine gute Woche und behüte Sie Gott!
Cornelia Dicke

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Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Pfarrbrief vom 08. bis 29. August 2021

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!
In den nächsten zwei Wochen stehen im Heiligenkalender einige bedeutende Gedenktage von Frauen und Männern, die aus ihrer christlichen Überzeugung etwas für die Kirche oder für Menschen bewirkt, beziehungsweise getan haben und Vorbild wurden.
Hl. Sr. Theresia Benedikta vom Kreuz – Edith Stein > Frauenrechtlerin, Philosophin, Märtyrin und Ordensfrau
Hl. Laurentius von Rom > Diakon, Märtyrer / Schutzpatron der Köche
Klara von Assisi > Schwester von Franz von Assis u. Ordensgründerin der Klarissen
Hl. Johanna Franziska von Chantal > geistige Freundin des Hl. Franz von Sales und Mitbegründerin des Ordens der Schwestern von der Heimsuchung Mariens Hl. Pater Maximilian Kolbe > Franziskaner-Minorit starb als Märtyrer im KZ Ausschwitz für einen Familienvater
Hl. Stephan von Ungarn > war Nationalheiliger in Ungarn und christianisier-te das Land der Magyaren.
Hl. Bernhard von Clairvaux > Abt, Ordensgründer der Zisterzienser
Über allem aber steht für Katholischen Christen, Maria, die Mutter Jesu. Am 15. Aug. ist das Fest: Mariä Aufnahme in den Himmel, das für uns von besonderer Bedeutung ist. Maria ist für uns die Mutter aller Glaubenden.
Lassen Sie uns für Maria und alle anderen hier erwähnten Heiligen beten. Beten wir aber auch für uns und unsere Familien um eine gute, erholsame Ferienzeit.
Ihnen / Euch allen wünsche ich eine gute Zeit und bleiben Sie gesund.
Diakon Stephan Fielers

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. August 2021

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 10. bis 24. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Das wird Jesus im sonntäglichen Evangelium (Mk 10,17-30) gefragt. Der junge Mann vermag nicht Jesu Aufforderung nachzukommen. Er schafft es nicht, seinen Reichtum hinter sich zu lassen und dem Wanderprediger zu folgen.Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entscheidet sich ein anderer junger Mann ganz anders. Am Montag, dem 04. Oktober, war sein Gedenktag. Franz von Assisi entsagt dem...

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Pfarrbrief vom 26. September bis 10. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.“Dieses Wort des Indianerhäuptlings Seattle aus Nordamerika kennen wir auch als Liedvers. Für uns Christinnen und Christen ist jeder Teil dieser Erde heilig, weil sie uns nicht gehört, weil wir „nur“ ein Teil von ihr sind, weil diese Erde Gottes Schöpfung ist. Diese vielleicht einfachen Beschreibungen besitzen eine ungeahnte Aktualität. Gerade junge Menschen demonstrieren heute für...

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Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Download als PDF-Dokument:Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021Liebe Gemeinde! Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich. Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. August 2021

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!In den nächsten zwei Wochen stehen im Heiligenkalender einige bedeutende Gedenktage von Frauen und Männern, die aus ihrer christlichen Überzeugung etwas für die Kirche oder für Menschen bewirkt, beziehungsweise getan haben und Vorbild wurden.Hl. Sr. Theresia Benedikta vom Kreuz – Edith Stein > Frauenrechtlerin, Philosophin, Märtyrin und OrdensfrauHl. Laurentius von Rom > Diakon, Märtyrer /...

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Pfarrbrief vom 25. Juli bis 08. August 2021

Liebe Gemeinde!In seiner „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ erzählt Heinrich Böll von der Begegnung eines Fischers mit einem Touristen. Der Fischer sitzt am Hafen und erfreut sich an der Natur. Der Tourist kann das nicht verstehen. Er redet auf den Fischer ein, er solle hinausfahren zum Fischen, einen guten Fang machen, auf Dauer sein Geschäft vergrößern und die Fangmenge erhöhen, um so eines Tages beruhigt im Hafen verweilen und die...

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Pfarrbrief vom 11. bis 25. Juli 2021

Liebe Gemeinde!In diesen Wochen stehen die Feiern der sog. Initiationsriten unserer Kirche im Focus unseres Gemeindelebens: die Firmgottesdienste an den vergangenen beiden Wochenenden, die Feiern der Erstkommunion an diesem und dem kommenden Samstag, außerdem erbitten wieder Eltern die Taufe für ihre Kinder.Alles bestens, könnte man meinen, doch dem ist nicht so!Immer noch finden diese Festgottesdienste - Corona bedingt - nur mit den...

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Pfarrbrief vom 27. Juni bis 11. Juli 2021

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen ist Weihbischof Johannes Wübbe in unserer Pfarreiengemeinschaft zur Visitation unterwegs. Auftakt war am vergangenen Sonntag der Besuch der Pfarrgemeinde Maria Meeresstern auf Borkum.  Zwei Jugendlichen und einer erwachsenen Konvertitin hat er die Firmung gespendet und abends mit den Mitgliedern von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand über die seelsorgliche Situation in unserem Bistum und auf Borkum diskutiert....

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Pfarrbrief vom 30. Mai bis 27. Juni 2021

Liebe Gemeinde!Dieser Pfarrbrief umfasst vier Wochen. Mit dem Dreifaltigkeitssonntag und dem Hochfest Fronleichnam schreitet der kirchliche Jahreskreis fort. An Dreifaltigkeit führt uns die Kirche vor Augen, Gott wendet sich den Menschen in drei Personen zu: Der Vater, der Lebensschaffende, Jesus, der Bruder an unserer Seite und der Heilige Geist, die begeisternde und heilsspendende Kraft zum Leben.An Fronleichnam verehren wir Christus in...

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Pfarrbrief – 16. bis 30. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Kennen Sie die Pfingstnovene? Andachten, gebetet an den Tagen von Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten, dienen zur Hinführung auf das Fest des Heiligen Geistes. Auch werden Novenen als Vorbereitung auf persönliche Feste oder in besonderen Anliegen gebetet. Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, wirbt seit Jahren für diese, in der Volksfrömmigkeit beheimatete Gebetsform. In diesem...

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Pfarrbrief vom 02. bis 16. Mai 2021

Liebe Gemeinde!In dieser Zeit hören wir in den Evangelien von Jesus oft in Bildern. Eines dieser Bilder ist das vom Weinstock und den Reben. Jesus sagt uns: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht (Joh 15,5). Gott ist in diesem Bild der Winzer, der diejenigen Reben abschneidet, die keine reiche Frucht bringen.Mich spricht dieses Bild deshalb an, weil die Reben ohne den...

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Pfarrbrief vom 18. April bis 02. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Ein Bild von Jesus Christus sticht gerade in der österlichen Zeit in besonderer Weise hervor, das des „Guten Hirten“. Jesus als der „Gute Hirt“ steht in besonderer Weise für ihn als den Auferstandenen und Erhöhten. Weil dieser Jesus Christus uns kennt und liebt, kennen wir ihn und dürfen ihn lieben. Jesus als der „Gute Hirt“ und wir als die ihm anvertraute Herde stehen für ein Verhältnis, das zutiefst vom gegenseitigen Vertrauen...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. April 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieses Jahr kein Osterspaziergang in großer Runde. Kein fröhliches Singen in unseren Gottesdiensten. Keine großen Familientreffen. Keine Ostereiersuche mit den Kindern. So viele Neins. Ach, dass sie doch alle verwandelt würden: Die vielen „Neins“ in ein großes Ja. Die Angst in Zuversicht. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, in Gewissheit.Inmitten so vieler Verneinungen feiern wir dennoch Ostern: Gott richtet seinen...

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Pfarrbrief vom 21. März bis 05. April 2021

Liebe Gemeinde!„Es geht anders!“ Seit einem Jahr hören wir diesen Satz, so oder in ähnlicher Weise, immer wieder. Manchmal denke ich: „Oh, nee! Nicht schon wieder! Ich sehne mich nach – wie immer! Jetzt auch noch Misereor…“ Im nächsten Moment erschrecke ich über meine Undankbarkeit, meine Verzagtheit, meine Resignation. Starke Frauen wie Doña Antonia Lurisi aus Bolivien ermutigen mich dann:“Früher haben wir einfach alles abgebrannt, um auf den...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. März 2021

Liebe Gemeinde,in der Krise merken wir, dass wir nicht alles in der Hand haben. Das neue MISEREOR-Hungertuch der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sanchez entstand während der Corona-Pandemie. Es stellt die Verletzlichkeit allen Lebens vor Augen. Anatomische Details fügen sich über ein Triptychon hinweg zu einem Bild: Wir erkennen einen Fuß mit gebrochenen Knochen. Zugleich weisen Goldfäden und goldene Blumen hin auf Heilung und die in-nere...

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Pfarrbrief vom 21. Februar bis 07. März 2021

UMKEHR + RHEKMU + UMKEHR + RHEKMU + UMKEHRLiebe Gemeinde!„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Dieser Satz aus dem Evangelium vom 1. Fastensonntag (Mk 1,15) hat es mir angetan, „das Reich Gottes ist nahe“, trotz oder auch mit Corona. Jetzt zum Beginn der Fastenzeit gibt es vielfältige Angebote, die einladen zum Nachdenken über Gott, die Welt und mich selbst. Eine Auswahl:Analog+ und ganz persönlich vor Ort, mehr dazu in diesem Pfarrbrief!+...

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Liebe Gemeinde!
Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.
Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der Glaubensartikel des Gerichts.
Dies alles ist und bleibt eine Hoffnungsbotschaft. Wir werden Christus einmal endgültig begegnen. Die Wahrheit des eigenen Lebens bleibt uns im Angesicht des liebenden Gottes nicht erspart. Dass hier nicht nur Sie-gergeschichten offenbar werden, ist offenkundig. Aber als gläubige Men-schen dürfen wir voll Hoffnung sein, dass Christus, immer auch in der ei-genen Anerkenntnis der Schuld, an uns barmherzig handeln wird.
In der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung“, die in ökumenischer Weite verantwortet wird, heißt es: „Wir bekennen gemeinsam, dass die Gläubigen sich auf die Barmherzigkeit und die Verheißungen Gottes ver-lassen können. Auch angesichts ihrer eigenen Schwachheit und mannig-facher Bedrohung ihres Glaubens können sie kraft des Todes und der Auferstehung Christi auf die wirksame Zusage der Gnade Gottes in Wort und Sakrament bauen und so dieser Gnade gewiss sein.“
Ihnen allen eine gesegnete Zeit!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

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Pfarrbrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war.
Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und der Alltag hat viele von uns wieder. Doch in diesem Jahr müssen Kinder und Eltern mit großen „Unbekannten“ rechnen. Was in der Mathematik schon schwierig sein kann, ist erst recht eine Herausforderung für das Familienle-ben! Brauchen solche Zeiten nicht besonders Gottes Segen? Im Gotteslob findet sich unter „Segen und Bitte der Eltern für Ihre Kinder“ (GL 14,7 + 8) ein schöner Brauch gut erklärt. Unter anderem heißt es dort:
„Gott, wir danken dir für unsere Kinder. Du hast sie uns geschenkt. Sie ma-chen uns Freude, aber auch Sorgen. Darum bitten wir dich: Herr, segne unsere Kinder. Schenke ihnen Selbstständigkeit, dass sie ihr Leben zu meistern lernen. Stelle ihnen treue Freunde zur Seite, die sie begleiten. Sei du ihnen ein verlässlicher Halt, und leite ihr Denken und Tun. Bleib bei uns, wir vertrauen auf dich.“
Vielleicht haben Sie Kinder, Enkel oder Nichten und Neffen, für die Sie die-sen Segen sprechen können. Auch Erwachsene (Kinder) bedürfen dann und wann Gottes Segen …
Meine Oma meinte dazu gelegentlich: „Kleine Kinder – kleine Sorgen; gro-ße Kinder – große Sorgen.“
Ihnen Allen eine gute Woche und behüte Sie Gott!
Cornelia Dicke

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Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Pfarrbrief vom 25. Juli bis 08. August 2021

Liebe Gemeinde!
In seiner „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ erzählt Heinrich Böll von der Begegnung eines Fischers mit einem Touristen. Der Fischer sitzt am Hafen und erfreut sich an der Natur. Der Tourist kann das nicht verstehen. Er redet auf den Fischer ein, er solle hinausfahren zum Fischen, einen guten Fang machen, auf Dauer sein Geschäft vergrößern und die Fangmenge erhöhen, um so eines Tages beruhigt im Hafen verweilen und die Schöpfung genießen zu können. Die Reaktion des Fischers aber ist eindeutig: Das kann ich ja schon jetzt!
Liebe Gemeinde, vielleicht ist dies ein guter Gedankenanstoß zur Ferienzeit. Ich denke, er spricht für sich selbst.
Ihnen von Herzen eine gesegnete Ferien- und Urlaubszeit! Und wer arbeiten muss, auch dafür Gottes Segen!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

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Pfarrbrief vom 25. Juli bis 08. August 2021

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 10. bis 24. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Das wird Jesus im sonntäglichen Evangelium (Mk 10,17-30) gefragt. Der junge Mann vermag nicht Jesu Aufforderung nachzukommen. Er schafft es nicht, seinen Reichtum hinter sich zu lassen und dem Wanderprediger zu folgen.Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entscheidet sich ein anderer junger Mann ganz anders. Am Montag, dem 04. Oktober, war sein Gedenktag. Franz von Assisi entsagt dem...

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Pfarrbrief vom 26. September bis 10. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.“Dieses Wort des Indianerhäuptlings Seattle aus Nordamerika kennen wir auch als Liedvers. Für uns Christinnen und Christen ist jeder Teil dieser Erde heilig, weil sie uns nicht gehört, weil wir „nur“ ein Teil von ihr sind, weil diese Erde Gottes Schöpfung ist. Diese vielleicht einfachen Beschreibungen besitzen eine ungeahnte Aktualität. Gerade junge Menschen demonstrieren heute für...

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Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Download als PDF-Dokument:Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021Liebe Gemeinde! Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich. Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. August 2021

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!In den nächsten zwei Wochen stehen im Heiligenkalender einige bedeutende Gedenktage von Frauen und Männern, die aus ihrer christlichen Überzeugung etwas für die Kirche oder für Menschen bewirkt, beziehungsweise getan haben und Vorbild wurden.Hl. Sr. Theresia Benedikta vom Kreuz – Edith Stein > Frauenrechtlerin, Philosophin, Märtyrin und OrdensfrauHl. Laurentius von Rom > Diakon, Märtyrer /...

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Pfarrbrief vom 25. Juli bis 08. August 2021

Liebe Gemeinde!In seiner „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ erzählt Heinrich Böll von der Begegnung eines Fischers mit einem Touristen. Der Fischer sitzt am Hafen und erfreut sich an der Natur. Der Tourist kann das nicht verstehen. Er redet auf den Fischer ein, er solle hinausfahren zum Fischen, einen guten Fang machen, auf Dauer sein Geschäft vergrößern und die Fangmenge erhöhen, um so eines Tages beruhigt im Hafen verweilen und die...

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Pfarrbrief vom 11. bis 25. Juli 2021

Liebe Gemeinde!In diesen Wochen stehen die Feiern der sog. Initiationsriten unserer Kirche im Focus unseres Gemeindelebens: die Firmgottesdienste an den vergangenen beiden Wochenenden, die Feiern der Erstkommunion an diesem und dem kommenden Samstag, außerdem erbitten wieder Eltern die Taufe für ihre Kinder.Alles bestens, könnte man meinen, doch dem ist nicht so!Immer noch finden diese Festgottesdienste - Corona bedingt - nur mit den...

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Pfarrbrief vom 27. Juni bis 11. Juli 2021

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen ist Weihbischof Johannes Wübbe in unserer Pfarreiengemeinschaft zur Visitation unterwegs. Auftakt war am vergangenen Sonntag der Besuch der Pfarrgemeinde Maria Meeresstern auf Borkum.  Zwei Jugendlichen und einer erwachsenen Konvertitin hat er die Firmung gespendet und abends mit den Mitgliedern von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand über die seelsorgliche Situation in unserem Bistum und auf Borkum diskutiert....

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Pfarrbrief vom 30. Mai bis 27. Juni 2021

Liebe Gemeinde!Dieser Pfarrbrief umfasst vier Wochen. Mit dem Dreifaltigkeitssonntag und dem Hochfest Fronleichnam schreitet der kirchliche Jahreskreis fort. An Dreifaltigkeit führt uns die Kirche vor Augen, Gott wendet sich den Menschen in drei Personen zu: Der Vater, der Lebensschaffende, Jesus, der Bruder an unserer Seite und der Heilige Geist, die begeisternde und heilsspendende Kraft zum Leben.An Fronleichnam verehren wir Christus in...

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Pfarrbrief – 16. bis 30. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Kennen Sie die Pfingstnovene? Andachten, gebetet an den Tagen von Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten, dienen zur Hinführung auf das Fest des Heiligen Geistes. Auch werden Novenen als Vorbereitung auf persönliche Feste oder in besonderen Anliegen gebetet. Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, wirbt seit Jahren für diese, in der Volksfrömmigkeit beheimatete Gebetsform. In diesem...

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Pfarrbrief vom 02. bis 16. Mai 2021

Liebe Gemeinde!In dieser Zeit hören wir in den Evangelien von Jesus oft in Bildern. Eines dieser Bilder ist das vom Weinstock und den Reben. Jesus sagt uns: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht (Joh 15,5). Gott ist in diesem Bild der Winzer, der diejenigen Reben abschneidet, die keine reiche Frucht bringen.Mich spricht dieses Bild deshalb an, weil die Reben ohne den...

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Pfarrbrief vom 18. April bis 02. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Ein Bild von Jesus Christus sticht gerade in der österlichen Zeit in besonderer Weise hervor, das des „Guten Hirten“. Jesus als der „Gute Hirt“ steht in besonderer Weise für ihn als den Auferstandenen und Erhöhten. Weil dieser Jesus Christus uns kennt und liebt, kennen wir ihn und dürfen ihn lieben. Jesus als der „Gute Hirt“ und wir als die ihm anvertraute Herde stehen für ein Verhältnis, das zutiefst vom gegenseitigen Vertrauen...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. April 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieses Jahr kein Osterspaziergang in großer Runde. Kein fröhliches Singen in unseren Gottesdiensten. Keine großen Familientreffen. Keine Ostereiersuche mit den Kindern. So viele Neins. Ach, dass sie doch alle verwandelt würden: Die vielen „Neins“ in ein großes Ja. Die Angst in Zuversicht. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, in Gewissheit.Inmitten so vieler Verneinungen feiern wir dennoch Ostern: Gott richtet seinen...

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Pfarrbrief vom 21. März bis 05. April 2021

Liebe Gemeinde!„Es geht anders!“ Seit einem Jahr hören wir diesen Satz, so oder in ähnlicher Weise, immer wieder. Manchmal denke ich: „Oh, nee! Nicht schon wieder! Ich sehne mich nach – wie immer! Jetzt auch noch Misereor…“ Im nächsten Moment erschrecke ich über meine Undankbarkeit, meine Verzagtheit, meine Resignation. Starke Frauen wie Doña Antonia Lurisi aus Bolivien ermutigen mich dann:“Früher haben wir einfach alles abgebrannt, um auf den...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. März 2021

Liebe Gemeinde,in der Krise merken wir, dass wir nicht alles in der Hand haben. Das neue MISEREOR-Hungertuch der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sanchez entstand während der Corona-Pandemie. Es stellt die Verletzlichkeit allen Lebens vor Augen. Anatomische Details fügen sich über ein Triptychon hinweg zu einem Bild: Wir erkennen einen Fuß mit gebrochenen Knochen. Zugleich weisen Goldfäden und goldene Blumen hin auf Heilung und die in-nere...

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Pfarrbrief vom 21. Februar bis 07. März 2021

UMKEHR + RHEKMU + UMKEHR + RHEKMU + UMKEHRLiebe Gemeinde!„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Dieser Satz aus dem Evangelium vom 1. Fastensonntag (Mk 1,15) hat es mir angetan, „das Reich Gottes ist nahe“, trotz oder auch mit Corona. Jetzt zum Beginn der Fastenzeit gibt es vielfältige Angebote, die einladen zum Nachdenken über Gott, die Welt und mich selbst. Eine Auswahl:Analog+ und ganz persönlich vor Ort, mehr dazu in diesem Pfarrbrief!+...

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Liebe Gemeinde!
Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.
Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der Glaubensartikel des Gerichts.
Dies alles ist und bleibt eine Hoffnungsbotschaft. Wir werden Christus einmal endgültig begegnen. Die Wahrheit des eigenen Lebens bleibt uns im Angesicht des liebenden Gottes nicht erspart. Dass hier nicht nur Sie-gergeschichten offenbar werden, ist offenkundig. Aber als gläubige Men-schen dürfen wir voll Hoffnung sein, dass Christus, immer auch in der ei-genen Anerkenntnis der Schuld, an uns barmherzig handeln wird.
In der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung“, die in ökumenischer Weite verantwortet wird, heißt es: „Wir bekennen gemeinsam, dass die Gläubigen sich auf die Barmherzigkeit und die Verheißungen Gottes ver-lassen können. Auch angesichts ihrer eigenen Schwachheit und mannig-facher Bedrohung ihres Glaubens können sie kraft des Todes und der Auferstehung Christi auf die wirksame Zusage der Gnade Gottes in Wort und Sakrament bauen und so dieser Gnade gewiss sein.“
Ihnen allen eine gesegnete Zeit!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

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Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war.
Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und der Alltag hat viele von uns wieder. Doch in diesem Jahr müssen Kinder und Eltern mit großen „Unbekannten“ rechnen. Was in der Mathematik schon schwierig sein kann, ist erst recht eine Herausforderung für das Familienle-ben! Brauchen solche Zeiten nicht besonders Gottes Segen? Im Gotteslob findet sich unter „Segen und Bitte der Eltern für Ihre Kinder“ (GL 14,7 + 8) ein schöner Brauch gut erklärt. Unter anderem heißt es dort:
„Gott, wir danken dir für unsere Kinder. Du hast sie uns geschenkt. Sie ma-chen uns Freude, aber auch Sorgen. Darum bitten wir dich: Herr, segne unsere Kinder. Schenke ihnen Selbstständigkeit, dass sie ihr Leben zu meistern lernen. Stelle ihnen treue Freunde zur Seite, die sie begleiten. Sei du ihnen ein verlässlicher Halt, und leite ihr Denken und Tun. Bleib bei uns, wir vertrauen auf dich.“
Vielleicht haben Sie Kinder, Enkel oder Nichten und Neffen, für die Sie die-sen Segen sprechen können. Auch Erwachsene (Kinder) bedürfen dann und wann Gottes Segen …
Meine Oma meinte dazu gelegentlich: „Kleine Kinder – kleine Sorgen; gro-ße Kinder – große Sorgen.“
Ihnen Allen eine gute Woche und behüte Sie Gott!
Cornelia Dicke

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Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Pfarrbrief vom 11. bis 25. Juli 2021

Liebe Gemeinde!
In diesen Wochen stehen die Feiern der sog. Initiationsriten unserer Kirche im Focus unseres Gemeindelebens: die Firmgottesdienste an den vergangenen beiden Wochenenden, die Feiern der Erstkommunion an diesem und dem kommenden Samstag, außerdem erbitten wieder Eltern die Taufe für ihre Kinder.
Alles bestens, könnte man meinen, doch dem ist nicht so!
Immer noch finden diese Festgottesdienste – Corona bedingt – nur mit den betreffenden Familien statt. Mitten in unserer Gemeinschaft müssen sich diese wichtigen Sakramente vollziehen, jedoch ohne die Mitfeier der Gemeindeöffentlichkeit.
Das bedauere ich sehr!
Herzlich bitte ich Sie um das Gebet für alle jungen Menschen, die sich in dieser Zeit auf die Sakramente vorbereitet haben, für einen guten (Glaubens-) Weg in der Zukunft und um Gottes Segen auf ihrem Weg. Bitte bedenken Sie: Diese Kinder und Jugendlichen sind unsere Kirche von Morgen. Geben wir Ihnen einen Platz in unserem Herzen und in unserer Gemeinschaft, auch wenn wir sie vielleicht (noch) nicht kennen.
Herzliche Grüße
Cornelia Dicke

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Pfarrbrief vom 11. bis 25. Juli 2021

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 10. bis 24. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Das wird Jesus im sonntäglichen Evangelium (Mk 10,17-30) gefragt. Der junge Mann vermag nicht Jesu Aufforderung nachzukommen. Er schafft es nicht, seinen Reichtum hinter sich zu lassen und dem Wanderprediger zu folgen.Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entscheidet sich ein anderer junger Mann ganz anders. Am Montag, dem 04. Oktober, war sein Gedenktag. Franz von Assisi entsagt dem...

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Pfarrbrief vom 26. September bis 10. Oktober 2021

Liebe Gemeinde!„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.“Dieses Wort des Indianerhäuptlings Seattle aus Nordamerika kennen wir auch als Liedvers. Für uns Christinnen und Christen ist jeder Teil dieser Erde heilig, weil sie uns nicht gehört, weil wir „nur“ ein Teil von ihr sind, weil diese Erde Gottes Schöpfung ist. Diese vielleicht einfachen Beschreibungen besitzen eine ungeahnte Aktualität. Gerade junge Menschen demonstrieren heute für...

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Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021

Download als PDF-Dokument:Pfarrbrief vom 29. August bis 26. September 2021Liebe Gemeinde! Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich. Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. August 2021

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!In den nächsten zwei Wochen stehen im Heiligenkalender einige bedeutende Gedenktage von Frauen und Männern, die aus ihrer christlichen Überzeugung etwas für die Kirche oder für Menschen bewirkt, beziehungsweise getan haben und Vorbild wurden.Hl. Sr. Theresia Benedikta vom Kreuz – Edith Stein > Frauenrechtlerin, Philosophin, Märtyrin und OrdensfrauHl. Laurentius von Rom > Diakon, Märtyrer /...

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Pfarrbrief vom 25. Juli bis 08. August 2021

Liebe Gemeinde!In seiner „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ erzählt Heinrich Böll von der Begegnung eines Fischers mit einem Touristen. Der Fischer sitzt am Hafen und erfreut sich an der Natur. Der Tourist kann das nicht verstehen. Er redet auf den Fischer ein, er solle hinausfahren zum Fischen, einen guten Fang machen, auf Dauer sein Geschäft vergrößern und die Fangmenge erhöhen, um so eines Tages beruhigt im Hafen verweilen und die...

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Pfarrbrief vom 11. bis 25. Juli 2021

Liebe Gemeinde!In diesen Wochen stehen die Feiern der sog. Initiationsriten unserer Kirche im Focus unseres Gemeindelebens: die Firmgottesdienste an den vergangenen beiden Wochenenden, die Feiern der Erstkommunion an diesem und dem kommenden Samstag, außerdem erbitten wieder Eltern die Taufe für ihre Kinder.Alles bestens, könnte man meinen, doch dem ist nicht so!Immer noch finden diese Festgottesdienste - Corona bedingt - nur mit den...

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Liebe Gemeinde, in diesen Tagen ist Weihbischof Johannes Wübbe in unserer Pfarreiengemeinschaft zur Visitation unterwegs. Auftakt war am vergangenen Sonntag der Besuch der Pfarrgemeinde Maria Meeresstern auf Borkum.  Zwei Jugendlichen und einer erwachsenen Konvertitin hat er die Firmung gespendet und abends mit den Mitgliedern von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand über die seelsorgliche Situation in unserem Bistum und auf Borkum diskutiert....

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Liebe Gemeinde!Dieser Pfarrbrief umfasst vier Wochen. Mit dem Dreifaltigkeitssonntag und dem Hochfest Fronleichnam schreitet der kirchliche Jahreskreis fort. An Dreifaltigkeit führt uns die Kirche vor Augen, Gott wendet sich den Menschen in drei Personen zu: Der Vater, der Lebensschaffende, Jesus, der Bruder an unserer Seite und der Heilige Geist, die begeisternde und heilsspendende Kraft zum Leben.An Fronleichnam verehren wir Christus in...

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Pfarrbrief – 16. bis 30. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Kennen Sie die Pfingstnovene? Andachten, gebetet an den Tagen von Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten, dienen zur Hinführung auf das Fest des Heiligen Geistes. Auch werden Novenen als Vorbereitung auf persönliche Feste oder in besonderen Anliegen gebetet. Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, wirbt seit Jahren für diese, in der Volksfrömmigkeit beheimatete Gebetsform. In diesem...

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Pfarrbrief vom 02. bis 16. Mai 2021

Liebe Gemeinde!In dieser Zeit hören wir in den Evangelien von Jesus oft in Bildern. Eines dieser Bilder ist das vom Weinstock und den Reben. Jesus sagt uns: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht (Joh 15,5). Gott ist in diesem Bild der Winzer, der diejenigen Reben abschneidet, die keine reiche Frucht bringen.Mich spricht dieses Bild deshalb an, weil die Reben ohne den...

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Pfarrbrief vom 18. April bis 02. Mai 2021

Liebe Gemeinde!Ein Bild von Jesus Christus sticht gerade in der österlichen Zeit in besonderer Weise hervor, das des „Guten Hirten“. Jesus als der „Gute Hirt“ steht in besonderer Weise für ihn als den Auferstandenen und Erhöhten. Weil dieser Jesus Christus uns kennt und liebt, kennen wir ihn und dürfen ihn lieben. Jesus als der „Gute Hirt“ und wir als die ihm anvertraute Herde stehen für ein Verhältnis, das zutiefst vom gegenseitigen Vertrauen...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. April 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieses Jahr kein Osterspaziergang in großer Runde. Kein fröhliches Singen in unseren Gottesdiensten. Keine großen Familientreffen. Keine Ostereiersuche mit den Kindern. So viele Neins. Ach, dass sie doch alle verwandelt würden: Die vielen „Neins“ in ein großes Ja. Die Angst in Zuversicht. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, in Gewissheit.Inmitten so vieler Verneinungen feiern wir dennoch Ostern: Gott richtet seinen...

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Pfarrbrief vom 21. März bis 05. April 2021

Liebe Gemeinde!„Es geht anders!“ Seit einem Jahr hören wir diesen Satz, so oder in ähnlicher Weise, immer wieder. Manchmal denke ich: „Oh, nee! Nicht schon wieder! Ich sehne mich nach – wie immer! Jetzt auch noch Misereor…“ Im nächsten Moment erschrecke ich über meine Undankbarkeit, meine Verzagtheit, meine Resignation. Starke Frauen wie Doña Antonia Lurisi aus Bolivien ermutigen mich dann:“Früher haben wir einfach alles abgebrannt, um auf den...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. März 2021

Liebe Gemeinde,in der Krise merken wir, dass wir nicht alles in der Hand haben. Das neue MISEREOR-Hungertuch der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sanchez entstand während der Corona-Pandemie. Es stellt die Verletzlichkeit allen Lebens vor Augen. Anatomische Details fügen sich über ein Triptychon hinweg zu einem Bild: Wir erkennen einen Fuß mit gebrochenen Knochen. Zugleich weisen Goldfäden und goldene Blumen hin auf Heilung und die in-nere...

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Pfarrbrief vom 21. Februar bis 07. März 2021

UMKEHR + RHEKMU + UMKEHR + RHEKMU + UMKEHRLiebe Gemeinde!„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Dieser Satz aus dem Evangelium vom 1. Fastensonntag (Mk 1,15) hat es mir angetan, „das Reich Gottes ist nahe“, trotz oder auch mit Corona. Jetzt zum Beginn der Fastenzeit gibt es vielfältige Angebote, die einladen zum Nachdenken über Gott, die Welt und mich selbst. Eine Auswahl:Analog+ und ganz persönlich vor Ort, mehr dazu in diesem Pfarrbrief!+...

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Liebe Gemeinde!
Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.
Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der Glaubensartikel des Gerichts.
Dies alles ist und bleibt eine Hoffnungsbotschaft. Wir werden Christus einmal endgültig begegnen. Die Wahrheit des eigenen Lebens bleibt uns im Angesicht des liebenden Gottes nicht erspart. Dass hier nicht nur Sie-gergeschichten offenbar werden, ist offenkundig. Aber als gläubige Men-schen dürfen wir voll Hoffnung sein, dass Christus, immer auch in der ei-genen Anerkenntnis der Schuld, an uns barmherzig handeln wird.
In der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung“, die in ökumenischer Weite verantwortet wird, heißt es: „Wir bekennen gemeinsam, dass die Gläubigen sich auf die Barmherzigkeit und die Verheißungen Gottes ver-lassen können. Auch angesichts ihrer eigenen Schwachheit und mannig-facher Bedrohung ihres Glaubens können sie kraft des Todes und der Auferstehung Christi auf die wirksame Zusage der Gnade Gottes in Wort und Sakrament bauen und so dieser Gnade gewiss sein.“
Ihnen allen eine gesegnete Zeit!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

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Pfarrbrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war.
Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und der Alltag hat viele von uns wieder. Doch in diesem Jahr müssen Kinder und Eltern mit großen „Unbekannten“ rechnen. Was in der Mathematik schon schwierig sein kann, ist erst recht eine Herausforderung für das Familienle-ben! Brauchen solche Zeiten nicht besonders Gottes Segen? Im Gotteslob findet sich unter „Segen und Bitte der Eltern für Ihre Kinder“ (GL 14,7 + 8) ein schöner Brauch gut erklärt. Unter anderem heißt es dort:
„Gott, wir danken dir für unsere Kinder. Du hast sie uns geschenkt. Sie ma-chen uns Freude, aber auch Sorgen. Darum bitten wir dich: Herr, segne unsere Kinder. Schenke ihnen Selbstständigkeit, dass sie ihr Leben zu meistern lernen. Stelle ihnen treue Freunde zur Seite, die sie begleiten. Sei du ihnen ein verlässlicher Halt, und leite ihr Denken und Tun. Bleib bei uns, wir vertrauen auf dich.“
Vielleicht haben Sie Kinder, Enkel oder Nichten und Neffen, für die Sie die-sen Segen sprechen können. Auch Erwachsene (Kinder) bedürfen dann und wann Gottes Segen …
Meine Oma meinte dazu gelegentlich: „Kleine Kinder – kleine Sorgen; gro-ße Kinder – große Sorgen.“
Ihnen Allen eine gute Woche und behüte Sie Gott!
Cornelia Dicke

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Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020