Pfarrbrief vom 12. Oktober bis 02. November 2025

Liebe Leserinnen und Leser,
seit Anfang des Jahres befindet sich unser Bistum Osnabrück im sogenannten Transformations- und Konsolidierungsprozess. Rapide sinkende Zahlen von hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern und fehlende finanzielle Mittel machen diesen Prozess nötig. Es geht um die Frage, wie wir vor Ort unsere Zukunft als Gemeinde gestalten können.
Ende September haben wir in Leer in einer Auftaktveranstaltung den Dekanatsprozess begonnen. Viele Haupt- und Ehrenamtliche, sowie Mitglieder der Bistumsleitung und des Generalvikariates waren anwesend.
Bischof Dominicus hat im letzten Jahr die Dekanate unseres Bistums besucht und dabei festgestellt, wie unterschiedlich die Situation in den jeweiligen Dekanaten ist. Er ist der Überzeugung, dass nur wir vor Ort wissen und entdecken können, was wir brauchen, um als Gemeinde die Gegenwart und Zukunft zu gestalten.
Er ermuntert alles auf den Prüfstand zu stellen; Anzahl der Gebäude, Aktionen ….. .
Der Weg, den wir in die Zukunft gehen werden und gestalten, ist sicher mit Anstrengung und auch Enttäuschung verbunden. Fertige Lösungen gibt es nicht. Der Ermutigung des Bischofs, vor Ort zu schauen, ist für mich ein Weg, der Perspektiven zulässt und nicht einengt.
Wir in unserer Gemeinde Christ König sind schon ein gutes Stück dieses Weges gegangen. Durch die Profanierung der Kapelle in Pewsum, der Kirche St. Walburga und den Verkauf der Grundstücke haben wir den Prozess Gebäudekonzeption schon vollzogen.
Ich möchte Sie alle ermutigen, Gottes Zusage zu trauen, dass wir Gemeinschaft von Christinnen und Christen eine lebendige Zukunft ha-ben. Gestalten wir sie!
Georg Pützer

 

 

Pfarrbrief vom 12. Oktober bis 02. November 2025

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 18. Februar bis 10. März 2024

Liebe Gemeinde,im heutigen Evangelium erfahren wir, wie der Geist Jesus in die Wüste geschickt hat. In der Wüste bleibt er dann 40 Tage und wird verschiedenen Versuchungen ausgesetzt, doch er besteht sie.40 Tage Zeit zum Fasten.Fasten, auf was eigentlich, und muss es immer Verzicht sein?Hier mal eine andere Perspektive: Markus zeigt in seinem Evangelium das Bild von wilden Tieren und Engeln. Jesus lebt in der Wüste in einer dauernden Spannung...

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Pfarrbrief vom 28. Januar bis 18. Februar 2024

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!„Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war wüst und wirr und Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.“ (Genesis 1,1-2)„Er der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald.- Amen. Komm Herr Jesus! Die Gnade des Herrn sei mit allen.“ (Offenbarung 22, 20-21)Diese vier Verse stehen am Anfang, bzw. am Ende der Bibel. Die Inhalte der Bibel sind für die verschiedenen...

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Pfarrbrief vom 07. bis 28. Januar 2024

Liebe Gemeinde,ein frohes, gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen das Pfarrteam!Den Segen, der vom Kind in der Krippe ausgeht, tragen die Sternsinger an diesem Wochenende in die Gemeinde.„Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ richtet den Blick auf Dinge, die wir tun können: zum Beispiel Grünflächen erhalten. Die Sternsinger haben Anfang Dezember Blumenziebeln und einige Stauden auf dem Außengelände der KiTa St. Michael gepflanzt....

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Pfarrbrief vom 17. Dezember 2023 bis 07. Januar 2024

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen der Gemeinde Christ König,vieles ist im Fluss. Verlässliches wird in Frage gestellt. Für die Ewigkeit Geschaffenes scheint zu versinken.Die einen sagen: Es ist Chaos!Andere sagen: Neues beginnt!In dieser Zeit bereiten wir uns auf die Menschwerdung Gottes vor. Für ein gelingendes Ankommen muss sich einer auf den Weg machen und ein anderer ihn empfangen wollen. Gottes Geschichte mit der Menschheit ist sein...

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Pfarrbrief vom 26. November bis 17. Dezember 2023

Liebe Gemeindemitglieder, aufgrund krankheitsbedingten Ausfalls einer Mitarbeiterin erscheint ein reduzierter Pfarrbrief. Wir danken für Ihr Verständnis. Download als PDF-Dokument: Pfarrbrief vom 26. November bis 17. Dezember 2023  Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mitten in den Sommerferien hören wir täglich von neuen Katastrophen: Waldbrände, starke Dürre, Wasserknappheit in einigen Regionen, Gasversorgungsengpässe und erhebliche...

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Pfarrbrief vom 05. bis 26. November 2023

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen rückt der Martinstag näher, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, uns auf einen ganz besonderen Mann zu besinnen - Sankt Martin. Sein voller Name lautet Martin von Tours. Nach der Überlieferung wurde er um 316 nach Christus in der römischen Stadt Savaria geboren und starb 397 in Candes bei Tours in Frankreich. Sein Leben und seine Taten... Download als PDF-Dokument Pfarrbrief vom 05. bis 26. November 2023 Liebe...

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Pfarrbrief vom 15.10. bis 05.11.2023

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen aus Christkönig, der Herbst ist für mich der Monat der großen Veränderungen:•Das Laub verfärbt sich•Es wird stürmischer und regnerischer•Tage werden in Nebelgehüllt•Die Lebendigkeit des Sommers geht in die die Gelassenheit des Herbstes über•Goldene Tage erinnern an den vergangenen SommerIch mag diese Jahreszeit. Der Kreislauf der Natur hält uns vor Augen, dass es keinen Stillstand gibt. So gerne man das...

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Pfarrbrief vom 24. September bis 15. Oktober 2023

„Ich habe das Verlangen aufzubrechen und bei Christus zu sein"(Phil 1,23) Liebe Gemeinde,oft wurde mir die Frage gestellt, warum ich mich in den Dienst der Katholischen Kirche stelle. Mein Glaube ist eigentlich erst während des Theologiestudiums so richtig gewachsen. Ich war immer wieder erstaunt über die Aktualität der Texte in der Bibel und darüber, wie ich die Botschaft in meinen Alltag übertragen kann. Diese Faszination treibt mich immer...

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Pfarrbrief vom 03. bis 24. September 2023

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,Moin.Für einen Steckbrief im „Gemeinde leben“ wurde mir folgende Frage gestellt: „Was wünschen Sie sich?“ Meine damalige Antwort, “dass schon Mitte Juli wäre und ich umziehen könnte“. Mittlerweile bin ich umgezogen.Umzüge haben viele Gesichter.Neues taucht am Horizont auf – Altes muss gelassen werden.Und: Aufräumen, Sichten, Lassen und Wegwerfen, Wegwerfen, Wegwerfen. Ich habe bei meinem Umzug gemerkt, dass...

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Pfarrbrief vom 13. August bis 03. September 2023

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Nach den großen Ferien beginnt in diesen Tagen wieder die Schule. Das bringt für einige Kinder und Familien Neues mit sich:Auf die KiTa-Zeit folgt die Eingewöhnung in die Grundschule; einige werden die Grundschule verlassen haben und besuchen jetzt eine weiterführende Schule; andere stehen am Beginn ihrer Ausbildung.„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit,“(Koh 3,1)....

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Pfarrbrief vom 23. Juli bis 13. August 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! An diesem Sonntag ist der 3. Welttag der Großeltern und älteren Menschen, den Papst Franziskus im Jahr 2021 ausgerufen hat. Das Mottolautet in diesem Jahr:„Von Generation zu Generation seine Barmherzigkeit“ (Lk 1,50).Das Motto stellt eine Verbindung zum Weltjugendtag her, der einigeTage später, vom 1. bis 6. August, in Lissabon stattfinden wird. DasThema des Weltjugendtags lautet „Maria stand auf und ging...

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Pfarrbrief vom 02. bis 23. Juli 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!An diesem Sonntag ist der 3. Welttag der Großeltern und älteren Menschen, den Papst Franziskus im Jahr 2021 ausgerufen hat. Das Motto lautet in diesem Jahr:„Von Generation zu Generation seine Barmherzigkeit“ (Lk 1,50).Das Motto stellt eine Verbindung zum Weltjugendtag her, der einige Tage später, vom 1. bis 6. August, in Lissabon stattfinden wird. Das Thema des Weltjugendtags lautet „Maria stand auf und...

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Pfarrbrief vom 04. Juni bis 02. Juli 2023

Liebe Gemeinde! Es ist eine geistreiche Zeit, in der wir uns befinden. Am vergangenen Wochenende haben wir das Pfingstfest gefeiert. Wir haben gehört, wie Gottes Geist auf die Jünger herabgekommen ist und ihnen neuen Mut geschenkt hat. Was für eine schöne und ermutigende Erzählung! Gott verspricht, uns gerade auch in den schwierigen Zeiten unseres Lebens zu begleiten! Auch an diesem Wochenende spielt Gottes Geist eine große Rolle! 21...

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Pfarrbrief vom 14. Mai bis 04. Juni 2023

Liebe Gemeindemitglieder!„Leben heißt: sich wandeln.“ Diese Erkenntnis von John Henry Newman ist immer noch aktuell. Im Umkehrschluss hieße das: Was sich nicht (mehr) wandelt, ist leblos.„Sich wandeln“ bedeutet: Ich verändere mich – und bleibe doch ich selbst. Schauen Sie mal auf ein altes Kinderfoto von Ihnen! Auch un-sere Kirche wandelt: In der Mitte unserer Gottesdienste steht die Wandlung von Brot und Wein. Und die Kirche selbst wandelt...

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Pfarrbrief vom 23. April bis 14. Mai 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!So langsam spüren wir alle, dass der Frühling näher rückt, wenn es auch in diesem Jahr zäh anläuft. Die Magnolien, Narzissen, Tulpen und vieles mehr fangen an zu blühen. Die Bäume beginnen langsam grün zu werden und im-mer öfter haben wir Sonnentage.Gottes wunderbare Schöpfung kommt, wie jedes Jahr, wieder in Bewegung und zeigt sich von ihrer schönsten Seite.In dem Lied: „Geh aus mein Herz…“, von Paul...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 21. September bis 12. Oktober 2025

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!

 „Da kann ja jeder kommen – Caritas öffnet Türen“

 Caritas öffnet Türen – das ist mehr als nur ein Motto. Es ist eine Haltung. Türen öffnen bedeutet, Platz zu machen für Menschen mit ihren Sorgen, Hoffnungen und Geschichten. Türen öffnen heißt: Jede und jeder ist willkommen – ohne Unterschied, ohne Vorbehalt. Da kann wirklich jeder kommen – und soll es auch.

 Am Caritassonntag feiern wir diese Offenheit. Wir machen sichtbar, dass Nächstenliebe nicht an der Schwelle stehen bleibt, sondern weiterführt: hinein ins Gespräch, in die Hilfe, in die Gemeinschaft. So wird Caritas lebendig – in unseren Gemeinden, in unseren Einrichtungen und überall dort, wo Menschen einander die Tür aufhalten.

 Ich freue mich sehr, dass wir diesen besonderen Tag miteinander begehen dürfen. Der Caritassonntag lädt uns ein, die offene Tür der Caritas und der Kirche gemeinsam zu erleben – im Hören auf Gottes Wort, im Gebet und in der Begegnung miteinander.

 Ihnen eine gute Woche und herzliche Grüße

 Susanne Rötgert

Geschäftsführung Caritasverband Ostfriesland 

 

 

Pfarrbrief vom 21. September bis 12. Oktober 2025

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 18. Februar bis 10. März 2024

Liebe Gemeinde,im heutigen Evangelium erfahren wir, wie der Geist Jesus in die Wüste geschickt hat. In der Wüste bleibt er dann 40 Tage und wird verschiedenen Versuchungen ausgesetzt, doch er besteht sie.40 Tage Zeit zum Fasten.Fasten, auf was eigentlich, und muss es immer Verzicht sein?Hier mal eine andere Perspektive: Markus zeigt in seinem Evangelium das Bild von wilden Tieren und Engeln. Jesus lebt in der Wüste in einer dauernden Spannung...

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Pfarrbrief vom 28. Januar bis 18. Februar 2024

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!„Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war wüst und wirr und Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.“ (Genesis 1,1-2)„Er der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald.- Amen. Komm Herr Jesus! Die Gnade des Herrn sei mit allen.“ (Offenbarung 22, 20-21)Diese vier Verse stehen am Anfang, bzw. am Ende der Bibel. Die Inhalte der Bibel sind für die verschiedenen...

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Pfarrbrief vom 07. bis 28. Januar 2024

Liebe Gemeinde,ein frohes, gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen das Pfarrteam!Den Segen, der vom Kind in der Krippe ausgeht, tragen die Sternsinger an diesem Wochenende in die Gemeinde.„Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ richtet den Blick auf Dinge, die wir tun können: zum Beispiel Grünflächen erhalten. Die Sternsinger haben Anfang Dezember Blumenziebeln und einige Stauden auf dem Außengelände der KiTa St. Michael gepflanzt....

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Pfarrbrief vom 17. Dezember 2023 bis 07. Januar 2024

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen der Gemeinde Christ König,vieles ist im Fluss. Verlässliches wird in Frage gestellt. Für die Ewigkeit Geschaffenes scheint zu versinken.Die einen sagen: Es ist Chaos!Andere sagen: Neues beginnt!In dieser Zeit bereiten wir uns auf die Menschwerdung Gottes vor. Für ein gelingendes Ankommen muss sich einer auf den Weg machen und ein anderer ihn empfangen wollen. Gottes Geschichte mit der Menschheit ist sein...

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Pfarrbrief vom 26. November bis 17. Dezember 2023

Liebe Gemeindemitglieder, aufgrund krankheitsbedingten Ausfalls einer Mitarbeiterin erscheint ein reduzierter Pfarrbrief. Wir danken für Ihr Verständnis. Download als PDF-Dokument: Pfarrbrief vom 26. November bis 17. Dezember 2023  Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mitten in den Sommerferien hören wir täglich von neuen Katastrophen: Waldbrände, starke Dürre, Wasserknappheit in einigen Regionen, Gasversorgungsengpässe und erhebliche...

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Pfarrbrief vom 05. bis 26. November 2023

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen rückt der Martinstag näher, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, uns auf einen ganz besonderen Mann zu besinnen - Sankt Martin. Sein voller Name lautet Martin von Tours. Nach der Überlieferung wurde er um 316 nach Christus in der römischen Stadt Savaria geboren und starb 397 in Candes bei Tours in Frankreich. Sein Leben und seine Taten... Download als PDF-Dokument Pfarrbrief vom 05. bis 26. November 2023 Liebe...

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Pfarrbrief vom 15.10. bis 05.11.2023

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen aus Christkönig, der Herbst ist für mich der Monat der großen Veränderungen:•Das Laub verfärbt sich•Es wird stürmischer und regnerischer•Tage werden in Nebelgehüllt•Die Lebendigkeit des Sommers geht in die die Gelassenheit des Herbstes über•Goldene Tage erinnern an den vergangenen SommerIch mag diese Jahreszeit. Der Kreislauf der Natur hält uns vor Augen, dass es keinen Stillstand gibt. So gerne man das...

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Pfarrbrief vom 24. September bis 15. Oktober 2023

„Ich habe das Verlangen aufzubrechen und bei Christus zu sein"(Phil 1,23) Liebe Gemeinde,oft wurde mir die Frage gestellt, warum ich mich in den Dienst der Katholischen Kirche stelle. Mein Glaube ist eigentlich erst während des Theologiestudiums so richtig gewachsen. Ich war immer wieder erstaunt über die Aktualität der Texte in der Bibel und darüber, wie ich die Botschaft in meinen Alltag übertragen kann. Diese Faszination treibt mich immer...

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Pfarrbrief vom 03. bis 24. September 2023

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,Moin.Für einen Steckbrief im „Gemeinde leben“ wurde mir folgende Frage gestellt: „Was wünschen Sie sich?“ Meine damalige Antwort, “dass schon Mitte Juli wäre und ich umziehen könnte“. Mittlerweile bin ich umgezogen.Umzüge haben viele Gesichter.Neues taucht am Horizont auf – Altes muss gelassen werden.Und: Aufräumen, Sichten, Lassen und Wegwerfen, Wegwerfen, Wegwerfen. Ich habe bei meinem Umzug gemerkt, dass...

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Pfarrbrief vom 13. August bis 03. September 2023

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Nach den großen Ferien beginnt in diesen Tagen wieder die Schule. Das bringt für einige Kinder und Familien Neues mit sich:Auf die KiTa-Zeit folgt die Eingewöhnung in die Grundschule; einige werden die Grundschule verlassen haben und besuchen jetzt eine weiterführende Schule; andere stehen am Beginn ihrer Ausbildung.„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit,“(Koh 3,1)....

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Pfarrbrief vom 23. Juli bis 13. August 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! An diesem Sonntag ist der 3. Welttag der Großeltern und älteren Menschen, den Papst Franziskus im Jahr 2021 ausgerufen hat. Das Mottolautet in diesem Jahr:„Von Generation zu Generation seine Barmherzigkeit“ (Lk 1,50).Das Motto stellt eine Verbindung zum Weltjugendtag her, der einigeTage später, vom 1. bis 6. August, in Lissabon stattfinden wird. DasThema des Weltjugendtags lautet „Maria stand auf und ging...

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Pfarrbrief vom 02. bis 23. Juli 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!An diesem Sonntag ist der 3. Welttag der Großeltern und älteren Menschen, den Papst Franziskus im Jahr 2021 ausgerufen hat. Das Motto lautet in diesem Jahr:„Von Generation zu Generation seine Barmherzigkeit“ (Lk 1,50).Das Motto stellt eine Verbindung zum Weltjugendtag her, der einige Tage später, vom 1. bis 6. August, in Lissabon stattfinden wird. Das Thema des Weltjugendtags lautet „Maria stand auf und...

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Pfarrbrief vom 04. Juni bis 02. Juli 2023

Liebe Gemeinde! Es ist eine geistreiche Zeit, in der wir uns befinden. Am vergangenen Wochenende haben wir das Pfingstfest gefeiert. Wir haben gehört, wie Gottes Geist auf die Jünger herabgekommen ist und ihnen neuen Mut geschenkt hat. Was für eine schöne und ermutigende Erzählung! Gott verspricht, uns gerade auch in den schwierigen Zeiten unseres Lebens zu begleiten! Auch an diesem Wochenende spielt Gottes Geist eine große Rolle! 21...

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Pfarrbrief vom 14. Mai bis 04. Juni 2023

Liebe Gemeindemitglieder!„Leben heißt: sich wandeln.“ Diese Erkenntnis von John Henry Newman ist immer noch aktuell. Im Umkehrschluss hieße das: Was sich nicht (mehr) wandelt, ist leblos.„Sich wandeln“ bedeutet: Ich verändere mich – und bleibe doch ich selbst. Schauen Sie mal auf ein altes Kinderfoto von Ihnen! Auch un-sere Kirche wandelt: In der Mitte unserer Gottesdienste steht die Wandlung von Brot und Wein. Und die Kirche selbst wandelt...

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Pfarrbrief vom 23. April bis 14. Mai 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!So langsam spüren wir alle, dass der Frühling näher rückt, wenn es auch in diesem Jahr zäh anläuft. Die Magnolien, Narzissen, Tulpen und vieles mehr fangen an zu blühen. Die Bäume beginnen langsam grün zu werden und im-mer öfter haben wir Sonnentage.Gottes wunderbare Schöpfung kommt, wie jedes Jahr, wieder in Bewegung und zeigt sich von ihrer schönsten Seite.In dem Lied: „Geh aus mein Herz…“, von Paul...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 24. August bis 21. September 2025

Liebe Gemeinde,

im Lukasevangelium (Lk 13,30) steht ein kurzer, aber eindrucksvoller Satz: „Die Letzten werden die Ersten sein.“ Eine Redewendung, die fast jeder kennt. Aber ergibt das wirklich Sinn? Wer als Letzter kommt, ist doch faktisch der Letzte – oder? Und doch lesen wir diesen Satz im Evangelium. Wir gebrauchen ihn sogar selbst manchmal, vielleicht mit einem Augenzwinkern.
Unser Alltag erzählt oft eine andere Geschichte: Erster sein ist wichtig. Mir fällt da beispielsweise die Supermarktkasse ein, wenn plötzlich „Kasse 2“ öffnet. Vielleicht haben Sie gerade ein Bild vor Augen: Es wird schnell geschoben und gelaufen, um möglichst vorne zu sein. Wir haben schließlich noch viel zu tun. Wir wollen weiter. Verständlich. Aber muss es immer darum gehen, der Erste zu sein? Wann ist Letzter sein denn „gut“? Wann also werden die Letzten zu Ersten?
Dann, wenn jemand sich selbst zurücknimmt. Wenn man dem anderen den Vortritt lässt. Wenn man nicht vordrängelt. Wenn man sieht: Der andere braucht es gerade dringender. Ich glaube, in der Liebe und im Miteinander werden solche Menschen zu „Ersten“. Denn wer zuhört, Rat gibt ohne Eigennutz, Rücksicht nimmt und ein gutes Herz hat – dem öffne ich mich als erstes. Der steht vorne. Nicht in einer Schlange am Supermarkt, sondern in der Reihen-Folge, die im Himmel zählt!
Liebe Grüße
Laura Sandker

 

 

Pfarrbrief vom 24. August bis 21. September 2025

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 18. Februar bis 10. März 2024

Liebe Gemeinde,im heutigen Evangelium erfahren wir, wie der Geist Jesus in die Wüste geschickt hat. In der Wüste bleibt er dann 40 Tage und wird verschiedenen Versuchungen ausgesetzt, doch er besteht sie.40 Tage Zeit zum Fasten.Fasten, auf was eigentlich, und muss es immer Verzicht sein?Hier mal eine andere Perspektive: Markus zeigt in seinem Evangelium das Bild von wilden Tieren und Engeln. Jesus lebt in der Wüste in einer dauernden Spannung...

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Pfarrbrief vom 28. Januar bis 18. Februar 2024

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!„Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war wüst und wirr und Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.“ (Genesis 1,1-2)„Er der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald.- Amen. Komm Herr Jesus! Die Gnade des Herrn sei mit allen.“ (Offenbarung 22, 20-21)Diese vier Verse stehen am Anfang, bzw. am Ende der Bibel. Die Inhalte der Bibel sind für die verschiedenen...

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Pfarrbrief vom 07. bis 28. Januar 2024

Liebe Gemeinde,ein frohes, gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen das Pfarrteam!Den Segen, der vom Kind in der Krippe ausgeht, tragen die Sternsinger an diesem Wochenende in die Gemeinde.„Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ richtet den Blick auf Dinge, die wir tun können: zum Beispiel Grünflächen erhalten. Die Sternsinger haben Anfang Dezember Blumenziebeln und einige Stauden auf dem Außengelände der KiTa St. Michael gepflanzt....

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Pfarrbrief vom 17. Dezember 2023 bis 07. Januar 2024

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen der Gemeinde Christ König,vieles ist im Fluss. Verlässliches wird in Frage gestellt. Für die Ewigkeit Geschaffenes scheint zu versinken.Die einen sagen: Es ist Chaos!Andere sagen: Neues beginnt!In dieser Zeit bereiten wir uns auf die Menschwerdung Gottes vor. Für ein gelingendes Ankommen muss sich einer auf den Weg machen und ein anderer ihn empfangen wollen. Gottes Geschichte mit der Menschheit ist sein...

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Pfarrbrief vom 26. November bis 17. Dezember 2023

Liebe Gemeindemitglieder, aufgrund krankheitsbedingten Ausfalls einer Mitarbeiterin erscheint ein reduzierter Pfarrbrief. Wir danken für Ihr Verständnis. Download als PDF-Dokument: Pfarrbrief vom 26. November bis 17. Dezember 2023  Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mitten in den Sommerferien hören wir täglich von neuen Katastrophen: Waldbrände, starke Dürre, Wasserknappheit in einigen Regionen, Gasversorgungsengpässe und erhebliche...

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Pfarrbrief vom 05. bis 26. November 2023

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen rückt der Martinstag näher, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, uns auf einen ganz besonderen Mann zu besinnen - Sankt Martin. Sein voller Name lautet Martin von Tours. Nach der Überlieferung wurde er um 316 nach Christus in der römischen Stadt Savaria geboren und starb 397 in Candes bei Tours in Frankreich. Sein Leben und seine Taten... Download als PDF-Dokument Pfarrbrief vom 05. bis 26. November 2023 Liebe...

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Pfarrbrief vom 15.10. bis 05.11.2023

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen aus Christkönig, der Herbst ist für mich der Monat der großen Veränderungen:•Das Laub verfärbt sich•Es wird stürmischer und regnerischer•Tage werden in Nebelgehüllt•Die Lebendigkeit des Sommers geht in die die Gelassenheit des Herbstes über•Goldene Tage erinnern an den vergangenen SommerIch mag diese Jahreszeit. Der Kreislauf der Natur hält uns vor Augen, dass es keinen Stillstand gibt. So gerne man das...

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Pfarrbrief vom 24. September bis 15. Oktober 2023

„Ich habe das Verlangen aufzubrechen und bei Christus zu sein"(Phil 1,23) Liebe Gemeinde,oft wurde mir die Frage gestellt, warum ich mich in den Dienst der Katholischen Kirche stelle. Mein Glaube ist eigentlich erst während des Theologiestudiums so richtig gewachsen. Ich war immer wieder erstaunt über die Aktualität der Texte in der Bibel und darüber, wie ich die Botschaft in meinen Alltag übertragen kann. Diese Faszination treibt mich immer...

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Pfarrbrief vom 03. bis 24. September 2023

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,Moin.Für einen Steckbrief im „Gemeinde leben“ wurde mir folgende Frage gestellt: „Was wünschen Sie sich?“ Meine damalige Antwort, “dass schon Mitte Juli wäre und ich umziehen könnte“. Mittlerweile bin ich umgezogen.Umzüge haben viele Gesichter.Neues taucht am Horizont auf – Altes muss gelassen werden.Und: Aufräumen, Sichten, Lassen und Wegwerfen, Wegwerfen, Wegwerfen. Ich habe bei meinem Umzug gemerkt, dass...

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Pfarrbrief vom 13. August bis 03. September 2023

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Nach den großen Ferien beginnt in diesen Tagen wieder die Schule. Das bringt für einige Kinder und Familien Neues mit sich:Auf die KiTa-Zeit folgt die Eingewöhnung in die Grundschule; einige werden die Grundschule verlassen haben und besuchen jetzt eine weiterführende Schule; andere stehen am Beginn ihrer Ausbildung.„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit,“(Koh 3,1)....

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Pfarrbrief vom 23. Juli bis 13. August 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! An diesem Sonntag ist der 3. Welttag der Großeltern und älteren Menschen, den Papst Franziskus im Jahr 2021 ausgerufen hat. Das Mottolautet in diesem Jahr:„Von Generation zu Generation seine Barmherzigkeit“ (Lk 1,50).Das Motto stellt eine Verbindung zum Weltjugendtag her, der einigeTage später, vom 1. bis 6. August, in Lissabon stattfinden wird. DasThema des Weltjugendtags lautet „Maria stand auf und ging...

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Pfarrbrief vom 02. bis 23. Juli 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!An diesem Sonntag ist der 3. Welttag der Großeltern und älteren Menschen, den Papst Franziskus im Jahr 2021 ausgerufen hat. Das Motto lautet in diesem Jahr:„Von Generation zu Generation seine Barmherzigkeit“ (Lk 1,50).Das Motto stellt eine Verbindung zum Weltjugendtag her, der einige Tage später, vom 1. bis 6. August, in Lissabon stattfinden wird. Das Thema des Weltjugendtags lautet „Maria stand auf und...

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Pfarrbrief vom 04. Juni bis 02. Juli 2023

Liebe Gemeinde! Es ist eine geistreiche Zeit, in der wir uns befinden. Am vergangenen Wochenende haben wir das Pfingstfest gefeiert. Wir haben gehört, wie Gottes Geist auf die Jünger herabgekommen ist und ihnen neuen Mut geschenkt hat. Was für eine schöne und ermutigende Erzählung! Gott verspricht, uns gerade auch in den schwierigen Zeiten unseres Lebens zu begleiten! Auch an diesem Wochenende spielt Gottes Geist eine große Rolle! 21...

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Pfarrbrief vom 14. Mai bis 04. Juni 2023

Liebe Gemeindemitglieder!„Leben heißt: sich wandeln.“ Diese Erkenntnis von John Henry Newman ist immer noch aktuell. Im Umkehrschluss hieße das: Was sich nicht (mehr) wandelt, ist leblos.„Sich wandeln“ bedeutet: Ich verändere mich – und bleibe doch ich selbst. Schauen Sie mal auf ein altes Kinderfoto von Ihnen! Auch un-sere Kirche wandelt: In der Mitte unserer Gottesdienste steht die Wandlung von Brot und Wein. Und die Kirche selbst wandelt...

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Pfarrbrief vom 23. April bis 14. Mai 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!So langsam spüren wir alle, dass der Frühling näher rückt, wenn es auch in diesem Jahr zäh anläuft. Die Magnolien, Narzissen, Tulpen und vieles mehr fangen an zu blühen. Die Bäume beginnen langsam grün zu werden und im-mer öfter haben wir Sonnentage.Gottes wunderbare Schöpfung kommt, wie jedes Jahr, wieder in Bewegung und zeigt sich von ihrer schönsten Seite.In dem Lied: „Geh aus mein Herz…“, von Paul...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 10. bis 24. August 2025

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Dieser Pfarrbrief bietet Informationen zu den kommenden zwei Wochen.
Bei uns gehen die Ferien dem Ende zu, jedoch verbringen Menschen aus anderen Bundesländern weiterhin ihren Urlaub in unserer Region. Wir heißen Urlauber und Gäste zu unseren Gottesdiensten herzlich willkommen!
Schon ist am Horizont der (Schul-) Alltag sichtbar, deshalb finden sich auf den nächsten Seiten Termine für die Erstkommunionvorbereitung. Außerdem bieten wir für Kinder und Jugendliche einen Ausflug in die Bischofsstadt Osnabrück an, um Abwechselung in den Alltag zu bringen. Gruppen und Verbände nehmen ihre geplanten Programme wieder auf und bieten abwechslungsreiche Veranstaltungen an.
Doch das ist nicht alles. Die Schrifttexte der nächsten Sonntage nehmen die Verkündigung Jesus im Hinblick auf den Glauben an das Reich Gottes und die Konsequenzen für das eigene Leben in den Fokus. Denn wer den Glauben an diese frohe Botschaft ernst nehmen und in seinem Leben spürbar werden lassen will, wird seinen Alltag nicht ohne Konsequenzen leben.
Ein eindrucksvolles Beispiel findet sich am Hauptportal des Erfurter Doms: Dort sieht man die klugen und törichten Jungfrauen aus dem Gleichnis (s. Mt 25,1-13).
Mit herzlichen Urlaubsgrüßen!
Cornelia Dicke

 

 

Pfarrbrief vom 10. bis 24. August 2025

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 18. Februar bis 10. März 2024

Liebe Gemeinde,im heutigen Evangelium erfahren wir, wie der Geist Jesus in die Wüste geschickt hat. In der Wüste bleibt er dann 40 Tage und wird verschiedenen Versuchungen ausgesetzt, doch er besteht sie.40 Tage Zeit zum Fasten.Fasten, auf was eigentlich, und muss es immer Verzicht sein?Hier mal eine andere Perspektive: Markus zeigt in seinem Evangelium das Bild von wilden Tieren und Engeln. Jesus lebt in der Wüste in einer dauernden Spannung...

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Pfarrbrief vom 28. Januar bis 18. Februar 2024

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!„Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war wüst und wirr und Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.“ (Genesis 1,1-2)„Er der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald.- Amen. Komm Herr Jesus! Die Gnade des Herrn sei mit allen.“ (Offenbarung 22, 20-21)Diese vier Verse stehen am Anfang, bzw. am Ende der Bibel. Die Inhalte der Bibel sind für die verschiedenen...

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Pfarrbrief vom 07. bis 28. Januar 2024

Liebe Gemeinde,ein frohes, gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen das Pfarrteam!Den Segen, der vom Kind in der Krippe ausgeht, tragen die Sternsinger an diesem Wochenende in die Gemeinde.„Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ richtet den Blick auf Dinge, die wir tun können: zum Beispiel Grünflächen erhalten. Die Sternsinger haben Anfang Dezember Blumenziebeln und einige Stauden auf dem Außengelände der KiTa St. Michael gepflanzt....

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Pfarrbrief vom 17. Dezember 2023 bis 07. Januar 2024

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen der Gemeinde Christ König,vieles ist im Fluss. Verlässliches wird in Frage gestellt. Für die Ewigkeit Geschaffenes scheint zu versinken.Die einen sagen: Es ist Chaos!Andere sagen: Neues beginnt!In dieser Zeit bereiten wir uns auf die Menschwerdung Gottes vor. Für ein gelingendes Ankommen muss sich einer auf den Weg machen und ein anderer ihn empfangen wollen. Gottes Geschichte mit der Menschheit ist sein...

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Pfarrbrief vom 26. November bis 17. Dezember 2023

Liebe Gemeindemitglieder, aufgrund krankheitsbedingten Ausfalls einer Mitarbeiterin erscheint ein reduzierter Pfarrbrief. Wir danken für Ihr Verständnis. Download als PDF-Dokument: Pfarrbrief vom 26. November bis 17. Dezember 2023  Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mitten in den Sommerferien hören wir täglich von neuen Katastrophen: Waldbrände, starke Dürre, Wasserknappheit in einigen Regionen, Gasversorgungsengpässe und erhebliche...

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Pfarrbrief vom 05. bis 26. November 2023

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen rückt der Martinstag näher, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, uns auf einen ganz besonderen Mann zu besinnen - Sankt Martin. Sein voller Name lautet Martin von Tours. Nach der Überlieferung wurde er um 316 nach Christus in der römischen Stadt Savaria geboren und starb 397 in Candes bei Tours in Frankreich. Sein Leben und seine Taten... Download als PDF-Dokument Pfarrbrief vom 05. bis 26. November 2023 Liebe...

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Pfarrbrief vom 15.10. bis 05.11.2023

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen aus Christkönig, der Herbst ist für mich der Monat der großen Veränderungen:•Das Laub verfärbt sich•Es wird stürmischer und regnerischer•Tage werden in Nebelgehüllt•Die Lebendigkeit des Sommers geht in die die Gelassenheit des Herbstes über•Goldene Tage erinnern an den vergangenen SommerIch mag diese Jahreszeit. Der Kreislauf der Natur hält uns vor Augen, dass es keinen Stillstand gibt. So gerne man das...

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Pfarrbrief vom 24. September bis 15. Oktober 2023

„Ich habe das Verlangen aufzubrechen und bei Christus zu sein"(Phil 1,23) Liebe Gemeinde,oft wurde mir die Frage gestellt, warum ich mich in den Dienst der Katholischen Kirche stelle. Mein Glaube ist eigentlich erst während des Theologiestudiums so richtig gewachsen. Ich war immer wieder erstaunt über die Aktualität der Texte in der Bibel und darüber, wie ich die Botschaft in meinen Alltag übertragen kann. Diese Faszination treibt mich immer...

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Pfarrbrief vom 03. bis 24. September 2023

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,Moin.Für einen Steckbrief im „Gemeinde leben“ wurde mir folgende Frage gestellt: „Was wünschen Sie sich?“ Meine damalige Antwort, “dass schon Mitte Juli wäre und ich umziehen könnte“. Mittlerweile bin ich umgezogen.Umzüge haben viele Gesichter.Neues taucht am Horizont auf – Altes muss gelassen werden.Und: Aufräumen, Sichten, Lassen und Wegwerfen, Wegwerfen, Wegwerfen. Ich habe bei meinem Umzug gemerkt, dass...

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Pfarrbrief vom 13. August bis 03. September 2023

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Nach den großen Ferien beginnt in diesen Tagen wieder die Schule. Das bringt für einige Kinder und Familien Neues mit sich:Auf die KiTa-Zeit folgt die Eingewöhnung in die Grundschule; einige werden die Grundschule verlassen haben und besuchen jetzt eine weiterführende Schule; andere stehen am Beginn ihrer Ausbildung.„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit,“(Koh 3,1)....

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Pfarrbrief vom 23. Juli bis 13. August 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! An diesem Sonntag ist der 3. Welttag der Großeltern und älteren Menschen, den Papst Franziskus im Jahr 2021 ausgerufen hat. Das Mottolautet in diesem Jahr:„Von Generation zu Generation seine Barmherzigkeit“ (Lk 1,50).Das Motto stellt eine Verbindung zum Weltjugendtag her, der einigeTage später, vom 1. bis 6. August, in Lissabon stattfinden wird. DasThema des Weltjugendtags lautet „Maria stand auf und ging...

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Pfarrbrief vom 02. bis 23. Juli 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!An diesem Sonntag ist der 3. Welttag der Großeltern und älteren Menschen, den Papst Franziskus im Jahr 2021 ausgerufen hat. Das Motto lautet in diesem Jahr:„Von Generation zu Generation seine Barmherzigkeit“ (Lk 1,50).Das Motto stellt eine Verbindung zum Weltjugendtag her, der einige Tage später, vom 1. bis 6. August, in Lissabon stattfinden wird. Das Thema des Weltjugendtags lautet „Maria stand auf und...

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Pfarrbrief vom 04. Juni bis 02. Juli 2023

Liebe Gemeinde! Es ist eine geistreiche Zeit, in der wir uns befinden. Am vergangenen Wochenende haben wir das Pfingstfest gefeiert. Wir haben gehört, wie Gottes Geist auf die Jünger herabgekommen ist und ihnen neuen Mut geschenkt hat. Was für eine schöne und ermutigende Erzählung! Gott verspricht, uns gerade auch in den schwierigen Zeiten unseres Lebens zu begleiten! Auch an diesem Wochenende spielt Gottes Geist eine große Rolle! 21...

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Pfarrbrief vom 14. Mai bis 04. Juni 2023

Liebe Gemeindemitglieder!„Leben heißt: sich wandeln.“ Diese Erkenntnis von John Henry Newman ist immer noch aktuell. Im Umkehrschluss hieße das: Was sich nicht (mehr) wandelt, ist leblos.„Sich wandeln“ bedeutet: Ich verändere mich – und bleibe doch ich selbst. Schauen Sie mal auf ein altes Kinderfoto von Ihnen! Auch un-sere Kirche wandelt: In der Mitte unserer Gottesdienste steht die Wandlung von Brot und Wein. Und die Kirche selbst wandelt...

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Pfarrbrief vom 23. April bis 14. Mai 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!So langsam spüren wir alle, dass der Frühling näher rückt, wenn es auch in diesem Jahr zäh anläuft. Die Magnolien, Narzissen, Tulpen und vieles mehr fangen an zu blühen. Die Bäume beginnen langsam grün zu werden und im-mer öfter haben wir Sonnentage.Gottes wunderbare Schöpfung kommt, wie jedes Jahr, wieder in Bewegung und zeigt sich von ihrer schönsten Seite.In dem Lied: „Geh aus mein Herz…“, von Paul...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 20. Juli bis 10. August 2025

Am 22. Juli feiert die Kirche das Fest der Hl. Maria Magdalena. Sie ist eine der großen Frauengestalten des Neuen Testamentes. Sie wird uns in den Evangelien als eine Frau mit einer bewegten Lebensgeschichte beschrieben. Der Evangelist Lukas erzählt von ihr als eine „Frau mit schlechtem Ruf“. In Lk 7,36 wird uns von einem Mahl berichtet, in der die Sünderin überraschend eintrat, Jesus die Füße mit ihren Tränen reinigte, sie mit ihrem Haarschopf trocknete, sie zärtlich küsste und mit Salböl einrieb. Der Pharisäer wurde ungehalten über den Vorgang. Jesus antwortet auf ihm eigene Art und Weise: „Deswegen, das versichere ich dir, sollen ihre vielen Sünden vergeben sein, sie hat viel geliebt.“
Als mit seiner Lebensgeschichte versöhnter Mensch folgt sie Jesus nach und wird zur Zeugin der Auferstehung. Im Johannes-Evangelium (Joh 20,1–18) entdeckt Maria Magdalena „am Sonntag, am ersten Wochentag frühmorgens das leere Grab, verständigt Petrus und den „anderen Jünger, den Jesus besonders liebte“, die sich die leere Grabkammer anschauen, und dann wieder „nach Hause zurück (gingen)“. Vor Maria von Magdala, die weinend vor Ort bleibt, erscheinen zwei Engel, denen sie eine Wegnahme des Toten klagt. „Dann drehte sie sich um und sah einen Mann dastehen. Es war Jesus, doch sie wusste nicht, dass er es war.“ Erst nach seiner direkten Ansprache erkennt sie ihn. Ihren verehrenden Kniefall weist er zurück und beauftragt sie, die Jünger zu verständigen, denen sie ihr Erlebnis berichtet.
2016 würdigte Papst Franziskus Maria Magdalena offiziell als „Apostelin der Apostel“ – als „Apostola Apostolorum“.
Ein äußeres Zeichen dieser offiziellen Anerkennung der Apostelin der Apostel findet sich in unserer neu renovierten Kirche. Neben den zwölf Apostelleuchtern gibt es einen weiteren. Er ist der Hl. Maria Magdalena – Apostola – gewidmet.
Georg Pützer

 

Pfarrbrief vom 20. Juli bis 10. August 2025

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 18. Februar bis 10. März 2024

Liebe Gemeinde,im heutigen Evangelium erfahren wir, wie der Geist Jesus in die Wüste geschickt hat. In der Wüste bleibt er dann 40 Tage und wird verschiedenen Versuchungen ausgesetzt, doch er besteht sie.40 Tage Zeit zum Fasten.Fasten, auf was eigentlich, und muss es immer Verzicht sein?Hier mal eine andere Perspektive: Markus zeigt in seinem Evangelium das Bild von wilden Tieren und Engeln. Jesus lebt in der Wüste in einer dauernden Spannung...

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Pfarrbrief vom 28. Januar bis 18. Februar 2024

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!„Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war wüst und wirr und Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.“ (Genesis 1,1-2)„Er der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald.- Amen. Komm Herr Jesus! Die Gnade des Herrn sei mit allen.“ (Offenbarung 22, 20-21)Diese vier Verse stehen am Anfang, bzw. am Ende der Bibel. Die Inhalte der Bibel sind für die verschiedenen...

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Pfarrbrief vom 07. bis 28. Januar 2024

Liebe Gemeinde,ein frohes, gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen das Pfarrteam!Den Segen, der vom Kind in der Krippe ausgeht, tragen die Sternsinger an diesem Wochenende in die Gemeinde.„Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ richtet den Blick auf Dinge, die wir tun können: zum Beispiel Grünflächen erhalten. Die Sternsinger haben Anfang Dezember Blumenziebeln und einige Stauden auf dem Außengelände der KiTa St. Michael gepflanzt....

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Pfarrbrief vom 17. Dezember 2023 bis 07. Januar 2024

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen der Gemeinde Christ König,vieles ist im Fluss. Verlässliches wird in Frage gestellt. Für die Ewigkeit Geschaffenes scheint zu versinken.Die einen sagen: Es ist Chaos!Andere sagen: Neues beginnt!In dieser Zeit bereiten wir uns auf die Menschwerdung Gottes vor. Für ein gelingendes Ankommen muss sich einer auf den Weg machen und ein anderer ihn empfangen wollen. Gottes Geschichte mit der Menschheit ist sein...

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Pfarrbrief vom 26. November bis 17. Dezember 2023

Liebe Gemeindemitglieder, aufgrund krankheitsbedingten Ausfalls einer Mitarbeiterin erscheint ein reduzierter Pfarrbrief. Wir danken für Ihr Verständnis. Download als PDF-Dokument: Pfarrbrief vom 26. November bis 17. Dezember 2023  Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mitten in den Sommerferien hören wir täglich von neuen Katastrophen: Waldbrände, starke Dürre, Wasserknappheit in einigen Regionen, Gasversorgungsengpässe und erhebliche...

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Pfarrbrief vom 05. bis 26. November 2023

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen rückt der Martinstag näher, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, uns auf einen ganz besonderen Mann zu besinnen - Sankt Martin. Sein voller Name lautet Martin von Tours. Nach der Überlieferung wurde er um 316 nach Christus in der römischen Stadt Savaria geboren und starb 397 in Candes bei Tours in Frankreich. Sein Leben und seine Taten... Download als PDF-Dokument Pfarrbrief vom 05. bis 26. November 2023 Liebe...

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Pfarrbrief vom 15.10. bis 05.11.2023

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen aus Christkönig, der Herbst ist für mich der Monat der großen Veränderungen:•Das Laub verfärbt sich•Es wird stürmischer und regnerischer•Tage werden in Nebelgehüllt•Die Lebendigkeit des Sommers geht in die die Gelassenheit des Herbstes über•Goldene Tage erinnern an den vergangenen SommerIch mag diese Jahreszeit. Der Kreislauf der Natur hält uns vor Augen, dass es keinen Stillstand gibt. So gerne man das...

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Pfarrbrief vom 24. September bis 15. Oktober 2023

„Ich habe das Verlangen aufzubrechen und bei Christus zu sein"(Phil 1,23) Liebe Gemeinde,oft wurde mir die Frage gestellt, warum ich mich in den Dienst der Katholischen Kirche stelle. Mein Glaube ist eigentlich erst während des Theologiestudiums so richtig gewachsen. Ich war immer wieder erstaunt über die Aktualität der Texte in der Bibel und darüber, wie ich die Botschaft in meinen Alltag übertragen kann. Diese Faszination treibt mich immer...

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Pfarrbrief vom 03. bis 24. September 2023

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,Moin.Für einen Steckbrief im „Gemeinde leben“ wurde mir folgende Frage gestellt: „Was wünschen Sie sich?“ Meine damalige Antwort, “dass schon Mitte Juli wäre und ich umziehen könnte“. Mittlerweile bin ich umgezogen.Umzüge haben viele Gesichter.Neues taucht am Horizont auf – Altes muss gelassen werden.Und: Aufräumen, Sichten, Lassen und Wegwerfen, Wegwerfen, Wegwerfen. Ich habe bei meinem Umzug gemerkt, dass...

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Pfarrbrief vom 13. August bis 03. September 2023

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Nach den großen Ferien beginnt in diesen Tagen wieder die Schule. Das bringt für einige Kinder und Familien Neues mit sich:Auf die KiTa-Zeit folgt die Eingewöhnung in die Grundschule; einige werden die Grundschule verlassen haben und besuchen jetzt eine weiterführende Schule; andere stehen am Beginn ihrer Ausbildung.„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit,“(Koh 3,1)....

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Pfarrbrief vom 23. Juli bis 13. August 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! An diesem Sonntag ist der 3. Welttag der Großeltern und älteren Menschen, den Papst Franziskus im Jahr 2021 ausgerufen hat. Das Mottolautet in diesem Jahr:„Von Generation zu Generation seine Barmherzigkeit“ (Lk 1,50).Das Motto stellt eine Verbindung zum Weltjugendtag her, der einigeTage später, vom 1. bis 6. August, in Lissabon stattfinden wird. DasThema des Weltjugendtags lautet „Maria stand auf und ging...

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Pfarrbrief vom 02. bis 23. Juli 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!An diesem Sonntag ist der 3. Welttag der Großeltern und älteren Menschen, den Papst Franziskus im Jahr 2021 ausgerufen hat. Das Motto lautet in diesem Jahr:„Von Generation zu Generation seine Barmherzigkeit“ (Lk 1,50).Das Motto stellt eine Verbindung zum Weltjugendtag her, der einige Tage später, vom 1. bis 6. August, in Lissabon stattfinden wird. Das Thema des Weltjugendtags lautet „Maria stand auf und...

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Pfarrbrief vom 04. Juni bis 02. Juli 2023

Liebe Gemeinde! Es ist eine geistreiche Zeit, in der wir uns befinden. Am vergangenen Wochenende haben wir das Pfingstfest gefeiert. Wir haben gehört, wie Gottes Geist auf die Jünger herabgekommen ist und ihnen neuen Mut geschenkt hat. Was für eine schöne und ermutigende Erzählung! Gott verspricht, uns gerade auch in den schwierigen Zeiten unseres Lebens zu begleiten! Auch an diesem Wochenende spielt Gottes Geist eine große Rolle! 21...

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Pfarrbrief vom 14. Mai bis 04. Juni 2023

Liebe Gemeindemitglieder!„Leben heißt: sich wandeln.“ Diese Erkenntnis von John Henry Newman ist immer noch aktuell. Im Umkehrschluss hieße das: Was sich nicht (mehr) wandelt, ist leblos.„Sich wandeln“ bedeutet: Ich verändere mich – und bleibe doch ich selbst. Schauen Sie mal auf ein altes Kinderfoto von Ihnen! Auch un-sere Kirche wandelt: In der Mitte unserer Gottesdienste steht die Wandlung von Brot und Wein. Und die Kirche selbst wandelt...

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Pfarrbrief vom 23. April bis 14. Mai 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!So langsam spüren wir alle, dass der Frühling näher rückt, wenn es auch in diesem Jahr zäh anläuft. Die Magnolien, Narzissen, Tulpen und vieles mehr fangen an zu blühen. Die Bäume beginnen langsam grün zu werden und im-mer öfter haben wir Sonnentage.Gottes wunderbare Schöpfung kommt, wie jedes Jahr, wieder in Bewegung und zeigt sich von ihrer schönsten Seite.In dem Lied: „Geh aus mein Herz…“, von Paul...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 22. Juni bis 20. Juli 2025

Liebe Gemeinde,

die Renovierung unserer Kirche St. Michael ist abgeschlossen. Wenn man heute die Kirche betritt, fällt sofort auf, wie hell, klar und offen sie geworden ist.

Aber was man auf den ersten Blick vielleicht nicht sieht: Hinter diesem Ergebnis stehen viele Menschen, viel Geduld, viele Gespräche und Entscheidungen. Ich habe das im Hintergrund miterlebt, Stück für Stück, manchmal mühsam aber auch mit Vorfreude auf das, was kommen wird. Und es ist beeindruckend, wie viele sich in unterschiedlicher Weise eingebracht haben. Nicht alles war sichtbar, nicht alles war einfach.

Im heutigen Evangelium stellt Jesus seinen Jüngern eine grundsätzliche Frage: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ Petrus antwortet ohne Zögern: „Für den Christus Gottes.“ Diese Szene lässt mich nicht los. Sie ist so schön direkt. Und sie stellt sich auch uns heute: Wer ist Christus für mich – und wie geben wir unserem Glauben Gestalt?

Wie schaffen wir Räume, die offen sind? Wie bauen wir mit – an einer Kirche, die mehr ist als ein Gebäude? Vielleicht ist genau das eine Form von Antwort: Wenn wir versuchen, dem, woran wir glauben, eine Gestalt zu geben – mit Händen, mit Köpfen, mit Haltung. Wenn Glaube konkret wird, weil Menschen sich einbringen, mitgestalten und Verantwortung übernehmen.

Ich wünsche allen, die hierherkommen – egal wie oft oder wie selten –, dass sie spüren: Hier ist ein Ort, der getragen ist von vielen.

Liebe Grüße

Laura Sandker

 

Pfarrbrief vom 22. Juni bis 20. Juli 2025

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 18. Februar bis 10. März 2024

Liebe Gemeinde,im heutigen Evangelium erfahren wir, wie der Geist Jesus in die Wüste geschickt hat. In der Wüste bleibt er dann 40 Tage und wird verschiedenen Versuchungen ausgesetzt, doch er besteht sie.40 Tage Zeit zum Fasten.Fasten, auf was eigentlich, und muss es immer Verzicht sein?Hier mal eine andere Perspektive: Markus zeigt in seinem Evangelium das Bild von wilden Tieren und Engeln. Jesus lebt in der Wüste in einer dauernden Spannung...

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Pfarrbrief vom 28. Januar bis 18. Februar 2024

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!„Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war wüst und wirr und Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.“ (Genesis 1,1-2)„Er der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald.- Amen. Komm Herr Jesus! Die Gnade des Herrn sei mit allen.“ (Offenbarung 22, 20-21)Diese vier Verse stehen am Anfang, bzw. am Ende der Bibel. Die Inhalte der Bibel sind für die verschiedenen...

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Pfarrbrief vom 07. bis 28. Januar 2024

Liebe Gemeinde,ein frohes, gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen das Pfarrteam!Den Segen, der vom Kind in der Krippe ausgeht, tragen die Sternsinger an diesem Wochenende in die Gemeinde.„Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ richtet den Blick auf Dinge, die wir tun können: zum Beispiel Grünflächen erhalten. Die Sternsinger haben Anfang Dezember Blumenziebeln und einige Stauden auf dem Außengelände der KiTa St. Michael gepflanzt....

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Pfarrbrief vom 17. Dezember 2023 bis 07. Januar 2024

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen der Gemeinde Christ König,vieles ist im Fluss. Verlässliches wird in Frage gestellt. Für die Ewigkeit Geschaffenes scheint zu versinken.Die einen sagen: Es ist Chaos!Andere sagen: Neues beginnt!In dieser Zeit bereiten wir uns auf die Menschwerdung Gottes vor. Für ein gelingendes Ankommen muss sich einer auf den Weg machen und ein anderer ihn empfangen wollen. Gottes Geschichte mit der Menschheit ist sein...

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Pfarrbrief vom 26. November bis 17. Dezember 2023

Liebe Gemeindemitglieder, aufgrund krankheitsbedingten Ausfalls einer Mitarbeiterin erscheint ein reduzierter Pfarrbrief. Wir danken für Ihr Verständnis. Download als PDF-Dokument: Pfarrbrief vom 26. November bis 17. Dezember 2023  Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mitten in den Sommerferien hören wir täglich von neuen Katastrophen: Waldbrände, starke Dürre, Wasserknappheit in einigen Regionen, Gasversorgungsengpässe und erhebliche...

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Pfarrbrief vom 05. bis 26. November 2023

Liebe Gemeinde, in diesen Tagen rückt der Martinstag näher, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, uns auf einen ganz besonderen Mann zu besinnen - Sankt Martin. Sein voller Name lautet Martin von Tours. Nach der Überlieferung wurde er um 316 nach Christus in der römischen Stadt Savaria geboren und starb 397 in Candes bei Tours in Frankreich. Sein Leben und seine Taten... Download als PDF-Dokument Pfarrbrief vom 05. bis 26. November 2023 Liebe...

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Pfarrbrief vom 15.10. bis 05.11.2023

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen aus Christkönig, der Herbst ist für mich der Monat der großen Veränderungen:•Das Laub verfärbt sich•Es wird stürmischer und regnerischer•Tage werden in Nebelgehüllt•Die Lebendigkeit des Sommers geht in die die Gelassenheit des Herbstes über•Goldene Tage erinnern an den vergangenen SommerIch mag diese Jahreszeit. Der Kreislauf der Natur hält uns vor Augen, dass es keinen Stillstand gibt. So gerne man das...

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Pfarrbrief vom 24. September bis 15. Oktober 2023

„Ich habe das Verlangen aufzubrechen und bei Christus zu sein"(Phil 1,23) Liebe Gemeinde,oft wurde mir die Frage gestellt, warum ich mich in den Dienst der Katholischen Kirche stelle. Mein Glaube ist eigentlich erst während des Theologiestudiums so richtig gewachsen. Ich war immer wieder erstaunt über die Aktualität der Texte in der Bibel und darüber, wie ich die Botschaft in meinen Alltag übertragen kann. Diese Faszination treibt mich immer...

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Pfarrbrief vom 03. bis 24. September 2023

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,Moin.Für einen Steckbrief im „Gemeinde leben“ wurde mir folgende Frage gestellt: „Was wünschen Sie sich?“ Meine damalige Antwort, “dass schon Mitte Juli wäre und ich umziehen könnte“. Mittlerweile bin ich umgezogen.Umzüge haben viele Gesichter.Neues taucht am Horizont auf – Altes muss gelassen werden.Und: Aufräumen, Sichten, Lassen und Wegwerfen, Wegwerfen, Wegwerfen. Ich habe bei meinem Umzug gemerkt, dass...

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Pfarrbrief vom 13. August bis 03. September 2023

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Nach den großen Ferien beginnt in diesen Tagen wieder die Schule. Das bringt für einige Kinder und Familien Neues mit sich:Auf die KiTa-Zeit folgt die Eingewöhnung in die Grundschule; einige werden die Grundschule verlassen haben und besuchen jetzt eine weiterführende Schule; andere stehen am Beginn ihrer Ausbildung.„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit,“(Koh 3,1)....

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Pfarrbrief vom 23. Juli bis 13. August 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! An diesem Sonntag ist der 3. Welttag der Großeltern und älteren Menschen, den Papst Franziskus im Jahr 2021 ausgerufen hat. Das Mottolautet in diesem Jahr:„Von Generation zu Generation seine Barmherzigkeit“ (Lk 1,50).Das Motto stellt eine Verbindung zum Weltjugendtag her, der einigeTage später, vom 1. bis 6. August, in Lissabon stattfinden wird. DasThema des Weltjugendtags lautet „Maria stand auf und ging...

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Pfarrbrief vom 02. bis 23. Juli 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!An diesem Sonntag ist der 3. Welttag der Großeltern und älteren Menschen, den Papst Franziskus im Jahr 2021 ausgerufen hat. Das Motto lautet in diesem Jahr:„Von Generation zu Generation seine Barmherzigkeit“ (Lk 1,50).Das Motto stellt eine Verbindung zum Weltjugendtag her, der einige Tage später, vom 1. bis 6. August, in Lissabon stattfinden wird. Das Thema des Weltjugendtags lautet „Maria stand auf und...

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Pfarrbrief vom 04. Juni bis 02. Juli 2023

Liebe Gemeinde! Es ist eine geistreiche Zeit, in der wir uns befinden. Am vergangenen Wochenende haben wir das Pfingstfest gefeiert. Wir haben gehört, wie Gottes Geist auf die Jünger herabgekommen ist und ihnen neuen Mut geschenkt hat. Was für eine schöne und ermutigende Erzählung! Gott verspricht, uns gerade auch in den schwierigen Zeiten unseres Lebens zu begleiten! Auch an diesem Wochenende spielt Gottes Geist eine große Rolle! 21...

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Pfarrbrief vom 14. Mai bis 04. Juni 2023

Liebe Gemeindemitglieder!„Leben heißt: sich wandeln.“ Diese Erkenntnis von John Henry Newman ist immer noch aktuell. Im Umkehrschluss hieße das: Was sich nicht (mehr) wandelt, ist leblos.„Sich wandeln“ bedeutet: Ich verändere mich – und bleibe doch ich selbst. Schauen Sie mal auf ein altes Kinderfoto von Ihnen! Auch un-sere Kirche wandelt: In der Mitte unserer Gottesdienste steht die Wandlung von Brot und Wein. Und die Kirche selbst wandelt...

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Pfarrbrief vom 23. April bis 14. Mai 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!So langsam spüren wir alle, dass der Frühling näher rückt, wenn es auch in diesem Jahr zäh anläuft. Die Magnolien, Narzissen, Tulpen und vieles mehr fangen an zu blühen. Die Bäume beginnen langsam grün zu werden und im-mer öfter haben wir Sonnentage.Gottes wunderbare Schöpfung kommt, wie jedes Jahr, wieder in Bewegung und zeigt sich von ihrer schönsten Seite.In dem Lied: „Geh aus mein Herz…“, von Paul...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026