Pfarrbrief vom 11. Oktober bis 1. November 2026

Herbst – Perspektiven des Lebens

Liebe Leserinnen und Leser,

der Beginn des Herbstes zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wir erleben sonnige und warme Tage, die zu einem Spaziergang einladen. Zugleich zeigen sich die Vorboten des Wandels, den die Natur im Herbst vollzieht: Einige Blätter beginnen, ihre Farbe zu wechseln. In wenigen Wochen werden die Bäume ihre Blätter verlieren, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Die Tage werden merklich kürzer, und der Abend beginnt immer früher. Ich mag diese Jahreszeit. Nach der Lebendigkeit des Sommers kehrt Ruhe ein. Zugleich gibt es Menschen, die sich vor den kurzen Tagen und langen Dunkelheiten fürchten. Auch gesellschaftliche Fragen, politische Entscheidungen und vieles andere werden bisweilen stärker als Herausforderung und Belastung empfunden.
Im natürlichen Rhythmus der Jahreszeiten wissen wir jedoch: Das scheinbare Absterben der Natur dient nur dazu, neues Leben im Frühling vorzubereiten. Vielleicht hilft uns dieses Wissen auch dabei, das Konkrete, das uns im Leben beschäftigt und manchmal belastet, besser anzunehmen, zu tragen und zu gestalten. In der ersten Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja am 28. Sonntag im Jahreskreis lesen wir: „An jenem Tag wird der Herr der Heerscharen auf diesem Berg – dem Zion – für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den feinsten, fetten Speisen, mit erlesenen, reinen Weinen.“ Der Ort des Lebens, den Jesaja beschreibt, ist ein Ort, der dem Leben zugewandt ist. Neue Perspektiven können eingefahrene Sichtweisen verändern. Veränderte Perspektiven weiten unseren Blick und eröffnen neue Möglichkeiten des Handelns. Vielleicht hilft uns die Perspektive des Frühlings auch dabei, unsere Sicht auf die Bilder des Herbstes zu verändern. Wo wir zunächst nur Abschied, Vergänglichkeit und Dunkelheit sehen, können wir zugleich die Verheißung neuen Lebens entdecken. Der Herbst erinnert uns daran, dass nicht alles bleiben muss, wie es ist. Manches darf sich verändern, manches darf losgelassen werden. Und gerade darin kann die Hoffnung liegen, dass Neues wachsen kann. Mögen die farbenfrohen Bilder eines sonnigen Herbsttages und das Bild des lebendigen Festmahls uns Mut zu einem notwendigen Perspektivwechsel schenken. Mögen sie uns daran erinnern, dass auch in Zeiten des Abschieds und der Veränderung die Hoffnung auf neues Leben ihren Platz hat.

Georg Pützer

Pfarrbrief vom 11. Oktober bis 1. November 2026

 

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 11. Oktober bis 1. November 2026

Herbst – Perspektiven des Lebens Liebe Leserinnen und Leser, der Beginn des Herbstes zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wir erleben sonnige und warme Tage, die zu einem Spaziergang einladen. Zugleich zeigen sich die Vorboten des Wandels, den die Natur im Herbst vollzieht: Einige Blätter beginnen, ihre Farbe zu wechseln. In wenigen Wochen werden die Bäume ihre Blätter verlieren, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Die Tage werden merklich...

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Pfarrbrief vom 20. September bis 11. Oktober 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den vergangenen Tagen ist der Sommer noch einmal zurückgekehrt. Trotzdem bemerken wir in der Natur, dass sich der Herbst mit riesigen Schritten nähert. Nebelschwaden ziehen frühmorgens auf, abends wird es kühl und auf den Äckern werden die letzten Feldfrüchte geerntet. Erntedank steht vor der Tür. Seit dem 3. Jahrhundert feiern Christen dieses Fest. Allerdings wird es weltweit nicht am selben Datum gefeiert,...

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Pfarrbrief vom 6. bis 20. September 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Schrifttexten der nächsten Sonntage geht es immer wieder um die Frage: Wie sollten Menschen in der Gemeinschaft der Christgläubigen leben? Welche Haltung nehmen sie gegenüber ihrem Mitmenschen ein? Am 23. Sonntag im Jahreskreis beantwortet Paulus im Römerbrief diese Frage sehr schlicht: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses.“ (Röm 13,10). Eine liebevolle...

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Pfarrbrief vom 16. August bis 6. September 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! Bei uns in Niedersachsen sind die Sommerferien nun vorbei. Die Gäste bei uns aus den anderen Bundesländern können sich noch ein wenig zurücklehnen. Ich hoffe, dass sich alle gut erholt haben und wieder bereit sind für die anstehenden Aufgaben, für den Schul- und Arbeitsalltag mit seinen vielen Herausforderungen. In den nächsten Wochen, wie auch in den vergangenen Tagen, sind in unserem Kirchenkalender...

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Pfarrbrief vom 19. Juli bis 16. August 2026

Liebe Gemeinde, es ist Sommerzeit – Ferienzeit. Viele Menschen brechen auf, um dem Alltag für einige Tage oder Wochen zu entfliehen. Unsere Stadt füllt sich mit Gästen, während andere selbst verreisen. Urlaub und Ferien schenken die Möglichkeit, Abstand zu gewinnen, Neues zu entdecken und Körper, Geist und Seele Erholung zu gönnen. Auch wenn Jesus keine Urlaubsreisen unternommen hat, wie wir sie heute kennen, wusste er um die Bedeutung von...

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Pfarrbrief vom 21. Juni bis 19. Juli 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieser Pfarrbrief geht bis zum 19. Juli, dem 16. Sonntag im Jahreskreis. Der Sommer beginnt, die Ferien stehen vor der Tür, nicht nur die Kinder sehnen diese Zeit herbei. Jeder entspannt sich dann auf unterschiedliche Weise, die eine braucht Aktion, der andere sucht Ruhe in der Natur. Manch einer hat Ruhe und Erholung bitter nötig. 20-30% der Arbeitnehmer*innen sind burn-out gefährdet und der volkswirtschaftliche...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. Juni 2026

Liebe Gemeinde, der Beginn des Sommers ist im Leben einer Pfarrgemeinde stets eine besondere Zäsur. Die großen liturgischen Feste des Kirchenjahres liegen hinter uns. Dankbar blicken wir auf die vergangenen Monate zurück, in denen 11 Jugendliche das Sakrament der Firmung empfangen haben und 18 Kinder zum ersten Mal Christus in der Gestalt des Brotes begegnen durften. Diese Feiern waren für die jungen Menschen, ihre Familien und unsere gesamte...

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Pfarrbrief vom 17. Mai bis 07. Juni 2026

Liebe Gemeinde, „denn als Glaubende gehen wir unseren Weg, nicht als Schauende.(2 Korinther 5,7) Nicht immer sehen wir schon den ganzen Weg vor uns. Nicht auf jede Frage gibt es sofort eine Antwort – und vielleicht gehört genau das auch zum Glauben dazu: darauf zu vertrauen, dass Gott uns begleitet, auch wenn noch nicht alles klar ist. Nach drei Jahren endet für mich nun die Assistenzzeit hier in der Gemeinde, und zum 1. August werde ich...

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Pfarrbrief vom 26. April bis 17. Mai 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! So langsam spüren wir alle, dass der Frühling näher rückt, wenn es auch in diesem Jahr zäh anläuft. Die Magnolien, Narzissen, Tulpen und vieles mehr blühen. Die Bäume bekleiden sich und werden grün und wir Menschen können uns immer öfter an Sonnentagen erfreuen. Gottes wunderbare Schöpfung kommt, wie jedes Jahr, wieder in Bewegung und zeigt sich von ihrer schönsten Seite. In dem Lied: „Geh aus mein Herz…“,...

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Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen, die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich...

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Pfarrbrief vom 15. März bis 05. April 2026

„Liebe Schwestern und Brüder, die Misereor-Fastenaktion 2026 steht unter dem Leitwort „Hier fängt Zukunft an!“. Es geht um die berufliche Ausbildung junger Menschen in den Entwicklungsländern. Sie sollen das Rüstzeug erhalten, um Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden und somit den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Berufliche Bildung hilft, der vielerorts ver-breiteten Jugendarbeitslosigkeit zu entkommen. Aber sie ist weit mehr: Bildung...

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Pfarrbrief vom 22. Februar bis 15. März 2026

Liebe Gemeinde,die Fastenzeit steht plötzlich im Kalender wie ein Termin, den ich nicht verschieben kann.Weniger Spaß? Weniger Snacks? Weniger „Ach, komm, einmal geht noch?“ Ich soll verzichten, sagen sie, sag ich, sagt Gott?Gut.Aber auf was eigentlich? Ich scroll durch meinen Kopf wie durch mein Handy: Schokolade. Chips. Weniger Streaming. Klingt alles machbar – für ein paar Wochen.Aber danach? Alles wieder wie vorher?Bringt doch nichts.Wenn...

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Pfarrbrief vom 01. bis 22. Februar 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! „Ihr seid das Salz der Erde“ - „Ihr seid das Licht der Welt“   Diese beiden Verse bilden am 5. Sonntag im Jahreskreis den Kern des Evangeliums. Auf diese einfache Weise versucht Jesus den Jüngern deutlich zu machen, wie sie unter den Menschen wirken und ihnen den Weg zeigen sollen. Dieses Jesuswort wird in den ersten Christengenerationen von besonderer Bedeutung gewesen sein. Denn das Zusammenleben in...

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Pfarrbrief vom 11. Januar bis 01. Februar 2026

  Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In diesen Tagen ziehen die Sternsinger durch unsere Gemeinde und bringen den Segen der Weihnacht in die Häuser nach Emden und Hinte, ebenso in die Krummhörn. * Segen der Weihnacht! Das bedeutet mehr als der Gruß „Frohe Weihnachten!“, welcher am 2. Feiertag schon mal mit „...gehabt zu haben,“ beantwortet wird. Dieser Segen kommt von der Krippe her. Er kündet von der Geburt Jesu. Unser Gott ist Mensch geworden....

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Pfarrbrief vom 21. Dezember 2025 bis 11. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser, „Kumm, loss mer fiere, nit lamentiere“, so hören wir in einem Lied der Kölner Gruppe Die Höhner. Im Weihnachtsoratorium von Johann Sabastian Bach klingt es feierlicher: „lasset das Zagen, verbannet die Klage“. Diese Worte klingen wie ein freundlicher, aber bestimmter Ruf mitten hinein in unsere Zeit. Weihnachten lädt uns ein, die Blickrichtung zu ändern: Weg von dem, was uns beschwert, hin zu dem, was trägt. Nicht,...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 20. September bis 11. Oktober 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!

In den vergangenen Tagen ist der Sommer noch einmal zurückgekehrt. Trotzdem bemerken wir in der Natur, dass sich der Herbst mit riesigen Schritten nähert. Nebelschwaden ziehen frühmorgens auf, abends wird es kühl und auf den Äckern werden die letzten Feldfrüchte geerntet. Erntedank steht vor der Tür. Seit dem 3. Jahrhundert feiern Christen dieses Fest. Allerdings wird es weltweit nicht am selben Datum gefeiert, sondern die Vegetationszyklen bestimmen das Festdatum. Gemeinsam ist uns, dass wir Gott für alles danken, was die Natur uns zum Leben schenkt.

Gottes gute Schöpfung loben, das fällt uns modernen Menschen nicht immer leicht. Sehen wir doch häufig eher, was verbessert werden könnte; Versäumnisse und Defizite stechen uns schnell ins Auge. Wir versuchen einander zu beeinflussen und uns selbst zu optimieren. Oft genug gehen wir mit uns und anderen kritisch ins Gericht. „Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut“, heißt es am Ende des 1. Kapitels im Buch Genesis. Als Gottes Geschöpfe sind wir gewollt und gut –nicht perfekt!

Romano Guardini sagte: „Sobald man etwas Lebendiges zwingen will, verkümmert es. Es muss Zeit haben. Dienst am Leben bedeutet vor allem warten können. Freilich – man muss auch wissen, wann es Zeit ist, und zugreifen, denn heute ist die Frucht reif, und man kann sie pflücken; morgen ist es schon zu spät.“

Versuchen wir die Gaben der Schöpfung, uns selbst und einander mit diesem barmherzigen Blick zu betrachten. Danken wir Gott für die Ernte dieses Jahres und für alles, was wir sind und haben!

Ihre

Cornelia Dicke

Pfarrbrief vom 20. September bis 11. Oktober 2026

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 11. Oktober bis 1. November 2026

Herbst – Perspektiven des Lebens Liebe Leserinnen und Leser, der Beginn des Herbstes zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wir erleben sonnige und warme Tage, die zu einem Spaziergang einladen. Zugleich zeigen sich die Vorboten des Wandels, den die Natur im Herbst vollzieht: Einige Blätter beginnen, ihre Farbe zu wechseln. In wenigen Wochen werden die Bäume ihre Blätter verlieren, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Die Tage werden merklich...

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Pfarrbrief vom 20. September bis 11. Oktober 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den vergangenen Tagen ist der Sommer noch einmal zurückgekehrt. Trotzdem bemerken wir in der Natur, dass sich der Herbst mit riesigen Schritten nähert. Nebelschwaden ziehen frühmorgens auf, abends wird es kühl und auf den Äckern werden die letzten Feldfrüchte geerntet. Erntedank steht vor der Tür. Seit dem 3. Jahrhundert feiern Christen dieses Fest. Allerdings wird es weltweit nicht am selben Datum gefeiert,...

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Pfarrbrief vom 6. bis 20. September 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Schrifttexten der nächsten Sonntage geht es immer wieder um die Frage: Wie sollten Menschen in der Gemeinschaft der Christgläubigen leben? Welche Haltung nehmen sie gegenüber ihrem Mitmenschen ein? Am 23. Sonntag im Jahreskreis beantwortet Paulus im Römerbrief diese Frage sehr schlicht: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses.“ (Röm 13,10). Eine liebevolle...

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Pfarrbrief vom 16. August bis 6. September 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! Bei uns in Niedersachsen sind die Sommerferien nun vorbei. Die Gäste bei uns aus den anderen Bundesländern können sich noch ein wenig zurücklehnen. Ich hoffe, dass sich alle gut erholt haben und wieder bereit sind für die anstehenden Aufgaben, für den Schul- und Arbeitsalltag mit seinen vielen Herausforderungen. In den nächsten Wochen, wie auch in den vergangenen Tagen, sind in unserem Kirchenkalender...

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Pfarrbrief vom 19. Juli bis 16. August 2026

Liebe Gemeinde, es ist Sommerzeit – Ferienzeit. Viele Menschen brechen auf, um dem Alltag für einige Tage oder Wochen zu entfliehen. Unsere Stadt füllt sich mit Gästen, während andere selbst verreisen. Urlaub und Ferien schenken die Möglichkeit, Abstand zu gewinnen, Neues zu entdecken und Körper, Geist und Seele Erholung zu gönnen. Auch wenn Jesus keine Urlaubsreisen unternommen hat, wie wir sie heute kennen, wusste er um die Bedeutung von...

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Pfarrbrief vom 21. Juni bis 19. Juli 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieser Pfarrbrief geht bis zum 19. Juli, dem 16. Sonntag im Jahreskreis. Der Sommer beginnt, die Ferien stehen vor der Tür, nicht nur die Kinder sehnen diese Zeit herbei. Jeder entspannt sich dann auf unterschiedliche Weise, die eine braucht Aktion, der andere sucht Ruhe in der Natur. Manch einer hat Ruhe und Erholung bitter nötig. 20-30% der Arbeitnehmer*innen sind burn-out gefährdet und der volkswirtschaftliche...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. Juni 2026

Liebe Gemeinde, der Beginn des Sommers ist im Leben einer Pfarrgemeinde stets eine besondere Zäsur. Die großen liturgischen Feste des Kirchenjahres liegen hinter uns. Dankbar blicken wir auf die vergangenen Monate zurück, in denen 11 Jugendliche das Sakrament der Firmung empfangen haben und 18 Kinder zum ersten Mal Christus in der Gestalt des Brotes begegnen durften. Diese Feiern waren für die jungen Menschen, ihre Familien und unsere gesamte...

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Pfarrbrief vom 17. Mai bis 07. Juni 2026

Liebe Gemeinde, „denn als Glaubende gehen wir unseren Weg, nicht als Schauende.(2 Korinther 5,7) Nicht immer sehen wir schon den ganzen Weg vor uns. Nicht auf jede Frage gibt es sofort eine Antwort – und vielleicht gehört genau das auch zum Glauben dazu: darauf zu vertrauen, dass Gott uns begleitet, auch wenn noch nicht alles klar ist. Nach drei Jahren endet für mich nun die Assistenzzeit hier in der Gemeinde, und zum 1. August werde ich...

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Pfarrbrief vom 26. April bis 17. Mai 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! So langsam spüren wir alle, dass der Frühling näher rückt, wenn es auch in diesem Jahr zäh anläuft. Die Magnolien, Narzissen, Tulpen und vieles mehr blühen. Die Bäume bekleiden sich und werden grün und wir Menschen können uns immer öfter an Sonnentagen erfreuen. Gottes wunderbare Schöpfung kommt, wie jedes Jahr, wieder in Bewegung und zeigt sich von ihrer schönsten Seite. In dem Lied: „Geh aus mein Herz…“,...

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Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen, die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich...

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Pfarrbrief vom 15. März bis 05. April 2026

„Liebe Schwestern und Brüder, die Misereor-Fastenaktion 2026 steht unter dem Leitwort „Hier fängt Zukunft an!“. Es geht um die berufliche Ausbildung junger Menschen in den Entwicklungsländern. Sie sollen das Rüstzeug erhalten, um Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden und somit den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Berufliche Bildung hilft, der vielerorts ver-breiteten Jugendarbeitslosigkeit zu entkommen. Aber sie ist weit mehr: Bildung...

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Pfarrbrief vom 22. Februar bis 15. März 2026

Liebe Gemeinde,die Fastenzeit steht plötzlich im Kalender wie ein Termin, den ich nicht verschieben kann.Weniger Spaß? Weniger Snacks? Weniger „Ach, komm, einmal geht noch?“ Ich soll verzichten, sagen sie, sag ich, sagt Gott?Gut.Aber auf was eigentlich? Ich scroll durch meinen Kopf wie durch mein Handy: Schokolade. Chips. Weniger Streaming. Klingt alles machbar – für ein paar Wochen.Aber danach? Alles wieder wie vorher?Bringt doch nichts.Wenn...

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Pfarrbrief vom 01. bis 22. Februar 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! „Ihr seid das Salz der Erde“ - „Ihr seid das Licht der Welt“   Diese beiden Verse bilden am 5. Sonntag im Jahreskreis den Kern des Evangeliums. Auf diese einfache Weise versucht Jesus den Jüngern deutlich zu machen, wie sie unter den Menschen wirken und ihnen den Weg zeigen sollen. Dieses Jesuswort wird in den ersten Christengenerationen von besonderer Bedeutung gewesen sein. Denn das Zusammenleben in...

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Pfarrbrief vom 11. Januar bis 01. Februar 2026

  Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In diesen Tagen ziehen die Sternsinger durch unsere Gemeinde und bringen den Segen der Weihnacht in die Häuser nach Emden und Hinte, ebenso in die Krummhörn. * Segen der Weihnacht! Das bedeutet mehr als der Gruß „Frohe Weihnachten!“, welcher am 2. Feiertag schon mal mit „...gehabt zu haben,“ beantwortet wird. Dieser Segen kommt von der Krippe her. Er kündet von der Geburt Jesu. Unser Gott ist Mensch geworden....

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Pfarrbrief vom 21. Dezember 2025 bis 11. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser, „Kumm, loss mer fiere, nit lamentiere“, so hören wir in einem Lied der Kölner Gruppe Die Höhner. Im Weihnachtsoratorium von Johann Sabastian Bach klingt es feierlicher: „lasset das Zagen, verbannet die Klage“. Diese Worte klingen wie ein freundlicher, aber bestimmter Ruf mitten hinein in unsere Zeit. Weihnachten lädt uns ein, die Blickrichtung zu ändern: Weg von dem, was uns beschwert, hin zu dem, was trägt. Nicht,...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 6. bis 20. September 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!

In den Schrifttexten der nächsten Sonntage geht es immer wieder um die Frage: Wie sollten Menschen in der Gemeinschaft der Christgläubigen leben? Welche Haltung nehmen sie gegenüber ihrem Mitmenschen ein?

Am 23. Sonntag im Jahreskreis beantwortet Paulus im Römerbrief diese Frage sehr schlicht: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses.“ (Röm 13,10). Eine liebevolle Haltung dem Mitmenschen gegenüber soll Grundlage des Handelns sein.

In den Evangelientexten der beiden folgenden Sonntage aus dem 18. Kapitel des Matthäusevangeliums buchstabiert Jesus in der sog. Gemeinderede aus, was diese Nächstenliebe für das Zusammenleben der Gemeinde bedeutet. Wir können davon ausgehen, dass es auch in den frühen christlichen Gemeinden nicht konfliktfrei zuging. Aber entscheidend ist, wie man im Streitfall miteinander umgeht!

Davon können wir für unseren heutigen Umgang miteinander lernen. Nicht übereinander, sondern miteinander. Nicht beschuldigend, sondern vergebend.

Und wenn das alles nichts hilft, um Konflikte im Miteinander zu lösen? Dann finden wir bei Matthäus (Mt 18,19-20) eine weitere „Handlungsempfehlung“:

„Weiter sage ich euch:

Was auch immer zwei von euch auf Erden einmütig erbitten,

werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.

Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind,

da bin ich mitten unter ihnen.“ 

Auch wenn ich manchmal Zweifel habe, ob das wirklich alles so funktioniert, wie Jesus uns das im Matthäusevangelium so vor Augen stellt, versuche ich, auf seine Zusage zu bauen.

Mit herzlichen Grüßen

Cornelia Dicke

Pfarrbrief, 6. bis 20. September 2026

 

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 11. Oktober bis 1. November 2026

Herbst – Perspektiven des Lebens Liebe Leserinnen und Leser, der Beginn des Herbstes zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wir erleben sonnige und warme Tage, die zu einem Spaziergang einladen. Zugleich zeigen sich die Vorboten des Wandels, den die Natur im Herbst vollzieht: Einige Blätter beginnen, ihre Farbe zu wechseln. In wenigen Wochen werden die Bäume ihre Blätter verlieren, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Die Tage werden merklich...

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Pfarrbrief vom 20. September bis 11. Oktober 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den vergangenen Tagen ist der Sommer noch einmal zurückgekehrt. Trotzdem bemerken wir in der Natur, dass sich der Herbst mit riesigen Schritten nähert. Nebelschwaden ziehen frühmorgens auf, abends wird es kühl und auf den Äckern werden die letzten Feldfrüchte geerntet. Erntedank steht vor der Tür. Seit dem 3. Jahrhundert feiern Christen dieses Fest. Allerdings wird es weltweit nicht am selben Datum gefeiert,...

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Pfarrbrief vom 6. bis 20. September 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Schrifttexten der nächsten Sonntage geht es immer wieder um die Frage: Wie sollten Menschen in der Gemeinschaft der Christgläubigen leben? Welche Haltung nehmen sie gegenüber ihrem Mitmenschen ein? Am 23. Sonntag im Jahreskreis beantwortet Paulus im Römerbrief diese Frage sehr schlicht: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses.“ (Röm 13,10). Eine liebevolle...

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Pfarrbrief vom 16. August bis 6. September 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! Bei uns in Niedersachsen sind die Sommerferien nun vorbei. Die Gäste bei uns aus den anderen Bundesländern können sich noch ein wenig zurücklehnen. Ich hoffe, dass sich alle gut erholt haben und wieder bereit sind für die anstehenden Aufgaben, für den Schul- und Arbeitsalltag mit seinen vielen Herausforderungen. In den nächsten Wochen, wie auch in den vergangenen Tagen, sind in unserem Kirchenkalender...

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Pfarrbrief vom 19. Juli bis 16. August 2026

Liebe Gemeinde, es ist Sommerzeit – Ferienzeit. Viele Menschen brechen auf, um dem Alltag für einige Tage oder Wochen zu entfliehen. Unsere Stadt füllt sich mit Gästen, während andere selbst verreisen. Urlaub und Ferien schenken die Möglichkeit, Abstand zu gewinnen, Neues zu entdecken und Körper, Geist und Seele Erholung zu gönnen. Auch wenn Jesus keine Urlaubsreisen unternommen hat, wie wir sie heute kennen, wusste er um die Bedeutung von...

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Pfarrbrief vom 21. Juni bis 19. Juli 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieser Pfarrbrief geht bis zum 19. Juli, dem 16. Sonntag im Jahreskreis. Der Sommer beginnt, die Ferien stehen vor der Tür, nicht nur die Kinder sehnen diese Zeit herbei. Jeder entspannt sich dann auf unterschiedliche Weise, die eine braucht Aktion, der andere sucht Ruhe in der Natur. Manch einer hat Ruhe und Erholung bitter nötig. 20-30% der Arbeitnehmer*innen sind burn-out gefährdet und der volkswirtschaftliche...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. Juni 2026

Liebe Gemeinde, der Beginn des Sommers ist im Leben einer Pfarrgemeinde stets eine besondere Zäsur. Die großen liturgischen Feste des Kirchenjahres liegen hinter uns. Dankbar blicken wir auf die vergangenen Monate zurück, in denen 11 Jugendliche das Sakrament der Firmung empfangen haben und 18 Kinder zum ersten Mal Christus in der Gestalt des Brotes begegnen durften. Diese Feiern waren für die jungen Menschen, ihre Familien und unsere gesamte...

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Pfarrbrief vom 17. Mai bis 07. Juni 2026

Liebe Gemeinde, „denn als Glaubende gehen wir unseren Weg, nicht als Schauende.(2 Korinther 5,7) Nicht immer sehen wir schon den ganzen Weg vor uns. Nicht auf jede Frage gibt es sofort eine Antwort – und vielleicht gehört genau das auch zum Glauben dazu: darauf zu vertrauen, dass Gott uns begleitet, auch wenn noch nicht alles klar ist. Nach drei Jahren endet für mich nun die Assistenzzeit hier in der Gemeinde, und zum 1. August werde ich...

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Pfarrbrief vom 26. April bis 17. Mai 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! So langsam spüren wir alle, dass der Frühling näher rückt, wenn es auch in diesem Jahr zäh anläuft. Die Magnolien, Narzissen, Tulpen und vieles mehr blühen. Die Bäume bekleiden sich und werden grün und wir Menschen können uns immer öfter an Sonnentagen erfreuen. Gottes wunderbare Schöpfung kommt, wie jedes Jahr, wieder in Bewegung und zeigt sich von ihrer schönsten Seite. In dem Lied: „Geh aus mein Herz…“,...

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Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen, die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich...

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Pfarrbrief vom 15. März bis 05. April 2026

„Liebe Schwestern und Brüder, die Misereor-Fastenaktion 2026 steht unter dem Leitwort „Hier fängt Zukunft an!“. Es geht um die berufliche Ausbildung junger Menschen in den Entwicklungsländern. Sie sollen das Rüstzeug erhalten, um Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden und somit den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Berufliche Bildung hilft, der vielerorts ver-breiteten Jugendarbeitslosigkeit zu entkommen. Aber sie ist weit mehr: Bildung...

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Pfarrbrief vom 22. Februar bis 15. März 2026

Liebe Gemeinde,die Fastenzeit steht plötzlich im Kalender wie ein Termin, den ich nicht verschieben kann.Weniger Spaß? Weniger Snacks? Weniger „Ach, komm, einmal geht noch?“ Ich soll verzichten, sagen sie, sag ich, sagt Gott?Gut.Aber auf was eigentlich? Ich scroll durch meinen Kopf wie durch mein Handy: Schokolade. Chips. Weniger Streaming. Klingt alles machbar – für ein paar Wochen.Aber danach? Alles wieder wie vorher?Bringt doch nichts.Wenn...

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Pfarrbrief vom 01. bis 22. Februar 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! „Ihr seid das Salz der Erde“ - „Ihr seid das Licht der Welt“   Diese beiden Verse bilden am 5. Sonntag im Jahreskreis den Kern des Evangeliums. Auf diese einfache Weise versucht Jesus den Jüngern deutlich zu machen, wie sie unter den Menschen wirken und ihnen den Weg zeigen sollen. Dieses Jesuswort wird in den ersten Christengenerationen von besonderer Bedeutung gewesen sein. Denn das Zusammenleben in...

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Pfarrbrief vom 11. Januar bis 01. Februar 2026

  Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In diesen Tagen ziehen die Sternsinger durch unsere Gemeinde und bringen den Segen der Weihnacht in die Häuser nach Emden und Hinte, ebenso in die Krummhörn. * Segen der Weihnacht! Das bedeutet mehr als der Gruß „Frohe Weihnachten!“, welcher am 2. Feiertag schon mal mit „...gehabt zu haben,“ beantwortet wird. Dieser Segen kommt von der Krippe her. Er kündet von der Geburt Jesu. Unser Gott ist Mensch geworden....

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Pfarrbrief vom 21. Dezember 2025 bis 11. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser, „Kumm, loss mer fiere, nit lamentiere“, so hören wir in einem Lied der Kölner Gruppe Die Höhner. Im Weihnachtsoratorium von Johann Sabastian Bach klingt es feierlicher: „lasset das Zagen, verbannet die Klage“. Diese Worte klingen wie ein freundlicher, aber bestimmter Ruf mitten hinein in unsere Zeit. Weihnachten lädt uns ein, die Blickrichtung zu ändern: Weg von dem, was uns beschwert, hin zu dem, was trägt. Nicht,...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 16. August bis 6. September 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!

Bei uns in Niedersachsen sind die Sommerferien nun vorbei. Die Gäste bei uns aus den anderen Bundesländern können sich noch ein wenig zurücklehnen. Ich hoffe, dass sich alle gut erholt haben und wieder bereit sind für die anstehenden Aufgaben, für den Schul- und Arbeitsalltag mit seinen vielen Herausforderungen.

In den nächsten Wochen, wie auch in den vergangenen Tagen, sind in unserem Kirchenkalender viele besondere Heilige aufgeführt, deren Gedenktage gefeiert werden oder an die erinnert wird. Erwähnenswert sind da: Edith Stein, Klara von Assisi, Pontianus, Hippolyt, Mechthild von Magdeburg, Bernhard von Clairvaux, Regina-Maria Königin, Bartholomäus und Monika sowie viele andere mehr und weniger bekannte Heilige.

Vielleicht der größte Gedenktag war bereits am 15. August, dem Fest „Mariä Aufnahme in den Himmel“.

In der Bibel wird darüber nichts gesagt, doch die apokryphen Evangelien erzählen ausführlich davon. Bereits im 6. Jahrhundert ist der Glaube an die leibliche Aufnahme Marias in den Himmel bezeugt. Hinter dem Fest steht die Überzeugung, dass Maria wie jeder Mensch gestorben ist, „aber nicht von den Banden des Todes gehalten wurde“, sondern mit ihrer ganzen Existenz bei Gott angekommen ist.

Das Marienfest ist ein Christusfest, denn seine Auferstehung ist die Basis für unser aller Heil. An Maria wird damit anschaulich, was jedem von uns verheißen ist. Ostern geht weiter. Maria und alle Heiligen sind unsere Fürsprecher bei Gott, bei Jesus Christus. Ihnen können wir unsere Anliegen anvertrauen, auch die, die uns nach den Ferien wichtig sind, und um das Gebet für unsere Sorgen und Hoffnungen bitten.

Ihnen/Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende, eine gute neue Woche und unseren Gästen weiterhin erholsame Ferien.

Diakon Stephan Fielers

Pfarrbrief vom 16. August bis 6. September 2026

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 11. Oktober bis 1. November 2026

Herbst – Perspektiven des Lebens Liebe Leserinnen und Leser, der Beginn des Herbstes zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wir erleben sonnige und warme Tage, die zu einem Spaziergang einladen. Zugleich zeigen sich die Vorboten des Wandels, den die Natur im Herbst vollzieht: Einige Blätter beginnen, ihre Farbe zu wechseln. In wenigen Wochen werden die Bäume ihre Blätter verlieren, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Die Tage werden merklich...

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Pfarrbrief vom 20. September bis 11. Oktober 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den vergangenen Tagen ist der Sommer noch einmal zurückgekehrt. Trotzdem bemerken wir in der Natur, dass sich der Herbst mit riesigen Schritten nähert. Nebelschwaden ziehen frühmorgens auf, abends wird es kühl und auf den Äckern werden die letzten Feldfrüchte geerntet. Erntedank steht vor der Tür. Seit dem 3. Jahrhundert feiern Christen dieses Fest. Allerdings wird es weltweit nicht am selben Datum gefeiert,...

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Pfarrbrief vom 6. bis 20. September 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Schrifttexten der nächsten Sonntage geht es immer wieder um die Frage: Wie sollten Menschen in der Gemeinschaft der Christgläubigen leben? Welche Haltung nehmen sie gegenüber ihrem Mitmenschen ein? Am 23. Sonntag im Jahreskreis beantwortet Paulus im Römerbrief diese Frage sehr schlicht: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses.“ (Röm 13,10). Eine liebevolle...

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Pfarrbrief vom 16. August bis 6. September 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! Bei uns in Niedersachsen sind die Sommerferien nun vorbei. Die Gäste bei uns aus den anderen Bundesländern können sich noch ein wenig zurücklehnen. Ich hoffe, dass sich alle gut erholt haben und wieder bereit sind für die anstehenden Aufgaben, für den Schul- und Arbeitsalltag mit seinen vielen Herausforderungen. In den nächsten Wochen, wie auch in den vergangenen Tagen, sind in unserem Kirchenkalender...

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Pfarrbrief vom 19. Juli bis 16. August 2026

Liebe Gemeinde, es ist Sommerzeit – Ferienzeit. Viele Menschen brechen auf, um dem Alltag für einige Tage oder Wochen zu entfliehen. Unsere Stadt füllt sich mit Gästen, während andere selbst verreisen. Urlaub und Ferien schenken die Möglichkeit, Abstand zu gewinnen, Neues zu entdecken und Körper, Geist und Seele Erholung zu gönnen. Auch wenn Jesus keine Urlaubsreisen unternommen hat, wie wir sie heute kennen, wusste er um die Bedeutung von...

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Pfarrbrief vom 21. Juni bis 19. Juli 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieser Pfarrbrief geht bis zum 19. Juli, dem 16. Sonntag im Jahreskreis. Der Sommer beginnt, die Ferien stehen vor der Tür, nicht nur die Kinder sehnen diese Zeit herbei. Jeder entspannt sich dann auf unterschiedliche Weise, die eine braucht Aktion, der andere sucht Ruhe in der Natur. Manch einer hat Ruhe und Erholung bitter nötig. 20-30% der Arbeitnehmer*innen sind burn-out gefährdet und der volkswirtschaftliche...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. Juni 2026

Liebe Gemeinde, der Beginn des Sommers ist im Leben einer Pfarrgemeinde stets eine besondere Zäsur. Die großen liturgischen Feste des Kirchenjahres liegen hinter uns. Dankbar blicken wir auf die vergangenen Monate zurück, in denen 11 Jugendliche das Sakrament der Firmung empfangen haben und 18 Kinder zum ersten Mal Christus in der Gestalt des Brotes begegnen durften. Diese Feiern waren für die jungen Menschen, ihre Familien und unsere gesamte...

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Pfarrbrief vom 17. Mai bis 07. Juni 2026

Liebe Gemeinde, „denn als Glaubende gehen wir unseren Weg, nicht als Schauende.(2 Korinther 5,7) Nicht immer sehen wir schon den ganzen Weg vor uns. Nicht auf jede Frage gibt es sofort eine Antwort – und vielleicht gehört genau das auch zum Glauben dazu: darauf zu vertrauen, dass Gott uns begleitet, auch wenn noch nicht alles klar ist. Nach drei Jahren endet für mich nun die Assistenzzeit hier in der Gemeinde, und zum 1. August werde ich...

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Pfarrbrief vom 26. April bis 17. Mai 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! So langsam spüren wir alle, dass der Frühling näher rückt, wenn es auch in diesem Jahr zäh anläuft. Die Magnolien, Narzissen, Tulpen und vieles mehr blühen. Die Bäume bekleiden sich und werden grün und wir Menschen können uns immer öfter an Sonnentagen erfreuen. Gottes wunderbare Schöpfung kommt, wie jedes Jahr, wieder in Bewegung und zeigt sich von ihrer schönsten Seite. In dem Lied: „Geh aus mein Herz…“,...

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Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen, die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich...

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Pfarrbrief vom 15. März bis 05. April 2026

„Liebe Schwestern und Brüder, die Misereor-Fastenaktion 2026 steht unter dem Leitwort „Hier fängt Zukunft an!“. Es geht um die berufliche Ausbildung junger Menschen in den Entwicklungsländern. Sie sollen das Rüstzeug erhalten, um Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden und somit den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Berufliche Bildung hilft, der vielerorts ver-breiteten Jugendarbeitslosigkeit zu entkommen. Aber sie ist weit mehr: Bildung...

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Pfarrbrief vom 22. Februar bis 15. März 2026

Liebe Gemeinde,die Fastenzeit steht plötzlich im Kalender wie ein Termin, den ich nicht verschieben kann.Weniger Spaß? Weniger Snacks? Weniger „Ach, komm, einmal geht noch?“ Ich soll verzichten, sagen sie, sag ich, sagt Gott?Gut.Aber auf was eigentlich? Ich scroll durch meinen Kopf wie durch mein Handy: Schokolade. Chips. Weniger Streaming. Klingt alles machbar – für ein paar Wochen.Aber danach? Alles wieder wie vorher?Bringt doch nichts.Wenn...

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Pfarrbrief vom 01. bis 22. Februar 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! „Ihr seid das Salz der Erde“ - „Ihr seid das Licht der Welt“   Diese beiden Verse bilden am 5. Sonntag im Jahreskreis den Kern des Evangeliums. Auf diese einfache Weise versucht Jesus den Jüngern deutlich zu machen, wie sie unter den Menschen wirken und ihnen den Weg zeigen sollen. Dieses Jesuswort wird in den ersten Christengenerationen von besonderer Bedeutung gewesen sein. Denn das Zusammenleben in...

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Pfarrbrief vom 11. Januar bis 01. Februar 2026

  Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In diesen Tagen ziehen die Sternsinger durch unsere Gemeinde und bringen den Segen der Weihnacht in die Häuser nach Emden und Hinte, ebenso in die Krummhörn. * Segen der Weihnacht! Das bedeutet mehr als der Gruß „Frohe Weihnachten!“, welcher am 2. Feiertag schon mal mit „...gehabt zu haben,“ beantwortet wird. Dieser Segen kommt von der Krippe her. Er kündet von der Geburt Jesu. Unser Gott ist Mensch geworden....

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Pfarrbrief vom 21. Dezember 2025 bis 11. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser, „Kumm, loss mer fiere, nit lamentiere“, so hören wir in einem Lied der Kölner Gruppe Die Höhner. Im Weihnachtsoratorium von Johann Sabastian Bach klingt es feierlicher: „lasset das Zagen, verbannet die Klage“. Diese Worte klingen wie ein freundlicher, aber bestimmter Ruf mitten hinein in unsere Zeit. Weihnachten lädt uns ein, die Blickrichtung zu ändern: Weg von dem, was uns beschwert, hin zu dem, was trägt. Nicht,...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 19. Juli bis 16. August 2026

Liebe Gemeinde,

es ist Sommerzeit – Ferienzeit. Viele Menschen brechen auf, um dem Alltag für einige Tage oder Wochen zu entfliehen. Unsere Stadt füllt sich mit Gästen, während andere selbst verreisen. Urlaub und Ferien schenken die Möglichkeit, Abstand zu gewinnen, Neues zu entdecken und Körper, Geist und Seele Erholung zu gönnen.

Auch wenn Jesus keine Urlaubsreisen unternommen hat, wie wir sie heute kennen, wusste er um die Bedeutung von Zeiten der Ruhe. Immer wieder lesen wir im Evangelium, dass er sich an einsame Orte zurückzog, um zu beten und neue Kraft zu schöpfen. Ebenso lud er seine Jünger ein: „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus.“ (Mk 6,31)

Diese Einladung gilt auch uns. In einer Zeit, die oft von Hektik, Terminen und ständiger Erreichbarkeit geprägt ist, sind Zeiten der Rast kein Luxus, sondern eine wichtige Quelle neuer Kraft. Wer innehält, gewinnt einen neuen Blick auf das eigene Leben und öffnet sich für Gottes Gegenwart.

Vielleicht finden Sie in diesen Sommerwochen Momente des Ausruhens – bei einem Spaziergang, am Meer, bei guten Gesprächen oder einfach beim Grillen im eigenen Garten. Mögen diese Augenblicke Ihnen Erholung schenken und Ihr Vertrauen stärken, dass Gott Sie auf allen Wegen begleitet.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine gesegnete Ferien- und Urlaubszeit, gute Erholung, viele schöne Begegnungen und vor allem die Erfahrung, dass Gott Ihnen nahe ist – unterwegs und zu Hause.

Mit herzlichen Grüßen

Georg Pützer

Pfarrbrief vom 19. Juli bis 16. August 2026

 

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 11. Oktober bis 1. November 2026

Herbst – Perspektiven des Lebens Liebe Leserinnen und Leser, der Beginn des Herbstes zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wir erleben sonnige und warme Tage, die zu einem Spaziergang einladen. Zugleich zeigen sich die Vorboten des Wandels, den die Natur im Herbst vollzieht: Einige Blätter beginnen, ihre Farbe zu wechseln. In wenigen Wochen werden die Bäume ihre Blätter verlieren, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Die Tage werden merklich...

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Pfarrbrief vom 20. September bis 11. Oktober 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den vergangenen Tagen ist der Sommer noch einmal zurückgekehrt. Trotzdem bemerken wir in der Natur, dass sich der Herbst mit riesigen Schritten nähert. Nebelschwaden ziehen frühmorgens auf, abends wird es kühl und auf den Äckern werden die letzten Feldfrüchte geerntet. Erntedank steht vor der Tür. Seit dem 3. Jahrhundert feiern Christen dieses Fest. Allerdings wird es weltweit nicht am selben Datum gefeiert,...

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Pfarrbrief vom 6. bis 20. September 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Schrifttexten der nächsten Sonntage geht es immer wieder um die Frage: Wie sollten Menschen in der Gemeinschaft der Christgläubigen leben? Welche Haltung nehmen sie gegenüber ihrem Mitmenschen ein? Am 23. Sonntag im Jahreskreis beantwortet Paulus im Römerbrief diese Frage sehr schlicht: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses.“ (Röm 13,10). Eine liebevolle...

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Pfarrbrief vom 16. August bis 6. September 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! Bei uns in Niedersachsen sind die Sommerferien nun vorbei. Die Gäste bei uns aus den anderen Bundesländern können sich noch ein wenig zurücklehnen. Ich hoffe, dass sich alle gut erholt haben und wieder bereit sind für die anstehenden Aufgaben, für den Schul- und Arbeitsalltag mit seinen vielen Herausforderungen. In den nächsten Wochen, wie auch in den vergangenen Tagen, sind in unserem Kirchenkalender...

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Pfarrbrief vom 19. Juli bis 16. August 2026

Liebe Gemeinde, es ist Sommerzeit – Ferienzeit. Viele Menschen brechen auf, um dem Alltag für einige Tage oder Wochen zu entfliehen. Unsere Stadt füllt sich mit Gästen, während andere selbst verreisen. Urlaub und Ferien schenken die Möglichkeit, Abstand zu gewinnen, Neues zu entdecken und Körper, Geist und Seele Erholung zu gönnen. Auch wenn Jesus keine Urlaubsreisen unternommen hat, wie wir sie heute kennen, wusste er um die Bedeutung von...

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Pfarrbrief vom 21. Juni bis 19. Juli 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieser Pfarrbrief geht bis zum 19. Juli, dem 16. Sonntag im Jahreskreis. Der Sommer beginnt, die Ferien stehen vor der Tür, nicht nur die Kinder sehnen diese Zeit herbei. Jeder entspannt sich dann auf unterschiedliche Weise, die eine braucht Aktion, der andere sucht Ruhe in der Natur. Manch einer hat Ruhe und Erholung bitter nötig. 20-30% der Arbeitnehmer*innen sind burn-out gefährdet und der volkswirtschaftliche...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. Juni 2026

Liebe Gemeinde, der Beginn des Sommers ist im Leben einer Pfarrgemeinde stets eine besondere Zäsur. Die großen liturgischen Feste des Kirchenjahres liegen hinter uns. Dankbar blicken wir auf die vergangenen Monate zurück, in denen 11 Jugendliche das Sakrament der Firmung empfangen haben und 18 Kinder zum ersten Mal Christus in der Gestalt des Brotes begegnen durften. Diese Feiern waren für die jungen Menschen, ihre Familien und unsere gesamte...

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Pfarrbrief vom 17. Mai bis 07. Juni 2026

Liebe Gemeinde, „denn als Glaubende gehen wir unseren Weg, nicht als Schauende.(2 Korinther 5,7) Nicht immer sehen wir schon den ganzen Weg vor uns. Nicht auf jede Frage gibt es sofort eine Antwort – und vielleicht gehört genau das auch zum Glauben dazu: darauf zu vertrauen, dass Gott uns begleitet, auch wenn noch nicht alles klar ist. Nach drei Jahren endet für mich nun die Assistenzzeit hier in der Gemeinde, und zum 1. August werde ich...

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Pfarrbrief vom 26. April bis 17. Mai 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! So langsam spüren wir alle, dass der Frühling näher rückt, wenn es auch in diesem Jahr zäh anläuft. Die Magnolien, Narzissen, Tulpen und vieles mehr blühen. Die Bäume bekleiden sich und werden grün und wir Menschen können uns immer öfter an Sonnentagen erfreuen. Gottes wunderbare Schöpfung kommt, wie jedes Jahr, wieder in Bewegung und zeigt sich von ihrer schönsten Seite. In dem Lied: „Geh aus mein Herz…“,...

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Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen, die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich...

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Pfarrbrief vom 15. März bis 05. April 2026

„Liebe Schwestern und Brüder, die Misereor-Fastenaktion 2026 steht unter dem Leitwort „Hier fängt Zukunft an!“. Es geht um die berufliche Ausbildung junger Menschen in den Entwicklungsländern. Sie sollen das Rüstzeug erhalten, um Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden und somit den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Berufliche Bildung hilft, der vielerorts ver-breiteten Jugendarbeitslosigkeit zu entkommen. Aber sie ist weit mehr: Bildung...

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Pfarrbrief vom 22. Februar bis 15. März 2026

Liebe Gemeinde,die Fastenzeit steht plötzlich im Kalender wie ein Termin, den ich nicht verschieben kann.Weniger Spaß? Weniger Snacks? Weniger „Ach, komm, einmal geht noch?“ Ich soll verzichten, sagen sie, sag ich, sagt Gott?Gut.Aber auf was eigentlich? Ich scroll durch meinen Kopf wie durch mein Handy: Schokolade. Chips. Weniger Streaming. Klingt alles machbar – für ein paar Wochen.Aber danach? Alles wieder wie vorher?Bringt doch nichts.Wenn...

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Pfarrbrief vom 01. bis 22. Februar 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! „Ihr seid das Salz der Erde“ - „Ihr seid das Licht der Welt“   Diese beiden Verse bilden am 5. Sonntag im Jahreskreis den Kern des Evangeliums. Auf diese einfache Weise versucht Jesus den Jüngern deutlich zu machen, wie sie unter den Menschen wirken und ihnen den Weg zeigen sollen. Dieses Jesuswort wird in den ersten Christengenerationen von besonderer Bedeutung gewesen sein. Denn das Zusammenleben in...

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Pfarrbrief vom 11. Januar bis 01. Februar 2026

  Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In diesen Tagen ziehen die Sternsinger durch unsere Gemeinde und bringen den Segen der Weihnacht in die Häuser nach Emden und Hinte, ebenso in die Krummhörn. * Segen der Weihnacht! Das bedeutet mehr als der Gruß „Frohe Weihnachten!“, welcher am 2. Feiertag schon mal mit „...gehabt zu haben,“ beantwortet wird. Dieser Segen kommt von der Krippe her. Er kündet von der Geburt Jesu. Unser Gott ist Mensch geworden....

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Pfarrbrief vom 21. Dezember 2025 bis 11. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser, „Kumm, loss mer fiere, nit lamentiere“, so hören wir in einem Lied der Kölner Gruppe Die Höhner. Im Weihnachtsoratorium von Johann Sabastian Bach klingt es feierlicher: „lasset das Zagen, verbannet die Klage“. Diese Worte klingen wie ein freundlicher, aber bestimmter Ruf mitten hinein in unsere Zeit. Weihnachten lädt uns ein, die Blickrichtung zu ändern: Weg von dem, was uns beschwert, hin zu dem, was trägt. Nicht,...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Pfarrbrief vom 21. Juni bis 19. Juli 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Dieser Pfarrbrief geht bis zum 19. Juli, dem 16. Sonntag im Jahreskreis. Der Sommer beginnt, die Ferien stehen vor der Tür, nicht nur die Kinder sehnen diese Zeit herbei. Jeder entspannt sich dann auf unterschiedliche Weise, die eine braucht Aktion, der andere sucht Ruhe in der Natur.

Manch einer hat Ruhe und Erholung bitter nötig. 20-30% der Arbeitnehmer*innen sind burn-out gefährdet und der volkswirtschaftliche Schaden dieser Erkrankung wurde 2010 von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz auf 20 Mrd. €/Jahr geschätzt. In einer Gesellschaft, in der Leistungsfähigkeit und Erfolg zählen und „Jeder seines Glückes Schmied“ ist, kommen Schwächere schnell unter die Räder.

Jesus bietet ein Kontrastprogramm: Er wendet sich in den Evangelien immer wieder besonders den belasteten und gescheiterten Menschen zu.
Im Sonntagsevangelium zu Beginn der Ferien ermuntert Jesus uns: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken,“ (Mt 11, 28).
Jesus weist auf Gott hin. Als seine Geschöpfe müssen wir nicht alles selbst ma-chen. Wir können ausruhen, uns stärken und erfrischen lassen.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen erholsame Ferien!
Ihre Cornelia Dicke

Pfarrbrief vom 21. Juni bis 19. Juli 2026

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief vom 11. Oktober bis 1. November 2026

Herbst – Perspektiven des Lebens Liebe Leserinnen und Leser, der Beginn des Herbstes zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wir erleben sonnige und warme Tage, die zu einem Spaziergang einladen. Zugleich zeigen sich die Vorboten des Wandels, den die Natur im Herbst vollzieht: Einige Blätter beginnen, ihre Farbe zu wechseln. In wenigen Wochen werden die Bäume ihre Blätter verlieren, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Die Tage werden merklich...

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Pfarrbrief vom 20. September bis 11. Oktober 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den vergangenen Tagen ist der Sommer noch einmal zurückgekehrt. Trotzdem bemerken wir in der Natur, dass sich der Herbst mit riesigen Schritten nähert. Nebelschwaden ziehen frühmorgens auf, abends wird es kühl und auf den Äckern werden die letzten Feldfrüchte geerntet. Erntedank steht vor der Tür. Seit dem 3. Jahrhundert feiern Christen dieses Fest. Allerdings wird es weltweit nicht am selben Datum gefeiert,...

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Pfarrbrief vom 6. bis 20. September 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Schrifttexten der nächsten Sonntage geht es immer wieder um die Frage: Wie sollten Menschen in der Gemeinschaft der Christgläubigen leben? Welche Haltung nehmen sie gegenüber ihrem Mitmenschen ein? Am 23. Sonntag im Jahreskreis beantwortet Paulus im Römerbrief diese Frage sehr schlicht: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses.“ (Röm 13,10). Eine liebevolle...

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Pfarrbrief vom 16. August bis 6. September 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! Bei uns in Niedersachsen sind die Sommerferien nun vorbei. Die Gäste bei uns aus den anderen Bundesländern können sich noch ein wenig zurücklehnen. Ich hoffe, dass sich alle gut erholt haben und wieder bereit sind für die anstehenden Aufgaben, für den Schul- und Arbeitsalltag mit seinen vielen Herausforderungen. In den nächsten Wochen, wie auch in den vergangenen Tagen, sind in unserem Kirchenkalender...

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Pfarrbrief vom 19. Juli bis 16. August 2026

Liebe Gemeinde, es ist Sommerzeit – Ferienzeit. Viele Menschen brechen auf, um dem Alltag für einige Tage oder Wochen zu entfliehen. Unsere Stadt füllt sich mit Gästen, während andere selbst verreisen. Urlaub und Ferien schenken die Möglichkeit, Abstand zu gewinnen, Neues zu entdecken und Körper, Geist und Seele Erholung zu gönnen. Auch wenn Jesus keine Urlaubsreisen unternommen hat, wie wir sie heute kennen, wusste er um die Bedeutung von...

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Pfarrbrief vom 21. Juni bis 19. Juli 2026

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!Dieser Pfarrbrief geht bis zum 19. Juli, dem 16. Sonntag im Jahreskreis. Der Sommer beginnt, die Ferien stehen vor der Tür, nicht nur die Kinder sehnen diese Zeit herbei. Jeder entspannt sich dann auf unterschiedliche Weise, die eine braucht Aktion, der andere sucht Ruhe in der Natur. Manch einer hat Ruhe und Erholung bitter nötig. 20-30% der Arbeitnehmer*innen sind burn-out gefährdet und der volkswirtschaftliche...

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Pfarrbrief vom 07. bis 21. Juni 2026

Liebe Gemeinde, der Beginn des Sommers ist im Leben einer Pfarrgemeinde stets eine besondere Zäsur. Die großen liturgischen Feste des Kirchenjahres liegen hinter uns. Dankbar blicken wir auf die vergangenen Monate zurück, in denen 11 Jugendliche das Sakrament der Firmung empfangen haben und 18 Kinder zum ersten Mal Christus in der Gestalt des Brotes begegnen durften. Diese Feiern waren für die jungen Menschen, ihre Familien und unsere gesamte...

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Pfarrbrief vom 17. Mai bis 07. Juni 2026

Liebe Gemeinde, „denn als Glaubende gehen wir unseren Weg, nicht als Schauende.(2 Korinther 5,7) Nicht immer sehen wir schon den ganzen Weg vor uns. Nicht auf jede Frage gibt es sofort eine Antwort – und vielleicht gehört genau das auch zum Glauben dazu: darauf zu vertrauen, dass Gott uns begleitet, auch wenn noch nicht alles klar ist. Nach drei Jahren endet für mich nun die Assistenzzeit hier in der Gemeinde, und zum 1. August werde ich...

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Pfarrbrief vom 26. April bis 17. Mai 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! So langsam spüren wir alle, dass der Frühling näher rückt, wenn es auch in diesem Jahr zäh anläuft. Die Magnolien, Narzissen, Tulpen und vieles mehr blühen. Die Bäume bekleiden sich und werden grün und wir Menschen können uns immer öfter an Sonnentagen erfreuen. Gottes wunderbare Schöpfung kommt, wie jedes Jahr, wieder in Bewegung und zeigt sich von ihrer schönsten Seite. In dem Lied: „Geh aus mein Herz…“,...

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Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen, die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich...

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Pfarrbrief vom 15. März bis 05. April 2026

„Liebe Schwestern und Brüder, die Misereor-Fastenaktion 2026 steht unter dem Leitwort „Hier fängt Zukunft an!“. Es geht um die berufliche Ausbildung junger Menschen in den Entwicklungsländern. Sie sollen das Rüstzeug erhalten, um Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden und somit den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Berufliche Bildung hilft, der vielerorts ver-breiteten Jugendarbeitslosigkeit zu entkommen. Aber sie ist weit mehr: Bildung...

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Pfarrbrief vom 22. Februar bis 15. März 2026

Liebe Gemeinde,die Fastenzeit steht plötzlich im Kalender wie ein Termin, den ich nicht verschieben kann.Weniger Spaß? Weniger Snacks? Weniger „Ach, komm, einmal geht noch?“ Ich soll verzichten, sagen sie, sag ich, sagt Gott?Gut.Aber auf was eigentlich? Ich scroll durch meinen Kopf wie durch mein Handy: Schokolade. Chips. Weniger Streaming. Klingt alles machbar – für ein paar Wochen.Aber danach? Alles wieder wie vorher?Bringt doch nichts.Wenn...

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Pfarrbrief vom 01. bis 22. Februar 2026

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! „Ihr seid das Salz der Erde“ - „Ihr seid das Licht der Welt“   Diese beiden Verse bilden am 5. Sonntag im Jahreskreis den Kern des Evangeliums. Auf diese einfache Weise versucht Jesus den Jüngern deutlich zu machen, wie sie unter den Menschen wirken und ihnen den Weg zeigen sollen. Dieses Jesuswort wird in den ersten Christengenerationen von besonderer Bedeutung gewesen sein. Denn das Zusammenleben in...

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Pfarrbrief vom 11. Januar bis 01. Februar 2026

  Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In diesen Tagen ziehen die Sternsinger durch unsere Gemeinde und bringen den Segen der Weihnacht in die Häuser nach Emden und Hinte, ebenso in die Krummhörn. * Segen der Weihnacht! Das bedeutet mehr als der Gruß „Frohe Weihnachten!“, welcher am 2. Feiertag schon mal mit „...gehabt zu haben,“ beantwortet wird. Dieser Segen kommt von der Krippe her. Er kündet von der Geburt Jesu. Unser Gott ist Mensch geworden....

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Pfarrbrief vom 21. Dezember 2025 bis 11. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser, „Kumm, loss mer fiere, nit lamentiere“, so hören wir in einem Lied der Kölner Gruppe Die Höhner. Im Weihnachtsoratorium von Johann Sabastian Bach klingt es feierlicher: „lasset das Zagen, verbannet die Klage“. Diese Worte klingen wie ein freundlicher, aber bestimmter Ruf mitten hinein in unsere Zeit. Weihnachten lädt uns ein, die Blickrichtung zu ändern: Weg von dem, was uns beschwert, hin zu dem, was trägt. Nicht,...

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

die Geschichte der Emmausjünger hat für mich und für mein Leben eine zentrale Bedeutung. „Auf dem Weg sein“, so kann man wohl die Situa-tion von uns Menschen umschreiben. Nichts ist fest, alles ist letztend-lich Veränderungen unterworfen.
Der Glaube an Gott, so habe ich es erfahren, ist keine Konstante, son-dern lebendiger Dialog. So wie ein Weg durch unterschiedliche Land-schaft führt, so verändert sich mein Weg mit Gott. Zeiten, wo ich Gott als Quelle meines Lebens erfahre, wechseln mit Zeiten der Wüste. Die Emmausgeschichte berichtet von Zweifel, Mutlosigkeit und Fragen, aber auch von der Begegnung mit dem Auferstandenen. Ich fühle mich gut aufgehoben in der Weggeschichte der Emmausjünger.
Die Jünger haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung Jesu zu glau-ben. Dabei haben sie Berichte aus erster Hand. Die Frauen, die in der Frühe des Ostermorgens am Grab waren und dort von den Engeln die Auferstehungsbotschaft hörten, haben ihre Erlebnisse den Jüngern er-zählt, und einige von ihnen überzeugten sich selbst am Grab von der Wahrheit dieser Berichte.
Wäre all das nicht Grund genug zu glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist? Für die beiden Emmausjünger reicht es nicht aus. Was sie hören, bewirkt genau das Gegenteil: Sie können es nicht glau-ben, sie verlieren alle Hoffnung, für sie ist alles aus. Einzig der Tod Jesu ist für sie eine unumstößliche Tatsache. So kehren sie Jerusalem den Rücken zu, so, als ob sie von Jesus und ihren eigenen Freunden nichts mehr zu erwarten hätten.
An diesem Punkt merkt man, dass die Auferstehungsperikope nicht die exakte Wiedergabe einer einmaligen Begebenheit ist, die sich vor rund zweitausend Jahren irgendwo zwischen Jerusalem und Emmaus abge-spielt hat. Dieses Evangelium spricht von allen, die ihre Erfahrungen mit Glaubenskrisen und Glaubenszweifeln haben. Es spricht von Situ-ationen, in denen man sich vom Glauben abwandte, obwohl andere ganz überzeugt daran festhielten, von Erlebnissen, durch die alle
Hoffnungen zerplatzten, so dass vom eigenen Glauben nur noch Fra-gen und Zweifel übrigblieben.
Aber das Evangelium bleibt nicht dabei stehen. Die Begegnung der Em-mausjünger mit Christus steht für die Erfahrung, dass der Glaube wie-der wächst und sich sogar noch vertieft, dass nach einer Zeit des Fra-gens, der Trauer und der Dunkelheit auch wieder Licht am Horizont auftaucht. Dabei zeigt sich etwas, was wohl alle bestätigen können, die solche Erfahrungen gemacht haben: Wenn der Glaube wiederkommt, dann geht das nur durch persönliche Erfahrungen. Keine Erzählung an-derer und keine noch so guten Überzeugungsversuche können das er-reichen. Glaube braucht den Weg der persönlichen Erfahrung und Be-stätigung. Auch die Emmausjünger kommen nicht durch das Zeugnis anderer, sondern erst durch ihre persönliche Begegnung mit Jesus zum Glauben. Erst die Gewissheit, dass er bei ihnen ist, macht sie stark und lässt sie nach Jerusalem zurücklaufen, obwohl es mitten in der Nacht ist.
Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter un-serer Gemeinde Christ König, dass die Auferstehung Christi für Sie nicht nur eine Feier, sondern eine Erfahrung ihres Lebens ist.
Georg Pützer

Pfarrbrief vom 05. bis 26. April 2026