Pfarrbrief – 16. bis 30. Mai 2021

Liebe Gemeinde!
Kennen Sie die Pfingstnovene? Andachten, gebetet an den Tagen von Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten, dienen zur Hinführung auf das Fest des Heiligen Geistes. Auch werden Novenen als Vorbereitung auf persönliche Feste oder in besonderen Anliegen gebetet. Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, wirbt seit Jahren für diese, in der Volksfrömmigkeit beheimatete Gebetsform. In diesem Jahr steht die Schöpfung im Mittelpunkt der Pfingstnovene.
Schöpfung, da war doch was: Klimadebatte, Pariser Abkommen, 1,5 Grad Ziel, die Jungen gehen freitags demonstrieren statt zur Schule. Kann das etwas miteinander zu tun haben? Ich denke schon.
Papst Franziskus hat in seiner Enzyklika Laudato si die Schöpfungstheologie neu zum Thema gemacht. Der Mensch hat den Auftrag, die Erde zu hegen und zu pflegen. Klimaaktivisten sorgen sich um Gottes Schöpfung, auch wenn sie es selber vielleicht nicht so nennen würden. Es zeigt sich, wie brandaktuell die Texte von Renovabis in diesem Jahr sind.
Meine Großmutter war eine fromme Beterin. Nöte und Sorgen, alles, was ihr am Herzen lag, trug sie vor Gott. Heute treibt die Sorge und Angst um den Klimawandel bzw. den Erhalt von Gottes guter Schöpfung viele Menschen um. Nehmen wir diese Anliegen und Sorgen mit in unser Gebet und tragen sie vor Gott, vielleicht mit der Pfingstnovene von Renovabis! Zu finden unter:
https://www.renovabis.de/novene
Ein frohes und geisterfülltes Pfingstfest wünscht Ihnen
Cornelia Dicke

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief – 16. bis 30. Mai 2021

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief, 10. bis 24. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   Weihnachten scheint schnell vorbei zu sein. Nicht nur der Blick auf die Tagesnachrichten legt diesen Eindruck nahe; die Bewältigung der Pandemie-Krise im Alltag stellt die meisten von uns, besonders die Familien, vor riesige Herausforderungen, die viel Kraft kosten. Von der Feier des Weihnachtsfestes sollte uns die Gewissheit bleiben: Gott ist mit uns. Der Jesuit Alfred Delp SJ, der 1945 von den Nationalsozialisten...

mehr lesen

Pfarrbrief, 20. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   in diesem Jahr möchte ich meinen Weihnachtswunsch in ein kleines Gedicht von Hilde Domin fassen:   „Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“   Das Wunder von Weihnachten ist nichts, was wir selber machen können oder durch gute Vorbereitung in den Griff kriegen. Es stellt sich dort ein, wo Gott sich auf einmal an unserer Seite zeigt: „Ich bin da.“ So hat er es dem Mose...

mehr lesen

Pfarrbrief, 22. November bis 06. Dezember 2020

Liebe Gemeinde!Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der...

mehr lesen

Pfarrbrief, 08. bis 22. November 2020

Liebe Gemeinde!Mit großen Schritten gehen wir auf das Christ-König-Fest, dem Patronats-fest der Gemeinde, zu und dem Ende des Kirchenjahres entgegen.Der Evangelist Matthäus ruft uns in den Gleichnissen dieses und des nächsten Sonntags dazu auf, klug die Zeit bis zur Wiederkunft des Herrn zu gestalten. Da sind einerseits die fünf Jungfrauen. Sie haben nicht nur ihre Lampen, sondern auch einen ausreichenden Vorrat an Öl mitgenom-men, um dem...

mehr lesen

Pfarrbrief, 27. September bis 25. Oktober 2020

Liebe Gemeinde! Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir das Erntedankfest. Es ist unser Dank an Gott für die Vater-unser-Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“ (vgl. Mt 6, 11; Lk 11, 3). Das Erntedankfest stellt uns immer wieder neu eine Grundgegebenheit des Lebens vor Augen: Wir leben nicht allein aus uns heraus. Das Wesentliche unseres Lebens wird uns geschenkt. Das ist ein starker Impuls, sich als Teil von Gottes Schöpfung zu verstehen...

mehr lesen

Pfarrbrief, 13. bis 27. September 2020

Liebe Schwestern und Brüder! Ich habe vor einigen Tagen an einem Studientag der Diakone teilnehmen dürfen, bei dem es um das Thema „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ ging. Zu Beginn des Treffens berichtete Weihbischof Johannes Wübbe von einem Regionaltreffen des Synodalen Weges, an dem er teilgenommen hatte. Der Synodale Weg beschäftigt sich in einem der fünf verschiedenen Foren mit dem Thema, das auch für den Studientag...

mehr lesen

Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war. Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und...

mehr lesen

Pfarrbrief, 16. bis 30. August 2020

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! In zehn Tagen ist die schönste Zeit im Sommer schon wieder vorbei. Die Ferien enden für die Kinder und die meisten freuen sich, endlich wieder regelmäßig zur Schule gehen zu können. Die Corona-Pandemie hat allen Schüler/innen in den letzten Monaten vieles abverlangt und wird es auch weiterhin tun. Auch für die Erwachsenen geht die Ferienzeit zu Ende, die für viele sicherlich auch anders verlaufen ist, wie...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen, 26. Juli bis 16. August 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Viele von Ihnen verleben in diesen Tagen ihren Urlaub, manche zu Haus, manche als Gäste hier in Ostfriesland. Dieses Jahr ist vieles anders. Das Coronavirus zwingt uns zu einigen Verhaltensänderungen. Wir sind auf Gemeinschaft hin geschaffen: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist (Gen 2, 18). Aber es gilt auch, dass Sensibilität und Rücksichtnahme für andere Menschen Nächstenliebe bedeuten. Versuchen wir, das...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen, 12. bis 26. Juli 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Ferien legen wir für ein paar Tage oder Wochen ab, was normalerweise unser Leben bestimmt: den Druck des Berufes, der Schule oder der Hochschule, das stete Muss eines jeden neuen Tages. Der Urlaub kann uns wieder ins Lot bringen. In diesem Jahr verlaufen die Ferien für viele von uns vermutlich anders als erhofft oder erwartet. Und dennoch: Genießen Sie die freie Zeit! Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sommer...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen,14. Juni bis 12. Juli 2020

Liebe Gemeindemitglieder! Die Corona-Pandemie hat nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern auch das unserer Gemeinde grundlegend geändert. Die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen geben Anlass zur Hoffnung, zugleich ist uns allen bewusst: Manche Schutzmaßnahmen und Einschränkungen werden wohl noch lange bleiben. „Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur...

mehr lesen

Pfarrbrief Pfingsten, Dreifaltigkeitssonntag, 11. Sonntag im Jahreskreis / A 31. Mai bis 14. Juni 2020

Liebe Gemeinde! Das Pfingstfest ist der Geburtstag der Kirche. In der vielen von uns bekannten Pfingsterzählung (Apg 2, 1-12) können Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft einander in ihrer Sprache verstehen. Die Kirche heute ist eine weltweite, verwurzelt in unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Wenn Menschen auf das Wort des Evangeliums hören, dürfen sie sich einander als Schwestern und Brüder wahrnehmen. Die Kirche ist ein Ort, der...

mehr lesen

Pfarrbrief zum 6. und 7. Ostersonntag, Christi Himmelfahrt 17. bis 29. Mai 2020

Pfarrbrief zum 6. und 7. Ostersonntag, Christi Himmelfahrt 17. bis 29. Mai 2020 Liebe Gemeindemitglieder! Zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten wurde die Pfingstnovene gebetet, die jahrhundertealte Bitte um Gottes Geist für die jeweilige Zeit. Auch unsere Zeit hat Gottes Geist sehr nötig, Grund genug auch für uns, uns der alten Gebetstradition anzuschließen. Eine gelungene Neuübersetzung der Pfingstsequenz finden Sie im Hausgottesdienst...

mehr lesen

Pfarrbrief zum 5. Ostersonntag, 10. Mai 2020

Katholische Kirchengemeinde CHRIST KÖNIG Emden Pfarrbrief zum 5. Ostersonntag, 10. Mai 202020 Liebe Gemeindemitglieder! Ab Montag, dem 11. Mai 2020 dürfen wir endlich wieder miteinander öffentlich Gottesdienste feiern. Das ist wirklich ein Grund zur Freude. Natürlich haben trotz aller Lockerungen weiterhin der Gesundheitsschutz und die Eindämmung der Pandemie Vorrang. Deshalb gilt es Regeln zu beachten und Einschränkungen in Kauf zu nehmen....

mehr lesen

Liebe Gemeinde!
Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.
Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der Glaubensartikel des Gerichts.
Dies alles ist und bleibt eine Hoffnungsbotschaft. Wir werden Christus einmal endgültig begegnen. Die Wahrheit des eigenen Lebens bleibt uns im Angesicht des liebenden Gottes nicht erspart. Dass hier nicht nur Sie-gergeschichten offenbar werden, ist offenkundig. Aber als gläubige Men-schen dürfen wir voll Hoffnung sein, dass Christus, immer auch in der ei-genen Anerkenntnis der Schuld, an uns barmherzig handeln wird.
In der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung“, die in ökumenischer Weite verantwortet wird, heißt es: „Wir bekennen gemeinsam, dass die Gläubigen sich auf die Barmherzigkeit und die Verheißungen Gottes ver-lassen können. Auch angesichts ihrer eigenen Schwachheit und mannig-facher Bedrohung ihres Glaubens können sie kraft des Todes und der Auferstehung Christi auf die wirksame Zusage der Gnade Gottes in Wort und Sakrament bauen und so dieser Gnade gewiss sein.“
Ihnen allen eine gesegnete Zeit!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war.
Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und der Alltag hat viele von uns wieder. Doch in diesem Jahr müssen Kinder und Eltern mit großen „Unbekannten“ rechnen. Was in der Mathematik schon schwierig sein kann, ist erst recht eine Herausforderung für das Familienle-ben! Brauchen solche Zeiten nicht besonders Gottes Segen? Im Gotteslob findet sich unter „Segen und Bitte der Eltern für Ihre Kinder“ (GL 14,7 + 8) ein schöner Brauch gut erklärt. Unter anderem heißt es dort:
„Gott, wir danken dir für unsere Kinder. Du hast sie uns geschenkt. Sie ma-chen uns Freude, aber auch Sorgen. Darum bitten wir dich: Herr, segne unsere Kinder. Schenke ihnen Selbstständigkeit, dass sie ihr Leben zu meistern lernen. Stelle ihnen treue Freunde zur Seite, die sie begleiten. Sei du ihnen ein verlässlicher Halt, und leite ihr Denken und Tun. Bleib bei uns, wir vertrauen auf dich.“
Vielleicht haben Sie Kinder, Enkel oder Nichten und Neffen, für die Sie die-sen Segen sprechen können. Auch Erwachsene (Kinder) bedürfen dann und wann Gottes Segen …
Meine Oma meinte dazu gelegentlich: „Kleine Kinder – kleine Sorgen; gro-ße Kinder – große Sorgen.“
Ihnen Allen eine gute Woche und behüte Sie Gott!
Cornelia Dicke

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Pfarrbrief vom 02. bis 16. Mai 2021

Liebe Gemeinde!
In dieser Zeit hören wir in den Evangelien von Jesus oft in Bildern. Eines dieser Bilder ist das vom Weinstock und den Reben. Jesus sagt uns: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht (Joh 15,5). Gott ist in diesem Bild der Winzer, der diejenigen Reben abschneidet, die keine reiche Frucht bringen.
Mich spricht dieses Bild deshalb an, weil die Reben ohne den Wein-stock natürlich nicht erblühen und Frucht bringen können. Sie sind auf den Weinstock angewiesen und auch auf einen Winzer, der sie pflegt und beim Wachsen unterstützt. Aber auch ein Weinstock, an dem gar keine Reben wachsen, wäre nicht vollständig.
Jesus sucht unsere Nähe genauso, wie wir seine suchen. Nur in der Gemeinschaft kann Gutes entstehen.
Wir sind aber auch gefordert! Reben, die keine Frucht bringen, schneidet der Winzer Gott ab. Bleiben wir also bereit zu wachsen in der Gemeinschaft mit Jesus.
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete und fruchtbringende Zeit!
Daniel Hagedorn, Pastoralassistent

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief – 02. bis 16. Mai 2021

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief, 10. bis 24. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   Weihnachten scheint schnell vorbei zu sein. Nicht nur der Blick auf die Tagesnachrichten legt diesen Eindruck nahe; die Bewältigung der Pandemie-Krise im Alltag stellt die meisten von uns, besonders die Familien, vor riesige Herausforderungen, die viel Kraft kosten. Von der Feier des Weihnachtsfestes sollte uns die Gewissheit bleiben: Gott ist mit uns. Der Jesuit Alfred Delp SJ, der 1945 von den Nationalsozialisten...

mehr lesen

Pfarrbrief, 20. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   in diesem Jahr möchte ich meinen Weihnachtswunsch in ein kleines Gedicht von Hilde Domin fassen:   „Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“   Das Wunder von Weihnachten ist nichts, was wir selber machen können oder durch gute Vorbereitung in den Griff kriegen. Es stellt sich dort ein, wo Gott sich auf einmal an unserer Seite zeigt: „Ich bin da.“ So hat er es dem Mose...

mehr lesen

Pfarrbrief, 22. November bis 06. Dezember 2020

Liebe Gemeinde!Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der...

mehr lesen

Pfarrbrief, 08. bis 22. November 2020

Liebe Gemeinde!Mit großen Schritten gehen wir auf das Christ-König-Fest, dem Patronats-fest der Gemeinde, zu und dem Ende des Kirchenjahres entgegen.Der Evangelist Matthäus ruft uns in den Gleichnissen dieses und des nächsten Sonntags dazu auf, klug die Zeit bis zur Wiederkunft des Herrn zu gestalten. Da sind einerseits die fünf Jungfrauen. Sie haben nicht nur ihre Lampen, sondern auch einen ausreichenden Vorrat an Öl mitgenom-men, um dem...

mehr lesen

Pfarrbrief, 27. September bis 25. Oktober 2020

Liebe Gemeinde! Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir das Erntedankfest. Es ist unser Dank an Gott für die Vater-unser-Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“ (vgl. Mt 6, 11; Lk 11, 3). Das Erntedankfest stellt uns immer wieder neu eine Grundgegebenheit des Lebens vor Augen: Wir leben nicht allein aus uns heraus. Das Wesentliche unseres Lebens wird uns geschenkt. Das ist ein starker Impuls, sich als Teil von Gottes Schöpfung zu verstehen...

mehr lesen

Pfarrbrief, 13. bis 27. September 2020

Liebe Schwestern und Brüder! Ich habe vor einigen Tagen an einem Studientag der Diakone teilnehmen dürfen, bei dem es um das Thema „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ ging. Zu Beginn des Treffens berichtete Weihbischof Johannes Wübbe von einem Regionaltreffen des Synodalen Weges, an dem er teilgenommen hatte. Der Synodale Weg beschäftigt sich in einem der fünf verschiedenen Foren mit dem Thema, das auch für den Studientag...

mehr lesen

Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war. Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und...

mehr lesen

Pfarrbrief, 16. bis 30. August 2020

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! In zehn Tagen ist die schönste Zeit im Sommer schon wieder vorbei. Die Ferien enden für die Kinder und die meisten freuen sich, endlich wieder regelmäßig zur Schule gehen zu können. Die Corona-Pandemie hat allen Schüler/innen in den letzten Monaten vieles abverlangt und wird es auch weiterhin tun. Auch für die Erwachsenen geht die Ferienzeit zu Ende, die für viele sicherlich auch anders verlaufen ist, wie...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen, 26. Juli bis 16. August 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Viele von Ihnen verleben in diesen Tagen ihren Urlaub, manche zu Haus, manche als Gäste hier in Ostfriesland. Dieses Jahr ist vieles anders. Das Coronavirus zwingt uns zu einigen Verhaltensänderungen. Wir sind auf Gemeinschaft hin geschaffen: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist (Gen 2, 18). Aber es gilt auch, dass Sensibilität und Rücksichtnahme für andere Menschen Nächstenliebe bedeuten. Versuchen wir, das...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen, 12. bis 26. Juli 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Ferien legen wir für ein paar Tage oder Wochen ab, was normalerweise unser Leben bestimmt: den Druck des Berufes, der Schule oder der Hochschule, das stete Muss eines jeden neuen Tages. Der Urlaub kann uns wieder ins Lot bringen. In diesem Jahr verlaufen die Ferien für viele von uns vermutlich anders als erhofft oder erwartet. Und dennoch: Genießen Sie die freie Zeit! Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sommer...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen,14. Juni bis 12. Juli 2020

Liebe Gemeindemitglieder! Die Corona-Pandemie hat nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern auch das unserer Gemeinde grundlegend geändert. Die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen geben Anlass zur Hoffnung, zugleich ist uns allen bewusst: Manche Schutzmaßnahmen und Einschränkungen werden wohl noch lange bleiben. „Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur...

mehr lesen

Pfarrbrief Pfingsten, Dreifaltigkeitssonntag, 11. Sonntag im Jahreskreis / A 31. Mai bis 14. Juni 2020

Liebe Gemeinde! Das Pfingstfest ist der Geburtstag der Kirche. In der vielen von uns bekannten Pfingsterzählung (Apg 2, 1-12) können Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft einander in ihrer Sprache verstehen. Die Kirche heute ist eine weltweite, verwurzelt in unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Wenn Menschen auf das Wort des Evangeliums hören, dürfen sie sich einander als Schwestern und Brüder wahrnehmen. Die Kirche ist ein Ort, der...

mehr lesen

Pfarrbrief zum 6. und 7. Ostersonntag, Christi Himmelfahrt 17. bis 29. Mai 2020

Pfarrbrief zum 6. und 7. Ostersonntag, Christi Himmelfahrt 17. bis 29. Mai 2020 Liebe Gemeindemitglieder! Zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten wurde die Pfingstnovene gebetet, die jahrhundertealte Bitte um Gottes Geist für die jeweilige Zeit. Auch unsere Zeit hat Gottes Geist sehr nötig, Grund genug auch für uns, uns der alten Gebetstradition anzuschließen. Eine gelungene Neuübersetzung der Pfingstsequenz finden Sie im Hausgottesdienst...

mehr lesen

Pfarrbrief zum 5. Ostersonntag, 10. Mai 2020

Katholische Kirchengemeinde CHRIST KÖNIG Emden Pfarrbrief zum 5. Ostersonntag, 10. Mai 202020 Liebe Gemeindemitglieder! Ab Montag, dem 11. Mai 2020 dürfen wir endlich wieder miteinander öffentlich Gottesdienste feiern. Das ist wirklich ein Grund zur Freude. Natürlich haben trotz aller Lockerungen weiterhin der Gesundheitsschutz und die Eindämmung der Pandemie Vorrang. Deshalb gilt es Regeln zu beachten und Einschränkungen in Kauf zu nehmen....

mehr lesen

Liebe Gemeinde!
Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.
Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der Glaubensartikel des Gerichts.
Dies alles ist und bleibt eine Hoffnungsbotschaft. Wir werden Christus einmal endgültig begegnen. Die Wahrheit des eigenen Lebens bleibt uns im Angesicht des liebenden Gottes nicht erspart. Dass hier nicht nur Sie-gergeschichten offenbar werden, ist offenkundig. Aber als gläubige Men-schen dürfen wir voll Hoffnung sein, dass Christus, immer auch in der ei-genen Anerkenntnis der Schuld, an uns barmherzig handeln wird.
In der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung“, die in ökumenischer Weite verantwortet wird, heißt es: „Wir bekennen gemeinsam, dass die Gläubigen sich auf die Barmherzigkeit und die Verheißungen Gottes ver-lassen können. Auch angesichts ihrer eigenen Schwachheit und mannig-facher Bedrohung ihres Glaubens können sie kraft des Todes und der Auferstehung Christi auf die wirksame Zusage der Gnade Gottes in Wort und Sakrament bauen und so dieser Gnade gewiss sein.“
Ihnen allen eine gesegnete Zeit!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war.
Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und der Alltag hat viele von uns wieder. Doch in diesem Jahr müssen Kinder und Eltern mit großen „Unbekannten“ rechnen. Was in der Mathematik schon schwierig sein kann, ist erst recht eine Herausforderung für das Familienle-ben! Brauchen solche Zeiten nicht besonders Gottes Segen? Im Gotteslob findet sich unter „Segen und Bitte der Eltern für Ihre Kinder“ (GL 14,7 + 8) ein schöner Brauch gut erklärt. Unter anderem heißt es dort:
„Gott, wir danken dir für unsere Kinder. Du hast sie uns geschenkt. Sie ma-chen uns Freude, aber auch Sorgen. Darum bitten wir dich: Herr, segne unsere Kinder. Schenke ihnen Selbstständigkeit, dass sie ihr Leben zu meistern lernen. Stelle ihnen treue Freunde zur Seite, die sie begleiten. Sei du ihnen ein verlässlicher Halt, und leite ihr Denken und Tun. Bleib bei uns, wir vertrauen auf dich.“
Vielleicht haben Sie Kinder, Enkel oder Nichten und Neffen, für die Sie die-sen Segen sprechen können. Auch Erwachsene (Kinder) bedürfen dann und wann Gottes Segen …
Meine Oma meinte dazu gelegentlich: „Kleine Kinder – kleine Sorgen; gro-ße Kinder – große Sorgen.“
Ihnen Allen eine gute Woche und behüte Sie Gott!
Cornelia Dicke

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Pfarrbrief vom 18. April bis 02. Mai 2021

Liebe Gemeinde!
Ein Bild von Jesus Christus sticht gerade in der österlichen Zeit in besonderer Weise hervor, das des „Guten Hirten“. Jesus als der „Gute Hirt“ steht in besonderer Weise für ihn als den Auferstandenen und Erhöhten. Weil dieser Jesus Christus uns kennt und liebt, kennen wir ihn und dürfen ihn lieben. Jesus als der „Gute Hirt“ und wir als die ihm anvertraute Herde stehen für ein Verhältnis, das zutiefst vom gegenseitigen Vertrauen geprägt ist. Auch wenn wir hinter diesem Ideal zurückbleiben: Wir kennen die Stimme Jesu Christi in unserem Leben, sie ist die innere Wahrheitsstimme, unser Gewissen.
Was für dramatische Folgen das haben kann, zeigt Claus Schenk Graf von Stauffenberg vor dem von ihm ausgeführten Attentat auf Adolf Hitler. Stauffenberg sagt:
„Wir haben uns vor Gott und unserem Gewissen geprüft, es muss geschehen; denn dieser Mann ist das Böse an sich.“ … „Es ist Zeit, dass jetzt etwas getan wird. Derjenige allerdings, der etwas zu tun wagt, muss sich bewusst sein, dass er wohl als Verräter in die deut-sche Geschichte eingehen wird. Unterlässt er jedoch die Tat, dann wäre er ein Verräter vor seinem eigenen Gewissen.“

Ihnen eine gesegnete österliche Zeit!

Dr. Rüdiger With, Pastor

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief vom 18. April bis 02. Mai 2021

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief, 10. bis 24. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   Weihnachten scheint schnell vorbei zu sein. Nicht nur der Blick auf die Tagesnachrichten legt diesen Eindruck nahe; die Bewältigung der Pandemie-Krise im Alltag stellt die meisten von uns, besonders die Familien, vor riesige Herausforderungen, die viel Kraft kosten. Von der Feier des Weihnachtsfestes sollte uns die Gewissheit bleiben: Gott ist mit uns. Der Jesuit Alfred Delp SJ, der 1945 von den Nationalsozialisten...

mehr lesen

Pfarrbrief, 20. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   in diesem Jahr möchte ich meinen Weihnachtswunsch in ein kleines Gedicht von Hilde Domin fassen:   „Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“   Das Wunder von Weihnachten ist nichts, was wir selber machen können oder durch gute Vorbereitung in den Griff kriegen. Es stellt sich dort ein, wo Gott sich auf einmal an unserer Seite zeigt: „Ich bin da.“ So hat er es dem Mose...

mehr lesen

Pfarrbrief, 22. November bis 06. Dezember 2020

Liebe Gemeinde!Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der...

mehr lesen

Pfarrbrief, 08. bis 22. November 2020

Liebe Gemeinde!Mit großen Schritten gehen wir auf das Christ-König-Fest, dem Patronats-fest der Gemeinde, zu und dem Ende des Kirchenjahres entgegen.Der Evangelist Matthäus ruft uns in den Gleichnissen dieses und des nächsten Sonntags dazu auf, klug die Zeit bis zur Wiederkunft des Herrn zu gestalten. Da sind einerseits die fünf Jungfrauen. Sie haben nicht nur ihre Lampen, sondern auch einen ausreichenden Vorrat an Öl mitgenom-men, um dem...

mehr lesen

Pfarrbrief, 27. September bis 25. Oktober 2020

Liebe Gemeinde! Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir das Erntedankfest. Es ist unser Dank an Gott für die Vater-unser-Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“ (vgl. Mt 6, 11; Lk 11, 3). Das Erntedankfest stellt uns immer wieder neu eine Grundgegebenheit des Lebens vor Augen: Wir leben nicht allein aus uns heraus. Das Wesentliche unseres Lebens wird uns geschenkt. Das ist ein starker Impuls, sich als Teil von Gottes Schöpfung zu verstehen...

mehr lesen

Pfarrbrief, 13. bis 27. September 2020

Liebe Schwestern und Brüder! Ich habe vor einigen Tagen an einem Studientag der Diakone teilnehmen dürfen, bei dem es um das Thema „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ ging. Zu Beginn des Treffens berichtete Weihbischof Johannes Wübbe von einem Regionaltreffen des Synodalen Weges, an dem er teilgenommen hatte. Der Synodale Weg beschäftigt sich in einem der fünf verschiedenen Foren mit dem Thema, das auch für den Studientag...

mehr lesen

Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war. Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und...

mehr lesen

Pfarrbrief, 16. bis 30. August 2020

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! In zehn Tagen ist die schönste Zeit im Sommer schon wieder vorbei. Die Ferien enden für die Kinder und die meisten freuen sich, endlich wieder regelmäßig zur Schule gehen zu können. Die Corona-Pandemie hat allen Schüler/innen in den letzten Monaten vieles abverlangt und wird es auch weiterhin tun. Auch für die Erwachsenen geht die Ferienzeit zu Ende, die für viele sicherlich auch anders verlaufen ist, wie...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen, 26. Juli bis 16. August 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Viele von Ihnen verleben in diesen Tagen ihren Urlaub, manche zu Haus, manche als Gäste hier in Ostfriesland. Dieses Jahr ist vieles anders. Das Coronavirus zwingt uns zu einigen Verhaltensänderungen. Wir sind auf Gemeinschaft hin geschaffen: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist (Gen 2, 18). Aber es gilt auch, dass Sensibilität und Rücksichtnahme für andere Menschen Nächstenliebe bedeuten. Versuchen wir, das...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen, 12. bis 26. Juli 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Ferien legen wir für ein paar Tage oder Wochen ab, was normalerweise unser Leben bestimmt: den Druck des Berufes, der Schule oder der Hochschule, das stete Muss eines jeden neuen Tages. Der Urlaub kann uns wieder ins Lot bringen. In diesem Jahr verlaufen die Ferien für viele von uns vermutlich anders als erhofft oder erwartet. Und dennoch: Genießen Sie die freie Zeit! Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sommer...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen,14. Juni bis 12. Juli 2020

Liebe Gemeindemitglieder! Die Corona-Pandemie hat nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern auch das unserer Gemeinde grundlegend geändert. Die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen geben Anlass zur Hoffnung, zugleich ist uns allen bewusst: Manche Schutzmaßnahmen und Einschränkungen werden wohl noch lange bleiben. „Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur...

mehr lesen

Pfarrbrief Pfingsten, Dreifaltigkeitssonntag, 11. Sonntag im Jahreskreis / A 31. Mai bis 14. Juni 2020

Liebe Gemeinde! Das Pfingstfest ist der Geburtstag der Kirche. In der vielen von uns bekannten Pfingsterzählung (Apg 2, 1-12) können Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft einander in ihrer Sprache verstehen. Die Kirche heute ist eine weltweite, verwurzelt in unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Wenn Menschen auf das Wort des Evangeliums hören, dürfen sie sich einander als Schwestern und Brüder wahrnehmen. Die Kirche ist ein Ort, der...

mehr lesen

Pfarrbrief zum 6. und 7. Ostersonntag, Christi Himmelfahrt 17. bis 29. Mai 2020

Pfarrbrief zum 6. und 7. Ostersonntag, Christi Himmelfahrt 17. bis 29. Mai 2020 Liebe Gemeindemitglieder! Zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten wurde die Pfingstnovene gebetet, die jahrhundertealte Bitte um Gottes Geist für die jeweilige Zeit. Auch unsere Zeit hat Gottes Geist sehr nötig, Grund genug auch für uns, uns der alten Gebetstradition anzuschließen. Eine gelungene Neuübersetzung der Pfingstsequenz finden Sie im Hausgottesdienst...

mehr lesen

Pfarrbrief zum 5. Ostersonntag, 10. Mai 2020

Katholische Kirchengemeinde CHRIST KÖNIG Emden Pfarrbrief zum 5. Ostersonntag, 10. Mai 202020 Liebe Gemeindemitglieder! Ab Montag, dem 11. Mai 2020 dürfen wir endlich wieder miteinander öffentlich Gottesdienste feiern. Das ist wirklich ein Grund zur Freude. Natürlich haben trotz aller Lockerungen weiterhin der Gesundheitsschutz und die Eindämmung der Pandemie Vorrang. Deshalb gilt es Regeln zu beachten und Einschränkungen in Kauf zu nehmen....

mehr lesen

Liebe Gemeinde!
Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.
Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der Glaubensartikel des Gerichts.
Dies alles ist und bleibt eine Hoffnungsbotschaft. Wir werden Christus einmal endgültig begegnen. Die Wahrheit des eigenen Lebens bleibt uns im Angesicht des liebenden Gottes nicht erspart. Dass hier nicht nur Sie-gergeschichten offenbar werden, ist offenkundig. Aber als gläubige Men-schen dürfen wir voll Hoffnung sein, dass Christus, immer auch in der ei-genen Anerkenntnis der Schuld, an uns barmherzig handeln wird.
In der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung“, die in ökumenischer Weite verantwortet wird, heißt es: „Wir bekennen gemeinsam, dass die Gläubigen sich auf die Barmherzigkeit und die Verheißungen Gottes ver-lassen können. Auch angesichts ihrer eigenen Schwachheit und mannig-facher Bedrohung ihres Glaubens können sie kraft des Todes und der Auferstehung Christi auf die wirksame Zusage der Gnade Gottes in Wort und Sakrament bauen und so dieser Gnade gewiss sein.“
Ihnen allen eine gesegnete Zeit!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war.
Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und der Alltag hat viele von uns wieder. Doch in diesem Jahr müssen Kinder und Eltern mit großen „Unbekannten“ rechnen. Was in der Mathematik schon schwierig sein kann, ist erst recht eine Herausforderung für das Familienle-ben! Brauchen solche Zeiten nicht besonders Gottes Segen? Im Gotteslob findet sich unter „Segen und Bitte der Eltern für Ihre Kinder“ (GL 14,7 + 8) ein schöner Brauch gut erklärt. Unter anderem heißt es dort:
„Gott, wir danken dir für unsere Kinder. Du hast sie uns geschenkt. Sie ma-chen uns Freude, aber auch Sorgen. Darum bitten wir dich: Herr, segne unsere Kinder. Schenke ihnen Selbstständigkeit, dass sie ihr Leben zu meistern lernen. Stelle ihnen treue Freunde zur Seite, die sie begleiten. Sei du ihnen ein verlässlicher Halt, und leite ihr Denken und Tun. Bleib bei uns, wir vertrauen auf dich.“
Vielleicht haben Sie Kinder, Enkel oder Nichten und Neffen, für die Sie die-sen Segen sprechen können. Auch Erwachsene (Kinder) bedürfen dann und wann Gottes Segen …
Meine Oma meinte dazu gelegentlich: „Kleine Kinder – kleine Sorgen; gro-ße Kinder – große Sorgen.“
Ihnen Allen eine gute Woche und behüte Sie Gott!
Cornelia Dicke

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Pfarrbrief vom 04. bis 18. April 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Dieses Jahr kein Osterspaziergang in großer Runde. Kein fröhliches Singen in unseren Gottesdiensten. Keine großen Familientreffen. Keine Ostereiersuche mit den Kindern. So viele Neins. Ach, dass sie doch alle verwandelt würden: Die vielen „Neins“ in ein großes Ja. Die Angst in Zuversicht. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, in Gewissheit.
Inmitten so vieler Verneinungen feiern wir dennoch Ostern: Gott richtet seinen liebenden Blick auf uns und unsere Zeit. Er spricht sein großes Ja zu unserem Leben, so, wie er es bei Jesus getan hat. Vertrauen wir uns seiner unbeirrbaren Liebe an. Jetzt – und dann, wenn das Nein des Todes nach uns greift und Gott sein großes Ja dagegenhält.
Kommen Sie gut und von Gott behütet durch diese Zeit.
Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Osterfest!
Pfarrer Jörg Buß und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief vom 04. bis 18. April 2021

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief, 10. bis 24. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   Weihnachten scheint schnell vorbei zu sein. Nicht nur der Blick auf die Tagesnachrichten legt diesen Eindruck nahe; die Bewältigung der Pandemie-Krise im Alltag stellt die meisten von uns, besonders die Familien, vor riesige Herausforderungen, die viel Kraft kosten. Von der Feier des Weihnachtsfestes sollte uns die Gewissheit bleiben: Gott ist mit uns. Der Jesuit Alfred Delp SJ, der 1945 von den Nationalsozialisten...

mehr lesen

Pfarrbrief, 20. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   in diesem Jahr möchte ich meinen Weihnachtswunsch in ein kleines Gedicht von Hilde Domin fassen:   „Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“   Das Wunder von Weihnachten ist nichts, was wir selber machen können oder durch gute Vorbereitung in den Griff kriegen. Es stellt sich dort ein, wo Gott sich auf einmal an unserer Seite zeigt: „Ich bin da.“ So hat er es dem Mose...

mehr lesen

Pfarrbrief, 22. November bis 06. Dezember 2020

Liebe Gemeinde!Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der...

mehr lesen

Pfarrbrief, 08. bis 22. November 2020

Liebe Gemeinde!Mit großen Schritten gehen wir auf das Christ-König-Fest, dem Patronats-fest der Gemeinde, zu und dem Ende des Kirchenjahres entgegen.Der Evangelist Matthäus ruft uns in den Gleichnissen dieses und des nächsten Sonntags dazu auf, klug die Zeit bis zur Wiederkunft des Herrn zu gestalten. Da sind einerseits die fünf Jungfrauen. Sie haben nicht nur ihre Lampen, sondern auch einen ausreichenden Vorrat an Öl mitgenom-men, um dem...

mehr lesen

Pfarrbrief, 27. September bis 25. Oktober 2020

Liebe Gemeinde! Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir das Erntedankfest. Es ist unser Dank an Gott für die Vater-unser-Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“ (vgl. Mt 6, 11; Lk 11, 3). Das Erntedankfest stellt uns immer wieder neu eine Grundgegebenheit des Lebens vor Augen: Wir leben nicht allein aus uns heraus. Das Wesentliche unseres Lebens wird uns geschenkt. Das ist ein starker Impuls, sich als Teil von Gottes Schöpfung zu verstehen...

mehr lesen

Pfarrbrief, 13. bis 27. September 2020

Liebe Schwestern und Brüder! Ich habe vor einigen Tagen an einem Studientag der Diakone teilnehmen dürfen, bei dem es um das Thema „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ ging. Zu Beginn des Treffens berichtete Weihbischof Johannes Wübbe von einem Regionaltreffen des Synodalen Weges, an dem er teilgenommen hatte. Der Synodale Weg beschäftigt sich in einem der fünf verschiedenen Foren mit dem Thema, das auch für den Studientag...

mehr lesen

Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war. Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und...

mehr lesen

Pfarrbrief, 16. bis 30. August 2020

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! In zehn Tagen ist die schönste Zeit im Sommer schon wieder vorbei. Die Ferien enden für die Kinder und die meisten freuen sich, endlich wieder regelmäßig zur Schule gehen zu können. Die Corona-Pandemie hat allen Schüler/innen in den letzten Monaten vieles abverlangt und wird es auch weiterhin tun. Auch für die Erwachsenen geht die Ferienzeit zu Ende, die für viele sicherlich auch anders verlaufen ist, wie...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen, 26. Juli bis 16. August 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Viele von Ihnen verleben in diesen Tagen ihren Urlaub, manche zu Haus, manche als Gäste hier in Ostfriesland. Dieses Jahr ist vieles anders. Das Coronavirus zwingt uns zu einigen Verhaltensänderungen. Wir sind auf Gemeinschaft hin geschaffen: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist (Gen 2, 18). Aber es gilt auch, dass Sensibilität und Rücksichtnahme für andere Menschen Nächstenliebe bedeuten. Versuchen wir, das...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen, 12. bis 26. Juli 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Ferien legen wir für ein paar Tage oder Wochen ab, was normalerweise unser Leben bestimmt: den Druck des Berufes, der Schule oder der Hochschule, das stete Muss eines jeden neuen Tages. Der Urlaub kann uns wieder ins Lot bringen. In diesem Jahr verlaufen die Ferien für viele von uns vermutlich anders als erhofft oder erwartet. Und dennoch: Genießen Sie die freie Zeit! Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sommer...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen,14. Juni bis 12. Juli 2020

Liebe Gemeindemitglieder! Die Corona-Pandemie hat nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern auch das unserer Gemeinde grundlegend geändert. Die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen geben Anlass zur Hoffnung, zugleich ist uns allen bewusst: Manche Schutzmaßnahmen und Einschränkungen werden wohl noch lange bleiben. „Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur...

mehr lesen

Pfarrbrief Pfingsten, Dreifaltigkeitssonntag, 11. Sonntag im Jahreskreis / A 31. Mai bis 14. Juni 2020

Liebe Gemeinde! Das Pfingstfest ist der Geburtstag der Kirche. In der vielen von uns bekannten Pfingsterzählung (Apg 2, 1-12) können Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft einander in ihrer Sprache verstehen. Die Kirche heute ist eine weltweite, verwurzelt in unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Wenn Menschen auf das Wort des Evangeliums hören, dürfen sie sich einander als Schwestern und Brüder wahrnehmen. Die Kirche ist ein Ort, der...

mehr lesen

Pfarrbrief zum 6. und 7. Ostersonntag, Christi Himmelfahrt 17. bis 29. Mai 2020

Pfarrbrief zum 6. und 7. Ostersonntag, Christi Himmelfahrt 17. bis 29. Mai 2020 Liebe Gemeindemitglieder! Zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten wurde die Pfingstnovene gebetet, die jahrhundertealte Bitte um Gottes Geist für die jeweilige Zeit. Auch unsere Zeit hat Gottes Geist sehr nötig, Grund genug auch für uns, uns der alten Gebetstradition anzuschließen. Eine gelungene Neuübersetzung der Pfingstsequenz finden Sie im Hausgottesdienst...

mehr lesen

Pfarrbrief zum 5. Ostersonntag, 10. Mai 2020

Katholische Kirchengemeinde CHRIST KÖNIG Emden Pfarrbrief zum 5. Ostersonntag, 10. Mai 202020 Liebe Gemeindemitglieder! Ab Montag, dem 11. Mai 2020 dürfen wir endlich wieder miteinander öffentlich Gottesdienste feiern. Das ist wirklich ein Grund zur Freude. Natürlich haben trotz aller Lockerungen weiterhin der Gesundheitsschutz und die Eindämmung der Pandemie Vorrang. Deshalb gilt es Regeln zu beachten und Einschränkungen in Kauf zu nehmen....

mehr lesen

Liebe Gemeinde!
Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.
Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der Glaubensartikel des Gerichts.
Dies alles ist und bleibt eine Hoffnungsbotschaft. Wir werden Christus einmal endgültig begegnen. Die Wahrheit des eigenen Lebens bleibt uns im Angesicht des liebenden Gottes nicht erspart. Dass hier nicht nur Sie-gergeschichten offenbar werden, ist offenkundig. Aber als gläubige Men-schen dürfen wir voll Hoffnung sein, dass Christus, immer auch in der ei-genen Anerkenntnis der Schuld, an uns barmherzig handeln wird.
In der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung“, die in ökumenischer Weite verantwortet wird, heißt es: „Wir bekennen gemeinsam, dass die Gläubigen sich auf die Barmherzigkeit und die Verheißungen Gottes ver-lassen können. Auch angesichts ihrer eigenen Schwachheit und mannig-facher Bedrohung ihres Glaubens können sie kraft des Todes und der Auferstehung Christi auf die wirksame Zusage der Gnade Gottes in Wort und Sakrament bauen und so dieser Gnade gewiss sein.“
Ihnen allen eine gesegnete Zeit!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war.
Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und der Alltag hat viele von uns wieder. Doch in diesem Jahr müssen Kinder und Eltern mit großen „Unbekannten“ rechnen. Was in der Mathematik schon schwierig sein kann, ist erst recht eine Herausforderung für das Familienle-ben! Brauchen solche Zeiten nicht besonders Gottes Segen? Im Gotteslob findet sich unter „Segen und Bitte der Eltern für Ihre Kinder“ (GL 14,7 + 8) ein schöner Brauch gut erklärt. Unter anderem heißt es dort:
„Gott, wir danken dir für unsere Kinder. Du hast sie uns geschenkt. Sie ma-chen uns Freude, aber auch Sorgen. Darum bitten wir dich: Herr, segne unsere Kinder. Schenke ihnen Selbstständigkeit, dass sie ihr Leben zu meistern lernen. Stelle ihnen treue Freunde zur Seite, die sie begleiten. Sei du ihnen ein verlässlicher Halt, und leite ihr Denken und Tun. Bleib bei uns, wir vertrauen auf dich.“
Vielleicht haben Sie Kinder, Enkel oder Nichten und Neffen, für die Sie die-sen Segen sprechen können. Auch Erwachsene (Kinder) bedürfen dann und wann Gottes Segen …
Meine Oma meinte dazu gelegentlich: „Kleine Kinder – kleine Sorgen; gro-ße Kinder – große Sorgen.“
Ihnen Allen eine gute Woche und behüte Sie Gott!
Cornelia Dicke

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Pfarrbrief vom 21. März bis 05. April 2021

Liebe Gemeinde!
„Es geht anders!“ Seit einem Jahr hören wir diesen Satz, so oder in ähnlicher Weise, immer wieder. Manchmal denke ich: „Oh, nee! Nicht schon wieder! Ich sehne mich nach – wie immer! Jetzt auch noch Misereor…“ Im nächsten Moment erschrecke ich über meine Undankbarkeit, meine Verzagtheit, meine Resignation. Starke Frauen wie Doña Antonia Lurisi aus Bolivien ermutigen mich dann:
“Früher haben wir einfach alles abgebrannt, um auf den freien Flächen Reis, Yucca und Bananen anzubauen”, erzählt Doña Antonia Lurisi. Heute ist dies für die indigene Frau undenkbar. Auf ihren Feldern wachsen neben Reis, Mais, Yucca und Bananen viele weitere Früchte und Gemüsesorten wie Bohnen und Kakao. Brandrodungen braucht sie nicht mehr – im Gegenteil: Einen Teil ihrer Erträge kann sie sogar verkaufen. Wir sehen:
Hinter diesem Erfolg steckt unter anderem die Arbeit der Sozialpastoral Caritas Reyes – einem MISEREOR-Projektpartner. In Workshops bringen Mitarbeitende Indigenen wie Doña Antonia Techniken bei, die sie brauchen, um in größerer Vielfalt zu produzieren und ihre Erträge zu verbessern. Gleichzeitig werden landwirtschaftliche Produktion und der Schutz des Waldes in Einklang gebracht (Stichwort Agro-forstsysteme).
Bitte, unterstützen Sie Misereor und seine fast 4000 Partner in Afrika, Asien und Lateinamerika, damit Menschen ihr Leben nachhaltig posi-tiv verändern können. „Danke! Vergelt’s Gott“, sagt
Ihre Cornelia Dicke

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief vom 21. März bis 05. April 2021

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief, 10. bis 24. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   Weihnachten scheint schnell vorbei zu sein. Nicht nur der Blick auf die Tagesnachrichten legt diesen Eindruck nahe; die Bewältigung der Pandemie-Krise im Alltag stellt die meisten von uns, besonders die Familien, vor riesige Herausforderungen, die viel Kraft kosten. Von der Feier des Weihnachtsfestes sollte uns die Gewissheit bleiben: Gott ist mit uns. Der Jesuit Alfred Delp SJ, der 1945 von den Nationalsozialisten...

mehr lesen

Pfarrbrief, 20. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   in diesem Jahr möchte ich meinen Weihnachtswunsch in ein kleines Gedicht von Hilde Domin fassen:   „Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“   Das Wunder von Weihnachten ist nichts, was wir selber machen können oder durch gute Vorbereitung in den Griff kriegen. Es stellt sich dort ein, wo Gott sich auf einmal an unserer Seite zeigt: „Ich bin da.“ So hat er es dem Mose...

mehr lesen

Pfarrbrief, 22. November bis 06. Dezember 2020

Liebe Gemeinde!Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der...

mehr lesen

Pfarrbrief, 08. bis 22. November 2020

Liebe Gemeinde!Mit großen Schritten gehen wir auf das Christ-König-Fest, dem Patronats-fest der Gemeinde, zu und dem Ende des Kirchenjahres entgegen.Der Evangelist Matthäus ruft uns in den Gleichnissen dieses und des nächsten Sonntags dazu auf, klug die Zeit bis zur Wiederkunft des Herrn zu gestalten. Da sind einerseits die fünf Jungfrauen. Sie haben nicht nur ihre Lampen, sondern auch einen ausreichenden Vorrat an Öl mitgenom-men, um dem...

mehr lesen

Pfarrbrief, 27. September bis 25. Oktober 2020

Liebe Gemeinde! Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir das Erntedankfest. Es ist unser Dank an Gott für die Vater-unser-Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“ (vgl. Mt 6, 11; Lk 11, 3). Das Erntedankfest stellt uns immer wieder neu eine Grundgegebenheit des Lebens vor Augen: Wir leben nicht allein aus uns heraus. Das Wesentliche unseres Lebens wird uns geschenkt. Das ist ein starker Impuls, sich als Teil von Gottes Schöpfung zu verstehen...

mehr lesen

Pfarrbrief, 13. bis 27. September 2020

Liebe Schwestern und Brüder! Ich habe vor einigen Tagen an einem Studientag der Diakone teilnehmen dürfen, bei dem es um das Thema „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ ging. Zu Beginn des Treffens berichtete Weihbischof Johannes Wübbe von einem Regionaltreffen des Synodalen Weges, an dem er teilgenommen hatte. Der Synodale Weg beschäftigt sich in einem der fünf verschiedenen Foren mit dem Thema, das auch für den Studientag...

mehr lesen

Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war. Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und...

mehr lesen

Pfarrbrief, 16. bis 30. August 2020

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! In zehn Tagen ist die schönste Zeit im Sommer schon wieder vorbei. Die Ferien enden für die Kinder und die meisten freuen sich, endlich wieder regelmäßig zur Schule gehen zu können. Die Corona-Pandemie hat allen Schüler/innen in den letzten Monaten vieles abverlangt und wird es auch weiterhin tun. Auch für die Erwachsenen geht die Ferienzeit zu Ende, die für viele sicherlich auch anders verlaufen ist, wie...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen, 26. Juli bis 16. August 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Viele von Ihnen verleben in diesen Tagen ihren Urlaub, manche zu Haus, manche als Gäste hier in Ostfriesland. Dieses Jahr ist vieles anders. Das Coronavirus zwingt uns zu einigen Verhaltensänderungen. Wir sind auf Gemeinschaft hin geschaffen: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist (Gen 2, 18). Aber es gilt auch, dass Sensibilität und Rücksichtnahme für andere Menschen Nächstenliebe bedeuten. Versuchen wir, das...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen, 12. bis 26. Juli 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Ferien legen wir für ein paar Tage oder Wochen ab, was normalerweise unser Leben bestimmt: den Druck des Berufes, der Schule oder der Hochschule, das stete Muss eines jeden neuen Tages. Der Urlaub kann uns wieder ins Lot bringen. In diesem Jahr verlaufen die Ferien für viele von uns vermutlich anders als erhofft oder erwartet. Und dennoch: Genießen Sie die freie Zeit! Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sommer...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen,14. Juni bis 12. Juli 2020

Liebe Gemeindemitglieder! Die Corona-Pandemie hat nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern auch das unserer Gemeinde grundlegend geändert. Die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen geben Anlass zur Hoffnung, zugleich ist uns allen bewusst: Manche Schutzmaßnahmen und Einschränkungen werden wohl noch lange bleiben. „Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur...

mehr lesen

Pfarrbrief Pfingsten, Dreifaltigkeitssonntag, 11. Sonntag im Jahreskreis / A 31. Mai bis 14. Juni 2020

Liebe Gemeinde! Das Pfingstfest ist der Geburtstag der Kirche. In der vielen von uns bekannten Pfingsterzählung (Apg 2, 1-12) können Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft einander in ihrer Sprache verstehen. Die Kirche heute ist eine weltweite, verwurzelt in unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Wenn Menschen auf das Wort des Evangeliums hören, dürfen sie sich einander als Schwestern und Brüder wahrnehmen. Die Kirche ist ein Ort, der...

mehr lesen

Pfarrbrief zum 6. und 7. Ostersonntag, Christi Himmelfahrt 17. bis 29. Mai 2020

Pfarrbrief zum 6. und 7. Ostersonntag, Christi Himmelfahrt 17. bis 29. Mai 2020 Liebe Gemeindemitglieder! Zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten wurde die Pfingstnovene gebetet, die jahrhundertealte Bitte um Gottes Geist für die jeweilige Zeit. Auch unsere Zeit hat Gottes Geist sehr nötig, Grund genug auch für uns, uns der alten Gebetstradition anzuschließen. Eine gelungene Neuübersetzung der Pfingstsequenz finden Sie im Hausgottesdienst...

mehr lesen

Pfarrbrief zum 5. Ostersonntag, 10. Mai 2020

Katholische Kirchengemeinde CHRIST KÖNIG Emden Pfarrbrief zum 5. Ostersonntag, 10. Mai 202020 Liebe Gemeindemitglieder! Ab Montag, dem 11. Mai 2020 dürfen wir endlich wieder miteinander öffentlich Gottesdienste feiern. Das ist wirklich ein Grund zur Freude. Natürlich haben trotz aller Lockerungen weiterhin der Gesundheitsschutz und die Eindämmung der Pandemie Vorrang. Deshalb gilt es Regeln zu beachten und Einschränkungen in Kauf zu nehmen....

mehr lesen

Liebe Gemeinde!
Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.
Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der Glaubensartikel des Gerichts.
Dies alles ist und bleibt eine Hoffnungsbotschaft. Wir werden Christus einmal endgültig begegnen. Die Wahrheit des eigenen Lebens bleibt uns im Angesicht des liebenden Gottes nicht erspart. Dass hier nicht nur Sie-gergeschichten offenbar werden, ist offenkundig. Aber als gläubige Men-schen dürfen wir voll Hoffnung sein, dass Christus, immer auch in der ei-genen Anerkenntnis der Schuld, an uns barmherzig handeln wird.
In der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung“, die in ökumenischer Weite verantwortet wird, heißt es: „Wir bekennen gemeinsam, dass die Gläubigen sich auf die Barmherzigkeit und die Verheißungen Gottes ver-lassen können. Auch angesichts ihrer eigenen Schwachheit und mannig-facher Bedrohung ihres Glaubens können sie kraft des Todes und der Auferstehung Christi auf die wirksame Zusage der Gnade Gottes in Wort und Sakrament bauen und so dieser Gnade gewiss sein.“
Ihnen allen eine gesegnete Zeit!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war.
Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und der Alltag hat viele von uns wieder. Doch in diesem Jahr müssen Kinder und Eltern mit großen „Unbekannten“ rechnen. Was in der Mathematik schon schwierig sein kann, ist erst recht eine Herausforderung für das Familienle-ben! Brauchen solche Zeiten nicht besonders Gottes Segen? Im Gotteslob findet sich unter „Segen und Bitte der Eltern für Ihre Kinder“ (GL 14,7 + 8) ein schöner Brauch gut erklärt. Unter anderem heißt es dort:
„Gott, wir danken dir für unsere Kinder. Du hast sie uns geschenkt. Sie ma-chen uns Freude, aber auch Sorgen. Darum bitten wir dich: Herr, segne unsere Kinder. Schenke ihnen Selbstständigkeit, dass sie ihr Leben zu meistern lernen. Stelle ihnen treue Freunde zur Seite, die sie begleiten. Sei du ihnen ein verlässlicher Halt, und leite ihr Denken und Tun. Bleib bei uns, wir vertrauen auf dich.“
Vielleicht haben Sie Kinder, Enkel oder Nichten und Neffen, für die Sie die-sen Segen sprechen können. Auch Erwachsene (Kinder) bedürfen dann und wann Gottes Segen …
Meine Oma meinte dazu gelegentlich: „Kleine Kinder – kleine Sorgen; gro-ße Kinder – große Sorgen.“
Ihnen Allen eine gute Woche und behüte Sie Gott!
Cornelia Dicke

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Pfarrbrief vom 07. bis 21. März 2021

Liebe Gemeinde,
in der Krise merken wir, dass wir nicht alles in der Hand haben. Das neue MISEREOR-Hungertuch der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sanchez entstand während der Corona-Pandemie. Es stellt die Verletzlichkeit allen Lebens vor Augen. Anatomische Details fügen sich über ein Triptychon hinweg zu einem Bild: Wir erkennen einen Fuß mit gebrochenen Knochen. Zugleich weisen Goldfäden und goldene Blumen hin auf Heilung und die in-nere Kraft des Wandels.
„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ heißt es in Psalm 31,9.
Die Fastenzeit lädt ein, den christlichen Standpunkt im Leben neu zu entde-cken und umzukehren.
Dazu wollen wir uns am Fünften Fastensonntag in der Bußandacht vom Hungertuch inspirieren lassen. Ein besonderer Gottesdienst vor Ostern; Möglichkeit, innezuhalten, wieder aufzustehen und – von Gottes Vergebung geheilt und gewandelt – weiter zu gehen: aufrecht, in Freiheit und in Würde.
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Fastenzeit und grüße Sie herzlich!
Ihr
Pfarrer Jörg Buß

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief vom 07. bis 21. März 2021

Pfarrbrief archiv

Pfarrbrief, 10. bis 24. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   Weihnachten scheint schnell vorbei zu sein. Nicht nur der Blick auf die Tagesnachrichten legt diesen Eindruck nahe; die Bewältigung der Pandemie-Krise im Alltag stellt die meisten von uns, besonders die Familien, vor riesige Herausforderungen, die viel Kraft kosten. Von der Feier des Weihnachtsfestes sollte uns die Gewissheit bleiben: Gott ist mit uns. Der Jesuit Alfred Delp SJ, der 1945 von den Nationalsozialisten...

mehr lesen

Pfarrbrief, 20. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021

Liebe Gemeinde,   in diesem Jahr möchte ich meinen Weihnachtswunsch in ein kleines Gedicht von Hilde Domin fassen:   „Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“   Das Wunder von Weihnachten ist nichts, was wir selber machen können oder durch gute Vorbereitung in den Griff kriegen. Es stellt sich dort ein, wo Gott sich auf einmal an unserer Seite zeigt: „Ich bin da.“ So hat er es dem Mose...

mehr lesen

Pfarrbrief, 22. November bis 06. Dezember 2020

Liebe Gemeinde!Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der...

mehr lesen

Pfarrbrief, 08. bis 22. November 2020

Liebe Gemeinde!Mit großen Schritten gehen wir auf das Christ-König-Fest, dem Patronats-fest der Gemeinde, zu und dem Ende des Kirchenjahres entgegen.Der Evangelist Matthäus ruft uns in den Gleichnissen dieses und des nächsten Sonntags dazu auf, klug die Zeit bis zur Wiederkunft des Herrn zu gestalten. Da sind einerseits die fünf Jungfrauen. Sie haben nicht nur ihre Lampen, sondern auch einen ausreichenden Vorrat an Öl mitgenom-men, um dem...

mehr lesen

Pfarrbrief, 27. September bis 25. Oktober 2020

Liebe Gemeinde! Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir das Erntedankfest. Es ist unser Dank an Gott für die Vater-unser-Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“ (vgl. Mt 6, 11; Lk 11, 3). Das Erntedankfest stellt uns immer wieder neu eine Grundgegebenheit des Lebens vor Augen: Wir leben nicht allein aus uns heraus. Das Wesentliche unseres Lebens wird uns geschenkt. Das ist ein starker Impuls, sich als Teil von Gottes Schöpfung zu verstehen...

mehr lesen

Pfarrbrief, 13. bis 27. September 2020

Liebe Schwestern und Brüder! Ich habe vor einigen Tagen an einem Studientag der Diakone teilnehmen dürfen, bei dem es um das Thema „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ ging. Zu Beginn des Treffens berichtete Weihbischof Johannes Wübbe von einem Regionaltreffen des Synodalen Weges, an dem er teilgenommen hatte. Der Synodale Weg beschäftigt sich in einem der fünf verschiedenen Foren mit dem Thema, das auch für den Studientag...

mehr lesen

Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war. Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und...

mehr lesen

Pfarrbrief, 16. bis 30. August 2020

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! In zehn Tagen ist die schönste Zeit im Sommer schon wieder vorbei. Die Ferien enden für die Kinder und die meisten freuen sich, endlich wieder regelmäßig zur Schule gehen zu können. Die Corona-Pandemie hat allen Schüler/innen in den letzten Monaten vieles abverlangt und wird es auch weiterhin tun. Auch für die Erwachsenen geht die Ferienzeit zu Ende, die für viele sicherlich auch anders verlaufen ist, wie...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen, 26. Juli bis 16. August 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! Viele von Ihnen verleben in diesen Tagen ihren Urlaub, manche zu Haus, manche als Gäste hier in Ostfriesland. Dieses Jahr ist vieles anders. Das Coronavirus zwingt uns zu einigen Verhaltensänderungen. Wir sind auf Gemeinschaft hin geschaffen: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist (Gen 2, 18). Aber es gilt auch, dass Sensibilität und Rücksichtnahme für andere Menschen Nächstenliebe bedeuten. Versuchen wir, das...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen, 12. bis 26. Juli 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste! In den Ferien legen wir für ein paar Tage oder Wochen ab, was normalerweise unser Leben bestimmt: den Druck des Berufes, der Schule oder der Hochschule, das stete Muss eines jeden neuen Tages. Der Urlaub kann uns wieder ins Lot bringen. In diesem Jahr verlaufen die Ferien für viele von uns vermutlich anders als erhofft oder erwartet. Und dennoch: Genießen Sie die freie Zeit! Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sommer...

mehr lesen

Pfarrbrief mit Impulsen,14. Juni bis 12. Juli 2020

Liebe Gemeindemitglieder! Die Corona-Pandemie hat nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern auch das unserer Gemeinde grundlegend geändert. Die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen geben Anlass zur Hoffnung, zugleich ist uns allen bewusst: Manche Schutzmaßnahmen und Einschränkungen werden wohl noch lange bleiben. „Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur...

mehr lesen

Pfarrbrief Pfingsten, Dreifaltigkeitssonntag, 11. Sonntag im Jahreskreis / A 31. Mai bis 14. Juni 2020

Liebe Gemeinde! Das Pfingstfest ist der Geburtstag der Kirche. In der vielen von uns bekannten Pfingsterzählung (Apg 2, 1-12) können Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft einander in ihrer Sprache verstehen. Die Kirche heute ist eine weltweite, verwurzelt in unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Wenn Menschen auf das Wort des Evangeliums hören, dürfen sie sich einander als Schwestern und Brüder wahrnehmen. Die Kirche ist ein Ort, der...

mehr lesen

Pfarrbrief zum 6. und 7. Ostersonntag, Christi Himmelfahrt 17. bis 29. Mai 2020

Pfarrbrief zum 6. und 7. Ostersonntag, Christi Himmelfahrt 17. bis 29. Mai 2020 Liebe Gemeindemitglieder! Zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten wurde die Pfingstnovene gebetet, die jahrhundertealte Bitte um Gottes Geist für die jeweilige Zeit. Auch unsere Zeit hat Gottes Geist sehr nötig, Grund genug auch für uns, uns der alten Gebetstradition anzuschließen. Eine gelungene Neuübersetzung der Pfingstsequenz finden Sie im Hausgottesdienst...

mehr lesen

Pfarrbrief zum 5. Ostersonntag, 10. Mai 2020

Katholische Kirchengemeinde CHRIST KÖNIG Emden Pfarrbrief zum 5. Ostersonntag, 10. Mai 202020 Liebe Gemeindemitglieder! Ab Montag, dem 11. Mai 2020 dürfen wir endlich wieder miteinander öffentlich Gottesdienste feiern. Das ist wirklich ein Grund zur Freude. Natürlich haben trotz aller Lockerungen weiterhin der Gesundheitsschutz und die Eindämmung der Pandemie Vorrang. Deshalb gilt es Regeln zu beachten und Einschränkungen in Kauf zu nehmen....

mehr lesen

Liebe Gemeinde!
Der Christkönigssonntag ist das Patronatsfest unserer Gemeinde. Er bringt die einfache, aber immer auch schwierige Wahrheit zum Ausdruck, dass Christus Grund und Ziel unseres Lebens ist. Daran dürfen wir immer wieder Maß nehmen, als Gemeinde wie auch ganz persönlich.
Das Evangelium an diesem Festtag spricht vom Kommen Jesu, ebenso auch das Evangelium des ersten Adventssonntags. Mit dem Kommen Je-su verbindet sich der Glaubensartikel des Gerichts.
Dies alles ist und bleibt eine Hoffnungsbotschaft. Wir werden Christus einmal endgültig begegnen. Die Wahrheit des eigenen Lebens bleibt uns im Angesicht des liebenden Gottes nicht erspart. Dass hier nicht nur Sie-gergeschichten offenbar werden, ist offenkundig. Aber als gläubige Men-schen dürfen wir voll Hoffnung sein, dass Christus, immer auch in der ei-genen Anerkenntnis der Schuld, an uns barmherzig handeln wird.
In der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung“, die in ökumenischer Weite verantwortet wird, heißt es: „Wir bekennen gemeinsam, dass die Gläubigen sich auf die Barmherzigkeit und die Verheißungen Gottes ver-lassen können. Auch angesichts ihrer eigenen Schwachheit und mannig-facher Bedrohung ihres Glaubens können sie kraft des Todes und der Auferstehung Christi auf die wirksame Zusage der Gnade Gottes in Wort und Sakrament bauen und so dieser Gnade gewiss sein.“
Ihnen allen eine gesegnete Zeit!
Ihr Dr. Rüdiger With, Pastor

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief, 24. Januar bis 07. Februar 2021

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Meine Großeltern liebten Sinnsprüche. So gaben sie Lebenserfahrungen weiter, ohne allzu persönlich zu werden. „An Gottes Segen ist alles gele-gen!“, hieß es dann, wenn zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie wich-tig ihnen der Segen Gottes für die Familie und ihre Arbeit war.
Seit Donnerstag gehen die Kinder wieder zur Schule, am Samstag finden die Einschulungen statt, die Ferien in Niedersachsen sind zu Ende und der Alltag hat viele von uns wieder. Doch in diesem Jahr müssen Kinder und Eltern mit großen „Unbekannten“ rechnen. Was in der Mathematik schon schwierig sein kann, ist erst recht eine Herausforderung für das Familienle-ben! Brauchen solche Zeiten nicht besonders Gottes Segen? Im Gotteslob findet sich unter „Segen und Bitte der Eltern für Ihre Kinder“ (GL 14,7 + 8) ein schöner Brauch gut erklärt. Unter anderem heißt es dort:
„Gott, wir danken dir für unsere Kinder. Du hast sie uns geschenkt. Sie ma-chen uns Freude, aber auch Sorgen. Darum bitten wir dich: Herr, segne unsere Kinder. Schenke ihnen Selbstständigkeit, dass sie ihr Leben zu meistern lernen. Stelle ihnen treue Freunde zur Seite, die sie begleiten. Sei du ihnen ein verlässlicher Halt, und leite ihr Denken und Tun. Bleib bei uns, wir vertrauen auf dich.“
Vielleicht haben Sie Kinder, Enkel oder Nichten und Neffen, für die Sie die-sen Segen sprechen können. Auch Erwachsene (Kinder) bedürfen dann und wann Gottes Segen …
Meine Oma meinte dazu gelegentlich: „Kleine Kinder – kleine Sorgen; gro-ße Kinder – große Sorgen.“
Ihnen Allen eine gute Woche und behüte Sie Gott!
Cornelia Dicke

Download als PDF-Dokument:
Pfarrbrief, 30. August bis 13. September 2020