Pfarrbrief vom 08. bis 22. Juni 2025

Liebe Gemeinde,
„Voll der Würde“ lautet das diesjährige Motto der Renovabis-Pfingstaktion. Ebenso wie die Sternsinger- und die Misereoraktion stellt auch die Solidaritätsak-tion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa die dem Menschen von Gott verliehene Würde in den Mittelpunkt.
In unserer Zeit ein äußerst wichtiges Thema! Wird doch die Würde der Person in vielen Teilen der Welt an den Rand gedrängt, ist gefährdet durch Flucht und Vertreibung, durch Hunger, Kriege und Elend.
Auch wir müssen aufmerksam sein und daran denken, dass jeder in unserem Land „Voll der Würde“ ist, der alte, gebrechliche Mann ebenso wie die Schülerin mit herausforderndem Verhalten.
Renovabis richtet in der Pfingstnovene betend seinen Blick auf einige der genannten Aspekte. Die Texte bieten auch noch nach Pfingsten wertvolle Anregungen, zu finden auf Website von Renovabis.
Ein frohes, begeisterndes Pfingstfest wünscht Ihnen
Cornelia Dicke

 

Pfarrbrief vom 08. bis 22. Juni 2025

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 02. bis 23. April 2023

Der Herr ist auferstanden!“ – „Er ist wahrhaft auferstanden!“Mit diesen Worten begrüßen sich die Christinnen und Christen der Ostkirchen zu Ostern. Auferstehung! Heute not-wendiger denn je. Ein Text von Helene Renner zeigt auf, in welchen Situationen Auferstehung stattfinden kann.Auferstehen aus aller Enge Auferstehen aus Einsamkeit und innerer Leere Auferstehen aus Streit und Unversöhnlichkeit Auferstehen aus Angst und Zweifel Auferstehen aus...

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Pfarrbrief vom 12. März bis 02. April 2023

LiebeGemeinde!Mit der Fastenaktion 2023 stellt Misereor Frauen aus Madagaskar in den Mittelpunkt, die den Wandel ihrer Gesellschaft vorantreiben. Frauen sind Motoren sozialer und ökologischer Veränderungen, die unsere Welt dringend braucht. In Misereor-Projekten in Madagaskar leiten sie Organisationen, gründen Vereine oder unterrichten Kinder. Mit ihrer Teilhabe an gesellschaftlichen Entscheidungen sind sie Vorreiterinnen auf dem Weg in eine...

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Pfarrbrief vom 19. Febraur bis 12. März 2023

Liebe Gemeindemitglieder!„Leben heißt: sich wandeln.“ Diese Erkenntnis von John Henry Newman ist immer noch aktuell. Im Umkehrschluss hieße das: Was sich nicht (mehr) wandelt, ist leblos.„Sich wandeln“ bedeutet: Ich verändere mich – und bleibe doch ich selbst. Schauen Sie mal auf ein altes Kinderfoto von Ihnen! Auch unsere Kirche wandelt: In der Mitte unserer Gottesdienste steht die Wandlung von Brot und Wein. Und die Kirche selbst wandelt sich...

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Pfarrbrief vom 29. Januar bis 19. Febraur 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Weihnachten ist gerade vorbei, da gehen wir mit großen Schritten auf die Fastenzeit zu. In etwas über drei Wochen haben wir den Aschermittwoch erreicht. In einem Karnevalslied heißt es: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei, die Schwüre von Treue, sie brechen entzwei…“Doch die Schwüre von Treue und Liebe brechen für viele Liebende nicht wegen des Endes der Karnevalszeit auseinander.Ein wichtiger Tag für...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. Januar 2023

Liebe Gemeinde,die Sternsinger wünschen allen ein gesegnetes Neues Jahr 2023!In diesem Jahr lenkt die Sternsingeraktion den Blick auf die Kinder in Indonesien.Der Schutz von Kindern vor Gefahren wie Gewalt oder Vernachlässigung ist ein Kinderrecht. Der Kinderschutz steht im Mittelpunkt der diesjährigen Sternsingeraktion.In Sternsinger-Projekten lernen Kinder, ihre Bedürfnisse auszudrücken. Denn nur wenn sie ihre Rechte kennen, können sie diese...

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Pfarrbrief vom 18. Dezember 2022 bis 08. Januar 2023

Wir sind bereit…Dievierte Kerze ist entzündet (18.12 Heller wird’s am Adventskranz nichtmehr. Der Zenith der Dunkelheit ist erreicht ( Die Tage werden langsamwieder länger, die Nächte werden kürzer. Der Heilige Abend ist gekommen(24.12.). Wir sind bereit.Wie kann man bereit sein für Weihnachten? Das Fest selbst spricht ja von einerunendlichen Bedürftigkeit. Maria und Josef brauchen ein wenig Gastfreund-schaft, das Kind einen sicheren Ort für...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. Dezember 2022

Liebe Gemeinde,in den Schrifttexten des 2. und 3. Advents steht die Figur des Täufers Johannes im Fokus. Er bereitet den Weg für die Ankunft des ersehnten Erlösers.Advent heißt Ankunft und jedes Jahr erinnern wir uns wieder daran:Gott wurde Mensch. Mit der Ankunft Jesu hat Gottes Reich auf Erden begonnen! Jesus Christus hat uns erlöst, sein Tod und seine Auferstehung sind eine Wende in der Menschheitsgeschichte. Mit ihm kam das Licht ins Dunkel...

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Pfarrbrief vom 20. November bis 04. Dezember 2022

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mit dem heutigen Christkönigssonntag und der folgenden Woche endet nun das katholische Kirchenjahr.Am Christkönigssonntag feiern und ehren wir Christus unseren Herrn, der König über den ganzen Kosmos ist.Wir Christen glauben an das Königtum Christi und bekennen uns dazu. Jesus, der unserem Leben Sinn und Richtung gibt, bleibt für uns immer wieder neu und herausfordernd, denn er stellt die Welt auf den Kopf....

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Pfarrbrief vom 06. bis 20. November 2022

Liebe Gemeinde!Die Tage werden immer kürzer und dunkler. Allmählich nähern sich die Temperaturen dem an, was wir in dieser Jahreszeit erwarten sollten. In dieser dunkleren und kälteren Zeit sind wir froh, wenn wir warme Kleidung und ein Dach über dem Kopf haben.Wir denken in diesen Tagen besonders an einen Mann, der in so einer Situation einem anderen Mann geholfen hat. Der 17-jährige Martin von Tours trifft um das Jahr 330 n.Chr. herum im...

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Pfarrbrief vom 23. Oktober bis 08. November 2022

Liebe Gemeinde,an unserem Patronatsfest Mitte November endet wieder ein Kirchenjahr. Bis dahin begehen wir noch das Hochfest Allerheiligen, dann Al-lerseelen und weitere Sonntage, an denen wir der Toten gedenken. Sehr präsent steht die Endlichkeit des Lebens vor Augen.Die Natur spiegelt uns diese Vergänglichkeit: gestern noch blühten die Dahlien im Garten, an den Sträuchern färbten sich die letzten Tomaten rötlich. Doch schon spürt man, dass...

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Pfarrbrief vom 09. bis 23. Oktober 2022

Moin, liebe Leserin und Leser,ganz schön was los! In der Ukraine und in Russland, in Deutschland und Europa, in den USA und China, in Lateinamerika und Afrika… Dann kommen natürlich die Lebensherausforderungen jedes Einzelnen dazu und die Herausforderungen, die in unserer Pfarrei Christ König anstehen. Wie schaffen Sie es, bei all dem einen klaren Kopf zu behalten oder - was noch wichtiger ist - ein waches und offenes Herz?Mir hilft immer...

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Pfarrbrief vom 25. September bis 09. Oktober 2022

Liebe Gemeinde!„An Erntedank wollen Christinnen und Christen Gott für die Schöpfung und ihre Gaben danken. Sie sind sich bewusst, dass der Mensch nicht alles in der eigenen Hand hat, sondern sein Leben und alles, was er dafür braucht, letztlich von Gott erhält. Der Mensch ist Teil der Schöpfung, die ihm gleichzeitig anvertraut ist. Daraus erwächst eine besondere Verantwortung für die Hege und Pflege und damit für die Bewahrung der Schöpfung“....

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Pfarrbrief vom 28. August bis 25. September

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Urlaubsgäste!Am letzten Donnerstag hat bei uns die Schule wieder begonnen und viele hat der Arbeitsalltag vielleicht schon wieder eingeholt. Ich hoffe, alle Kinder und Erwachsene haben sich gut erholt und sind wieder voll aufgetankt.In den beiden nächsten Wochen stehen zwei wichtige Ereignisse auf dem Plan, für unserer Gemeinde, für die Stadt und die Krummhörn.Am Samstag, 3. September findet die 8. Krummhörner...

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Pfarrbrief vom 31. Juli bis 28. August 2022

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mitten in den Sommerferien hören wir täglich von neuen Katastrophen: Waldbrände, starke Dürre, Wasserknappheit in einigen Regionen, Gasversorgungsengpässe und erhebliche Preissteigerungen bei Lebensmitteln und vielen anderen Dingen des täglichen Bedarfs. Bei all den schlechten Nachrichten fällt es sicher vielen von Ihnen schwer, sich im Urlaub wirklich zu erholen, da wir nicht absehen können, was noch alles...

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Pfarrbrief vom 10. bis 31. Juli 2022

Liebe Gemeinde!„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst.“So wird im Evangelium des fünfzehnten Sonntags im Jahreskreis der Kern des christlichen Handelns beschrieben. Auf die Nachfrage, wer denn der Nächste sei, erzählt Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter.Unser „Nächster“ begegnet uns überall und es...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 18. Mai bis 09. Juni 2025

„Sein wandernd Volk will leiten der Herr in dieser Zeit“
Am 4. Sonntag in der Osterzeit wurde uns das Interesse Christi an uns im Bild des Hirten verkündet. Gott geht unseren Weg in der Geschichte mit.
Am 08. Mai wurde unser neuer Papst Leo XIV gewählt. Sein erstes Wort an die wartenden Menschen auf dem Petersplatz und auf der ganzen Welt waren die Worte des auferstandenen Christus: „Der Friede sei mit euch“. Wie notwendig und zerbrechlich die Botschaft vom Frieden auf Erden ist, zeigen die Gedenkfeiern zum Ende des zweiten Weltkrieges.
Möge Gottes Heiliger Geist den Weg aller Verantwortlichen, auch unsere neue Regierung, begleiten und führen, damit Friede, als Ort des Reiches Gottes, für alle Menschen Realität wird.

 

Pfarrbrief vom 18. Mai bis 08. Juni 2025

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 02. bis 23. April 2023

Der Herr ist auferstanden!“ – „Er ist wahrhaft auferstanden!“Mit diesen Worten begrüßen sich die Christinnen und Christen der Ostkirchen zu Ostern. Auferstehung! Heute not-wendiger denn je. Ein Text von Helene Renner zeigt auf, in welchen Situationen Auferstehung stattfinden kann.Auferstehen aus aller Enge Auferstehen aus Einsamkeit und innerer Leere Auferstehen aus Streit und Unversöhnlichkeit Auferstehen aus Angst und Zweifel Auferstehen aus...

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Pfarrbrief vom 12. März bis 02. April 2023

LiebeGemeinde!Mit der Fastenaktion 2023 stellt Misereor Frauen aus Madagaskar in den Mittelpunkt, die den Wandel ihrer Gesellschaft vorantreiben. Frauen sind Motoren sozialer und ökologischer Veränderungen, die unsere Welt dringend braucht. In Misereor-Projekten in Madagaskar leiten sie Organisationen, gründen Vereine oder unterrichten Kinder. Mit ihrer Teilhabe an gesellschaftlichen Entscheidungen sind sie Vorreiterinnen auf dem Weg in eine...

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Pfarrbrief vom 19. Febraur bis 12. März 2023

Liebe Gemeindemitglieder!„Leben heißt: sich wandeln.“ Diese Erkenntnis von John Henry Newman ist immer noch aktuell. Im Umkehrschluss hieße das: Was sich nicht (mehr) wandelt, ist leblos.„Sich wandeln“ bedeutet: Ich verändere mich – und bleibe doch ich selbst. Schauen Sie mal auf ein altes Kinderfoto von Ihnen! Auch unsere Kirche wandelt: In der Mitte unserer Gottesdienste steht die Wandlung von Brot und Wein. Und die Kirche selbst wandelt sich...

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Pfarrbrief vom 29. Januar bis 19. Febraur 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Weihnachten ist gerade vorbei, da gehen wir mit großen Schritten auf die Fastenzeit zu. In etwas über drei Wochen haben wir den Aschermittwoch erreicht. In einem Karnevalslied heißt es: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei, die Schwüre von Treue, sie brechen entzwei…“Doch die Schwüre von Treue und Liebe brechen für viele Liebende nicht wegen des Endes der Karnevalszeit auseinander.Ein wichtiger Tag für...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. Januar 2023

Liebe Gemeinde,die Sternsinger wünschen allen ein gesegnetes Neues Jahr 2023!In diesem Jahr lenkt die Sternsingeraktion den Blick auf die Kinder in Indonesien.Der Schutz von Kindern vor Gefahren wie Gewalt oder Vernachlässigung ist ein Kinderrecht. Der Kinderschutz steht im Mittelpunkt der diesjährigen Sternsingeraktion.In Sternsinger-Projekten lernen Kinder, ihre Bedürfnisse auszudrücken. Denn nur wenn sie ihre Rechte kennen, können sie diese...

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Pfarrbrief vom 18. Dezember 2022 bis 08. Januar 2023

Wir sind bereit…Dievierte Kerze ist entzündet (18.12 Heller wird’s am Adventskranz nichtmehr. Der Zenith der Dunkelheit ist erreicht ( Die Tage werden langsamwieder länger, die Nächte werden kürzer. Der Heilige Abend ist gekommen(24.12.). Wir sind bereit.Wie kann man bereit sein für Weihnachten? Das Fest selbst spricht ja von einerunendlichen Bedürftigkeit. Maria und Josef brauchen ein wenig Gastfreund-schaft, das Kind einen sicheren Ort für...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. Dezember 2022

Liebe Gemeinde,in den Schrifttexten des 2. und 3. Advents steht die Figur des Täufers Johannes im Fokus. Er bereitet den Weg für die Ankunft des ersehnten Erlösers.Advent heißt Ankunft und jedes Jahr erinnern wir uns wieder daran:Gott wurde Mensch. Mit der Ankunft Jesu hat Gottes Reich auf Erden begonnen! Jesus Christus hat uns erlöst, sein Tod und seine Auferstehung sind eine Wende in der Menschheitsgeschichte. Mit ihm kam das Licht ins Dunkel...

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Pfarrbrief vom 20. November bis 04. Dezember 2022

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mit dem heutigen Christkönigssonntag und der folgenden Woche endet nun das katholische Kirchenjahr.Am Christkönigssonntag feiern und ehren wir Christus unseren Herrn, der König über den ganzen Kosmos ist.Wir Christen glauben an das Königtum Christi und bekennen uns dazu. Jesus, der unserem Leben Sinn und Richtung gibt, bleibt für uns immer wieder neu und herausfordernd, denn er stellt die Welt auf den Kopf....

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Pfarrbrief vom 06. bis 20. November 2022

Liebe Gemeinde!Die Tage werden immer kürzer und dunkler. Allmählich nähern sich die Temperaturen dem an, was wir in dieser Jahreszeit erwarten sollten. In dieser dunkleren und kälteren Zeit sind wir froh, wenn wir warme Kleidung und ein Dach über dem Kopf haben.Wir denken in diesen Tagen besonders an einen Mann, der in so einer Situation einem anderen Mann geholfen hat. Der 17-jährige Martin von Tours trifft um das Jahr 330 n.Chr. herum im...

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Pfarrbrief vom 23. Oktober bis 08. November 2022

Liebe Gemeinde,an unserem Patronatsfest Mitte November endet wieder ein Kirchenjahr. Bis dahin begehen wir noch das Hochfest Allerheiligen, dann Al-lerseelen und weitere Sonntage, an denen wir der Toten gedenken. Sehr präsent steht die Endlichkeit des Lebens vor Augen.Die Natur spiegelt uns diese Vergänglichkeit: gestern noch blühten die Dahlien im Garten, an den Sträuchern färbten sich die letzten Tomaten rötlich. Doch schon spürt man, dass...

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Pfarrbrief vom 09. bis 23. Oktober 2022

Moin, liebe Leserin und Leser,ganz schön was los! In der Ukraine und in Russland, in Deutschland und Europa, in den USA und China, in Lateinamerika und Afrika… Dann kommen natürlich die Lebensherausforderungen jedes Einzelnen dazu und die Herausforderungen, die in unserer Pfarrei Christ König anstehen. Wie schaffen Sie es, bei all dem einen klaren Kopf zu behalten oder - was noch wichtiger ist - ein waches und offenes Herz?Mir hilft immer...

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Pfarrbrief vom 25. September bis 09. Oktober 2022

Liebe Gemeinde!„An Erntedank wollen Christinnen und Christen Gott für die Schöpfung und ihre Gaben danken. Sie sind sich bewusst, dass der Mensch nicht alles in der eigenen Hand hat, sondern sein Leben und alles, was er dafür braucht, letztlich von Gott erhält. Der Mensch ist Teil der Schöpfung, die ihm gleichzeitig anvertraut ist. Daraus erwächst eine besondere Verantwortung für die Hege und Pflege und damit für die Bewahrung der Schöpfung“....

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Pfarrbrief vom 28. August bis 25. September

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Urlaubsgäste!Am letzten Donnerstag hat bei uns die Schule wieder begonnen und viele hat der Arbeitsalltag vielleicht schon wieder eingeholt. Ich hoffe, alle Kinder und Erwachsene haben sich gut erholt und sind wieder voll aufgetankt.In den beiden nächsten Wochen stehen zwei wichtige Ereignisse auf dem Plan, für unserer Gemeinde, für die Stadt und die Krummhörn.Am Samstag, 3. September findet die 8. Krummhörner...

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Pfarrbrief vom 31. Juli bis 28. August 2022

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mitten in den Sommerferien hören wir täglich von neuen Katastrophen: Waldbrände, starke Dürre, Wasserknappheit in einigen Regionen, Gasversorgungsengpässe und erhebliche Preissteigerungen bei Lebensmitteln und vielen anderen Dingen des täglichen Bedarfs. Bei all den schlechten Nachrichten fällt es sicher vielen von Ihnen schwer, sich im Urlaub wirklich zu erholen, da wir nicht absehen können, was noch alles...

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Pfarrbrief vom 10. bis 31. Juli 2022

Liebe Gemeinde!„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst.“So wird im Evangelium des fünfzehnten Sonntags im Jahreskreis der Kern des christlichen Handelns beschrieben. Auf die Nachfrage, wer denn der Nächste sei, erzählt Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter.Unser „Nächster“ begegnet uns überall und es...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 4. bis 18. Mai 2025

Liebe Gemeinde,
„Voll der Würde“ lautet das diesjährige Motto der Renovabis-Pfingstaktion. Ebenso wie die Sternsinger- und die Misereoraktion stellt auch die Solidaritätsak-tion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa die dem Menschen von Gott verliehene Würde in den Mittelpunkt.
In unserer Zeit ein äußerst wichtiges Thema! Wird doch die Würde der Person in vielen Teilen der Welt an den Rand gedrängt, ist gefährdet durch Flucht und Vertreibung, durch Hunger, Kriege und Elend.
Auch wir müssen aufmerksam sein und daran denken, dass jeder in unserem Land „Voll der Würde“ ist, der alte, gebrechliche Mann ebenso wie die Schülerin mit herausforderndem Verhalten.
Renovabis richtet in der Pfingstnovene betend seinen Blick auf einige der genannten Aspekte. Die Texte bieten auch noch nach Pfingsten wertvolle Anregungen, zu finden auf Website von Renovabis.
Ein frohes, begeisterndes Pfingstfest wünscht Ihnen
Cornelia Dicke

 

Pfarrbrief vom 08. bis 22. Juni 2025

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 02. bis 23. April 2023

Der Herr ist auferstanden!“ – „Er ist wahrhaft auferstanden!“Mit diesen Worten begrüßen sich die Christinnen und Christen der Ostkirchen zu Ostern. Auferstehung! Heute not-wendiger denn je. Ein Text von Helene Renner zeigt auf, in welchen Situationen Auferstehung stattfinden kann.Auferstehen aus aller Enge Auferstehen aus Einsamkeit und innerer Leere Auferstehen aus Streit und Unversöhnlichkeit Auferstehen aus Angst und Zweifel Auferstehen aus...

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Pfarrbrief vom 12. März bis 02. April 2023

LiebeGemeinde!Mit der Fastenaktion 2023 stellt Misereor Frauen aus Madagaskar in den Mittelpunkt, die den Wandel ihrer Gesellschaft vorantreiben. Frauen sind Motoren sozialer und ökologischer Veränderungen, die unsere Welt dringend braucht. In Misereor-Projekten in Madagaskar leiten sie Organisationen, gründen Vereine oder unterrichten Kinder. Mit ihrer Teilhabe an gesellschaftlichen Entscheidungen sind sie Vorreiterinnen auf dem Weg in eine...

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Pfarrbrief vom 19. Febraur bis 12. März 2023

Liebe Gemeindemitglieder!„Leben heißt: sich wandeln.“ Diese Erkenntnis von John Henry Newman ist immer noch aktuell. Im Umkehrschluss hieße das: Was sich nicht (mehr) wandelt, ist leblos.„Sich wandeln“ bedeutet: Ich verändere mich – und bleibe doch ich selbst. Schauen Sie mal auf ein altes Kinderfoto von Ihnen! Auch unsere Kirche wandelt: In der Mitte unserer Gottesdienste steht die Wandlung von Brot und Wein. Und die Kirche selbst wandelt sich...

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Pfarrbrief vom 29. Januar bis 19. Febraur 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Weihnachten ist gerade vorbei, da gehen wir mit großen Schritten auf die Fastenzeit zu. In etwas über drei Wochen haben wir den Aschermittwoch erreicht. In einem Karnevalslied heißt es: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei, die Schwüre von Treue, sie brechen entzwei…“Doch die Schwüre von Treue und Liebe brechen für viele Liebende nicht wegen des Endes der Karnevalszeit auseinander.Ein wichtiger Tag für...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. Januar 2023

Liebe Gemeinde,die Sternsinger wünschen allen ein gesegnetes Neues Jahr 2023!In diesem Jahr lenkt die Sternsingeraktion den Blick auf die Kinder in Indonesien.Der Schutz von Kindern vor Gefahren wie Gewalt oder Vernachlässigung ist ein Kinderrecht. Der Kinderschutz steht im Mittelpunkt der diesjährigen Sternsingeraktion.In Sternsinger-Projekten lernen Kinder, ihre Bedürfnisse auszudrücken. Denn nur wenn sie ihre Rechte kennen, können sie diese...

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Pfarrbrief vom 18. Dezember 2022 bis 08. Januar 2023

Wir sind bereit…Dievierte Kerze ist entzündet (18.12 Heller wird’s am Adventskranz nichtmehr. Der Zenith der Dunkelheit ist erreicht ( Die Tage werden langsamwieder länger, die Nächte werden kürzer. Der Heilige Abend ist gekommen(24.12.). Wir sind bereit.Wie kann man bereit sein für Weihnachten? Das Fest selbst spricht ja von einerunendlichen Bedürftigkeit. Maria und Josef brauchen ein wenig Gastfreund-schaft, das Kind einen sicheren Ort für...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. Dezember 2022

Liebe Gemeinde,in den Schrifttexten des 2. und 3. Advents steht die Figur des Täufers Johannes im Fokus. Er bereitet den Weg für die Ankunft des ersehnten Erlösers.Advent heißt Ankunft und jedes Jahr erinnern wir uns wieder daran:Gott wurde Mensch. Mit der Ankunft Jesu hat Gottes Reich auf Erden begonnen! Jesus Christus hat uns erlöst, sein Tod und seine Auferstehung sind eine Wende in der Menschheitsgeschichte. Mit ihm kam das Licht ins Dunkel...

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Pfarrbrief vom 20. November bis 04. Dezember 2022

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mit dem heutigen Christkönigssonntag und der folgenden Woche endet nun das katholische Kirchenjahr.Am Christkönigssonntag feiern und ehren wir Christus unseren Herrn, der König über den ganzen Kosmos ist.Wir Christen glauben an das Königtum Christi und bekennen uns dazu. Jesus, der unserem Leben Sinn und Richtung gibt, bleibt für uns immer wieder neu und herausfordernd, denn er stellt die Welt auf den Kopf....

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Pfarrbrief vom 06. bis 20. November 2022

Liebe Gemeinde!Die Tage werden immer kürzer und dunkler. Allmählich nähern sich die Temperaturen dem an, was wir in dieser Jahreszeit erwarten sollten. In dieser dunkleren und kälteren Zeit sind wir froh, wenn wir warme Kleidung und ein Dach über dem Kopf haben.Wir denken in diesen Tagen besonders an einen Mann, der in so einer Situation einem anderen Mann geholfen hat. Der 17-jährige Martin von Tours trifft um das Jahr 330 n.Chr. herum im...

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Pfarrbrief vom 23. Oktober bis 08. November 2022

Liebe Gemeinde,an unserem Patronatsfest Mitte November endet wieder ein Kirchenjahr. Bis dahin begehen wir noch das Hochfest Allerheiligen, dann Al-lerseelen und weitere Sonntage, an denen wir der Toten gedenken. Sehr präsent steht die Endlichkeit des Lebens vor Augen.Die Natur spiegelt uns diese Vergänglichkeit: gestern noch blühten die Dahlien im Garten, an den Sträuchern färbten sich die letzten Tomaten rötlich. Doch schon spürt man, dass...

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Pfarrbrief vom 09. bis 23. Oktober 2022

Moin, liebe Leserin und Leser,ganz schön was los! In der Ukraine und in Russland, in Deutschland und Europa, in den USA und China, in Lateinamerika und Afrika… Dann kommen natürlich die Lebensherausforderungen jedes Einzelnen dazu und die Herausforderungen, die in unserer Pfarrei Christ König anstehen. Wie schaffen Sie es, bei all dem einen klaren Kopf zu behalten oder - was noch wichtiger ist - ein waches und offenes Herz?Mir hilft immer...

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Pfarrbrief vom 25. September bis 09. Oktober 2022

Liebe Gemeinde!„An Erntedank wollen Christinnen und Christen Gott für die Schöpfung und ihre Gaben danken. Sie sind sich bewusst, dass der Mensch nicht alles in der eigenen Hand hat, sondern sein Leben und alles, was er dafür braucht, letztlich von Gott erhält. Der Mensch ist Teil der Schöpfung, die ihm gleichzeitig anvertraut ist. Daraus erwächst eine besondere Verantwortung für die Hege und Pflege und damit für die Bewahrung der Schöpfung“....

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Pfarrbrief vom 28. August bis 25. September

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Urlaubsgäste!Am letzten Donnerstag hat bei uns die Schule wieder begonnen und viele hat der Arbeitsalltag vielleicht schon wieder eingeholt. Ich hoffe, alle Kinder und Erwachsene haben sich gut erholt und sind wieder voll aufgetankt.In den beiden nächsten Wochen stehen zwei wichtige Ereignisse auf dem Plan, für unserer Gemeinde, für die Stadt und die Krummhörn.Am Samstag, 3. September findet die 8. Krummhörner...

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Pfarrbrief vom 31. Juli bis 28. August 2022

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mitten in den Sommerferien hören wir täglich von neuen Katastrophen: Waldbrände, starke Dürre, Wasserknappheit in einigen Regionen, Gasversorgungsengpässe und erhebliche Preissteigerungen bei Lebensmitteln und vielen anderen Dingen des täglichen Bedarfs. Bei all den schlechten Nachrichten fällt es sicher vielen von Ihnen schwer, sich im Urlaub wirklich zu erholen, da wir nicht absehen können, was noch alles...

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Pfarrbrief vom 10. bis 31. Juli 2022

Liebe Gemeinde!„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst.“So wird im Evangelium des fünfzehnten Sonntags im Jahreskreis der Kern des christlichen Handelns beschrieben. Auf die Nachfrage, wer denn der Nächste sei, erzählt Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter.Unser „Nächster“ begegnet uns überall und es...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 13. April bis 04. Mai 2025

Liebe Gemeinde,
Palmsonntag – ein Tag voller Freude und Hoffnung. Die Straßen Jerusalems waren voller Menschen. Die Menschen hatten von Jesus gehört – von seinen Wundern, seinen Heilungen und seinen Worten, die die Herzen berührten. Viele hatten erfahren, wie er Kranke gesund machte, wie er ausgestoßene aufrichtete und wie er den Menschen Mut zusprach. Seine Botschaft von Gottes Liebe hatte sich herumgesprochen.
Sie jubelten ihm zu, wie man einem König zujubelt. Sie breiteten ihre Kleider auf der Straße aus und schwenkten Palmenzweige.
Doch wir wissen: Diese Freude war nicht von Dauer. Nur wenige Tage später wird aus dem Jubel Enttäuschung. Aus den Rufen „Hosanna!“ werden Schreie „Kreuzige ihn!“ Die Stimmung schlägt um, und Jesus wird verurteilt, verspottet und schließlich gekreuzigt. Der Palmsonntag ist daher auch der Beginn eines Weges des Leidens – der Weg hin zu Karfreitag.
Vielleicht erkennen wir uns selbst in dieser Geschichte wieder. Manchmal stehen wir vor Herausforderungen, die uns den Mut nehmen und uns das Gefühl geben, wir kämpfen nicht weiter.
Doch der Palmsonntag erinnert uns daran: Karfreitag ist nicht das Ende. Nach der Dunkelheit kommt Ostern – das Fest des Lebens und der Hoffnung. Dass das Leben siegen wird. So wie Jesus den Tod überwunden hat, dürfen wir darauf hoffen, dass nach unseren dunklen Tagen wieder Licht in unser Leben tritt. Palmsonntag lädt uns ein, diesen Weg mitzugehen – den Weg vom Jubel über die Trauer hin zur Hoffnung.
Herzliche Grüße
Laura Sandker

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Pfarrbrief vom 13. April bis 04. Mai 2025

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 02. bis 23. April 2023

Der Herr ist auferstanden!“ – „Er ist wahrhaft auferstanden!“Mit diesen Worten begrüßen sich die Christinnen und Christen der Ostkirchen zu Ostern. Auferstehung! Heute not-wendiger denn je. Ein Text von Helene Renner zeigt auf, in welchen Situationen Auferstehung stattfinden kann.Auferstehen aus aller Enge Auferstehen aus Einsamkeit und innerer Leere Auferstehen aus Streit und Unversöhnlichkeit Auferstehen aus Angst und Zweifel Auferstehen aus...

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Pfarrbrief vom 12. März bis 02. April 2023

LiebeGemeinde!Mit der Fastenaktion 2023 stellt Misereor Frauen aus Madagaskar in den Mittelpunkt, die den Wandel ihrer Gesellschaft vorantreiben. Frauen sind Motoren sozialer und ökologischer Veränderungen, die unsere Welt dringend braucht. In Misereor-Projekten in Madagaskar leiten sie Organisationen, gründen Vereine oder unterrichten Kinder. Mit ihrer Teilhabe an gesellschaftlichen Entscheidungen sind sie Vorreiterinnen auf dem Weg in eine...

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Pfarrbrief vom 19. Febraur bis 12. März 2023

Liebe Gemeindemitglieder!„Leben heißt: sich wandeln.“ Diese Erkenntnis von John Henry Newman ist immer noch aktuell. Im Umkehrschluss hieße das: Was sich nicht (mehr) wandelt, ist leblos.„Sich wandeln“ bedeutet: Ich verändere mich – und bleibe doch ich selbst. Schauen Sie mal auf ein altes Kinderfoto von Ihnen! Auch unsere Kirche wandelt: In der Mitte unserer Gottesdienste steht die Wandlung von Brot und Wein. Und die Kirche selbst wandelt sich...

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Pfarrbrief vom 29. Januar bis 19. Febraur 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Weihnachten ist gerade vorbei, da gehen wir mit großen Schritten auf die Fastenzeit zu. In etwas über drei Wochen haben wir den Aschermittwoch erreicht. In einem Karnevalslied heißt es: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei, die Schwüre von Treue, sie brechen entzwei…“Doch die Schwüre von Treue und Liebe brechen für viele Liebende nicht wegen des Endes der Karnevalszeit auseinander.Ein wichtiger Tag für...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. Januar 2023

Liebe Gemeinde,die Sternsinger wünschen allen ein gesegnetes Neues Jahr 2023!In diesem Jahr lenkt die Sternsingeraktion den Blick auf die Kinder in Indonesien.Der Schutz von Kindern vor Gefahren wie Gewalt oder Vernachlässigung ist ein Kinderrecht. Der Kinderschutz steht im Mittelpunkt der diesjährigen Sternsingeraktion.In Sternsinger-Projekten lernen Kinder, ihre Bedürfnisse auszudrücken. Denn nur wenn sie ihre Rechte kennen, können sie diese...

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Pfarrbrief vom 18. Dezember 2022 bis 08. Januar 2023

Wir sind bereit…Dievierte Kerze ist entzündet (18.12 Heller wird’s am Adventskranz nichtmehr. Der Zenith der Dunkelheit ist erreicht ( Die Tage werden langsamwieder länger, die Nächte werden kürzer. Der Heilige Abend ist gekommen(24.12.). Wir sind bereit.Wie kann man bereit sein für Weihnachten? Das Fest selbst spricht ja von einerunendlichen Bedürftigkeit. Maria und Josef brauchen ein wenig Gastfreund-schaft, das Kind einen sicheren Ort für...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. Dezember 2022

Liebe Gemeinde,in den Schrifttexten des 2. und 3. Advents steht die Figur des Täufers Johannes im Fokus. Er bereitet den Weg für die Ankunft des ersehnten Erlösers.Advent heißt Ankunft und jedes Jahr erinnern wir uns wieder daran:Gott wurde Mensch. Mit der Ankunft Jesu hat Gottes Reich auf Erden begonnen! Jesus Christus hat uns erlöst, sein Tod und seine Auferstehung sind eine Wende in der Menschheitsgeschichte. Mit ihm kam das Licht ins Dunkel...

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Pfarrbrief vom 20. November bis 04. Dezember 2022

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mit dem heutigen Christkönigssonntag und der folgenden Woche endet nun das katholische Kirchenjahr.Am Christkönigssonntag feiern und ehren wir Christus unseren Herrn, der König über den ganzen Kosmos ist.Wir Christen glauben an das Königtum Christi und bekennen uns dazu. Jesus, der unserem Leben Sinn und Richtung gibt, bleibt für uns immer wieder neu und herausfordernd, denn er stellt die Welt auf den Kopf....

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Pfarrbrief vom 06. bis 20. November 2022

Liebe Gemeinde!Die Tage werden immer kürzer und dunkler. Allmählich nähern sich die Temperaturen dem an, was wir in dieser Jahreszeit erwarten sollten. In dieser dunkleren und kälteren Zeit sind wir froh, wenn wir warme Kleidung und ein Dach über dem Kopf haben.Wir denken in diesen Tagen besonders an einen Mann, der in so einer Situation einem anderen Mann geholfen hat. Der 17-jährige Martin von Tours trifft um das Jahr 330 n.Chr. herum im...

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Pfarrbrief vom 23. Oktober bis 08. November 2022

Liebe Gemeinde,an unserem Patronatsfest Mitte November endet wieder ein Kirchenjahr. Bis dahin begehen wir noch das Hochfest Allerheiligen, dann Al-lerseelen und weitere Sonntage, an denen wir der Toten gedenken. Sehr präsent steht die Endlichkeit des Lebens vor Augen.Die Natur spiegelt uns diese Vergänglichkeit: gestern noch blühten die Dahlien im Garten, an den Sträuchern färbten sich die letzten Tomaten rötlich. Doch schon spürt man, dass...

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Pfarrbrief vom 09. bis 23. Oktober 2022

Moin, liebe Leserin und Leser,ganz schön was los! In der Ukraine und in Russland, in Deutschland und Europa, in den USA und China, in Lateinamerika und Afrika… Dann kommen natürlich die Lebensherausforderungen jedes Einzelnen dazu und die Herausforderungen, die in unserer Pfarrei Christ König anstehen. Wie schaffen Sie es, bei all dem einen klaren Kopf zu behalten oder - was noch wichtiger ist - ein waches und offenes Herz?Mir hilft immer...

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Pfarrbrief vom 25. September bis 09. Oktober 2022

Liebe Gemeinde!„An Erntedank wollen Christinnen und Christen Gott für die Schöpfung und ihre Gaben danken. Sie sind sich bewusst, dass der Mensch nicht alles in der eigenen Hand hat, sondern sein Leben und alles, was er dafür braucht, letztlich von Gott erhält. Der Mensch ist Teil der Schöpfung, die ihm gleichzeitig anvertraut ist. Daraus erwächst eine besondere Verantwortung für die Hege und Pflege und damit für die Bewahrung der Schöpfung“....

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Pfarrbrief vom 28. August bis 25. September

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Urlaubsgäste!Am letzten Donnerstag hat bei uns die Schule wieder begonnen und viele hat der Arbeitsalltag vielleicht schon wieder eingeholt. Ich hoffe, alle Kinder und Erwachsene haben sich gut erholt und sind wieder voll aufgetankt.In den beiden nächsten Wochen stehen zwei wichtige Ereignisse auf dem Plan, für unserer Gemeinde, für die Stadt und die Krummhörn.Am Samstag, 3. September findet die 8. Krummhörner...

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Pfarrbrief vom 31. Juli bis 28. August 2022

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mitten in den Sommerferien hören wir täglich von neuen Katastrophen: Waldbrände, starke Dürre, Wasserknappheit in einigen Regionen, Gasversorgungsengpässe und erhebliche Preissteigerungen bei Lebensmitteln und vielen anderen Dingen des täglichen Bedarfs. Bei all den schlechten Nachrichten fällt es sicher vielen von Ihnen schwer, sich im Urlaub wirklich zu erholen, da wir nicht absehen können, was noch alles...

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Pfarrbrief vom 10. bis 31. Juli 2022

Liebe Gemeinde!„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst.“So wird im Evangelium des fünfzehnten Sonntags im Jahreskreis der Kern des christlichen Handelns beschrieben. Auf die Nachfrage, wer denn der Nächste sei, erzählt Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter.Unser „Nächster“ begegnet uns überall und es...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 23. März bis 13. April 2025

Liebe Gemeinde,
die erste Lesung aus dem Exodus (Ex 3, 1-15), welche wir am 3. Fastensonntag in der Liturgie hören, ist für mich ein lieb gewordener Text. Seit meinen Studientagen begleitet mich die Erzählung vom brennenden Dornbusch. Es wird ein Got-tesbild geoffenbart, das mich sehr anspricht.
Der höfliche Gott
Gott hat mit Moses zu reden. Bevor er sein Anliegen äußert, stellt er sich Mose vor. „Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs (Es 3, 6a):“
Gott offenbart sich als ein Gott der Geschichte, ein Gott der Vätergeschichte des Volkes Israels, ein Gott des Bundes. Gott existiert nicht für sich selbst, sondern er lebt in der Geschichte des Menschen, ohne allerdings nie in ihr vollkommen aufzugehen.
Der interessierte Gott
„Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen, und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne ihr Leid“ (Ex 3,7).
Der unbegreifliche und unfassbare Gott, ist aber auch ein sehender und hörender Gott. Es wird uns vom Interesse Gottes an seinem Volk berichtet, der das Unrecht und das Leid der Menschheit wahrnimmt.
Der handelnde Gott
Das sprach Gott zu Mose. „Ich-will sein, der Ich -sein-will“. (Ex 3,14)
Schaut man in den hebräischen Urtext dann wird deutlich, es geht nicht um die Beschreibung, wie Gott ist, sondern es wird gesagt, dass er handelt. Das hebräische Wort hajah bedeutet nicht einfach sein, sondern: werden, geschehen, sich ereignen, da –sein; es ist ein dynamisches Wort. Es geht um eine Beziehung mit Gott. Das Volk Israel ist trotz aller Zweifel mit Gott in Beziehung geblieben. Und so machen es viele Menschen bis zum heutigen Tag und erfahren dabei, dass sie dem Namen Gottes – JHWH – trauen können – gerade in Situationen, die gottfern scheinen.
Die Erzählung von der Sendung des Moses im Buch Exodus ist das Ergebnis einer langen Geschichte von Erfahrungen. Das Volk Israel hat Gott als einen Wegbegleiter erfahren, der Zukunft und Hoffnung schenkt. Allerdings war diese Geschichte nicht aus einem Guss und nicht ohne Brüche. Immer wieder hat das Volk Israel mit seinem Gott gerungen, hat gezweifelt und gehadert.
Unser Leben ist bruchstückhaft; eine letzte Sehnsucht bleibt, die nie ganz erfüllt werden kann. Ich muss in meinem Leben Menschen loslassen und Träume aufgeben. Ich muss in meinem Leben erkennen, dass ich Fehler mache. Ich muss lernen dazu zu stehen, dass ich ein sterblicher Mensch bin und muss am Ende mein leibliches Leben loslassen.
Wir suchen nach einer Erfüllung, die über das hinausgeht, was wir uns selbst geben können und was wir einander geben können. Der Glaube antwortet auf diese Sehnsucht mit dem Versprechen, das Gott dem Mose mit seinem Namen gegeben hat – JHWH – Ich-will-sein, der Ich-sein-will.
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Fastenzeit
Georg Pützer

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Pfarrbrief vom 23. März bis 13. April 2025

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 02. bis 23. April 2023

Der Herr ist auferstanden!“ – „Er ist wahrhaft auferstanden!“Mit diesen Worten begrüßen sich die Christinnen und Christen der Ostkirchen zu Ostern. Auferstehung! Heute not-wendiger denn je. Ein Text von Helene Renner zeigt auf, in welchen Situationen Auferstehung stattfinden kann.Auferstehen aus aller Enge Auferstehen aus Einsamkeit und innerer Leere Auferstehen aus Streit und Unversöhnlichkeit Auferstehen aus Angst und Zweifel Auferstehen aus...

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Pfarrbrief vom 12. März bis 02. April 2023

LiebeGemeinde!Mit der Fastenaktion 2023 stellt Misereor Frauen aus Madagaskar in den Mittelpunkt, die den Wandel ihrer Gesellschaft vorantreiben. Frauen sind Motoren sozialer und ökologischer Veränderungen, die unsere Welt dringend braucht. In Misereor-Projekten in Madagaskar leiten sie Organisationen, gründen Vereine oder unterrichten Kinder. Mit ihrer Teilhabe an gesellschaftlichen Entscheidungen sind sie Vorreiterinnen auf dem Weg in eine...

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Pfarrbrief vom 19. Febraur bis 12. März 2023

Liebe Gemeindemitglieder!„Leben heißt: sich wandeln.“ Diese Erkenntnis von John Henry Newman ist immer noch aktuell. Im Umkehrschluss hieße das: Was sich nicht (mehr) wandelt, ist leblos.„Sich wandeln“ bedeutet: Ich verändere mich – und bleibe doch ich selbst. Schauen Sie mal auf ein altes Kinderfoto von Ihnen! Auch unsere Kirche wandelt: In der Mitte unserer Gottesdienste steht die Wandlung von Brot und Wein. Und die Kirche selbst wandelt sich...

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Pfarrbrief vom 29. Januar bis 19. Febraur 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Weihnachten ist gerade vorbei, da gehen wir mit großen Schritten auf die Fastenzeit zu. In etwas über drei Wochen haben wir den Aschermittwoch erreicht. In einem Karnevalslied heißt es: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei, die Schwüre von Treue, sie brechen entzwei…“Doch die Schwüre von Treue und Liebe brechen für viele Liebende nicht wegen des Endes der Karnevalszeit auseinander.Ein wichtiger Tag für...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. Januar 2023

Liebe Gemeinde,die Sternsinger wünschen allen ein gesegnetes Neues Jahr 2023!In diesem Jahr lenkt die Sternsingeraktion den Blick auf die Kinder in Indonesien.Der Schutz von Kindern vor Gefahren wie Gewalt oder Vernachlässigung ist ein Kinderrecht. Der Kinderschutz steht im Mittelpunkt der diesjährigen Sternsingeraktion.In Sternsinger-Projekten lernen Kinder, ihre Bedürfnisse auszudrücken. Denn nur wenn sie ihre Rechte kennen, können sie diese...

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Pfarrbrief vom 18. Dezember 2022 bis 08. Januar 2023

Wir sind bereit…Dievierte Kerze ist entzündet (18.12 Heller wird’s am Adventskranz nichtmehr. Der Zenith der Dunkelheit ist erreicht ( Die Tage werden langsamwieder länger, die Nächte werden kürzer. Der Heilige Abend ist gekommen(24.12.). Wir sind bereit.Wie kann man bereit sein für Weihnachten? Das Fest selbst spricht ja von einerunendlichen Bedürftigkeit. Maria und Josef brauchen ein wenig Gastfreund-schaft, das Kind einen sicheren Ort für...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. Dezember 2022

Liebe Gemeinde,in den Schrifttexten des 2. und 3. Advents steht die Figur des Täufers Johannes im Fokus. Er bereitet den Weg für die Ankunft des ersehnten Erlösers.Advent heißt Ankunft und jedes Jahr erinnern wir uns wieder daran:Gott wurde Mensch. Mit der Ankunft Jesu hat Gottes Reich auf Erden begonnen! Jesus Christus hat uns erlöst, sein Tod und seine Auferstehung sind eine Wende in der Menschheitsgeschichte. Mit ihm kam das Licht ins Dunkel...

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Pfarrbrief vom 20. November bis 04. Dezember 2022

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mit dem heutigen Christkönigssonntag und der folgenden Woche endet nun das katholische Kirchenjahr.Am Christkönigssonntag feiern und ehren wir Christus unseren Herrn, der König über den ganzen Kosmos ist.Wir Christen glauben an das Königtum Christi und bekennen uns dazu. Jesus, der unserem Leben Sinn und Richtung gibt, bleibt für uns immer wieder neu und herausfordernd, denn er stellt die Welt auf den Kopf....

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Pfarrbrief vom 06. bis 20. November 2022

Liebe Gemeinde!Die Tage werden immer kürzer und dunkler. Allmählich nähern sich die Temperaturen dem an, was wir in dieser Jahreszeit erwarten sollten. In dieser dunkleren und kälteren Zeit sind wir froh, wenn wir warme Kleidung und ein Dach über dem Kopf haben.Wir denken in diesen Tagen besonders an einen Mann, der in so einer Situation einem anderen Mann geholfen hat. Der 17-jährige Martin von Tours trifft um das Jahr 330 n.Chr. herum im...

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Pfarrbrief vom 23. Oktober bis 08. November 2022

Liebe Gemeinde,an unserem Patronatsfest Mitte November endet wieder ein Kirchenjahr. Bis dahin begehen wir noch das Hochfest Allerheiligen, dann Al-lerseelen und weitere Sonntage, an denen wir der Toten gedenken. Sehr präsent steht die Endlichkeit des Lebens vor Augen.Die Natur spiegelt uns diese Vergänglichkeit: gestern noch blühten die Dahlien im Garten, an den Sträuchern färbten sich die letzten Tomaten rötlich. Doch schon spürt man, dass...

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Pfarrbrief vom 09. bis 23. Oktober 2022

Moin, liebe Leserin und Leser,ganz schön was los! In der Ukraine und in Russland, in Deutschland und Europa, in den USA und China, in Lateinamerika und Afrika… Dann kommen natürlich die Lebensherausforderungen jedes Einzelnen dazu und die Herausforderungen, die in unserer Pfarrei Christ König anstehen. Wie schaffen Sie es, bei all dem einen klaren Kopf zu behalten oder - was noch wichtiger ist - ein waches und offenes Herz?Mir hilft immer...

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Pfarrbrief vom 25. September bis 09. Oktober 2022

Liebe Gemeinde!„An Erntedank wollen Christinnen und Christen Gott für die Schöpfung und ihre Gaben danken. Sie sind sich bewusst, dass der Mensch nicht alles in der eigenen Hand hat, sondern sein Leben und alles, was er dafür braucht, letztlich von Gott erhält. Der Mensch ist Teil der Schöpfung, die ihm gleichzeitig anvertraut ist. Daraus erwächst eine besondere Verantwortung für die Hege und Pflege und damit für die Bewahrung der Schöpfung“....

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Pfarrbrief vom 28. August bis 25. September

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Urlaubsgäste!Am letzten Donnerstag hat bei uns die Schule wieder begonnen und viele hat der Arbeitsalltag vielleicht schon wieder eingeholt. Ich hoffe, alle Kinder und Erwachsene haben sich gut erholt und sind wieder voll aufgetankt.In den beiden nächsten Wochen stehen zwei wichtige Ereignisse auf dem Plan, für unserer Gemeinde, für die Stadt und die Krummhörn.Am Samstag, 3. September findet die 8. Krummhörner...

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Pfarrbrief vom 31. Juli bis 28. August 2022

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mitten in den Sommerferien hören wir täglich von neuen Katastrophen: Waldbrände, starke Dürre, Wasserknappheit in einigen Regionen, Gasversorgungsengpässe und erhebliche Preissteigerungen bei Lebensmitteln und vielen anderen Dingen des täglichen Bedarfs. Bei all den schlechten Nachrichten fällt es sicher vielen von Ihnen schwer, sich im Urlaub wirklich zu erholen, da wir nicht absehen können, was noch alles...

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Pfarrbrief vom 10. bis 31. Juli 2022

Liebe Gemeinde!„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst.“So wird im Evangelium des fünfzehnten Sonntags im Jahreskreis der Kern des christlichen Handelns beschrieben. Auf die Nachfrage, wer denn der Nächste sei, erzählt Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter.Unser „Nächster“ begegnet uns überall und es...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 02. bis 23. März 2025

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!
Mit dem Rosenmontag ist der Höhepunkt der Karnevalszeit erreicht. Die Session endet dann am Aschermittwoch. Sicherlich, die Zeit des Feierns hat erst mal Pause, zumindest sollte das für uns Christen gelten. Denn mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit.
Was ist damit eigentlich gemeint: Fastenzeit? Oder: „Vom Sinn der leeren Schüsseln“ Fasten – nicht zu verwechseln mit Diät oder Schlankhungern – versteht sich als religiös begründete, freiwillige, reduzierte Nahrungsaufnahme in Bußzeiten. Diese Bußzeiten sind für uns Katholiken eigentlich jeder Freitag und eben die österliche Fastenzeit.
Ob es Fleisch ist, auf das man verzichtet, Kaffee, Nikotin, Süßigkeiten oder Alkohol, ein Disco- oder Kneipenbesuch, Autofahren oder viel-leicht auch weite Reisen – das Fasten scheint in den letzten Jahren wieder modern zu werden. Und das nicht unbedingt nur für (streng) gläubige Menschen. Laut einer Forsa-Umfrage von vor einigen Jahren für den „Stern,“ wollten damals schon ca. 11,5 Mio. Menschen pro Jahr während der Fastenzeit auf bestimmte Nahrungs- und Genussmittel verzichten. Der bewusste Verzicht kann sowohl Körper als auch Geist wirklich guttun. Das Fasten wird bei vielen Christen durch Beten und besinnliche Zeiten der Ruhe erweitert. Wenn man seine Alltagsgewohnheiten überdenkt und bewusst neu ordnet, schafft man Platz für Veränderungen und Perspektivwechsel. Es bleibt Zeit für „Gott und die Welt“ und das eigene Ego wird relativiert. Vielleicht entdeckt man dadurch eine ganz neue Lebensqualität. Manchmal ist weniger eben einfach mehr.
Liebe Schwestern und Brüder, lassen Sie sich auch in diesem Jahr wie-der auf die Fastenzeit ein und erspüren Sie für sich, wie gut es Ihnen tun kann.
Ihnen allen eine gute Zeit und Gottes Segen.
Diakon Stephan Fielers

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Pfarrbrief vom 02. bis 23. März 2025

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 02. bis 23. April 2023

Der Herr ist auferstanden!“ – „Er ist wahrhaft auferstanden!“Mit diesen Worten begrüßen sich die Christinnen und Christen der Ostkirchen zu Ostern. Auferstehung! Heute not-wendiger denn je. Ein Text von Helene Renner zeigt auf, in welchen Situationen Auferstehung stattfinden kann.Auferstehen aus aller Enge Auferstehen aus Einsamkeit und innerer Leere Auferstehen aus Streit und Unversöhnlichkeit Auferstehen aus Angst und Zweifel Auferstehen aus...

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Pfarrbrief vom 12. März bis 02. April 2023

LiebeGemeinde!Mit der Fastenaktion 2023 stellt Misereor Frauen aus Madagaskar in den Mittelpunkt, die den Wandel ihrer Gesellschaft vorantreiben. Frauen sind Motoren sozialer und ökologischer Veränderungen, die unsere Welt dringend braucht. In Misereor-Projekten in Madagaskar leiten sie Organisationen, gründen Vereine oder unterrichten Kinder. Mit ihrer Teilhabe an gesellschaftlichen Entscheidungen sind sie Vorreiterinnen auf dem Weg in eine...

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Pfarrbrief vom 19. Febraur bis 12. März 2023

Liebe Gemeindemitglieder!„Leben heißt: sich wandeln.“ Diese Erkenntnis von John Henry Newman ist immer noch aktuell. Im Umkehrschluss hieße das: Was sich nicht (mehr) wandelt, ist leblos.„Sich wandeln“ bedeutet: Ich verändere mich – und bleibe doch ich selbst. Schauen Sie mal auf ein altes Kinderfoto von Ihnen! Auch unsere Kirche wandelt: In der Mitte unserer Gottesdienste steht die Wandlung von Brot und Wein. Und die Kirche selbst wandelt sich...

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Pfarrbrief vom 29. Januar bis 19. Febraur 2023

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Weihnachten ist gerade vorbei, da gehen wir mit großen Schritten auf die Fastenzeit zu. In etwas über drei Wochen haben wir den Aschermittwoch erreicht. In einem Karnevalslied heißt es: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei, die Schwüre von Treue, sie brechen entzwei…“Doch die Schwüre von Treue und Liebe brechen für viele Liebende nicht wegen des Endes der Karnevalszeit auseinander.Ein wichtiger Tag für...

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Pfarrbrief vom 08. bis 29. Januar 2023

Liebe Gemeinde,die Sternsinger wünschen allen ein gesegnetes Neues Jahr 2023!In diesem Jahr lenkt die Sternsingeraktion den Blick auf die Kinder in Indonesien.Der Schutz von Kindern vor Gefahren wie Gewalt oder Vernachlässigung ist ein Kinderrecht. Der Kinderschutz steht im Mittelpunkt der diesjährigen Sternsingeraktion.In Sternsinger-Projekten lernen Kinder, ihre Bedürfnisse auszudrücken. Denn nur wenn sie ihre Rechte kennen, können sie diese...

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Pfarrbrief vom 18. Dezember 2022 bis 08. Januar 2023

Wir sind bereit…Dievierte Kerze ist entzündet (18.12 Heller wird’s am Adventskranz nichtmehr. Der Zenith der Dunkelheit ist erreicht ( Die Tage werden langsamwieder länger, die Nächte werden kürzer. Der Heilige Abend ist gekommen(24.12.). Wir sind bereit.Wie kann man bereit sein für Weihnachten? Das Fest selbst spricht ja von einerunendlichen Bedürftigkeit. Maria und Josef brauchen ein wenig Gastfreund-schaft, das Kind einen sicheren Ort für...

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Pfarrbrief vom 04. bis 18. Dezember 2022

Liebe Gemeinde,in den Schrifttexten des 2. und 3. Advents steht die Figur des Täufers Johannes im Fokus. Er bereitet den Weg für die Ankunft des ersehnten Erlösers.Advent heißt Ankunft und jedes Jahr erinnern wir uns wieder daran:Gott wurde Mensch. Mit der Ankunft Jesu hat Gottes Reich auf Erden begonnen! Jesus Christus hat uns erlöst, sein Tod und seine Auferstehung sind eine Wende in der Menschheitsgeschichte. Mit ihm kam das Licht ins Dunkel...

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Pfarrbrief vom 20. November bis 04. Dezember 2022

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mit dem heutigen Christkönigssonntag und der folgenden Woche endet nun das katholische Kirchenjahr.Am Christkönigssonntag feiern und ehren wir Christus unseren Herrn, der König über den ganzen Kosmos ist.Wir Christen glauben an das Königtum Christi und bekennen uns dazu. Jesus, der unserem Leben Sinn und Richtung gibt, bleibt für uns immer wieder neu und herausfordernd, denn er stellt die Welt auf den Kopf....

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Pfarrbrief vom 06. bis 20. November 2022

Liebe Gemeinde!Die Tage werden immer kürzer und dunkler. Allmählich nähern sich die Temperaturen dem an, was wir in dieser Jahreszeit erwarten sollten. In dieser dunkleren und kälteren Zeit sind wir froh, wenn wir warme Kleidung und ein Dach über dem Kopf haben.Wir denken in diesen Tagen besonders an einen Mann, der in so einer Situation einem anderen Mann geholfen hat. Der 17-jährige Martin von Tours trifft um das Jahr 330 n.Chr. herum im...

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Pfarrbrief vom 23. Oktober bis 08. November 2022

Liebe Gemeinde,an unserem Patronatsfest Mitte November endet wieder ein Kirchenjahr. Bis dahin begehen wir noch das Hochfest Allerheiligen, dann Al-lerseelen und weitere Sonntage, an denen wir der Toten gedenken. Sehr präsent steht die Endlichkeit des Lebens vor Augen.Die Natur spiegelt uns diese Vergänglichkeit: gestern noch blühten die Dahlien im Garten, an den Sträuchern färbten sich die letzten Tomaten rötlich. Doch schon spürt man, dass...

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Pfarrbrief vom 09. bis 23. Oktober 2022

Moin, liebe Leserin und Leser,ganz schön was los! In der Ukraine und in Russland, in Deutschland und Europa, in den USA und China, in Lateinamerika und Afrika… Dann kommen natürlich die Lebensherausforderungen jedes Einzelnen dazu und die Herausforderungen, die in unserer Pfarrei Christ König anstehen. Wie schaffen Sie es, bei all dem einen klaren Kopf zu behalten oder - was noch wichtiger ist - ein waches und offenes Herz?Mir hilft immer...

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Pfarrbrief vom 25. September bis 09. Oktober 2022

Liebe Gemeinde!„An Erntedank wollen Christinnen und Christen Gott für die Schöpfung und ihre Gaben danken. Sie sind sich bewusst, dass der Mensch nicht alles in der eigenen Hand hat, sondern sein Leben und alles, was er dafür braucht, letztlich von Gott erhält. Der Mensch ist Teil der Schöpfung, die ihm gleichzeitig anvertraut ist. Daraus erwächst eine besondere Verantwortung für die Hege und Pflege und damit für die Bewahrung der Schöpfung“....

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Pfarrbrief vom 28. August bis 25. September

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Urlaubsgäste!Am letzten Donnerstag hat bei uns die Schule wieder begonnen und viele hat der Arbeitsalltag vielleicht schon wieder eingeholt. Ich hoffe, alle Kinder und Erwachsene haben sich gut erholt und sind wieder voll aufgetankt.In den beiden nächsten Wochen stehen zwei wichtige Ereignisse auf dem Plan, für unserer Gemeinde, für die Stadt und die Krummhörn.Am Samstag, 3. September findet die 8. Krummhörner...

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Pfarrbrief vom 31. Juli bis 28. August 2022

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!Mitten in den Sommerferien hören wir täglich von neuen Katastrophen: Waldbrände, starke Dürre, Wasserknappheit in einigen Regionen, Gasversorgungsengpässe und erhebliche Preissteigerungen bei Lebensmitteln und vielen anderen Dingen des täglichen Bedarfs. Bei all den schlechten Nachrichten fällt es sicher vielen von Ihnen schwer, sich im Urlaub wirklich zu erholen, da wir nicht absehen können, was noch alles...

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Pfarrbrief vom 10. bis 31. Juli 2022

Liebe Gemeinde!„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst.“So wird im Evangelium des fünfzehnten Sonntags im Jahreskreis der Kern des christlichen Handelns beschrieben. Auf die Nachfrage, wer denn der Nächste sei, erzählt Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter.Unser „Nächster“ begegnet uns überall und es...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026